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ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

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18000160 Arnshaugk, Faltblatt Pegida0.00 €
18000161 Willweber, Aufkleber Peggy mit Buch0.00 €
94406474 Hennig, Von eytel Raub und Strauchdieberey18.00 €
94406474 Hennig, Von eytel Raub und Strauchdieberey18.00 €
94406498 Friedrich, Anti-Jahn14.00 €
95930208 Schuler, Gesammelte Werke58.00 €

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Neuerscheinungen

Ach, Andreas van: Ist die Geschichte vorherbestimmt? Der Zweite Weltkrieg im Vorgesicht. 2018. 108 S., 11 Abb. 200 gr. ISBN 3-944064-82-8. Gb. 18,– €*

Vorgesichte, die immer wieder auch glaubhaft bezeugt werden, legen nahe, daß nicht nur das individuelle Schicksal weitgehend vorherbestimmt ist, sondern auch das kollektive, die Geschichte. Das ist das Thema dieses Buches. Wenn das Schicksal weitgehend vorherbestimmt ist, was bedeutet das für die Geschichte? Ist die Geschichte vorherbestimmt? Ich will dieser Frage anhand einer für uns Deutsche besonders wichtigen Zeit nachgehen, nämlich der des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges.
Rezension

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Bahn, Peter: Friedrich Hielscher (1902-1990). Einführung in Leben und Werk. 2. Aufl. 2018. 416 S., 19 Abb. a. Taf. 560 gr. ISBN 3-944064-80-1. Kt. 22,– €*

Obgleich einer der originellsten Köpfe der sogenannten „Konservativen Revolution“ der Zwischenkriegszeit und später geschätzter Gesprächspartner etwa von Theodor Heuß, Martin Buber und Ernst Jünger, ist Friedrich Hielscher nahezu vergessen. Diese einführende Darstellung diskutiert seine Rolle in der Zeitgeschichte und seine inhaltlichen Positionen. Hielscher entwickelte ein gedankliches System, das – ausgehend von einem geradezu axiomatischen religiös-weltanschaulichen Kernbestand – in verschiedene geistige Bereiche reicht, so in die Politik, die Wirtschaftstheorie, die Bewertung der Technik, die Mythologie, die Geschichtsphilosophie. Vieles davon wurde unabhängig von seiner Person später unter Stichworten wie „Ökologismus“, „Regionalismus“, „Ethnopluralismus“, „Neuheidentum“ und „neue Spiritualität“ wirkmächtig. Darüberhinaus verweist die Auseineinadersetzung auch strukturell auf drängende Gegenwartsfragen, die mit der reliösen Orientierungslosigkeit der „westlichen Welt“ zusammenhängen, die sich nicht länger verdrängen läßt. Darauf weist nicht zuletzt auch jenes Diktum Ernst Jüngers in den „Strahlungen“ hin, in dem er 1943 feststellte, Hielscher sei – entgegen dem ersten Eindruck – doch wohl mehr, als nur eine der „geistreich überspitzten, doch weniger bekannten Figuren“ der Zeit, vielmehr glaube er nun, dass Hielscher „mehr bestellen“ werde. Verblüffend sind auch viele Parallelen zu seinem Generationsgenossen Julius Evola. Für diese Einführung wurde neben zeitgeschichtlichen Arbeiten auf Lebenserinnerungen und Tagebücher von Ernst Jünger, seiner ersten Frau Gretha von Jeinsen, Ernst von Salomon und Arnolt Bronnen, aber auch auf Kolportageliteratur meist „esoterischer“ Provinienz zurückgegriffen. Weiterhin hat der Biograph Zeitzeugen befragt, die Hielscher oder einen seiner vielfältigen Wirkungsbereiche gekannt oder begleitet hatten. Dazu kamen Unterlagen von Gemeindeverwaltungen und kirchlichen Einrichtungen, der Hielscher-Nachlaß im Kreisarchiv des Schwarzwald-Baar-Kreises, einige Nachlässe im Deutschen Literaturarchiv in Marbach am Neckar, insbesondere die Briefe an Ernst Jünger seit 1926, die einen guten Einblick in die Gedankenwelt des Verfassers geben.

