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Reihe Telesma bei Arnshaugk
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

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Heinrich Heine
Sader, Jörg: Bilder und Lektüren. Einsichten zu Literatur und Kunst. 2012. 204 S. 500 gr. ISBN 3-942090-21-X. Kt. 19,90 €

Der Band versammelt Essays und Vorträge aus den letzten Jahren. Darunter Texte zu Carl Laszlo, den Sammler und Stückeschreiber, und zur Lyrik Dieter Leisegangs, zum Jugendstil und zu den Weimarer Diagnosen bei Johannes Molzahn und Ernst Jünger; andere Aufsät­ze sprechen über Elvis Presley und Franz Kafka, über den Einfluß Goethes auf Flaubert und den Nieder­schlag von Diktaturer­fah­rungen in der Literatur nach 1989 (Vom Gedächtnis des Schrei­bens). Schließlich werden die Briefe Friedrich Schillers zur Ästhetischen Erziehung des Menschen erörtert, die Aktualität des fidelen und zugleich todtraurigen Heinrich Heine wie auch die unveröffentlichte Korrespondenz zwischen Ernst Jünger und seinem langjährigen Übersetzer Henri Plard. Ein letzter Beitrag widmet sich den subver­siven Elementen in der DDR–Literatur.

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Singh, Sikander: Einführung in das Werk Heinrich Heines. 2011. 142 S. 282 gr. ISBN 3-534-21945-7. Kt. 9,35 €*

Wie kein anderer Autor der deutschen Literatur des 19. Jh.s hat Heinrich Heine mit seinen Dichtungen provoziert. Das ironische Spiel mit Traditionen, die literarische Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Moderne, die Gebrochenheit seines Selbst- und Weltbildes haben bis in die Gegenwart nichts von ihrer Aktualität und Unmittelbarkeit eingebüßt.
Der Band gibt auf der Grundlage neuester Forschungsdebatten einen Überblick über Leben, Werk und Wirkungsgeschichte und stellt Heines Schaffen in den politischen, philosophischen, ästhetischen und intellektuellen Kontext seiner Zeit. Gattungen, Themen und poetologische Positionen werden eingehend analysiert und bewertet. Exemplarische Interpretationen ausgewählter Dichtungen bieten einen Überblick über die inhaltliche wie formale Vielgestaltigkeit seines Werkes. Vorgestellt werden u.a. »Die Harzreise«, »Buch der Lieder«, »Deutschland. Ein Wintermärchen« und »Romanzero«. Deutlich hervor treten so die charakteristischen Widersprüche von Heines Denken und sein Beitrag zur Genese der literarischen Moderne in Deutschland.

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Kusch, Maximilian: Tageswahrheit. Heinrich Heines Bruch mit der dualistischen Denktradition der Moderne. 2008. 292 S. 500 gr. ISBN 3-8260-3827-4. Kt. 39,80 €

Heines Ablösungsprozess von der dualistischen Denktradition führt bis ins Spätwerk hinein zu einer Ästhetik der Vorläufigkeit, die um die Erfahrbarkeit des flüchtigen Augenblicks und der fragilen Tageswahrheit kreist. Diese Ästhetik bricht zugleich mit der binären Codierungstradition jener Moderne, die sich über das Zeit-Bewusstsein der Modernität und das Sinnversprechen der Zukunft definiert.

