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ARNSHAUGK VERLAG
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt;
und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.«
(Otto von Bismarck)

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92890608 Froeschle, Andere Mohler28.00 €

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Schwarz, Jörg: Das europäische Mittelalter. Bd 2: Herrschaftsbildungen und Reiche 900-1500. 2996. 236 S., Abb., Ktn. 356 gr. ISBN 3-17-019719-3. Kt. 20,– €

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Richter, Eva: Zeichnungen. 2025. 143 S. 200 gr. ISBN 3-95930-139-1. Kt. 18,– €

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Eliade, Mircea: Die Hooligans. Roman. Aus dem Rumänischen von Richard Reschika. 2025. 450 S. 500 gr. ISBN 3-95930-041-7. Gb. 28,– €

Der ungekünstelte Roman eines großen Erzählers. Das Porträt einer Jugend, die zwischen Größenwahn und Nihilismus, Anarchie und Faschismus hin- und hergerissen ist.
Schläger, Möchte-gern-Künstler, Flittchen und Psychopathen, Intellektuelle und Weltverbesserer im Bukarest der 30er Jahre verbindet die Erfahrung, die einer auf den Punkt bringt: »Es gibt einen einzigen fruchtbaren Beginn im Leben: die Hooligan-Erfahrung. Nichts respektieren, nur an sich glauben, an seine Jugend, an seine Biologie... Wer nicht so anfängt, sich selbst oder der Welt gegenüber, wird nichts schaffen. Die Wahrheiten vergessen können, genug Leben in sich haben, um sich weder beeinträchtigen noch beschämen zu lassen – das ist die Berufung zum Hooligan.«

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López Casoli, Esteban M. : Harmoniemusik in Austria and Colonial America. 2025. 184 p. 280 gr. ISBN 3-903000-99-X. Gb. 30,– €

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Sander, Hans-Dietrich: Style and Order. Gesammelte Aufsätze in 10 Bänden, herausgeben von Heiko Luge. 2025. 10 Bde., 2500 S. 3500 gr. Bestell-No. 18000105. Gb. 300,– €

Die gesamte Reihe.

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Haslhofer, Jurek: Triptychon der fortgeschrittenen Stunde. Roman. 2024. 479 S. 650 gr. ISBN 3-95930-228-2. Gb. 28,– €

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Sander, Hans-Dietrich: Brouillon eines christlichen Ketzers. Herausgegeben von Heiko Luge. 2024. 208 S. 330 gr. ISBN 3-944064-70-4. Gb. 24,– €

Skizzen und Notizen zur Religion.

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Sander, Hans-Dietrich: Ein hundertjähriger Krieg. Herausgegeben von Heiko Luge. 2024. 240 S. 330 gr. ISBN 3-944064-63-1. Gb. 24,– €

Aufsätze zur historisch-politischen Lageentwicklung.

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Mereschkowski, Dmitri Sergejewitsch : Anmarsch des Pöbels. Drei Essays. Übersetzt von Harald Hoerschelmann. Neusatz d. Ausg. München 1907. 2023. 120 S. 200 gr. ISBN 3-95930-271-1. Gb. 18,– €

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Berdjajew, Nikolai Alexandrowitsch: Die Weltanschauung Dostojewskis. Übersetzt von Wolfgang Groeger. Neusatz d. Ausg. München 1925. 2023. 190 S. 300 gr. ISBN 3-95930-270-3. Gb. 22,– €

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Koshmanov (Piligrim), Roman: Sojdu k rasmytym beregam. Ausgewählte Dichtungen und poetische Übertragungen. Mit zehn Bildern des Autors. 2023. 160 S., 10 Abb. 300 gr. ISBN 3-95930-269-X. Gb. 18,– €

Dieses Gedichtbuch in russischer Sprache enthält neben einer Auswahl eigener Gedichte Nachdichtungen von Christoph Martin Wieland, Annette von Doste-Hülshoff, Theodor Storm, Wilhelm Busch, Detlef von Lilienkron, Jean Aicard, Otto Ernst, Max Herrmann-Neiße, Fritz Usinger, Elisabeth Langgässer, Oda Schaefer, Wolf von Aichelburg, Horst Köhler, Rolf Schilling, Uwe Lammla, Uwe Haubenreißer, Uwe Nolte, Florian Kiesewetter und Daniil Koshmanov.

