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Der Verlag mit dem Lindenblatt

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18199204 Sander, Staatsbriefe 1992/410.00 €

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Stefan George
George, Stefan: Werke. Ausgabe in zwei Bänden. Bd 2. Zum Jubiläumsjahr 1968. 2. Aufl./ Fotomech. Nachdr. 1968. 617 S. 600 gr. Bestell-No. 18011282. Ln. (gebraucht, farb. Kopfschnitt, gut und sauber) 13,– €

Inhalt: Dante, Die göttliche Komödie. Übertragungen Shakespeare, Sonnette. Umdichtung Baudelaire, Die Blumen des Bösen. Umdichtungen Zeitgenössische Dichter. Übertragungen, Erster Teil Die Fibel. Auswahl erster Verse

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Schuler, Alfred: Gesammelte Werke. 2. Aufl. 2019. 635 S., 14 Abb. 1020 gr. ISBN 3-95930-208-8. Gb. 58,– €*

Die vielleicht merkwürdigste aller schriftlichen Hinterlassenschaften nannte Ludwig Klages den Nachlaß seines Freundes Alfred Schuler (1865-1923), der in München um 1900 das Haupt der legendären Kosmischen Runde war und großen Einfluß nicht nur auf die Schwabinger Boheme und den Kreis um Stefan George, sondern auch auf Walter Benjamin und Carl Schmitt ausübte.
Schuler außergewöhnliches Werk, von dem schon eine kleine Auswahl 1930 Benjamin zu verborgenem Anstaunen nötigte, wird hier in einer umfassend kommentierten Ausgabe sämtlicher erhaltener Dichtungen, Vorträge und der wichtigsten Briefe textkritisch präsentiert. Neben dem gültigen Werk wurden auch Entwürfe, Skizzen und Notate berücksichtigt und im Kommenarteil dokumentiert, um die Genese der Texte zu verdeutlichen; dabei wird vieles der Öffentlichkeit zum ersten Mal zugänglich gemacht.
Rezension

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Kauffmann, Kai: Stefan George. Eine Biographie. 2014. 252 S. 460 gr. ISBN 3-8353-1389-4. Gb. 24,90 €

Das Buch schildert das Leben und Wirken Georges und versucht dabei abwägend seiner facettenreichen Persönlichkeit gerecht zu werden. Das von George selbst stilisierte Bild eines ganz im Zeichen einer dichterischen Mission stehenden Lebens wird durch die Analyse von menschlichen Beziehungen vielfältiger Art relativiert, von der tiefen Verwurzelung in seiner Binger Familie über enge Freundschaften, wie etwa zu Albert Verwey und Friedrich Gundolf, bis hin zu den bemerkenswert entspannten Aufenthalten mit Clotilde Schlayer in Minusio (Tessin), wo er mit 65 Jahren starb. In die biographische Schilderung sind Kapitel eingelegt, die Georges Gedichtbände als Stationen einer vom L’art pour l’art ausgehenden und zur Weltanschauungsdichtung führenden Werkgeschichte umreißen. Das Buch enthält zahlreiche, teilweise unbekannte Fotografien.

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Stottmeister, Jan: Der George-Kreis und die Theosophie. Mit einem Exkurs zum Swastika-Zeichen bei Helena Blavatsky, Alfred Schuler und Stefan George. 2014. 432 S. 720 gr. ISBN 3-8353-1197-2. Gb. 39,90 €

Die Wirkungsgeschichte der Theosophie prägt auch die Geschichte des Kreises um den Dichter Stefan George. Sie ist nachweisbar in der Symbolik, mit der Georges Buchgestalter Melchior Lechter die Publikationen des Kreises versah, und im Mitgliedsregister der Theosophischen Gesellschaft, das neben Lechter auch Karl Wolfskehl und andere George-Anhänger verzeichnet. Während Zeitgenossen wie Ernst Bloch versuchten, George mit der Theosophie zu vereinbaren, begann George selbst die weltanschauliche Identität seines Kreises ab 1910 durch programmatische Abgrenzungen von der Theosophie zu konturieren. Ein Motiv dieser Abgrenzungen ist die Konkurrenz, die seine poetische Messiasfigur Maximin durch die theosophische Messiasfigur Krishnamurti erhielt.Den George-Kreis und die Theosophische Gesellschaft verbindet auch die Verwendung der Swastika als Erkennungsmarke.