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Hermand, Jost: Heinrich Heine. Kritisch, solidarisch, umstritten . 2007. 250 S. 346 gr. ISBN 3-412-12206-8. Kt. 24,90 €

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Schiffter, Roland: Sie küsste mich lahm, sie küsste mich krank. Vom Leiden und Sterben des Heinrich Heine. 2006. 96 S. 290 gr. ISBN 3-8260-3359-0. Kt. 16,80 €

Das Buch beschreibt, analysiert und interpretiert Heines Leben mit Liebes-Angst und Liebes-Krankheit und sein langes Sterben in der Matratzengruft. Dabei werden alle relevanten Dokumente, vor allem seine Briefe und die Briefe und Notizen von Zeitgenossen, die ihn besucht hatten, zu Rate gezogen und ausgewertet und die Phasen seines Leidens jeweils mit den gleichzeitig entstandenen Gedichten unmittelbar in Beziehung gesetzt. Die Diagnose seiner Krankheit zum Tode ergibt sich fast zwangsläufig aus der in den Dokumenten ausführlich beschriebenen Symptomatik, der medizinischen Behandlung und der schubartigen Verlaufsdynamik. Sie wird gestützt von den Aussagen in seinen Gedichten. Zusätzlich werden nochmals Details zu Ort und Zeit seiner wahrscheinlichen Ansteckung dargelegt und im Kontext der Symptomatik gedeutet.
Heine litt und starb an einer chronischen, über 25 Jahre währenden syphilitischen Entzündung im Bereich der Hirn- und Rückenmarkshäute und der Hirn- und Rückenmarksnerven, nicht jedoch des Gehirns, das bis zum Lebensende unversehrt geblieben war. Es wird hervorgehoben, in welch maßgeblichem Umfang Heines Werk, insbesondere seine Poesie, von der Krankheit geprägt und modifiziert wurden. Kaum ein anderer Dichter hat so viel Kritisch-Poetisches zu Medizin und Kranksein geschrieben, wie Heinrich Heine und nur wenige dürften eine derart quälende, lange Erkrankung so eindrucksvoll mit Lebensmut, Galgenhumor und Würde ertragen haben wie er.
Das Buch ist in allgemeinverständlicher Sprache unter weitgehender Vermeidung medizinischer Fachtermini verfasst und wendet sich sowohl an medizingeschichtlich interessierte Heinefreunde und Literaturkenner, wie an literaturgeschichtlich interessierte Menschen aus den Heilberufen.

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Sammons, Jeffrey L: Heinrich Heine. Alternative Perspectives 1985-2005. 2006. 301 S. 580 gr. ISBN 3-8260-3212-8. Kt. 29,80 €

Unter dem Titel Heinrich Heine: Alternative Perspectives, 1985-2005, vereinigt Jeffrey L. Sammons 16 Beiträge auf englisch und deutsch, die in den 20 Jahren seit seinem letzten Sammelband erschienen sind. Da sie im Ausland konzipiert worden sind, stehen sie etwas ausserhalb des innerdeutschen Consensus über Heine, der sich in den letzten Jahrzehnten verfestigt hat. Sie behandeln u. a.: Heines Urteil über Eichendorff; die amerikanische bzw. jüdisch-amerikanische Rezeption; die Anzeichen von Erschöpfung in den Heine-Studien der neunziger Jahre; die Vorstellung der Französischen Revolution als Epik und Tragödie; den Einfluss von Hazlitt, besonders auf Heines Umwertung der Gestalt von Shylock; die Heine-Studien von Franzos und Karpeles als rückwirkendes Assimilationsprogramm; mögliche Gründe für die fehlende Rezeption der Romantischen Schule im internationalen literaturgeschichtlichen Diskurs über die Romantik; Entstehung und Beschaffenheit der englischsprachigen Ausgabe Lelands; die Vernachlässigung der deutschjüdischen Heine-Forscher der Vergangenheit; den amerikanischen Heine-Biographen und Übersetzer Louis Untermeyer; die vielfältigen Leistungen und Kuriosa des Heine-Jahres 1997. Neu hinzugekommen sind eine Einleitung, mit der Sammons versucht, Entstehung und Entwicklung der alternativen Perspektiven apologetisch zu erklären, und ein Gesamtverzeichnis seiner sämtlichen Heine-Beiträge seit 1964.