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Smirnow, Igor Pawlowitsch: Roman der Mysterien »Doktor Shiwago«. Mit einem Nachwort herausgegeben von Adorján Kovács. Aus dem Russischen übertragen von Daniil Koshmanov. 2023. 288 S. 400 gr. ISBN 3-95930-268-1. Gb. 42,– €

In dieser Analyse geht es um mehr als das normale »Geheimnis«, das jedem Kunstwerk innewohnt. Pasternak hat offenbar Subtexte in den Roman hineingeschrieben, die in ihrer Referenzialität schon fast postmodern wirken. Äußerlich ist es »nur« eine Liebesgeschichte oder ein »historischer« Roman, genau besehen aber auch eine Geschichte der Philosophie, ein Kommentar zu Weiningers »Geschlecht und Charakter« und manches mehr. Soll man diese Doppel- oder besser Vielfachbödigkeiten »Mysterien« nennen? Unbedingt! Mysterien sind ja für Eingeweihte, die tiefer sehen als die Nichteingeweihten. Das Buch soll den Leser einweihen.

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Weiss, Volkmar: Als Bock entführt zu den Sibyllen. Eine pornographische Dystopie. Mit Federzeichnungen von Sebastian Hennig. 2023. 151 S., 18 Abb. 200 gr. ISBN 3-95930-267-3. Gb. 22,– €

Atlantis lebt! Seit Jahrhunderten wird uns allen verheimlicht, daß auf der Insel Sibyllen als Königinnen herrschen, die zur Fortpflanzung nur wenige Böcke brauchen, wie Tiere halten und als Drohnen durchfüttern, von Arbeiterinnen umsorgt. Diese radikal-feministische Ordnung sichert ihr Bestehen, indem sie Jahr für Jahr hochgezüchtete Töchter als jungfräuliche Leckerbissen, aber nichtsdestotrotz mit fortgeschrittener Sexualbildung, an die Eliten Europas versteigert, die im Gegenzug die Insel und ihr Geheimnis total abschirmen. Als ein früherer Olympiasieger, einst als muskelprotzender Bock auf die Insel entführt, ausgedient hat und Freigang bekommt, geschieht das Unfaßbare, und eine der Sibyllen verliebt sich in ihn. Gelingt den beiden der Ausbruch?
„Das Tausendjährige Reich Artam“ (Arnshaugk Verlag 2011) des Verfassers sah schon „Das Große Chaos“ kommen, auf das wir uns jetzt unaufhaltsam zubewegen. Mit diesem Roman deckt er ein noch dunkleres, erregendes Geheimnis auf.

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Bräuninger, Werner: Kühnen. Portrait einer deutschen Karriere. Die Biographie. 2. überarb. u. erw. Aufl. 2023. 512 S., 93 meist farb. Abb. a. 64 Tafeln. 900 gr. ISBN 3-95930-266-5. Gb. 46,– €

Der Autor untersucht den familiären Hintergrund, Kindheit, Jugend und die Schulzeit am Josephinum, die Zeit in der Bundeswehr, die weltanschauliche Genese, die Gründung von ANS und ANS/NA, die aufsehenerregenden Prozesse und die langen Jahre der Inhaftierung, das Pariser Exil, Kühnens Rolle als weltanschaulicher Theoretiker, die Freundschaften zu Willi Krämer, Erich Fried und Hans-Dietrich Sander sowie die Spaltung seiner Gesinnungsgemeinschaft an der Frage seiner Homosexualität 1986. Kurz nachdem sich seine Bewegung erfolgreich auf die in Agonie liegende DDR ausgedehnt hatte, starb er 1991 mit nur 35 Jahren an AIDS und geriet bald in Vergessenheit. Seine Urne wurde geraubt und ist seitdem spurlos verschwunden – so wirkten seine Feinde ungewollt an Kühnens selbst gewähltem Mythos mit. Am Ende bleibt die Frage: „War es ein vertanes Leben?" Die vorliegende Biographie gibt die Antwort.