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Bigalke, Daniel: Die Deutsche Dimension. Essays. 2009. 367 S. 385 gr. ISBN 3-926370-33-5. Kt. 19,90 €*

Inhalt: Hans Blüher und die Gnade der Natur, Carl Schmitt. Gegen Moralismus und Entwurzelung, Das Standardwerk des völkischen Denkens, Oswald Spengler – Der optimistische Pessimist, Oswald Spengler – Der Mensch und die Technik, Das Phänomen Oswald Spengler intim, Oswald Spenger – Jahre der Entscheidung, Oswald Spengler und Karl Marx, Ernst Niekisch und die dritte imperiale Figur, Edgar Julius Jung – Vordenker eines neuen Staates, Georg Quabbe, Armin Mohler und sein Credo, Wenn der Staat ein Moloch ist, Anmerkungen zu Michael Oakeshott, Der Ausnahmezustand als herrschendes Paradigma, Demokratie am Scheideweg, Masse und Mündigkeit, Johannes Heinrichs Gastfreundschaft der Kulturen, Johannes Heinrichs Öko-Logik, Was der Verfassungschutz verschweigt, Zum Handbuch des Deutschen Idealismus, Konturen einer Philosophie der Menschenflucht, Der Weg vom Selbst-Denker zum Selbst-Henker, Die Kraft des Überdauernden, Vergangenheitsbewältigung, Das Eigene und die Integration, Selbsthilfe und Selbsterkenntnis, Die Reflexion des deutschen Menschen, Über die Religion, Das Ziel im Leben, Sprache, Volk und Staat, Phänomenologie und Tragik der Wahrheit, Versuch über Gesinnungsstaatlichkeit, Friedrich Hölderlin, Jesse Thoor – Dichter des Auratischen, Stefan George, Uwe Lammla - Dichtung der Münchner Zeit.

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Schuler, Karl-Heinz: Alfred Schuler Bibliographie. 2007. 180 S. 300 gr. ISBN 3-9810057-2-4. Kt. 22,– €

Der Dichter und Mysterienforscher Alfred Schuler bildete um 1900 in München zusammen mit Karl Wolfskehl und Ludwig Klages die legendäre Kosmische Runde und war eine der zentralen und zugleich geheimnisvollsten Gestalten der Schwabinger Boheme. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine während des Ersten Weltkriegs gehaltenen Vorträge "Vom Wesen der Ewigen Stadt" bekannt, in denen er nicht nur eine metaphysische Deutung des römischen Imperiums vornahm, sondern auch eine streng dualistische Geschichtsphilosophie entwarf und eine fundamentale Kritik des gegenwärtigen Zeitalters vorlegte. Obwohl Schuler zu Lebzeiten kaum etwas veröffentlicht hat, erfuhren seine neognostischen und neopaganen Anschauungen eine vielfältige Rezeption, die sich in den Werken so bedeutender Zeitgenossen wie Stefan George, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Oswald Spengler und Carl Schmitt niederschlug. Die vorliegende Bibliographie verzeichnet in mehr als 1000 Einträgen erstmals alle zwischen 1891 und 2006 erschienenen Texte von und über Schuler, darunter eine Fülle entlegenen und unbekannten Materials. Sie dokumentiert damit eine einzigartige kryptische Wirkungsgeschichte und ist für jede Beschäftigung mit Alfred Schuler sowie den Münchner Kosmikern ein unentbehrliches Hilfsmittel.

Titel derzeit nicht lieferbar

Bräuninger, Werner: Ich wollte nicht daneben stehen. Lebensentwürfe von Alfred Baeumler bis Ernst Jünger. Essays. 2006. 352 S. 688 gr. ISBN 3-902475-32-3. Gb. 19,90 €

