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ARNSHAUGK VERLAG
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

»Wir Deutschen fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt;
und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt.«
(Otto von Bismarck)

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Christian Pöpperl
Pöpperl, Christian: Auf der Schwelle. Ästhetik des Erhabenen und negative Theologie: Pseudo-Dionysius Areopagita, Immanuel Kant und Jean-Francois Lyotard. 2007. 382 S. 599 gr. ISBN 3-8260-3451-1. Kt. 49,80 €

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Ästhetik und Theologie, zwischen der Kunst und der Religion? Im Fluchtpunkt beider Bereich steht das Erhabene. Dieses nimmt die Untersuchung in den Blick. Die Grundthese lautet: Zwischen der Ästhetik des Erhabenen und der negativen Theologie besteht eine Strukturanalogie. Die Arbeit verfolgt diesen Zusammenhang über verschiedene historische Transformationen hinweg an Schlüsselstellen: Pseudo-Dionysius Areopagita als antikes Muster der negativen Theologie und ästhetischen Denkens, I. Kants Konzept des Erhabenen im Kontext seiner Kritiken und schließlich das Erhabene als Motiv ausgehend von J.-F. Lyotards Hauptwerk Der Widerstreit. In all diesen Zusammenhängen läuft die Philosophie beim Versuch das Undarstellbare darzustellen auf die Ästhetik des Erhabenen zu. Sie bildet gleichsam einen Grenzsaum des Denkens. Zugespitzt formuliert: Das Erhabene ist das Undarstellbare. Dieser Befund erhärtet sich an Beispielen aus der Kunst. Kleist experimentiert mit Kants Konzept des Erhabenen in seinem Essay Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft oder in seiner Novelle Die Heilige Cäcilie oder die Gewalt der Musik. Christoph Ransmayr setzt sich mit dem Erhabene in seinem Roman Die letzte Welt auseinander. Keineswegs grundlos steht in der Ahnengalerie des Erhaben auch ein anderes Thema der Philosophie und Theologiedes 20. Jahrhunderts: das Heilige.

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