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94406487 Briganden, Manifest der Zukunft im Klan24.00 €

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Hugo von Hofmannsthal
geboren 1874 in Wien, mußte als Schriftsteller sein Geld selbst verdienen, da der Vater im Gründkrach 1873 sein gesamtes Vermögen verloren hatte. Er lebte mit einer ständigen Angst vor Verarmung, während in der Öffentlichkeit meist angenommen wurde, er lebe vom Vermögen seiner Familie. Auch über einen anderen Aspekt seiner Herkunft vertrat sein Umfeld eine andere Meinung als er selbst: Während sich der Schriftsteller stets als katholischer Aristokrat sah, wurde er häufig als jüdischer Intellektueller apostrophiert. Früh begann er erste, von Friedrich Nietzsche beeinflußte Gedichte zu schreiben. Da er als Schüler nicht veröffentlichen durfte, wurden sie unter Pseudonymen gedruckt. 1891 begegnete er zum ersten Mal Stefan George, der prägend für sein Werk werden sollte. Sein früher Ruhm als Lyriker und Dramatiker reichte schnell auch über seine Heimatstadt hinaus, an ihm wurden lange Zeit seine späteren Werke gemessen. Auf Druck des Vaters begann er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Nach der ersten juristischen Staatsprüfung unterbrach er sein Studium, um freiwillig ein Jahr Militärdienst beim Sechsten Dragoner-Regiment in Brünn und Göding (Mähren) abzuleisten. Nach einer Venedig-Reise kehrte er an die Universität zurück und studierte Französische Philologie. Während des Studiums lernte er den Dichter Leopold von Andrian kennen, mit dem er sein Leben lang gut befreundet bleiben sollte. Im Jahr 1898 erhielt Hofmannsthal den akademischen Grad Doktor. Im Herbst 1899 reiste er nach Venedig, im Frühjahr 1899 nach Paris, wo er Maurice Maeterlinck und Auguste Rodin kennenlernte. Im selben Jahr schloß er Freundschaften mit Rainer Maria Rilke und Rudolf Kassner. Im Jahr 1900 lernte er den Komponisten Richard Strauss kennen. 1901 heiratete er die 21-jährige Gertrud Schlesinger, die vor der Hochzeit zum katholischen Glauben konvertierte. Mit ihr hatte er drei Kinder. 1908 reiste Hofmannsthal mit Harry Graf Kessler und Aristide Maillol nach Griechenland. Neben seinen Reisen pflegte er Briefkontakt zu zahlreichen Intellektuellen und Künstlern, darunter Carl Jacob Burckhardt, Thomas Mann, Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann und Alfred Walter Heymel. Zu den von ihm protegierten Intellektuellen gehörten auch der Philosoph Rudolf Pannwitz, der Germanist Josef Nadler und der Schriftsteller Max Mell. Während des Krieges reiste Hofmannsthal wiederholt zu Vorträgen ins Ausland und hob Österreich-Ungarn als herausragende Kulturnation hervor. Im Kriegsfürsorgeamt betraute man ihn mit kulturpolitischen Aufgaben; er schrieb patriotische Aufsätze und hielt Reden. Der Fall der Donaumonarchie war für den konservativen Patrioten ein persönlicher Schlag, von dem er sich nie ganz erholte. Dennoch waren die Jahre nach dem Krieg schriftstellerisch produktiv. In den Jahren 1920–1927 unternahm Hofmannsthal zahlreiche Reisen, unter anderem nach Berlin, Warschau, Skandinavien, mehrmals nach Italien, in die Schweiz. Im Jahr 1925 reiste er nach Paris, Marokko, London und Oxford, im darauffolgenden Februar nach Sizilien. Italien interessierte ihn besonders, sympathisierte er doch wie viele österreichische Großbürger mit Mussolini. 1929 erschoß sich Hofmannsthals Sohn Franz im Alter von 26 Jahren. Zwei Tage später starb der Dichter an einem Schlaganfall, als er zur Beerdigung seines Sohnes aufbrechen wollte. Da er sich dem Dritten Orden des Hl. Franziskus verbunden fühlte, wurde er, der Tradition und seinem eigenen Wunsch entsprechend, im Habit eines Franziskanermönchs beerdigt.
Hofmannsthal, Hugo von: Der Tod des Tizian. Der Tor und der Tod. Die Frau am Fenster. Das Bergwerk zu Falun. Vier Dramen. 2018. 96 S. 120 gr. ISBN 3-944064-97-6. Kt. 8,50 €