So gut auch die Zeit des Dritten Reiches erforscht ist, so wenig bekannt ist die Mentalitätsgeschichte dieser Zeit, insbesondere, was die Motive und geistigen Hintergründe jener konservativen und rechten Intellektuellen betrifft, die nur zu oft zwischen Hingabe, innerer Emigration und offenem Widerstand schwankten. 14 Essays über Vertreter der Inneren Emigration, NS-Dissidenten und Bruchlinien jener Zeit. Behandelt werden u. a. Arno Breker, Ernst Jünger, Winifred Wagner, Leni Riefenstahl und Ernst Kantorowicz, der deutsch-jüdische Historiker aus dem Kreis um Stefan George. Auch dem NS-Vorzeigephilosoph Alfred Baeumler, dem ehemaligen Generalintendant des Weimarer Nationaltheaters Hans Severus Ziegler, Hans-Peter des Coudres, einst Bibliothekar der SS auf der Wewelsburg, dem Historiker Christoph Steding und dem Dichter Ernst Bertram, einem engern Freund Thomas Manns, sind Kapitel gewidmet, daneben der für die Geschichte der Inneren Emigration wichtigen Literaturzeitschrift Das innere Reich sowie der deutschen Wochenzeitung Das Reich, zu deren Mitarbeitern u. a. Marion Gräfin Dönhoff gehörte.

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Jäger, Lorenz: Das Hakenkreuz. Zeichen im Weltbürgerkrieg. Eine Kulturgeschichte. 2006. 247 S. 560 gr. ISBN 3-85418-119-1. Gb. 17,20 €*

Lange lag das Hakenkreuz im heraldisch-archäologischen Dämmer, bis es Heinrich Schliemann in Troja wiederfand. Nun begann seine schnelle Karriere: Politisiert wurde es in völkischen Kreisen um 1900, unpolitisch fand es Eingang in die Werbung und als Glückszeichen der letzten Zarin, es bewaffnete sich in den gegenrevolutionären Freikorps nach dem Ersten Weltkrieg und den mongolischen Kämpfen des Barons Ungern-Sternberg, bis es vom Nationalsozialismus in der schwarz-weiß-roten Fahne zum Symbol einer rassischen Staatsauffassung gemacht wurde. Es war das neuheidnische Gegenkreuz zum christlichen, es konnte Zeichen der Künstler sein und provokative Blume des Bösen - von Stefan George bis zu Vivienne Westwood und den Sex Pistols, von Rainer Maria Rilke über H.P. Lovecraft und die amerikanischen Hell´s Angels; bis zu Bildern von Sigmar Polke und Martin Kippenberger reicht seine Wirkungsgeschichte.

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Versari, Margherita: Strategien der Liebesrede in der Dichtung Stefan Georges. 2005. 152 S. 380 gr. ISBN 3-8260-3182-2. Kt. 19,80 €

Stefan George (1868-1933) stellt sich als Meister einer intellektuellen Elite, des George-Kreises, dar. Dieser Kreis war ganz und gar von dem Vorhaben beseelt, eine sakrale und ästhetische Ordnung als Gegenentwurf zu einer gänzlich nivellierten und warenförmigen Gesellschaft ins Leben zu rufen. Allerdings hat Georges Voraussicht auf die Ankunft eines Führers spiritueller Natur der ideologischen Verdrehung seiner Texte Raum gegeben; aber George selbst, der in der Schweiz gestorben ist, hat den Verlockungen der Macht nie nachgegeben. Unter seinen Anhängern befindet sich nicht zufällig Graf von Stauffenberg, der Urheber des Hitlerattentats.
Sein Werk, das vornehmlich Gegenstand soziologischer Studien ist, wird hier philologisch untersucht, wobei die Liebesrede, ihre rhetorisch-stilistischen und bildlichen Strategien und die Strategien der Verschleierung dieser Liebesrede im Mittelpunkt stehen. Auf der einen Seite verhindert die aristokratische Position einer autonomen Kunst die unmittelbare Gefühlsdarstellung. Auf der anderen Seite sucht George eine homoerotische und damit gesellschaftlich problematische Liebesbotschaft zu verdunkeln. Die Untersuchung über die Liebesrede bietet ausserdem wichtige Hinweise für die Beziehung Kunst/Leben/Ethik und ihre komplexen Variationen.

