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ARNSHAUGK VERLAG
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Eberhard Straub
Straub, Eberhard: Eine kleine Geschichte Preußens. 2002. 183 S., 4 Ktn. 180 gr. ISBN 3-442-76103-4. Kt. (gemängelt) 3,95 €

Preußen galt bis weit ins 19. Jahrhundert als der klassische rationale Staat, der seinen Bürgern und Fremden manchmal nicht ganz freiwillig bürgerliche Freiheiten bescherte und erst nach 1871 in dem von ihm geschaffenen Deutschen Reich imperiale Ziele verfolgte. Diese kleine Geschichte spannt den Bogen von der Krönung Friedrich III. von Brandenburg zum König von Preußen bis zum so genannten Preußenschlag im Juni 1932, als das Reich Preußen entmündigte und 1947 von den Alliierten als vermeintlicher Träger von Militarismus und Reaktion aufgelöst wurde und heute nichts weiter als Geschichte ist.

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Straub, Eberhard: Wagner und Verdi. Zwei Europäer im 19. Jahrhundert. 2. Augl. 2013. 352 S. 580 gr. ISBN 3-608-94612-8. Gb. 25,– €

Arbeit, Nation und Weltbürgertum: Diese Leitideen des 19. Jahrhunderts bestimmten auch das künstlerische Schaffen Wagners und Verdis. Die Schauplätze sind die Stadtgesellschaften des bürgerlichen Zeitalters: Leipzig und Dresden, Mailand, Wien, Bologna, Bayreuth, Venedig und vor allem Paris, die Kunstmetropole, auf die Wagners und Verdis Ambitionen gerichtet sind. Natürlich waren sie Konkurrenten im Kampf um die Gunst des Publikums. Doch erst die Nachgeborenen brachten Deutschtum gegen Italianità in Stellung und konstruierten künstlerische Gegensätze zwischen Harmonie und Melodie oder Tiefsinn und Leichtigkeit. Und auch die Legende, die die beiden Komponisten zu glühenden Nationalisten machte, hat die Nachwelt gestrickt. Eberhard Straub entdeckt dagegen in Wagner und Verdi zwei europäische Patrioten wieder und in ihrer Musik eine wahrhaft europäische Kunst.Arbeit, Nation und Weltbürgertum: Diese Leitideen des 19. Jahrhunderts bestimmten auch das künstlerische Schaffen Wagners und Verdis. Die Schauplätze sind die Stadtgesellschaften des bürgerlichen Zeitalters: Leipzig und Dresden, Mailand, Wien, Bologna, Bayreuth, Venedig und vor allem Paris, die Kunstmetropole, auf die Wagners und Verdis Ambitionen gerichtet sind. Natürlich waren sie Konkurrenten im Kampf um die Gunst des Publikums. Doch erst die Nachgeborenen brachten Deutschtum gegen Italianità in Stellung und konstruierten künstlerische Gegensätze zwischen Harmonie und Melodie oder Tiefsinn und Leichtigkeit. Und auch die Legende, die die beiden Komponisten zu glühenden Nationalisten machte, hat die Nachwelt gestrickt. Eberhard Straub entdeckt dagegen in Wagner und Verdi zwei europäische Patrioten wieder und in ihrer Musik eine wahrhaft europäische Kunst.

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