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Hofmannsthal, Hugo von: Wert und Ehre deutscher Sprache. Aufsätze. Mit einem Geleitwort von Burkhard Jahn. 2017. 203 S. 240 gr. ISBN 3-944064-75-5. Gb. 18,– €

Die vorliegende Sammlung von Aufsätzen des Dichters, dem wir die Prägung einer ganzen Epoche zu danken haben, bewegt sich im Rang zwischen Olympischer Höhe des Genialen und einem bescheideneren – Auftrag und Situation geschuldeten – gleichwohl immer noch staunens­werten Niveau, das niemals unterschritten wird.
Es ist, als öffneten wir eine lang verschlossene, in seiner Bestimmung vergessene Tür, und wo der Ahnungslose vielleicht Dunkelheit erwarten könnte, Staub und Spinnweben, prangt uns ein Salon in strahlendem Licht entgegen, Entree zum Palast des Denkens jenseits der Moden, jenseits der marodierenden Bilderstürmer. (Aus dem Vorwort)

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Hofmannsthal, Hugo von: Wert und Ehre deutscher Sprache. Essays. 2014. 182 S. 120 gr. ISBN 3-88138-098-1. Kt. 14,– €

Hugo von Hofmannsthal, dessen Vater im Gründerkrach 1873 das Familienvermögen verlor, war lebenslang auf Einkünfte aus der Literatur angewiesen. Deshalb entfaltete er eine breite Herausgebertätigkeit und schrieb Reden für vielerlei Anlässe. Unter dem Zusammenbruch der Donaumonarchie, die für Ihn den katholischen Ständestaat verkörperte, litt er sehr, was nicht als Widerspruch zu seiner Kritik an der geistigen Situation um 1900 gesehen werden darf. Auf ihn geht das Schlagwort von der »Konservativen Revolution« zurück. In seinen Essays pädiert er für ein Reich, das in der deutschen Kulturtradition wurzelt und auch andere Völker Europas einschließt.

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Hofmannsthal, Hugo von: Reden und Aufsätze II (1914 - 1924). 2010. 560 S. 500 gr. ISBN 3-596-22167-6. Kt. 8,95 €

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Hofmannsthal, Hugo von: Reden und Aufsätze I (1891 - 1913). 2010. 688 S. 500 gr. ISBN 3-596-22166-8. Kt. 14,95 €

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Hofmannsthal, Hugo von (Hg.): Schillers Selbstcharakteristik. Aus seinen Schriften. 2004. 197 S. 161 gr. ISBN 3-458-34773-9. Kt. 8,– €

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Hofmannsthal, Hugo von: Der Rosenkavalier. Komödie für Musik. 2001. 107 S. 105 gr. ISBN 3-596-15159-7. Kt. (gemängelt) 6,80 €

Hofmannsthals melancholische Komödie für Musik gehört zu den zentralen Operntexten des 20. Jahrhunderts. Seit der Uraufführung von Richard Strauss' Vertonung 1911 ist das Werk von den internationalen Spielplänen nicht mehr wegzudenken. Das Motiv des erotischen Identitätsschwindels, das in Hofmannsthals Werk immer wieder auftaucht, findet im Rosenkavalier seine höchste Entfaltung und gipfelt in einer Maskerade, die die Machenschaften der Wiener Hofgesellschaft entlarven will.

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Hofmannsthal, Hugo von: Die Gedichte. 2000. 251 S. 202 gr. ISBN 3-458-34323-7. Kt. 12,– €

Als Wunderkind Loris hatte er debütiert, und sehr früh schon, mit etwa zwanzig Jahren, fand Hofmannsthal in der Lyrik den ihm gemäßen Stil. Mitte der neunziger Jahre des 19. Jahrhunderts entstanden jene berühmten Gedichte, die den Kern seines letztlich schmalen lyrischen Werks ausmachen.