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Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 5/1998. 1998. 4° 40 S. 110 gr. Bestell-No. 18199805. Gh. 10,– €*

Hans-Dietrich Sander: Der Staat als Bürgerkriegspartei
Thor von Waldstein: Thesen zum Kapitalismus
Wihelm Ruh: Die Gaukler
Georg Fechter: Die Kläger
Friedrich Felde: Die Quittung in Magdeburg
Ulrich Steinbrenner: Joker DVU
Thomas Bonkowski: Demokratiefreien Zonen
Hans-Dietrich Sander: Der Kumpanei der Zwei Teil Drei
Wolfgang Strauss: Lebediana (3)
Heinz Boese: Auf der Suche nach der verlorenen Form in Burgund (3)
Joseph Weinheber: Künstler und Volk
Peter de Molay: Petschaften vom Montségur (17)
Jans-Joachim Winter: Eine sehr persönliche Würdigung des Reichskanzlers Bismarck
Hans-Dietrich Sander: Abgrundende Sätze zu einer fast objektiven Würdigung
Ernst Ludwig Schellenberg: Die deutsche Mystik (9)
Stefan George: Nordischer Bildner
Elke Sander: Zum Verfall der Initiationsriten
Angar Hofacker: Epochal
Wolfgang Strauss: Eine Bresche in eine Tabu
Rudolf Sauer: Die Bäume schlagen aus
Hans-Dietrich Sander: Hinwelkende CSU
Rolf-Josef Eibicht: Erfüllungsgehilfen
Siegfried Ostertag: Depeschen aus Lucera (26)
Hans-Dietrich Sander: Anläßlich einer Posse in Sanssouci (1)

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Ross, Werner: Bohemiens und Belle Epoque. Als München leuchtete. 1997. 332 S., zahlr. Abb. 554 gr. ISBN 3-88680-611-1. Gb. (gemängelt) 34,– €

Das München der Jahrhundertwende - glanzvolle Residenz der Musen und vibrierendes Zentrum der Moderne: Stefan George, Franziska Reventlow und Ludwig Klages, Frank Wedekind, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke, die Malerfürsten Lenbach und Stuck, Kandinsky und der Blaue Reiter.

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: Castrum Peregrini, Heft 225: Friedrich Wolters, Frühe Aufzeichnungen nach Gesprächen mit Stefan George./ Wilhelm Hemecker, Oscar A. H. Schmitz und die Blätter für die Kunst./ Abdallah Ansari, Ghaselen. num. Auflage, Nr. 163 1996. gr.-8°, 124 S., 5 Porträtfotos a. Taf. 500 gr. Bestell-No. 18011250. Kt. (gebraucht, Einband mit Lichtrand und Gebrauchsspuren, leichte Knickstelle vom Buchrücken her, innen sauber) 11,– €

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Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 5/1993. 1993. 4° 40 S. 110 gr. Bestell-No. 18199305. Gh. 10,– €*

Hans-Dietrich Sander: Der Kieler Doppelfall
Peter Faethe: Das schwarz-rot-goldne Mezzogiorno
Rudolf Krause: Zu nationalen und deutschen Fragen
Rudolf Krause: Volksparteien - Führung und Ordnung
Hans-Dietrich Sander: Zu schade für die Spielwiese
Edmund Peter Koch: Kritik am Lehrplan der Gedenkstättennetze
Josef Schüßlburner: Vom falschen und richtigen Föderalismus
Thomas Jentzsch: Eine theologische Beschreibung der Reichskrone
Stefan George: Schlußchor aus dem Stern des Bundes
Elke Sander: Zum Balkangemetzel
Hans-Dietrich Sander: Die pfiffige dänische Maus huscht auch in die Falle
Hans-Dietrich Sander: Die Umkehr des Midas
Hans-Dietrich Sander: Ein fatales Symbol
Hans-Dietrich Sander: Schuldige warfen den ersten Stein
Wolfgang Strauss: Ein Angriff als Bestätigung (Walter Laqueur, Der Schoß ist fruchtbar noch, Der militante Nationalismus der russischen Rechten, München, Kindler)
Steffen Werner: Wie ein Stichwort zum Überfall

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Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 4/1992. 1992. 4° 40 S. 110 gr. Bestell-No. 18199204. Gh. 10,– €*