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Danilewski, Nikolai Jakowlewitsch: Rußland und Europa. Eine Untersuchung über die kulturellen und politischen Beziehungen der slawischen zur germanisch-romanischen Welt. Übersetzt und eingeleitet von Karl Nötzel. Neusatz d. Ausg. Stuttgart 1920. 2023. 320 S. 460 gr. ISBN 3-95930-265-7. Gb. 26,– €

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Lammla, Uwe: Gospod menja sjuda priwjol. Ausgewählte Dichtungen und Dramen. In russischer Sprache. Übertragen von Roman Koshmanov (Piligrim). 2023. 336 S. 450 gr. ISBN 3-95930-264-9. Gb. 26,– €*

Die Ausgabe enthält in russischer Sprache Gedichte aus allen Sammlungen von »Endymion« bis »Winterlandliebe«, sowie vollständig die Dramen »Polyphem«, »Medea«, »Orpheus«, »Anna Luise« und »Götzenspiele«.

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Reschika, Richard: Goldgrund der Welt. Ernst Jüngers poetische Metaphysik. 2. erw. u. überarb. Aufl. 2023. 568 S. 900 gr. ISBN 3-95930-263-0. Lw. 54,– €*

Eine integrale und systematische Darstellung der spezifisch Jünger’schen (poetischen) Metaphysik im Spannungsfeld von Tradition und Innovation, und zwar unter Berücksichtigung des Gesamtwerkes – nicht nur einzelner Schriften beziehungsweise Schaffensperioden –, bildet jedenfalls nach wie vor ein echtes Desiderat. Diese bibliographische Lücke schließen zu helfen, ist das vornehmliche Ziel des vorliegenden Buches über Ernst Jüngers poetische Metaphysik, das sich als Annäherung versteht, nämlich sowohl im ursprünglichen Wortsinn als auch im Jünger’schen (metaphysischen) Verständnis: Vollkommenes ausschließend, aber das Vollkommene anstrebend. Denn wir haben es, wie noch zu zeigen sein wird, mit einem gleichermaßen kohärenten wie – über viele Jahrzehnte – erstaunlich konstanten metaphysischen System zu tun, das Jünger jedoch hauptsächlich in Gestalt sinnlich-poetischer Bilder und viel weniger durch abstrakte philosophische Begriffe darzulegen sucht.

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Iljin, Iwan Alexandrowitsch: Die Philosophie Hegels als kontemplative Gotteslehre. Neusatz d. Ausg. Zürich 1946. 2023. 415 S. 695 gr. ISBN 3-95930-261-4. Lw. 48,– €*

An Hegel-Kritik und Studien zur Widersprüchlichkeit seiner Lehren besteht bekanntlich kein Mangel. Was diese komplexe Analyse auszeichnet, ist die Schwerpunktsetzung auf eine sonst nahezu durchgängig übersehene und nach Meinung des Autor tiefsinnigste Spekulation, nämlich die Lehre vom Allgemeinen und vom Konkreten. Hegel wollte eine Theozidee schreiben, und zwar in der Form des Pantheismus. Aber der Pantheismus ist dazu nicht geeignet. Hegels „Gottheit“ ist ein erhabener Weltschöpfer zweiten Ranges, – um eine alte neuplatonische Bezeichnung zu gebrauchen, – ein „Demiurg“, eine schaffende Weltseele oder Weltsubstanz, welche die Grundformen ihres Lebens aus der Offenbarung Christi entlehnt hat, die als „Logos“ beginnt und als ewig schaffender „Telos“ abschließt. Aber Gott ist es nicht. Denn das Wesen Gottes bleibt über der Mühe, über dem Leiden, über dem Schicksal der Substanz in der Welt erhaben.

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Leontjew, Konstantin Nikolajewitsch: Byzantismus und Slawentum. Aus dem Russischen von Daniil Koshmanov. 2023. 167 S. 250 gr. ISBN 3-95930-256-8. Gb. 28,– €

Weil die Römer (und das sind vor allem die mächtigen römischen Familien) es Kaiser Konstantin niemals verziehen, daß er die Hauptstadt in das tatsächliche Zentrum des Reiches verlegte und mehr als tausend Jahre Propaganda betrieben, ist Byzanz im Westen geradezu ein Schimpfwort geworden. Der Autor zeigt in seinem, hier mit fast 150 Jahren Verspätung auch in deutscher Sprache erscheinenden, bekanntesten Buch, wie Byzanz für Staatswerdung und -erhaltung Rußlands wesentlich ist. Die anderen slawischen Völker opponieren unter westlichem Einfluß dagegen. Solange sie aber das dritte Rom verneinen, werden sie immer Werkzeuge fremder Mächte bleiben. Ein geradezu prophetisches Buch von bedrückender Aktualität.