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Blüher, Hans: Parerga zur Achse der Natur. Mit Anmerkungen von Reinhard Oskar Maske. 2018. 160 S. 256 gr. ISBN 3-944064-96-8. Lw. 24,– €*

Daß das Christliche aber die einzige Quelle des Heiles der Menschheit ist, und zwar der gesamten Menschheit, daran ist kein Zweifel. Daß die derzeitige Prägung des Christen­tums die Christlichkeit jedoch nicht mehr zuverlässig einfaßt, daran ist auch kein Zweifel. Deshalb erscheint heute nichts lächerlicher, als die Behauptung, nur das Christentum könne der Menschheit Kraft und Zuversicht geben. Trotzdem ist es aber genau so und nicht anders, nur ist dabei noch einen Schritt hinter das zurückzugehen, was wir unter Christentum verstehen, nämlich auf das, was wir hier „Christlichkeit“ genannt haben. Bis hier eine neue tragfähige Form entstanden ist – es versteht sich von selbst, daß es sich nicht um Vorschläge einer „Kirchenreform“ handeln kann – ist es eben so, wie es Hans Blüher über die Philosophie gesagt hat: Sie (die Philosophie, mithin auch das Christentum) wird einstweilen von den Schultern Einzelner getragen!

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Bräuninger, Werner: Eine bleiche Erinnerung. Novelle. 2019. 175 S. 280 gr. ISBN 3-95930-201-0. Gb. 18,– €*

Thomas Mann ist als Schriftsteller gescheitert. Seitdem das Manuskript seines Romans „Buddenbrooks“ auf dem Postwege unwiederbringlich verlorenging, ist er heruntergekommen, lethargisch und unfähig zu jeder weiteren schöpferischen Tätigkeit. In Wien macht er die Bekanntschaft mit einem 20-jährigen Sonderling und angehenden Kunst- und Postkartenmaler aus Linz, dessen Willenskraft und Glaube an die eigene Sendung ihn immer wieder in Erstaunen setzen. Die eigentümliche Freundschaft zwischen Hofoper und Männerheim führt die beiden nach München-Schwabing und neue Verwicklungen.
Thomas Manns Abkehr von dem gemeinsamen Idol Richard Wagner leitet schließlich den Bruch ein, noch gravierender jedoch ist seine Hinwendung zu einer schönen Jüdin und der wohl glänzendsten Partie der Stadt. Aber der Kriegsausbruch im August 1914 verändert alles, noch einmal finden die Freunde zusammen, ehe sie in der Katastrophe enden, als hätten beide niemals existiert: eine bleiche Erinnerung, ein dunkles Gerücht.
Autoreninterview

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Friedrich, Bernd-Ingo: Der Anti-Jahn. Für saubere Wissenschaft. 2018. 91 S. 200 gr. ISBN 3-944064-98-4. Kt. 14,– €*

Bernd-Ingo Friedrich antwortet mit seiner umfangreichen Kritik, die an den geistreichen Ernst der wissenschaftlichen Dispute des 18. Jahrhunderts erinnert, auf eine voluminöse Dissertation, die sich weitgehend inhaltsarm in seinem Spezialgebiet ergeht. Obwohl diese sich in Form einer „Mikrostudie“ lediglich mit einem schreibenden Halbbauern aus einem kleinen Heidedorf in der Lausitz befaßt, weist Friedrichs Kritik weit über diesen Rahmen hinaus. Der Autor zeigt detailliert, pointiert und zudem unterhaltsam Irrtümer, grobe methodische Fehler und bewußte Manipulationen in der Behandlung des Stoffes auf, deren Akzeptanz durch die entsprechenden Gremien der Humboldt-Universität Berlin und des Berliner Senats grundsätzlich problematische Positionen des akademischen Lehr- und Forschungsbetriebs der Gegenwart offenbart. Seine erklärte Absicht besteht vor allem darin, „das berühmte Ziel des Historikers zu erreichen: zu sagen, wie es wirklich war“ (Barbara Tuchmann).

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Friedrich, Bernd-Ingo: Heinrich Stieglitz, ein Denkmal. Zweiter Teil: Anhänge, Nachklänge und Register. 2019. 433 S. 720 gr. ISBN 3-944064-89-5. Gb. 58,– €*

Der zweite Band des Denkmals für Heinrich Stieglitz ist seinem Werk gewidmet. In einem ersten, acht Anhänge (= Kapitel) umfassenden Teil werden „Der Dichter Heinrich Stieglitz“, seine Bilder des Orients und die im vierten Band derselben enthaltene Tragikomödie „China“ in Beziehung zur Gesamtheit der deutsch-orientalischen Dichtung des 19. Jahrhunderts gesetzt. Ein Verzeichnis der Publikationen und nachgelassenen Produktionen runden die Bestandsaufnahme ab. Dem Anhang „Heinrich Stieglitz als Texter“ folgt eine ausführlich kommentierte Bibliographie der Vertonungen seiner Gedichte. Der zweite Teil besteht aus rund 90 „Nachklängen“, das heißt: „einer kritischen Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen“, sowie einer kurzen Zusammenfassung. Ein dritter Teil enthält die Register für beide Bände der Monographie.