Hans-Dietrich Sander: Deutschland, nur noch ein Standort?
Wolfgang Strauss: Die absurde Jagd der Stasi auf die Stützen der Gesellschaft
Jochen Lober: Happy Birthday, USA!
Reinhold Oberlercher: Wesen und Verfall Amerikas
Kurt Overhoff: Die Kontroverse zwischen »konservativ« und »fortschrittlich« in bezug auf Bayreuth
Wilhelm Röpke: Brief an Senator Dr. Konrad Pöhner
Karl-Heinz Kausch: Zur Grundlegung einer Erziehungslehre (1)
Heinrich Jordis von Lohausen: Das weströmische Erbe
Heinrich Jordis von Lohausen: Frankreich - Insel von Europa
Heinrich Jordis von Lohausen: Deutsch-französische Polarität
Heinrich Jordis von Lohausen: Volk und Persönlichkeit
Erich Lipok: Im wahrenden Wort
Thomas Finke: Entwurf einer Verfassung des Deutschen Reiches
Stefan George: Aus Der Stern des Bundes
Herbert Cysarz: Deutschland im Mittelalter
Josef Weinheber: Michelangniolo
Hans Casanova: Wie sich die Oberklasse gegen ihre Verscheuchung wehrt
Karl-Heinz Kausch: Fauler Zauber mit irrationalen Zahlen
Hans Casanova: Weitere Knack-Punkte
Hans-Dietrich Sander: Manöverkritik zum 5. April

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Jost, Dominik: Blick auf Stefan George. Ein Essay. 1991. 115 S. 149 gr. ISBN 3-261-04374-1. Kt. 36,95 €

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Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 2/1991. 1991. 4° 40 S. 110 gr. Bestell-No. 18199102. Gh. 30,– €

Hans-Dietrich Sander: Bonn am Golf
Heinrich Jordis von Lohausen: Weltpolitik mit Schlagseite
Ulrich Lehmkühler: Der Streit um Berlin
Wolfgang Strauss: Auf den Spuren der Abwicklung
Karl-Heinz Kausch: Deutsche Jahre
Heinrich Jordis von Lohausen: Völker aus anderer Sicht (1)
Hans Domizlaff: Bund der Reichstreuen
Hans-Michael Fiedler: Solidarität
Otfried Ebertz: Kabbalismus und byzantinischer Platonismus (3)
Stefan George: Die Gräber in Speier
Paul Ernst: Vorwort zum Kaiserbuch (2)
Ulrich Lehmkühler: Aktueller Leitfaden zur Einordnung von Kriegshandlungen
Ulrich Lehmkühler: Bushtrommeln
Rudolf Sauer: Hans Magnus Enzensberger als Weißwäscher der Amerikaner
Wolfgang Strauss: Glotz und die Balten
Wolfgang Strauss: Auferstanden aus Ruinen
Hans-Dietrich Sander: Gegen die Anpasser als Aufpasser (Gottfried Dietze, Der Hitler-Komplex, Wien, Karolinger)
Hans-Dietrich Sander: Heiner Müllers Lage (Heiner Müller, Zur Lage der Nation, Berlin, Rotbuch)
Hans Casanova: Der Golfkrieg, ein heilloser Konflikt (Peter Scholl-Latour, Das Schwert des Islam, München, Heyne)
Wolfgang Strauss: Schlußchor eines deutschen Dichters

Titel derzeit nicht lieferbar

Schilling, Rolf: Kreis der Gestalten. Zwölf Huldigungen. 1990. 223 S. 324 gr. ISBN 3-926370-04-1. Lw. 24,– €*

Die Literatur ist ein Abenteuer. Nicht nur das des Schreibens, auch das des Lesens und Wiederlesens und, nicht zuletzt, das Abenteuer des Übersetzens. Wir entdecken Autoren oder verfehlen sie, manchen spüren wir jahrelang nach, von manchen werden wir jäh überfallen. Andere, die wir zu besitzen glaubten, gehen uns wieder verloren ... Es gibt Kometen und Meteore, Fixsterne und Wiedergänger. Am Ende sind es einige wenige, denen wir die Treue halten, die wir mit uns nehmen, wohin wir auch gehen.
Das Buch enthält folgende Essays: 1. Stefan George. Gedanken über einen unzeitgemäßen Dichter, 2. Rede über Hofmannsthal. Zum 100. Geburtstag des Dichters, 3. Wagner oder die Liebe zum Perversen, 4. Wiederbegegnung mit Proust, 5. Zum Nietzsche-Tag. Rede auf dem Kirchhof zu Röcken, 6. Goethes magischer Touch, 7. Gedenkblatt für Dante Gabriel Rossetti, 8. Fritz Usinger zum Gedächtnis, 9. Weckruf und Mohn. Der Dichter Uwe Lammla, 10. Borges Trismegistos, 11. Abenteuer mit Swinburne, 12. Märchenhaftes Dasein. Anmerkungen zu Ernst Jünger, 13. Nietzsches Ring der Ringe

