Arnshaugk Verlag
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|  | | Gauger, Klaus (Hg.): Diktynna. Jahrbuch für Natur und Mythos. 1. Jg. 2009. 527 S. 681 gr. ISBN 3-926370-51-3. Gb. 19.90 €
Im Jahrbuch für Natur und Mythos wird ein Spektrum konservativer Welt- und Lebensentwürfe vorgestellt. In Aufsätzen, Buchbesprechungen, Erzählungen, Fahrtenberichten und Romanauszugen werden Einzelkämpfer gezeigt, die sich in der Gegenwart um einen produktiven Umgang mit den Erbe bemühen und in einer Zeit der Utopien Lebenskraft und Ideenreichtum aus dem gewinnen, was unbeeindruckt von den Moden der Zeit immerfort gilt.
Mit Beiträgen von Wolf von Aichelburg, Bernhard Borgeest, Daniel Bigalke, Emma Brunner-Traut, Ingeborg Clarus, Klaus Gauger, Maik Haasler, Werner Helwig, Theo Homann, Till Kinzel, Timo Kölling, Ralf Küttelwesch, Uwe Lammla, Bernhard Lux, Baal Müller, Georg Pfeiffer, Günter Rohrmoser, Friedrich Romig, Oda Schaefer, Rolf Schilling, Martin Schwarz, Robert Schwarzbauer, Viktor Streck, Fritz Usinger, Volkmar Weiss, Joachim Werneburg, Tobias Wimbauer, Hans Conrad Zander, Jörg Zink.
Titel in den Warenkorb |  | | Schühly, Wolfgang (Hg.): Natursprache. Deutsche Naturdichter der Nachkriegszeit. 2009. 181 S. 220 gr. ISBN 3-926370-37-8. Kt. 14.00 €
Mit Aufsätzen von Bernhard Gajek, Hans Dieter Schäfer, Andreas Müller, Klaus Gauger, Wolfgang Schühly, Klaus Müller-Richter, Daniel Bigalke und Kai Agthe zu Johannes Bobrowski, Wilhelm Lehmann, Günter Eich, Peter Huchel, Helmut Bartuschek, Oda Schaefer, Karl Krolow, Rolf Schilling, Joachim Werneburg und Uwe Lammla.Titel in den Warenkorb |  | | Gauger, Klaus (Hg.): Arnshaugk. Ein Lesebuch. 2009. 145 S. 160 gr. ISBN 3-926370-36-X. Kt. 8.00 €
Arnshaugk ist ein neuer Verlag für deutsche Dichtung und konservative Welt- und Lebensentwürfe. Mit dem Lesebuch erhält man fundierten Einblick in das Programm und viele Publikationen. Das Lesebuch enthält Aufsätze zum historischen Arnshaugk und seinem heutigen Kunsthandwerk, zum Orlagau und der oberen Saale, zur Gedichtform und zur Verlagsgeschichte von Sebastian Martius, Andreas Müller, Rudolf Drechsel, Marcel Thoma, Alexander Blöthner, Dieter Wolf, Fritz Usinger, Wolf von Aichelburg, Peter Tanz und Klaus Gauger. Weiterhin eine Tagebuchnotiz von Rolf Schilling zu Serge Mangin und zwei Buchbesprechungen von Daniel Bigalke und Wolfgang Schühly: zum Jahrbuch für Natur und Mythos und zu Florian Kiesewetters »Sternbildsonate«. Dann folgen Gedichte von Karl Wolfskehl, Fritz Usinger, Horst Lange, Oda Schaefer, Helmut Bartuschek, Wolf von Aichelburg, Rolf Schilling, Joachim Werneburg, Uwe Lammla, Wolfgang Schühly, Uwe Haubenreißer, Timo Kölling, Uwe Nolte und Florian Kiesewetter. Den Abschluß bilden Biographien der Autoren und ein kommentiertes Verzeichnis von Büchern des Verlages.Titel in den Warenkorb |  | | Bächer, Monika: Oda Schaefer (1900-1988). Leben und Werk. 2006. 472 S., 12 Abb. 600 gr. ISBN 3-89528-563-3. Kt. 45.00 €
