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ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

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Jochen Gartz
studierte ab 1972 Chemie in Merseburg, wo er 1980 mit der Dissertation über das Thema Peroxide abschloß. Er arbeitete danach in der industriellen Pharmaforschung über die Synthese und Analyse von Arzneistoffen und untersuchte in dieser Zeit auch Puder und Salben auf der Basis von Peroxiden. Seit vielen Jahren erforscht er Inhaltsstoffe höherer Pilze mit dem Ziel, neue pharmazeutische Wirkstoffe zu erschließen. Die Resultate seiner Forschungen sind in etwa 150 Fachpublikationen niedergelegt. Als Buchautor beschäftigt er sich neben Pilzen und Peroxiden mit der Kulturgeschichte von Explosivstoffen und chemischen Kampfstoffen.
Gartz, Jochen: Wasserstoffperoxid. Das vergessene Heilmittel. 2014. 210 S. 260 gr. ISBN 3-944887-07-7. Kt. 14,90 €

Vor mehr als 130 Jahren wurde eine einfache, billige und wirksame Substanz in die Therapie eingeführt, die bemerkenswerte Eigenschaften aufwies: Sie wirkte desodorierend und desinfizierend, beschleunigte die Wundheilung, tötete nachhaltig Viren, Bakterien, Pilze und Sporen ab und zerfiel dabei in zwei alltägliche Substanzen: Wasser und Sauerstoff. Sie führte weder zu Allergien noch Resistenzen und wurde nachgewiesenermaßen erfolgreich gegen die verschiedensten Krankheitsbilder eingesetzt. Doch das Wasserstoffperoxid, das noch heute in jeder Apotheke erworben werden kann, ist in Vergessenheit geraten zusammen mit den internationalen Forschungen und detaillierten wissenschaftlichen Analysen, die seine Wirksamkeit belegen. Das vorliegende Buch beschreibt die historische Entwicklung, zitiert und referenziert für Laien wie Mediziner die geleisteten Forschungen und schildert die schon realisierten und möglichen Anwendungen dieser faszinierenden Substanz und ihrer chemischen Abkömmlinge, die bereits heute die wichtigsten Pharmaka gegen Malaria sind.Es ist ein längst überfälliger Appell, diese Peroxide erneut umfassend therapeutisch und auch im häuslichen Gebrauch anzuwenden.

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Gartz, Jochen: Vom griechischen Feuer zum Dynamit. Eine Kulturgeschichte der Explosivstoffe. 2. Aufl. 2014. 4° 176 S. 880 gr. ISBN 3-944064-23-2. Gb. 29,90 €

Ausgehend vom berühmten griechischen Feuer, das die Existenz des byzantinischen Reichs über Jahrhunderte sicherte, führt er uns über das Schwarzpulver, die ersten Feuerwaffen, die Salpeterindustrie bis hin zu pyrotechnischen Entwicklungen. Die Innovationen Alfred Nobels schließlich stellen die Grundlage der modernen Sprengtechnik dar, die im 20. Jahrhundert vielfach abgewandelt und verfeinert wird. Aber auch die Kehrseite der Medaille kommt zur Sprache. So werden etwa spektakuläre Explosionsunfälle geschildert oder der Sprengstoffterrorismus um 1900 mit seinen sehr aktuellen Bezügen.
Rezension

Titel derzeit nicht lieferbar

Gartz, Jochen: Chemische Kampfstoffe. 2014. 125 S., 48 Abb. 280 gr. ISBN 3-944064-20-8. Gb. 18,– €*

Chemische Kampfstoffe gehören schon seit 3000 Jahren zur Kriegsführung, aber erst durch die Ergebnisse deutscher Chemie mutierten sie – im Ersten Weltkrieg – zu einem effektiven Kampfmittel. Sie wurden und werden von den meisten Staaten geächtet, werden aber durch ihre leichte Herstellung eine Bedrohung bleiben.
Diese umfassende Darstellung führt von der Antike über die Weltkriege, die Vernichtung kurdischer Dörfer im Irak, terroristische Nutzung in Japan, Anthrax- und Rizin-Paranoia und das Golfkriegssyndrom in den Vereinigten Staaten bis in die unmittelbare Gegenwart.
Rezension