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Blüher, Hans: Philosophie auf Posten. Schriften 1916-21. Neusatz d. Ausg. Heidelberg 1928. 2023. 271 S. 400 gr. ISBN 3-95930-254-1. Gb. 26,– €

Merkworte für den Freideutschen Stand (1918), Ulrich von Wilamowitz und der deutsche Geist 1871–1915 (1916), Die Intellektuellen und die Geistigen (1916), Der bürgerliche und der geistige Antifeminismus (1916), Deutsches Reich, Judentum und Sozialismus (1919), Der Geist der Weltrevolution (1920), Frauenbewegung und Antifeminismus (1921), Der Charakter der Jugendbewegung (1921).

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Dibdin, Thomas Frognall: Ursprung und Frühzeit des Buchdrucks. Ein Tag aus dem Bibligraphischen Dekameron. 2023. 141 S. 250 gr. ISBN 3-95930-245-2. Gb. 22,– €

Seit knapp 200 Jahren gilt Johann Gutenberg als Erfinder des Buchdrucks, obwohl dieser für Goethe und seinen Jugendfreund Friedrich Maximilian Klinger noch Johann Faust hieß. In Nachschlagewerken ist man seither bemüht, alle Spuren früheren Streits zu tilgen. Unsere Übersetzung einer Arbeit des Bibliothekars von William Spencer Cavendish, dem Herzog von Davonshire, von 1817 trägt die Argumente zusammen, die gegen Gutenberg als Erfinder sprechen. Ein Vorwort versucht mögliche Gründe für den unglaublichen Schwindel zu finden.

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Haslhofer, Jurek: Die abgefallene Braut. Roman. 2023. 479 S. 650 gr. ISBN 3-95930-227-4. Gb. 28,– €

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Hölzl, Wolfgang: Bruckners Weg zur Siebenten. 2023. 480 S., zahlr. Notenbeisp. 800 gr. ISBN 3-95930-222-3. Gb. 48,– €

Dieser Band behandelt neben der Sechsten die beiden berühmtesten Bruckner-Symphonien, nämlich die Vierte aus den Jahren 1878/80 und die Siebente, wobei vor allem die Analyse letztgenannten Werks sehr ausführlich ausfällt. Obschon sie letztlich den Durchbruch bringen sollte, wurde keine andere Bruckner-Symphonie seitens der Wiener Kritik derart mit Gehässigkeit und Häme überschüttet; und bis in unsere Tage stoßen sich so manche Musikkommentatoren beispielsweise an der Kürze des Finales oder an vorgeblichen Banalitäten etwa am Schluß des Kopfsatzes oder am Höhepunkt des Adagios. Die vorliegende Schrift versucht, dieses trotz aller Popularität immer noch verkannte Werk in neuem Licht erscheinen zu lassen, indem das dahinter stehende formale und, damit eng verbunden, harmonisch-tonale wie auch das metrische Konstrukt erstmals aufgezeigt und erläutert wird.

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Sander, Hans-Dietrich: Die Auflösung aller Dinge. Zur geschichtlichen Lage des Judentums in den Metamorphosen der Moderne. 2. neukonzipierte Aufl. 2023. 319 S. 260 gr. ISBN 3-944064-65-8. Gb. 38,– €

»Die deutsch-jüdische Frage ist seit Jahrzehnten auf ein Niveau abgesackt, das weder den deutschen noch den jüdischen Geist ehrt. Ich erkläre vorweg, daß mich das erkenntnisleitende Geschrei aus den Niederungen von Entschädigungs- und Laufbahninteressen kalt läßt. Meine Abhandlung versucht, die Höhe wiederzugewinnen, die von einer deutschen Sicht dieser Dinge bei Werner Sombart, Alfred Schuler, Ludwig Klages, Wilhelm Stapel, Wolfgang Höfler und Carl Schmitt erreicht war, ohne sich mit allen ihren Voraussetzungen und Ergebnissen zu identifizieren.«
Das Typoskript von 1988 wurde von H.-D. Sander vor seinem Tod aktualisiert und mit einem Nachwort versehen. Die Neuausgabe erscheint mit ergänzenden Texten Sanders zur deutsch-jüdischen Problematik und ausgewählten Rezensionen.