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Bartscherer, Christoph: Heinrich Heine und die Frauen. 2006. 191 S. 160 gr. ISBN 3-451-05681-X. Kt. 9,90 €

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Marzulla, Heinz: Ehrensache! Das Pistolenduell. Geschichte, Regeln und Waffen. 2005. 268 S. 780 gr. ISBN 3-902475-12-9. Gb. 26,– €

Die Liste der Teilnehmer an Pistolenduellen ist lang: Otto von Bismarck, Alexandre Dumas, Heinrich Heine, Ferdinand Lassalle, Puschkin, Wellington, Lermontow, – sie alle und viele andere haben diese lebensgefährliche Form zur Verteidigung der eigenen Ehre gewählt. Dabei waren von staatlicher Seite oft hohe Strafen auf die Teilnahme an einem Duell ausgesetzt, doch jeder, der sich einem solchen entzog, mußte mit gesellschaftlicher Ächtung rechnen.
Ein Abschnitt behandelt die unterschiedlichen Arten von Duellen, ihre Regeln und die dabei zu beachtenden Zeremonien. Wie und unter welchen Voraussetzungen erfolgte eine Forderung, was waren die Pflichten der Sekundanten, wie mußten die Waffen beschaffen sein?
Schließlich werden die technische Entwicklung und die Handhabung der Duellpistolen ausführlich behandelt, die Entwicklung von der Radschloß- zur Steinschloß- und Perkussions-Duellpistole wird in detaillierten Beschreibungen und mit zahlreichen Abbildungen dokumentiert. Dabei sind nicht alle paarweise hergestellten Waffen zwangsläufig Duellpistolen. Ihre ausführliche Beschreibung bis hin zum Vorgang des Ladens, Spannens und Zielens wird auch den Waffensammler und Antiquitätenfreund interessieren. Statistiken zu Pistolenduellen, ein Verzeichnis bekannter Hersteller von Duellpistolen und zeitgenössische Dokumente wie Duell-Protokolle runden das Buch ab.

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Bartscherer, Christoph: Heinrich Heines religiöse Revolte. 2005. XI, 639 S. 1138 gr. ISBN 3-451-28515-0. Lw. 66,– €

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Waldmann, Peter: Der verborgene Winkel der sterbenden Götter. Zum Problem der Temporalisierung im 19. Jahrhundert mit Blick auf Heinrich Heine (unter Berücksichtigung der Warburg-Schule). 2003. 302 S. 477 gr. ISBN 3-8260-2415-X. Kt. 45,– €

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Heuer, Renate (Hg.): Verborgene Lesarten. Neue Interpretationen jüdisch-deutscher Texte von Heine bis Rosenzweig. In memoriam Norbert Altenhofer. 2003. 243 S. 315 gr. ISBN 3-593-37377-7. Kt. (gemängelt) 18,– €

Wie lassen sich heute Texte jüdisch-deutscher Autoren wie Heinrich Heine, Sigmund Freud und Franz Rosenzweig neu interpretieren? Die hier versammelten Beiträge bieten alternative Lesarten, die nach verborgenen Schichten in den Texten forschen, und gewinnen so etwa den Freudschen Metaphern des Unbewussten, dem Motiv des Ewigen Juden Ahasver bei Heine oder der Theologie Rosenzweigs neue Erkenntnisse ab.

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Kiewitz, Susanne: Poetische Rheinlandschaft. Die Geschichte des Rheins in der Lyrik des 19. Jahrhunderts. 2003. 312 S. 760 gr. ISBN 3-412-11202-X. Gb. 29,90 €