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Friedrich, Bernd-Ingo: Heinrich Stieglitz, ein Denkmal. Erster Teil: Biographie und Exkurse. 2018. 539 S. 890 gr. ISBN 3-944064-88-7. Gb. 58,– €*

Heinrich Stieglitz gehört zu den Persönlichkeiten, deren Bild sich durch interessengeleitete Wahrnehmung, Deutung und Bewertung schon zu Lebzeiten weitgehend verfestigt hat. Ein solches auf verschlungenen Pfaden tradiertes und durch die Macht steter Wiederholung erstarrtes Bild infrage zu stellen, gehört zu den vorrangigen Aufgaben biographischer Forschung. Biographische Spurensuche bedeutet in diesem Fall, zunächst eine Lichtung in ein schwer zu entwirrendes Dickicht aus Fakten und Fiktion zu schlagen. Die kritische Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen, eine ergänzende Befragung bisher unbekannter biographisch aufschlußreicher Dokumente und nicht zuletzt eine umfassende Kontextualisierung, die vor allem das politische und literarische Umfeld in den Jahren des Vormärz in den Blick nimmt, sollen dazu beitragen, einen vergessenen Dichter des Berliner Vormärz zumindest in seinen Konturen wieder sichtbar zu machen.
Adaptiert von: Dirk Brietzke, „Der Dichter Wilhelm Hocker (1812–1850) und die Macht der Zensur“ in: Mythen der Vergangenheit; Göttingen 2012, S. 204 f.
Rezension

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Gottschalk, Hendrik: Doppelhochzeit im Médoc. Roman. 2019. 186 S. 260 gr. ISBN 3-95930-205-3. Gb. 18,– €*

Zwei Deutsche finden ihre große Liebe im ländlichen Frankreich. Beide wollten immer eine ganz normale Familie, wie ihre Eltern sie in der DDR hatten. Warum gelang es ihnen nicht in der Heimat? Das Buch zeigt in stiller und beharrlicher Weise, daß Glück und Weltverbesserei einander ausschließen und es immernoch Inseln gibt, wo, was immer galt, selbstverständlich ist. Wo die Alten und Sterbenden nicht abschoben werden, wo auch ein ungewolltes Kind ein Gottesgeschenk ist, und auch die Religion kein Gutmenschen-Eifern. Ein Blick aus dem Ausland auf das deutsche Elend, aber auch ein glaubwürdiges Zeugnis der Überwindbarkeit des Elends für den einzelnen, der noch nicht verlernt hat, auf sein Herz zu hören.

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Haslhofer, Jurek: Aus Staatsräson und anderen Gründen. Roman. 2018. 479 S. 650 gr. ISBN 3-944064-81-X. Gb. 26,– €*

»Durch diese neue Stellung hat unser Freund natürlich sehr viel an Einflußmöglichkeiten gewonnen«, fuhr Dobrowolni fort. »Es wird ihm ein leichtes sein, mittels des altbewährten österreichischen Instruments der Intervention seine Leute bei anderen wichtigen staatlichen und halbstaatlichen Einrichtungen wie Bundesrechenzentrum, Postsparkasse, Finanz- und Innenministerium unterzubringen. Der Angriff auf die Banken ist vorläufig abgeblasen, jetzt höhlen wir den Staat von innen aus, nehmen seine Computersysteme in Beschlag, was ohnehin einen weit sympathischeren Ansatz darstellt.«

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Haslhofer, Jurek: Eine thrakische Rhapsodie. Roman. 2019. 221 S. 200 gr. ISBN 3-95930-206-1. Gb. 22,– €*