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Weiss, Volkmar: Vorgeschichte und Folgen des arischen Ahnenpasses. Zur Geschichte der Genealogie im 20. Jahrhundert (2013). 2. unveränderte Aufl. 2023. 374 S. 710 gr. ISBN 3-944064-11-9. Gb. 48,– €

Die Vereine der deutschen Genealogen hielten bis 1932 Abstand von antisemitischen Bestrebungen, mit Ausnahme des „Deutschen Roland“. Die ab 1933 vom Staat geforderten Abstammungsnachweise brachten jedoch für die Sippenforscher einen einmaligen Beschäftigungsschub mit sich und ein steigendes Interesse an Familiengeschichte. Am Beispiel der Vereine „Roland“ (Dresden), „Deutsche Ahnengemeinschaft“ und der „Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte in Leipzig“ wird aus den Quellen ein vielschichtiges Bild von geistigem Widerstand oder sachorientierter Arbeit bis hin zum erbärmlichen Mitläufertum gezeichnet. Mit weit über das Jahr 1945 hinausreichenden Folgen.
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Iljin, Iwan Alexandrowitsch: Die ewigen Grundlagen des Lebens. 2022. 220 S. 320 gr. ISBN 3-9632112-0-2. Kt. 19,90 €

Iwan Iljin identifiziert sieben ewige geistige Grundlagen der menschlichen und gesellschaftlichen Existenz: Glaube, Liebe, Freiheit, Gewissen, Familie, Vaterland, Rechtsbewusstsein. Sie bilden eine unauflösliche Einheit, wobei der Glaube und die Liebe eine führende Rolle spielen; durch sie werden alle anderen Formen des gesellschaftlichen Lebens begriffen und ermöglicht. Die wichtigste soziale Einheit des gesamten komplexen sozialen Organismus ist die Familie, eine natürliche, eine heilige Vereinigung, die auf Liebe, Glauben und Freiheit basiert. Laut Iljin kommen dem Gesetz, dem Rechtsbewusstsein und dem Staat weitere bedeutende Rollen zu: so bei der Vereinigung von Menschen in einem soziologisch-geistigen Organismus, bei der Regulierung ihres inneren und äußeren Lebens.

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Lammla, Uwe: Götzenspiele. Gesammelte Dramen, Bd 3. 2022. 300 S. 400 gr. ISBN 3-95930-262-2. Gb. 22,– €*

Der Band enthält die Dramen zu zeitgeschichtlichen Stoffen »Anna Luise«, »Hinz und Kunz«, »Der Mauerfall«, »Lob des Knasters«, »Muttermord«, »Hermann Sterl« und »Götzenspiele«. »Anna Luise« spannt einen Bogen vom Jahre 1912 bis 1950, im Epilog zeigt sich sogar die Jahrtausendwende. Anna Luise von Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen, Freundin der Nietzsche-Schwester Elisabeth, zeigt in ihrem Leben beispielhaft Aufkommen und Wechsel der Ideologien nach dem Unverbindlichwerden der christlichen Weltanschauung.
Der Niedergang der Literatur geht mit einer Inflation der Literaturpreise einher. Wie man sich gegenseitig ehrt und beglückwünscht, auf der richtigen Seite zu stehen, zeigt »Hinz und Kunz«. Im übrigen wird deutlich, daß sich 1990 die schlechtesten Seiten beider deutscher Staaten unter der Aegide Amerikas vereinigten und wie dies lange vorbeitetet wurde. »Muttermord« zeigt die Folgen der Fortpflanzungsmedizin. Eine Zwillingsschwangerschaft mit Teilabtreibung führt den Überlebenden in eine Selbstverachtung, aus der sich mit einem Muttermord zu befreien sucht. Eine Feministin sorgt für seine dauerhafte Wegsperrung. Das Drama zeigt, daß in der BRD Humanität nicht mit legalen Mitteln zu erreichen ist. »Hermann Sterl« thematisiert einen Aussteiger in Rußland und die russische Art, mit der Finanzkrise von 2008 umzugehen. »Götzenspiele« zeigt Schauspieler, die Corana-Lockdown und Russophobie in der Ukrainekrise zwingen, in ihren eigenen Lebensläufen dem zu folgen, was sie eigentlich nur nach Goethe spielen wollten. Die christliche Botschaft in der aktuellen Tragödie Deutschlands. Dieses Drama, im Herbst 2022 vollendet, erscheint hier erstmals.