Am Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt, gewann die Rheinlandschaft in den folgenden einhundert Jahren eine populäre Form als poetisches Motiv und nationales Statusobjekt der Deutschen. Die Autorin stellt die Lyrik in das Zentrum ihrer Studie, welche die Motivgeschichte des Rheins erstmals in ihrer Gesamtheit darstellt. Sie kreist um die Frage, wie und warum sich der Rhein als politisches Nationalsymbol durchsetzen konnte. Einzelne Ereignisse - etwa die Befreiungskriege oder die Rheinkrise von 1840 - werden besonders herausgehoben. Intensiv beleuchtet werden die Dichtungen der ersten Rheinromantiker Clemens Brentano, Friedrich Schlegel und Joseph von Eichendorff. Ernst Moritz Arndts »Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze« wird ebenso behandelt wie Heinrich Heines bekannte und unbekannte Rheinlieder. Der Blick auf das Kaiserreich steht am Ende der Erfolgsgeschichte des »deutschen Lieblingsstroms«. Der interdisziplinäre Gang durch die Rheinlandschaft eröffnet neue Einblicke in die Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts und in das Ideenspektrum des sich verändernden deutschen Nationalismus. Das Buch ist damit für Germanisten, Historiker sowie für den kulturgeschichtlich interessierten Leser gleichermaßen aufschlussreich.

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Dreiseitel, Sigrid: Ich mache natürlich lebhaft Propaganda für ihn. Zur Bedeutung Heinrich Heines für das Frühwerk und die literaturpolitischen Positionen Frank Wedekinds. 2000. 220 S. 352 gr. ISBN 3-8260-1812-5. Kt. 35,– €

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Joch, Markus: Bruderkämpfe. Zum Streit um den intellektuellen Habitus in den Fällen Heinrich Heine, Heinrich Mann und Hans Magnus Enzensberger. 2000. X, 483 S. 814 gr. ISBN 3-8253-1037-X. Kt. 31,90 €

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Gaál Gyulai, Erzsébet von : Heinrich Heine - Dichter, Philosoph und Europäer. Eine Studie zum weltanschaulich-philosophischen Strukturprinzip seiner Pariser Schriften. 1998. 199 S. 500 gr. ISBN 3-631-32989-X. Kt. 54,95 €

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Delden, Camille: Heinrich Heines letzte Tage. 1997. 106 S. 160 gr. ISBN 3-8257-0057-7. Kt. 5,99 €

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Kreutzer, Leo: Träumen, Tanzen, Trommeln. Heinrich Heines Zukunft. 1997. 138 S. 95 gr. ISBN 3-518-28929-2. Kt. 9,80 €

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Simm, Hans-Joachim (Hg.): Doch glaube nicht, daß nur von alten Zeiten. Die Religionen der Welt. Insel-Almanach auf das Jahr 1998. 1997. 191 S., s/w Abb. 196 gr. ISBN 3-458-16859-1. Kt. (gemängelt) 3,– €

Beiträge von Klaus Berger, Carsten Peter Thiede, Mircea Eliade, Norman Cohn, Hans Jonas, Peter Sloterdijk, Augustinus, Hildegard von Bingen, Meister Eckhart, Rumi, Martin Luther, Jakob Böhme, Gotthold Ephraim Lessing, Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller, Johann Gottfried Herder, Heinrich Heine, Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse, Hans Carossa, Reinhold Schneider, Thomas Bernhard.

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Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 2-3/1996. 1996. 4° 72 S. 190 gr. Bestell-No. 18199602. Gh. 16,– €*