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Gartz, Jochen: Psychedelika historisch betrachtet. 2014. 140 S. 280 gr. ISBN 3-944064-19-4. Gb. 18,– €

Dr. Jochen Gartz erforscht seit über 30 Jahren psychoaktive Pilze in aller Welt. In den USA und in Südafrika entdeckte er bis dahin unbekannte Arten und unterzog sie eingehender wissenschaftlicher Untersuchung. Als Experte auf diesem Gebiet war er maßgeblich an einer holländischen Regierungsstudie zur Risikoabschätzung beteiligt. Seine pharmakologischen Studien verbindet er mit einer enzyklopädischen Literaturkenntnis auf seinem Gebiet. Die Quellen reichen von den Mythen der Völker über die Zeugnisse von Kräutermedizin, Geheimlehren und Schamanismus bis zur modernen Ethnobotanik, beziehen aber auch Darstellungen des Mißbrauchs durch Militär, Geheimdienste und okkulte Heilslehrer ein.
In diesem Buch verbindet der Autor verschiedene historische Artikel zum Thema mit seinen Wirtschaftpatenten aus der DDR, die belegen, daß dieser Staat das weltweite Alleinstellungsmerkmal beanspruchen darf, derartige Forschungen staatlich gefördert zu haben.

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Gartz, Jochen: Magic Mushrooms Around the World. A Scientific Journey Across Cultures and Time. Foreword by Christian Rätsch. With a voluminous bibliography. 2014. 4° 134 p., 72 colored fig. 540 gr. ISBN 3-944064-18-6. Gb. 38,– €

»It is a real pleasure to see so much psychobotanical research being published.« - Terence McKenna
»...this is a book everey ethnobiologist in shamanic inebriants will wish to have.« - Jonathan Ott
»What a remarkable volume!« - Alexander Shulgin
»This book was necessary and presents a great variety of interesting, new information about psychotropic mushrooms.« - Albert Hofmann

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Gartz, Jochen: Narrenschwämme. Psychoaktive Pilze rund um die Welt. 2. Aufl. 2010. 144 S. m. Abb., 16 farb. Fototaf. 455 gr. ISBN 3-03-788100-3. Kt. 22,80 €

Jochen Gartz erforschte selbst über mehr als 15 Jahre alle Aspekte der Pilze auf wissenschaftlicher Basis. Er entdeckte mehrere neue Arten, die er zusammen mit anderen Bearbeitern benannte, so die stark psychoaktiven Pilze Psilocybe azurescens (USA) und Psilocybe natalensis (Südafrika). Begünstigt auch durch seine frühere Tätigkeit in der Arzneimittelforschung und die lang-jährige Beschäftigung mit allen Bereichen, die durch solche psychoaktiven Sub-stanzen angerissen werden, legt er hier dieses interdisziplinäre Standardwerk über psycho-aktive Pilze völlig überarbeitet und aktualisiert erneut vor. Jeweils ausgehend von historischen Aspekten beschreibt dieses kompetent und doch allgemein verständlich alle Wissensgebiete, in denen die Arten myzelartig vernetzt sind. So wird die Mykologie und Chemie genauso ausführlich unter Einschluss vieler farb- uns s/w Fotos beschrieben wie die einzelnen Kulturverfahren. Rein toxikologische und medizinisch-psychotherapeutische Aspekte sind mit einer Vielzahl detaillierter Wirkungsbeschreibungen einzelner Pilzarten bei unterschiedlichen Dosierungen rund um die Welt verknüpft worden.