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Weber, Frank: Die Bedeutung Nietzsches für Stefan George und seinen Kreis. 1989. 277 S. 364 gr. ISBN 3-631-41904-X. Kt. 58,95 €

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Aler, Jan: Symbol und Verkündung. Studien um Stefan George. 1976. 375 S. 895 gr. ISBN 3-7835-0161-X. Lw. 28,– €*

Zum Geleit - Im Anfang war die Reminiszenz. Rilke, George, Hofmannstal - Lebenskrise und Selbstergründung bei George und Verwey - Wegscheide. Wie Verwey und George sich trennten - Kunst der Komposition im Teppich des Lebens - Rembrandts Luminismus. Wie Verwey und George ihn diskutierten - Dynamische Monumentalität im Stern des Bundes - Symbol und Verkündigung im Lebenswerk von Karl Wolfskehl - Nachschrift, Beilagen.

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Bowra, C. M.: Das Erbe des Symbolismus. D.E.A. 1947. 356 S 340 gr. Bestell-No. 18010715. Gb. (gebraucht, Papier gebräunt,, wenige zarte Bleistiftunterstreichungen, Buchrücken im oberen Drittel unprofessionell geklebt) 9,– €

Texte über Paul Valéry, Rainer Maria Rilke, Stefan George, Alexander Blok, William Butler Yeats. Einbandgestaltung von Werner Rebhuhn

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Oelmann, Ute / Raulff,Ulrich (Hg.): Frauen um Stefan George. 2010. 296 S. 520 gr. ISBN 3-8353-0513-1. Gb. 32,– €

Es herrscht die Ansicht, George und seine Freunde seien spätestens seit 1910 vor den Frauen davongelaufen und tendenziell frauenfeindlich gewesen. Und doch haben Frauen eine entscheidende Rolle in und auch für Georges Dichtung gespielt. In Georges nächstem Umfeld gab es vor allem intellektuelle Frauen und bewunderte und gefürchtete Verführerinnen, aber auch dienende Frauen, die alle unterschiedliche Bedeutung für Georges Lebens- und Geisteswelt hatten. Die Autorinnen und Autoren der Beiträge stellen Leben, Werk und Situierung der Frauen im Umfeld Georges dar und gehen darüber hinaus den Widersprüchen zwischen Kreispropaganda und Kreisleben, Dichtung und Lebenspraxis nach. Mit Beiträgen u.a. zu: Ida Coblenz, Marie Luise Gothein, Fine von Kahler, Gertrud Kantorowicz, Edith Landmann, Sabine Lepsius, Elisabeth Salomon, Clotilde Schlayer, Gertrud Simmel, Margarete Susman, Erika Wolters

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Junker, Daniel / Kliemannel, Holger (Hg.): Heidnisches Jahrbuch. 2007. 412 S. 600 gr. ISBN 3-938432-06-3. Kt. 28,80 €

Die Beiträge des Jahrbuchs im Einzelnen: Renè Gründer untersucht die Rezeption germanischgläubigen Neuheidentums im Deutschland der Gegenwart. Angesichts der offiziellen Anerkennung von unterschiedlichen Asatru-Gruppen als Religionsgemeinschaften in einigen skandinavischen Ländern untersucht er die Rolle von dieser alternativen Religionsform im gegenwärtigen Deutschland. Der bereits aus dem ersten Jahrbuch bekannte Altgermanist Kurt Oertel beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem Problem der Quellenkunde im Neuheidentum. Kurt Oertel zeigt die Probleme auf, die innerhalb der heidnischen Szene bei der Rezipierung von Quellen bestehen. Nachdem Thomas Lückewerth uns im vergangenen Jahrbuch den Mythenmaler und Tempelkünstler Hermann Hendrich in Erinnerung gerufen hat, stellt er in diesem Jahr den Findlingspark von Henzendorf im Schlaubetal vor. Hans Stucken führte für uns ein Interview mit Dr. Robert Wallis, dem Co-Autoren des Galdrbok. Ulrike Kahrs beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit den traditionellen Glaubensvorstellungen der Mari, dem letzten heidnischen Volk in Europa, das im mittleren Wolgagebiet beheimatet ist. Mit den Traditionen zum Perchtenkult hat sich Thomas Lückewerth beschäftigt. Exklusiv für dieses Jahrbuch hat Voenix das Bild Vainamoinen gemalt, für das wir ihm herzlich danken. Reinhard Falter geht in seinem Beitrag Die Interpretation der antiken Mytsterien der Frage nach, wie wichtig die Verortung in einer naturreligiösen Glaubensvorstellung ist. Dabei zeigt er die Grenze und Unterschiede zwischen einer Erfahrungsreligion und esoterischen Feldern wie Mystik, Magie und Gnosis auf. Baal Müller untersucht Stefan Georges Lieder vom Wote. Einen ganz besonderen Schatz hat Kurt Oertel für uns ausgegraben, das bis dato unveröffentlichte Gedicht Die Stimmen im Tempel zu Karnak seines Großonkels Willy Oertel. Unser Autor Christian Brüning setzt sich in seinem Beitrag Völkische Esoterik und germanisches Heidentum intensiv mit völkisch-religiösen Traditionssträngen auseinander und vergleicht diese mit dem polytheistischen Ansatz von heute.