Hans-Dietrich Sander: Öffentliche Meinung in geschlossener Gesellschaft
Josef Schüßlburner: Ein abschaffungswürdiger Gedenktag
Wolfgang Strauss: Der zweite Weltkrieg begann am 19. August (1)
Karl Salm: Der hilflose Zorn des Helmut Kohl auf Großbritanien
Peter Faethe: Die Erzählungen des triplecrossed Baronet (5)
Gerd Wedemeyer: Vae Victis
Hans Casanova: Inferno und Infernalische
Wolfgang Strauss: Spitz und Kater
Germar Rudolf: Die Rolle der Presse
Hans Fritz Gross: Von der verbogenen Meinungsfreiheit in Deutschland
Hans Wahls: Aus den Papieren des Fürchtegott Lümmeling (4)
Alois Mitterer: Rückzug ins Tabu
Wolfgang Strauss: Die Endzeit der Demokratie in Rußland (1)
Werner Bräuninger: Eine Frage der Ehre
Peter Jagodczynski: Meine ersten zwanzig Jahre
Jörg Hähnel: Für uns
Dietmar Odilo Paul: Wider den Dünkel der Naturforscher - Darwin und die Darwinisten (2)
Heinz Boese: Brief und Traktat zum Thema Preußen (2)
Paul Ernst: Aus »Wer ist ein Deutscher?«
Johannes Pauli: Die Bedeutung des Grundkonsenses
Heinrich Jordis von Lohausen: Europa und das 20. Jahrhundert
Heinrich Heine: Einst kommt der Tag der Rache
Elke Sander: Zum deutschen Militärgeist
Hans-Dietrich Sander: Warum Patrick Buchanan blitzartig abgeblockt wurde
Jan Lalley: Bullenterror
Friedrich Felde: Wem nützt die märkische Fusion
Jürgen Schwab: Wie gut, daß wir ihn wieder haben
Siegfried Ostertag: Depeschen aus Lucera (6)
Jochen Lober: Genauigkeit statt Wahrheit. Mitteleuropäische Bevölkerungspolitik 1938-1948 (Götz Aly, Endlösung, Frankfurt: Main, Fischer) (Fritz Arlt, Polen-Ukrainer-Juden-Politik, Lindhorst, Askania) (James Braque, Verschwiegene Schuld, Die allierte Besatzungspolitik in Deutschland nach 1945, Berlin, Ullstein)
Hans-Dietrich Sander: Privatisssimum für den Verfassungsschutzpräsidenten

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Sembdner, Winfried: Heine und die Hegelschule. Die Entstehung und Veränderung von Heines Hegelbild im Kontext zeitgenössischer Philosophie und Philosophiekritik. 1994. 125 S. 500 gr. ISBN 3-631-43266-6. Kt. 42,95 €

Heinrich Heine: kein abstrakter Denker, der sich auf den Höhen philosophischer Spekulation zu Hause fühlte, wohl aber ein Schriftsteller, der sich zeitlebens mit den Gedankengebäuden der zeitgenössischen Philosophie auseinandersetzte. Und dies besonders mit jener Philosophenschule, die in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts den philosophischen Diskurs in Deutschland maßgeblich bestimmte und von der er entscheidende Anregungen zu geschichtstheoretischen, ästhetischen und religionsphilosophischen Fragestellungen erhielt. Die Stationen dieser kritischen Aneignung werden analysiert, wobei die kontroverse Auseinandersetzung der Heinephilologie mit dem Themenkomplex Heine und Hegel angemessen berücksichtigt wird.

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Bourke, Thomas: Stilbruch als Stilmittel. Studien zur Literatur der Spät- und Nachromantik. Mit besonderer Berücksichtigung von E.T.A. Hoffmann, Lord Byron und Heinrich Heine. 1980. 355 S. 450 gr. ISBN 3-8204-6528-6. Kt. 59,95 €

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Chiarini, Paolo / Hinderer, Walter (Hg.): Heinrich Heine. Ein Wegbereiter der Moderne. 2010. 380 S. 500 gr. ISBN 3-8260-4053-8. Kt. 48,– €

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Rattner, Josef / Danzer, Gerhard: Meister des großen Humors. Entwürfe zu einer heiteren Lebens- und Weltanschauung. 2008. 320 S. 500 gr. ISBN 3-8260-3863-0. Kt. 25,– €