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Schwab, Jürgen: Gemeinschaft und Gesellschaft bei Martin Walser. Eine Werkanalyse. 2022. 359 S. 540 gr. ISBN 3-95930-260-6. Gb. 28,– €

Wie ein roter Faden zieht sich durch Walsers Werk die Suche seiner Protagonisten nach Gemeinschaften – mit alledem, was man weitläufig mit ihnen verbindet: Sinnstiftung, Harmonie, Geborgenheit und menschliche Nähe sowie Sicherheit und Schutz. Grundsätzlich läßt sich sagen, daß ‚Gemeinschaft‘ möglichst enge Verbindungen zwischen Menschen voraussetzt. Demgegenüber verbinden wir mit dem Begriff der ‚Gesellschaft‘ die Vereinzelung der beteiligten Individuen. Die Literaturanalyse soll das Verhältnis der Figuren zu gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Lebensräumen klären. Zu erörtern ist dabei ist die These, der Verfasser schicke seine Protagonisten auf Gemeinschaftssuche, wobei sich diese als ebenso von Individualismus zersetzt erweisen wie die Gesellschaft selbst. Schließlich trägt die moderne Gesellschaft zur Auflösung gerade der Primärgruppen bei und steht einer Neubildung derselben im Weg. Die Gesellschaftskritik Walsers könnte demzufolge aus der Wahrnehmung eines Mangels an funktionsfähigen Gemeinschaften in der modernen Welt erklärbar sein. Ausgehend von dieser Ursprungsthese lassen sich eine Reihe von Forschungsfragen ableiten.

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Bräuninger, Werner: Hitlers Kontrahenten in der NSDAP. 2. völlig überarb. u. erw. Aufl. 2022. 375 S., 41 Abb. a. Taf. 560 gr. ISBN 3-95930-259-2. Kt. 34,– €*

Von den Differenzen mit den Brüdern Otto und Gregor Strasser und Ernst Röhm abgesehen, die in der Literatur ausführlich dargestellt wurden, blieb in der Forschung weitgehend unbekannt, daß sich der Führer der NSDAP in der Kampfzeit, aber auch nach der Machtübernahme mit einer Vielzahl von Gegnern, Oppositionellen und Reformern aus dem eigenen Lager auseinanderzusetzen hatte. Bräuningers Studie wirft ein bezeichnendes Licht auf die Machtkämpfe innerhalb der NS-Parteiführung, in der Absetzungen von Führungskadern, Parteiausschlußverfahren führender Nationalsozialisten, Auflösungen ganzer Ortsgruppen und Beleidigungsprozesse, die Hitler gegen seine Gegner anstrebte, an der Tagesordnung waren.
Autoreninterview Rezension

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Haubenreißer, Uwe: Erdzeitalter. Gedanken. Aphorismen, Selbstgespräche, Notate. 2022. 207 S. 320 gr. ISBN 3-95930-258-4. Lw. 22,– €*

Uwe Haubenreißer starb am 8. Januar 2022 an einem Herzinfarkt auf dem Weg von der Arbeit nach Hause. Diese Nachlaßveröffentlichung hat er selber noch konzipiert und geplant. In Ergänzung zu seinen Gedichten finden sich hier thematisch geordnet Aphorismen über Literatur, Weisheit, Erkenntnis, Charakter, Mensch, Gegenwart, Religion, Ich, Politik, Spruch, Philosophie, Weib, Kunst, Zweifel, Tod, Natur, Wissenschaft, Leben, Welt und Traum. In äußerster Dichte werden die Früchte langen Nachdenkens geboten, im krassen Gegensatz zu einer Zeit der geschwätzigen Eitelkeiten.
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