Diese umfassende Monographie stützt sich auf den Briefwechsel der Dichterin mit Erich Kästner, Werner Bergengruen, Günter Eich, Karl Krolow, Wolfgang Koeppen und Carl Zuckmayer und dokumentiert eindrücklich die Bedeutung von Oda Schaefer im literarischen Leben ihre Zeit. Neben Ausführungen zur Prosa und feuilletonistischen Arbeiten wird ihre Lyrik vorgestellt und analysiert. Eine ausführliche Bibliographie rundet die Arbeit ab. Titel in den Warenkorb |  | | Schaefer, Oda: Balladen und Gedichte. 1995. 143 S. 260 gr. ISBN 3-926370-28-9. Lw. 24.00 €
1900 in Berlin geboren, entstammt mütterlicherseits der baltischen Familie von Kügelgen. Ihre Kindheit verbrachte sie in Ostpreußen, nach dem ersten Weltkrieg studierte sie Graphik und Kunstgewerbe in Berlin. Sie war in erster Ehe mit dem Maler Albert Schaefer-Ast, in zweiter mit dem Dichter Horst Lange verheiratet, den sie in Liegnitz kennenlernte und mit dem sie 1931 wieder nach Berlin ging. 1939 erschien ihr erstes Buch »Die Windharfe« im Verlag »Die Rabenpresse«, ihm folgten in den Jahren von 1946 bis 1985 weitere Bände mit Gedichten, Erzählungen und Feuilletons sowie zwei Bücher mit autobiographischer Prosa. Seit 1950 lebte Oda Schaefer in München, wo sie 1988 starb.
Vielseitig begabt und von früh an künstlerisch tätig, fand Oda Schaefer als Lyrikerin in den späten zwanziger Jahren ihren eigenen Ton. Ausgehend vom Erlebnis der schlesischen Landschaft, erschloß sie jenen trächtigen Grund von Wasser, Sumpf, Moor, Ried und Gras für ihr Gedicht, ein Reich der Fruchtbarkeit und der Verwesung, aus dem sich das Leitmotiv ihrer Verse entwickelt: der Tod als Verwandlung, die Wiederkehr des Lebendigen. Im Ringen um das sinnlich konkrete Bild, in der detailgenauen Fassung des Angeschauten trifft sich Oda Schaefer mit anderen Dichtern der Zeit um 1930, die sich um eine Erneuerung der Naturlyrik bemühten und mit denen sie persönlich befreundet wir: Elisabeth Langgässer, Peter Huchel, Günter Eich. Von ihnen unterscheidet sie sich durch die romantisch-elegischen Züge ihrer frühen Dichtung. Die Verse der Nachkriegszeit wirken karger und lakonischer, was die späten Gedichte mit den ersten verbindet, ist die Sehnsucht nach Verzauberung und das pantheistische Weltgefühl.
Der Gedichtband der Edition Arnshaugk stellt das lyrische Werk Oda Schaefers zum ersten Mal in seiner Gesamtheit vor und dokumentiert damit eine unverwechselbare Stimme in der deutschen Dichtung des zwanzigsten Jahrhunderts.Titel in den Warenkorb |  | | Schaefer, Oda: Die leuchtenden Feste über der Trauer. Erinnerungen aus der Nachkriegszeit. 1977. 175 S. 286 gr. ISBN 3-492-02253-7. Lw. 20.00 €
Der zweite Teil der Erinnerungen Oda Schaefers beginnt mit der Flucht aus Berlin und beschreibt die kargen Jahre am Alpenrand. Die Dichterin und ihr kriegsversehrter Mann lehnen Einladungen nach Ost-Berlin ab, auch eine Villa eines verhafteten Nationalsozialisten mag ihnen nicht als Heim taugen. Mit der Währungsreform professionalisiert sich das geistige Leben in München und erstickt so manche kurzzeitige Hoffnung. Das Refugium bleibt allein die Natur, einsame Gänge durch die Berge und die Wälder. Die Dichterin betrachtet die Keimlinge im Frühjahr und meditiert über einer Schlangenhaut. Dem aufmerksamen Lesen kann nicht verborgen bleiben, was hier alles ausgespart wird.Titel in den Warenkorb |
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