Zum Geleit - Erasmus von Rotterdam - Humanismus und Humor - Rabelais und sein Roman Gargantua und Pantagruel - Cervantes und sein Don Quijote - Molière - Komödie als Instrument der Entlarvung - Jonathan Swift - Humor, Genialität und Zwangscharakter - Voltaire - Humor aus dem Geiste der Aufklärung - Gotthold Ephraim Lessing - Humor und Scharfsinn - Georg Christoph Lichtenberg - Witz und Wissenschaft - Christoph Martin Wieland - Dichtung der Anmut und des Humors - Jean Paul und seine humorvolle Pädagogik - Heinrich Heines Reisebilder - Johann Nepomuk Nestroy - Ein österreichischer Molière oder Aristophanes - Gottfried Keller - Sublimierte Erotik und sanftmütig-skurriler Humor - Anton Tschechow - Humor als individuelle und kollektive Emanzipation - Mark Twain - Leben zwei Faden über dem Grund - George Bernard Shaw - Überwindung der Tragik durch Humor - Karl Kraus und Die letzten Tage der Menschheit - Thomas Mann und seine Josephs-Romane - Charlie Chaplin - Humor als Triumph eines Tramps - Epilog - Zur Theorie des Humors - Literaturverzeichnis - Die Autoren

Titel derzeit nicht lieferbar

Roth, Ursula / Vahl, Heidemarie (Hg.): Großer Mann im seidenen Rock. Heines Verhältnis zu Goethe. Mit einem Essay von Jost Hermand. 1999. 195 S., 82 Abb. 386 gr. ISBN 3-476-01690-0. Kt. 19,90 €

Nur einmal kommt Heinrich Heines Name in Goethes Werk vor. Aber nicht einmal die einzige handschriftliche Erwähnung Heines – die knappe Tagebuchnotiz als Reaktion auf Heines Besuch am 2. Oktober 1824 in Weimar beim Dichterfürsten – stammt von Goethe selber, sondern von seinem Sekretär. Sonst kommt Heine bei Goethe nicht vor. Heine hatte das Gefühl, dass Goethe ihn nicht einmal ignorierte. Um so ausführlicher kommt Goethe bei Heine vor. Um so heftiger nahm er ihn wahr und setzte er sich mit ihm auseinander. Mit keinem anderen Dichter hat sich Heine so intensiv beschäftigt; so intensiv, wie man sich nur mit jemandem beschäftigen kann, den man lieben und verehren möchte, aber verachtet und hasst, weil die Liebe nicht erwidert wird.