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Hofmannsthal, Hugo von: Gedichte - Dramen. Tl 1 1891-1898. Dünndruckausg. 1979. 652 S. 257 gr. ISBN 3-596-22159-5. Kt. (gemängelt) 11,85 €

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Salabè, Piero: Das nie gewesene Morgenland. Metaphern des Orients in der deutschsprachigen Literatur der Jahrhundertwende. 2008. 200 S. 500 gr. ISBN 3-8260-3830-4. Kt. 28,– €

Die in der europäischen Kulturgeschichte zentrale Imagination des Orients als Spiegel des 'Anderen' erlebt in der Kunst und Literatur der Jahrhundertwende eine besondere Variation: In ihrer amoralischen, erotisch-perversen Dimension wird die orientalische Phantasie zu einem der bevorzugten Orte der modernen Identitätskrise. Signifikante Spuren des in der anglo-französichen Kultur dominanten Orientalismus finden sich auch in der Literatur deutschsprachiger Länder: nicht nur in den ästhetizistischen und dekadenten Strömungen (Hugo von Hofmannsthal, Richard Beer-Hofmann, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke), sondern auch im Jugendstil (Otto Julius Bierbaum) und Expressionismus (Else Lasker-Schüler). Ausgehend von einem kulturgeschichtlichen Ansatz - mit einem Exkurs in die ornamentale Kunst der Jahrhundertwende - untersucht diese Arbeit in einzelnen Aufsätzen zu repräsentativen Autoren die Metapher des Orients in der deutschsprachigen Literatur der Jahrhundertwende. Der abschließende Essay über Joseph Roths Geschichte der 1002. Nacht liefert Einsichten in den Orientalismus dieser Epoche aus der Rückblicke einer der hellsichtigsten Interpreten der Habsburgischen Kultur.

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Pulvirenti, Grazia: FragmentenSchrift. Die Teile und das Ganze in der österreichischen Literatur der Moderne. 2008. 180 S. 500 gr. ISBN 3-8260-3494-5. Kt. 28,– €

Gemeinsam ist den Künstlern, von denen in diesem Band die Rede ist – Adalbert Stifter, Hugo von Hofmannsthal, Georg Trakl, Franz Janowitz, Arnold Schönberg, Wassily Kandinsky – die Erfahrung des Zerfalls. Explizit, aber auch verhüllt wird das Trauma der Auflösung der einheitlichen Darstellung verarbeitet, um die Trümmer der verloren gegangenen Formen der Vergangenheit wieder zusammenzufügen.
Das Prinzip der Totalität, nur noch in ihrer Aporie darstellbar, zeigt sich durch Fragmente; im Detail, im Splitter verbirgt sich das Zeichen, das die andere Bedeutung der Dinge lebendig erhält. Dabei entstehen neue Figuren und Bilder, die die Wunde des Bruches in sich tragen und dennoch für den in der Moderne lebenden Menschen einen mit Sinn versehenen Raum schaffen.

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Lesniak, Slawomir: Thomas Mann, Max Rychner, Hugo von Hofmannsthal und Rudolf Kassner. Eine Typologie essayistischer Formen. 2005. 207 S. 500 gr. ISBN 3-8260-3101-6. Kt. 24,80 €

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Nicolaus, Ute: Souverän und Märtyrer. Hugo von Hofmannsthals späte Trauerspieldichtung vor dem Hintergrund seiner politischen und ästhetischen Reflexionen. 2004. 282 S. 500 gr. ISBN 3-8260-2789-2. Kt. 39,80 €

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Grundmann, Heike: Mein Leben zu erleben wie ein Buch. Hermeneutik des Erinnerns bei Hugo von Hofmannsthal. 2003. 336 S. 500 gr. ISBN 3-8260-2494-X. Kt. 48,– €