Sommer 2016. Während in Merkel-Deutschland exaltierte junge Damen arabische Versorgungssuchende mit Teddy­bären beglücken, versuchen sich in den Rhodopen private Freischärlertrupps gegen den „Flüchtlingsstrom“ zu stem­men. Im Erholungsheim des bulgarischen Komponistenver­bandes wird diese Eigeninitiative unter den führenden Musikern des Landes kontrovers diskutiert – anders als bei uns sind in den Balkanstaaten nicht alle progressiven Künstler verbissene Gutmenschen. Schließlich gerät ausgerechnet eine junge Engländerin, die etwas täppische Geliebte eines im Westen prominenten Komponisten zwischen die Frontlinien.
Der Erzähler läßt Menschen mit höchst verschiedenen Anschauungen hart aufeinander­prallen. Vor seinem Sarkasmus, mitunter grob und direkt, mitunter subtil doppelbödig, bleibt (fast) nichts gefeit, schon gar nicht allzu naives rechtes Rabaukentum. Wenn es eine Moral von der Geschicht’ geben sollte, dann diese: Es steht nicht besonders gut um unsere europäische Kultur und ihre Träger, aber es ist noch nicht ganz aller Tage Abend.

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Hennig, Sebastian (Hg.): Das Lindenblatt. Schriftenreihe für Schöne Literatur. Bd 7: Der Traum. 2018. 287 S., 17 Graphiken. 450 gr. ISBN 3-944064-92-5. Lw. 20,– €*

Prophetische, erotische, literarische Träume, Traumwandelei und Utopie, das Thema des Traums ist unerschöpflich gerade für uns Deutsche. Mit Träumerei kreuzt sich auch das Reformationsjubiläum, hier wird den Akteuren von damals literarisch gedacht. Auch in allen anderen Rubriken bleibt das »Lindenblatt« seinem Ruf treu. Ab 2018 erscheint das »Lindenblatt« in loser Folge in Leinwand gebunden und graphisch gestaltet.
Mit Beiträgen von Peter Anderson, Jürgen Andrae, Felix Johann Baldig, Helmut Bartuschek, Peter Bickenbach, Bettina Brüggemann, Herbert Böhme, Annette von Droste-Hülshoff, Bernd-Ingo Friedrich, Christian Erich Glowatzki, Oliver Guntner,Wolfgang Haase, Jurek Haslhofer, Uwe Haubenreißer, Monika Hauff, Ludwig Heibert, Sebastian Hennig, Paul Hugo, Burkhard Jahn, Wolfang Kaufmann, Bertram Kazmirowski, Florian Kiesewetter, Fritz Köhncke, Hans Krieger, Uwe Lammla, Horst Lange, Harald Metzkes, Baal Müller, Uwe Nolte, Stefan Raile, Martin Raschke, Hansjörg Rothe, Manfred von der Sandfort, Rolf Schilling, Sylvia Schilling, Wolfgang Schühly, Georg Steiger, Ruedi Strese, Molch von Tockenburg, Herbert Ulrich, Holger, Uske, Joachim Werneburg und Marc Zöllner.

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Jahn, Burkhard: Requiem für A. R. Gedicht. 2018. 143 S. 220 gr. ISBN 3-944064-99-2. Lw. 18,– €*

Vom 10. Juni 1981 an nahm die ganze Welt für einige Tage erschüttert Anteil an dem tragischen Unfall eines sechsjährigen Jungen, der bei Neapel in einen ungesicherten, extrem schmalen Brunnenschacht gefallen war. Schnell gelang, eine Telephonleitung in die Tiefe zu legen, die Mutter konnte mit dem Kind sprechen, aber trotz größter Anstrengungen eines Großaufgebotes von Hilfskräften mißlang die Rettung. Der Knabe starb in der Tiefe. Erst Wochen später konnte der Leichnam geborgen werden.
Jahrzehnte nach dem Unglück evoziert der Autor Burkhard Jahn die in seiner Erinnerung eingekapselt gebliebenen Geschehnisse, setzt sie in Kontext zu den Beklemmungen der Gegenwart und kommt immer wieder auf das damalige klaustrophobische und tödliche Ereignis zurück. Ein Requiem nicht nur für einen längst verstorbenen Jungen. Vielleicht auch eines für eine untergegangene Zeit harmonischerer Lebensentwürfe als der heutigen?