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Mohler, Armin / Weissmann, Karlheinz: Die Konservative Revolution in Deutschland 1918-1932. Ein Handbuch. 6. vollst. überarb. u. erw. Aufl. 2005. 643 S., 100 Abb. 948 gr. ISBN 3-902475-02-1. Gb. 49,90 €

Das in fünf Auflagen erschienene bio-bibliographische Handbuch Armin Mohlers ist längst ein Klassiker und unverzichtbares Hilfsmittel für jeden, der sich mit der Geschichte der rechten und konservativen geistesgeschichtlichen Strömungen während der Weimarer Republik beschäftigt. Wie wichtig dieses Buch für die Wissenschaft geworden ist, mag sich auch aus der Tatsache ergeben, daß der Begriff Konservative Revolution selbst, den Mohler für diese Strömungen geprägt hat, inzwischen zum sprachlichen Allgemeingut geworden ist. Der Hamburger Soziologe Stefan Breuer hat diese Begriffsbildung Mohlers eine der erfolgreichsten Schöpfungen der neueren Ideengeschichtsschreibung genannt.
Für die sechste Auflage wurde das Standardwerk von einem der profundesten Kennern der Materie, Karlheinz Weißmann, überarbeitet, in dessen Hände Mohler die Fortführung seines Werkes vor seinem Tod legte. Ohne den bisherigen Duktus des Buches zu ändern, hat Weißmann eine Fülle von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in diese Neuauflage einfließen lassen. Über 350 Personen werden in Kurzbiographie mit ausführlicher Bibliographie vorgestellt, darunter Carl Schmitt, Ernst Jünger, Oswald Spengler, Thomas Mann, Edgar Julius Jung, Ludwig Klages, Hans Zehrer und der Tat-Kreis, Othmar Spann, Hans Freier, Stefan George, Hermann Löns, Hugo von Hofmannsthal, Gottfried Benn, Martin Niemöller, Ernst Niekisch.

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Schlieben, Barbara / Schneider, Olaf / Schulmeyer, Kerstin (Hg.): Geschichtsbilder im George-Kreis. Wege zur Wissenschaft. 2004. 400 S. 579 gr. ISBN 3-89244-727-6. Kt. 40,– €

»Von mir aus führt kein Weg zur Wissenschaft.« Stefan Georges Diktum scheint keinen Zweifel an der wissenschaftsfernen Haltung von Dichter und Kreis zu lassen. Gleichwohl sieht sich das gesamte zeitgenössische Geistesleben durch den Gelehrten- und Künstlerzirkel, dem u. a. der Literaturwissenschaftler Friedrich Gundolf, der Historiker Ernst H. Kantorowicz und der Ökonom Edgar Salin angehörten, herausgefordert.
Der Band konzentriert sich auf die Geschichtsbilder des Kreises. Der interdisziplinäre Zuschnitt trägt dabei den vielgestaltigen künstlerischen, poetischen und wissenschaftlichen Begabungen im Kreis Rechnung. Aus unterschiedlicher Perspektive nähern sich Historiker und Kunsthistoriker, Literatur- und Wirtschaftswissenschaftler den Geschichtsbildern. Sie fragen nach deren geisteswissenschaftlichen Traditionen und methodischen Grundlagen, beschreiben aber auch Modellierung und Rezeption.

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