Das kulturelle Gedächtnis stellt eine Bedrohung und Chance zugleich für die Identität und Kreativität des sich im historischen Raum situierenden Subjekts dar. Grundmanns Arbeit ist der Versuch einer Theorie von Autorschaft um die Jahrhundertwende, die den Autor als hermeneutische Funktionsstelle in der Vernetzung von Texten betrachtet und damit Literatur immer auch zur Kritik an früherer Literatur, zum Metatext, werden läßt. Erinnerungsprozesse in der frühen und mittleren Prosa Hofmannsthals, sowie in seinen Experimenten mit Film, Tanz und Pantomime um 1907, werden unter Bezug auf zeitgenössische Theorien von Zeit und Gedächtnis (Husserl, Brentano, Mach, Bergson), Filmtheorie (Béla Balázs, Deleuze), Tanztheorie (Fokine, Duncan, St. Denis, Wiesenthal) und neuere Metapherntheorie (Ricœur) interpretiert. Der komparatistische Ansatz schließt intertextuelle Bezüge zu Walter Pater, zum Wildeschen Ästhetizismus und zu T.S. Eliots konservativer Auffassung von Literaturgeschichte ein.

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Hiebler, Heinz: Hugo von Hofmannthal und die Medienkultur der Moderne. 2003. 690 S., 152 Abb. 115 gr. ISBN 3-8260-2340-4. Gb. 69,– €

Ausgehend von den avanciertesten Ansätzen der Mediengeschichtsschreibung und der medienorientierten Literaturtheorie, entwickelt der Autor das Modell einer Literaturwissenschaft als angewandter Medienkulturwissenschaft. Am repräsentativen Beispiel Hugo von Hofmannsthals werden im Stil einer exemplarischen Fallstudie die vielschichtigen Verknüpfungen zwischen den harten Fakten einer apparatzentrierten Technik- und Funktionsgeschichte der Medien und den symbolischen Formen der literarischen Moderne vor Augen geführt. Im Spannungsfeld von Mündlichkeit und Schriftlichkeit, analoger und digitaler Kommunikation wird Hofmannsthals Körperästhetik auf ihre medienkulturhistorischen Kontexte überprüft. Seine poet(o-log)ischen Weltentwürfe - die frühen ästhetizistischen Konzepte eines "Lebens zwischen Buchdeckeln", das professionelle Verhältnis zu den finanziellen Aspekten seiner Arbeit und die editorischen wie kulturpolitischen Ambitionen vor allem in den Kriegs- und Nachkriegsjahren - werden mit den Kommunikationsstrukturen der österreichisch-ungarischen Monarchie und der zeitgenössischen Entwicklung der analogen Medien kurzgeschaltet. Mit der erstmals auf der Basis des erhaltenen Wort-, Bild- und Tonmaterials erarbeiteten Bestandsaufnahme der konkreten Beziehungen Hofmannsthals zu (Hand )Schrift, Buchdruck, Photographie, Telephon, Phonograph / Grammophon, Film und Hörfunk wird der abstrakte Begriff des medienästhetischen Ausdifferenzierungsprozesses der Moderne zum sinnlich nachvollziehbaren Erlebnis.

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Steinhaußen, Jan: Aristokraten aus Not und ihre Philosophie der zu hoch hängenden Trauben. Nietzsche-Rezeption und literarische Produktion von Homosexuellen: Thomas Mann, Stefan George, Ernst Bertram, Hugo von Hofmannsthal u.a. 2001. 526 S., 10 Fotos a. Taf. 814 gr. ISBN 3-8260-1977-6. Kt. 51,– €

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Rieckmann, Jens: Hugo von Hofmannsthal und Stefan George. Signifikanz einer Episode aus der Jahrhundertwende. 2001. 202 S. 282 gr. ISBN 3-7720-2169-7. Kt. 29,– €

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Schmitter, Sebastian: Basis, Wahrnehmung und Konsequenz. Zur literarischen Präsenz des Melancholischen in den Schriften von Hugo von Hofmannsthal und Robert Musil. 2000. 322 S. 514 gr. ISBN 3-8260-1887-7. Kt. 40,– €

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Schefold, Karl: Hugo von Hofmannsthals Bild von Stefan George - Visionen des Endes - Grundsteine neuer Kultur. 1998. 266 S. 530 gr. ISBN 3-7965-1046-9. Kt. 33,50 €

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Sandhop, Jürgen: Die Seele und ihr Bild. Studien zum Frühwerk Hugo von Hofmannsthals. 1998. 182 S. 250 gr. ISBN 3-631-32798-6. Kt. 52,95 €

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