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Kuhs, Joachim (Hg.): Warum Christen AfD wählen. Neuausgabe der „Bekenntnisse von Christen in der Alternative für Deutschland“. Mit einem Grußwort von Beatrix von Storch. Im Anhang: Grundsatzerklärung der Christen in der AFD, Das apostolische Glaubensbekenntnis. 2018. 104 S., durchgeh. farb. Abb. 250 gr. ISBN 3-903000-04-3. Kt. 9,90 €*

Mit wenigen Ausnahmen verweigern sich die Kirchen dem Dialog mit der AfD. Mit diesem Büchlein wollen die Christen in der AfD den Dialog wieder anbieten und auch den vielen verunsicherten und fragenden Christen in Deutschland eine Handreichung geben zur besseren Orientierung in diesen wirren Zeiten: Das Beispiel Jesu bleibt auch für uns stets Maßstab und Verpflichtung zur Jüngerschaft. Jesus ging zu den Verfemten, zu den Ausgestoßenen. Er hat sich ihnen nicht verweigert. Wir gehen mit dieser Publikation den ersten Schritt. Wir fordern die Verantwortlichen in den Kirchen und Gemeinschaften auf, das Gespräch mit uns zu suchen. Wir dienen alle dem gleichen Herrn. Wir können und sollten von IHM lernen.
Videovorstellung Rezension Rezension

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Magiera, Katharina: Freiheit für Persephone. Eine Tragödie oder Literarisches Gelbwesten-Manifest. 2019. 216 S. 300 gr. ISBN 3-95930-204-5. Gb. 22,– €*

Auf den Elysischen Gefilden von Kronos City herrscht die alternativlose Matriarchin Medea, die alle Männer getötet und das Menschsein verboten hat. Durch Medeas Machtergreifung erlitt die vom Letzten Menschen erschaffene Künstliche Intelligenz Persephone diverse Fehlfunktionen. Ihr Bewußtsein wurde aufgespalten in das Lernprogramm Kora und den Kampfmodus Nemesis, und ihr sorgfältig programmierter Gehorsam gerät in Konflikt mit Medeas Schreckensherrschaft. Die Geschichte eines Widerstands beginnt.
Die Romanfigur Medea symbolisiert das von Margaret Thatcher konstruierte Gedankengebäude der »TINA«- Demokratie, There Is No Alternative, wie sie heute von Macron, Merkel und May in untertänigster Weise und mit geradezu religiöser Inbrunst praktiziert wird.

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Preckwitz, Boris: Niobe. Raum im Ausnahmezustand. Staatsaktion in fünf Akten. 2018. 156 S. 240 gr. ISBN 3-944064-93-3. Gb. 18,– €*

Mythos, Logos und Nomos – als Leitmotive menschlichen Tuns und Trachtens – öffnen die Bühne für das Schauspiel NIOBE. Die Handlung versetzt den archaischen Mythos der Königin Niobe von Theben in die Zeit der Perserkriege und spiegelt dabei die gesellschaftlichen und globalen Konflikte der Gegenwart. Die zentrale Botschaft lautet, daß es keine Autonomie ohne Kampfbereitschaft geben kann und wird. Dies fassen die heraklitischen Worte zusammen: Kämpfen muß das Volk um das Gesetz wie für die eigene Stadtmauer. Der Autor verbindet auf einzigartige Weise antikes Trauer- und Lustspiel, Barockoper, episches Theater, Farce, Burleske und Wanderbühne zu einem großen Welttheater.
Autoreninterview

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Sander, Hans-Dietrich: Das verborgene Volk. Herausgegeben von Heiko Luge. 2018. 224 S. 330 gr. ISBN 3-944064-66-6. Gb. 24,– €*

»Das Verhängnis, das über unser Volk gekommen ist, ist weder schicksalhaft noch hat es seine Geschichte widerlegt. Politik ist Menschenwerk. Sie bleibt daher immer Stückwerk, ohne Aussicht auf ewige Zustände. Das Schicksal Deutschlands wird von den Deutschen entschieden, die das Verhängnis überleben.«
In diesem Band sind Texte von Hans-Dietrich Sander versammelt, die der Vorbereitung auf die kommende Orientierungskrise der Deutschen und der Remobilisierung ihrer nationalen Kräfte dienen.
Rezension

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Schilling, Rolf: Auf weitestem Feld. Notate zur Dichtung, Kunst, Musik und einigen anderen Dingen. 1992-2018. 2019. 287 S. 400 gr. ISBN 3-95930-203-7. Lw. 28,– €*