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Der Telesma-Verlag wurde 1988 von dem Dichter und Musiker Karl-Heinrich Klein in Bensheim gegründet. 2002 übernahm ihn der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Dr. Baal Müller und verlegte den Verlagssitz zunächst nach München, später nach Caputh, einem Ortsteil von Schwielowsee. 2012 zog der Verlag nach Treuenbrietzen um. Seit 2015 wird des operative Geschäft vom Arnshaugk Verlag in Neustadt an der Orla geführt. Baal Müller ediert aber weiter Titel für den Verlag.
Der Name des Telesma-Verlags geht auf einen Begriff aus der alchemistischen Tradition zurück: 'Telesma' (von griech. telein = vollenden) bezeichnete ursprünglich einen Schutzzauber (vgl. 'Talisman'); zu einem Grundbegriff der Alchemie wurde das Wort aber durch die zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert entstandene 'Tabula smaragdina' des Hermes Trismegistos. Dieser spricht dort von einem „pater omnis telesmi mundi“ und meint mit 'Telesma' eine kosmische Ursubstanz.
In ähnlicher Bedeutung wird der Begriff von Alfred Schuler in seinen Vorträgen 'Vom Wesen der ewigen Stadt' verwendet: „Meinen Reden 'vom Wesen der ewigen Stadt' schwebt als Erlebnis die telesmatische Leuchte voran. […] Denken Sie sich einen vibrierenden Lichtkomplex, bestehend aus unzähligen aktiven und passiven in wechselseitiger Reibung aufleuchtenden Electronen, ein Fluidum in ewig rastloser Bewegung, welches die Substanz des All ist. […] Dieses Wesen habe ich ‚die ewige Stadt’ genannt. ‚Vom Wesen der ewigen Stadt’ heißt also nichts anderes als vom Wesen und – ich muß wohl sagen – Schicksal des Telesma im irdischen Weltgeschehen.“
Karl-Heinrich Klein knüpft in vielen seiner vom Erleben kosmischer Harmonie inspirierten Dichtungen an diese untergründige, von der Antike über die deutsche Mystik und Romantik bis zu Schuler und Klages, Hans Henny Jahnn, Ernst Jünger und anderen modernen Autoren reichende Strömung der europäischen Geistesgeschichte an; von dorther ergab sich für ihn der Name unseres Verlages.
Längere Zeit hat Klein, der im Hauptberuf Uhrmacher und Juwelier gewesen ist, im Telesma-Verlag nur seine eigenen Werke sowie Schriften Franz von Baaders publiziert; gleichwohl erreichten seine Odenwald-Gedichte 'Lausche mein Freund der Wälder Gesänge' eine verhältnismäßig weite Verbreitung, und für seine literarische Rezeption mystischer Traditionen wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft der Jakob-Böhme-Gesellschaft ausgezeichnet.
Nachdem sich Klein aus Altersgründen von seiner beruflichen und verlegerischen Tätigkeit zurückgezogen hatte, fristete der Telesma-Verlag für mehrere Jahre eine fast nur auf dem Papier befindliche Existenz, bis er von Baal Müller übernommen und wieder aktiviert wurde: Das erste Buch, das unter der neuen Leitung erschien, war eine Einführung in Ludwig Klages' Philosophie von Reinhard Falter; es folgte eine umfassende kulturgeschichtliche Darstellung des Verhältnisses von Mensch und Landschaft unter dem Titel 'Natur prägt Kultur', ebenfalls aus der Feder von Falter. 2007 ist der Telesma-Verlag mit mehreren, z. T. großangelegten Werken hervorgetreten, darunter drei Bücher, die die Schuler-Forschung auf eine neue Grundlage stellen: die von Baal Müller herausgegebene und umfassend kommentierte Werkausgabe Alfred Schulers, Müllers Studie über literarische und philosophische 'Kosmik' sowie eine von Karl-Heinz Schuler zusammengestellte Schuler-Bibliographie. In den Jahren danach folgten u.a. die maßgebliche Biographie des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung von Gerhard Wehr und eine Nachlaß-Edition der 'Leitbriefe der Unabhängigen Freikirche' von Friedrich Hielscher.
Besondere Aufmerksamkeit erreichten die Romane 'Pascal Ormunait' von Björn Clemens und 'Von kommenden Stürmen' von Thomas Barthélemy, in denen politisch-gesellschaftliche Tendenzen unserer Gegenwart einer grundlegenden, um vorherrschende Tabus unbekümmerten Kritik unterzogen werden.
Für die Zukunft sind weiterhin vor allem Publikationen geplant, die sich im Spannungsfeld von Mythos und Moderne bewegen: Dichtungen, die dem Transzendenten in der modernen Welt nachspüren, und philosophische Werke, die das Ewige und Archetypische hinter dem Scheinhaften und Vergänglichen zu begründen suchen - Literatur für Leser "von übermorgen und von vorgestern" (Ernst Jünger). Die zeitkritische Belletristik wird jedoch auch eine stärkere Rolle einnehmen.
Der Arnshaugk Verlag bietet neben seinen eigenen und den Büchern des Telesma-Verlages als Versandbuchhändler ein umfangreiches Programm neuer und antiquarischer Bücher aller Wissensgebiete. Ein Schwerpunkt liegt auf den Verlagen, die sonst im Buchhandel wenig angeboten werden und auch programmatische Nähe zum Telesma-Verlag zeigen.
Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, und laden Sie ein, sich auf unseren Seiten umzusehen!