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Gartz, Jochen: Salvia Divinorum - Der Wahrsagesalbei. 2005. 80 S., Abb. 130 gr. ISBN 3-907080-28-9. Kt. 9,70 €

Titel derzeit nicht lieferbar

Gartz, Jochen (Hg.): Halluzinogene in historischen Schriften. Eine Anthologie von 1913-1968. 1999. 199 S. 280 gr. ISBN 3-907080-48-3. Kt. 22,– €

Seit Arthur Heffter von 100 Jahren an der Universität Leipzig erstmalig das Meskalin aus dem mexikanischen Peyote-Kaktus isoliert und dann auch im Selbstversuch charakterisiert hatte, sind einige tausend Artikel über die Stoffklasse der Halluzinogene (Entheogene, Phantastika, Psychedelika u.a.) in der internationalen Literatur erschienen. Substanzen wie LSD wurden über Jahrzehnte tiefgründiger und vielseitiger untersucht als die meisten heute verwendeten Pharmaka. Trotz der gewaltigen Anhäufung von biochemischen, psychiatrischen und psychotherapeutischen Forschungsresultaten erfolgte jedoch keine entsprechende Umsetzung im Hinblick auf eine Anwendung in der Medizin. Aus der Fülle der Publikationen wurde die vorliegende Anthologie zusammengestellt. Es entstand eine Artikelsammlung aus sehr unterschiedlichen Bereichen, wobei charakteristische Pionierartikel bevorzugt wurden, die allgemeinverständlich strukturiert sind.

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Gartz, Jochen: Halluzinogene im Sozialismus. Militärchemie, synthetische Gifte, chemische Kampfstoffe. Nachdrucke aus Büchern der DDR-Volksarmee. 1998. 118 S. 500 gr. ISBN 3-907080-33-5. Kt. 6,80 €

Titel derzeit nicht lieferbar

Castun, Wilhelm (Hg.): Das Lindenblatt. Jahresschrift für Schöne Literatur. Titelthema: Krieg. 4. Jg. 2014. 303 S. 310 gr. ISBN 3-944064-26-7. Kt. 10,– €*

Die Ausgabe gedenkt des 100. Jahrestages der Schüsse von Sarajewo und des 25. Jahrestages des Mauerfalls von Berlin. Die Beiträge zeigen, daß die Welt seit der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts nicht friedlicher geworden geworden ist, die Fülle der Beiträge reicht von Bombenkrieg und Vertreibung bis in die Gegenwart, nach Syrien, die Ukraine und die neueste Friedensbewegung. Beim Mauerfall wechseln sich Ost- und Westperspektive ab, Jubel mit Skepsis. Die Auswahl betont das Vorläufige aller historischen Annäherung, aber auch das Persönliche und spezifisch Literarische. Neben dem Freien Deutschen Autorenverband stellt sich der Arbeitskreis für deutsche Dichtung als zweiter Träger der Zeitschrift vor. Wie immer wird unseres Wappenbaums gedacht, neueste Lyrik vorgestellt und mit Essays und Buchbesprechungen gezeigt, wie die Tradion lebendig in der deutschen Gegenwart wirkt.
Mit Beiträgen von Wolf von Aichelburg, Ingo Baumgartner, Hagen van Beeck, Ben Berressem, Peter Bickenbach, Michel Brunner, Wilhelm Castun, Peter Felser, Jochen Gartz, Peter Gehrisch, Hilke Gerdes, Hermann Grunert, Oliver Guntner, Uwe Haubenreißer, Ludwig Heibert, Sebastian Hennig, Karsten Herr, Alexander von Hohentramm, Dietrich Hucke, Paul Hugo, Walther Jantzen, Friedrich Georg Jünger, Heidrun Kahlal, Wolf Kalz, Florian Kiesewetter, Till Kinzel, Horst Köhler, Götz Kubitschek, Uwe Lammla, Horst Lange, Ilse Liebs, Erich Lothringer, Reinhard Oskar Maske, Uwe Nolte, Claudia Paal, Richard Reschika, Helmut Roewer, Hansjörg Rothe, Werner Saemann, Alfred Salamon, Oda Schaefer, Teresia Schmucker-Roth, Siegfried Schröder, Anita Schühly, Billy Six, Wolf-Dieter Tempel, Heinz Eduard Tödt, Ilse Tödt, Herbert Ulrich, Fritz Usinger, Holger Uske, Joachim Werneburg, Thomas Wieduwilt, Dieter Wolf, Lutz Zeidler.

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