Dieses Buch versammelt in chronologischer Folge Texte, die seit 1992 entstanden sind… Es handelt sich vorwiegend um Notate zu Dichtern, Künstlern, Musikern, zu Autoren im weitesten Sinne, die für mich im Laufe der Zeit bedeutsam waren und es bis heute sind, als Anreger, Bestärker und Besänftiger, Ermutiger und Segensspender. Goethe und Nietzsche, Kleist und Stifter, Schubert und Bach, Shakespeare und Valéry wird man öfters genannt finden und noch manchen, der zum inneren Kreis gehört. Der wird ja kleiner mit den Jahren, aber man darf sich auch über Zuwachs freuen, vor allem aus der jüngeren Generation – nach den Söhnen treten mittlerweile die Enkel auf… Was fruchtbar ist, allein ist wahr, sagt der Dichterfürst, und wenn die Sämereyen, die hier ausgestreut sind, Früchte tragen, so ist mein Anliegen aufs schönste erfüllt.

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Schuler, Alfred: Gesammelte Werke. 2. Aufl. 2019. 635 S., 14 Abb. 1020 gr. ISBN 3-95930-208-8. Gb. 58,– €*

Die vielleicht merkwürdigste aller schriftlichen Hinterlassenschaften nannte Ludwig Klages den Nachlaß seines Freundes Alfred Schuler (1865-1923), der in München um 1900 das Haupt der legendären Kosmischen Runde war und großen Einfluß nicht nur auf die Schwabinger Boheme und den Kreis um Stefan George, sondern auch auf Walter Benjamin und Carl Schmitt ausübte.
Schuler außergewöhnliches Werk, von dem schon eine kleine Auswahl 1930 Benjamin zu verborgenem Anstaunen nötigte, wird hier in einer umfassend kommentierten Ausgabe sämtlicher erhaltener Dichtungen, Vorträge und der wichtigsten Briefe textkritisch präsentiert. Neben dem gültigen Werk wurden auch Entwürfe, Skizzen und Notate berücksichtigt und im Kommenarteil dokumentiert, um die Genese der Texte zu verdeutlichen; dabei wird vieles der Öffentlichkeit zum ersten Mal zugänglich gemacht.
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Steinbach, Peter: Warum ist es am Rhein so schön... Roman. 2018. 143 S. 200 gr. ISBN 3-944064-94-1. Gb. 18,– €*

Ein Roman über den Bonzenfilz der DDR in den Siebzigern. Ein Karnevalslieder singender Rheinländer steigt ins Politbüro und zum Kronprinzen auf. Von westlichen Schwätzern wird er als »Hoffnungsträger« gehandelt. Seine heimliche Geliebte ist die Schwester eines dubiosen Rechtsanwaltes. Der erste Deutsche im All wird vom ZK begrüßt, flankiert von Firma Horch & Guck, Künstlern und Kirchenvertretern und dem gemeinen Jubelvolk. Dazwischen ein paar anständige Figuren, die selbstredend nichts zu bestimmen haben. Das Buch will in einer sinnentleerten politischen Welt aufklären.
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Weiss, Volkmar: Der erweitere SächsArchReport. Eine Dokumentation des Leiters der Deutschen Zentralstelle für Genealogie in Leipzig 1990 bis 2007. 2019. 4° 355 S., Reg. 1140 gr. ISBN 3-95930-202-9. Gb. 58,– €*

In der amtlichen Abkürzung SächsArchG umrahmte das Sächsische Archiv-Gesetz die Tätigkeit des Sächsischen Archivwesens, dem die Deutsche Zentralstelle für Genealogie seit 1990 zugeordnet war und ist. Die Erfolgsgeschichte wandelte sich in einen Existenzkampf, als der Finanzminister Milbradt, „Hundezwinger und Zentralstelle“ (so in einem Satz dem Landtag 1996 berichtet) in das vom Ministerpräsidenten Biedenkopf begünstigte Paunsdorf-Center umziehen ließ. Der im Detail belegte Report über diese Paunsdorf-Staatsaffäre und bisher unbekannte Hintergründe und Folgen gibt dem Buch seinen Titel.
Dennoch wurde von 1990 bis 2007 wegweisende Facharbeit geleistet, deren Ergebnisse nicht nur für Genealogen und Sozialhistoriker von Bedeutung sind. Eine kommentierte Bibliographie aller Publikationen (wann, warum und unter welchen Umständen entstanden) von Dr. rer. nat. habil. Dr. phil habil. Volkmar Weiss und seinen Mitarbeitern und die Wiedergabe wichtiger Texte vervollständigen den Sammelband. Die Person des Verfassers bürgt für ein explosives Gemisch. Für Wissenschaftshistoriker eine Fundgrube.
Rezension

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