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Reihe Telesma bei Arnshaugk
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

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92637055 Castun, Lindenblatt 1 Satire14.00 €

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Friedrich Gundolf
geboren 1880 in Darmstadt, studierte Germanistik und Kunstgeschichte in München, Berlin und Heidelberg, wurde 1903 promoviert und habilitierte sich 1911 mit der Schrift »Shakespeare und der deutsche Geist«. Ab 1916 wirkte er an der Universität Heidelberg. Seit 1899 gehörte Gundolf dem Kreis um Stefan George an und veröffentlichte in den von Stefan George herausgegebenen Blättern für die Kunst. 1910/1911 gab er zusammen mit Friedrich Wolters das Jahrbuch für geistige Bewegung heraus. In seinen literaturwissenschaftlichen Arbeiten vertrat Gundolf eine geistesgeschichtlich orientierte Literaturbeobachtung, in der die lebensphilosophisch geprägte Erfassung des Dichters im Mittelpunkt steht. Die großen Künstler wie Shakespeare, Goethe oder Heinrich von Kleist sah er als Symbolgestalten ihrer Epoche, das Ziel seiner Forschung war die Darstellung des Künstlers und die Wirkung seines Werkes. Er starb 1931 in Heidelberg.
Gundolf, Friedrich: Heinrich von Kleist. 2011. 208 S. 220 gr. ISBN 3-926370-53-X. Kt. 16,– €*

Ein wesentliches Werk des George-Kreises wird mir dieser Monographie von 1922 wieder aufgelegt. Gundolf beschreibt die Haupt- und Nebenwerke Kleists mit seiner sehr eigenen Methode, die unverwechselbar in der Rezeptionsgeschichte des großen Dramatikers ist.
Rezension

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Kauffmann, Kai: Stefan George. Eine Biographie. 2014. 252 S. 460 gr. ISBN 3-8353-1389-4. Gb. 24,90 €

Das Buch schildert das Leben und Wirken Georges und versucht dabei abwägend seiner facettenreichen Persönlichkeit gerecht zu werden. Das von George selbst stilisierte Bild eines ganz im Zeichen einer dichterischen Mission stehenden Lebens wird durch die Analyse von menschlichen Beziehungen vielfältiger Art relativiert, von der tiefen Verwurzelung in seiner Binger Familie über enge Freundschaften, wie etwa zu Albert Verwey und Friedrich Gundolf, bis hin zu den bemerkenswert entspannten Aufenthalten mit Clotilde Schlayer in Minusio (Tessin), wo er mit 65 Jahren starb. In die biographische Schilderung sind Kapitel eingelegt, die Georges Gedichtbände als Stationen einer vom L’art pour l’art ausgehenden und zur Weltanschauungsdichtung führenden Werkgeschichte umreißen. Das Buch enthält zahlreiche, teilweise unbekannte Fotografien.

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Castun, Wilhelm (Hg.): Das Lindenblatt. Jahresschrift für Schöne Literatur. Titelthema: Satire. 1. Jg. 2011. 311 S. 320 gr. ISBN 3-926370-55-6. Kt. 14,– €*

Die neue Literaturzeitschrift umfaßt die Rubriken: Titelthema, Lyrik, Prosa, Ulk und Parodie, Aus dem Autorenverband, Aus Mitteldeutschland, Essays und Rezensionen. Schwerpunkt ist in diesem Jahr neben der Satire Heinrich von Kleist. 43 Autoren zeigen die Lebendigkeit der deutschen Gegenwartsliteratur auf allen Gebieten. Mit Beiträgen von Marga Behrend, Ben Berressem, Ruth Bierawski, Daniel Bigalke, Alexander Blöthner, Norbert Böll, Margitta Börner, Wilhelm Castun, Hinrich Ferchel, Detlef Gojowy, Hans-Jörg Grohmann, Oliver Guntner, Uwe Haubenreißer, Gerd W. Heyse, Alexander von Hohentramm, Hannes Homeier, Claus Irmscher, Udo Jacobs, Florian Kiesewetter, Michael Klonovsky, Daniil Koshmanov, Horst Köhler, Uwe Lammla, Ilse Liebs, Rainer Lämmerhirt, Georg Milzner, Ludwig D. Morenz, Uwe Nolte, Manfred Peter, Georg Pfeiffer, Rudolf Pöhlig, Gisela Rein, Ronny Ritze, Hansjörg Rothe, Walter Schankula, Robert Schieding, Wolfgang Schühly, Georg Steiger, Eberhard Stein, Hedwig Storcher, Peter Tanz, Ilse Tödt, Dieter Wolf.
Im Rezensionsteil werden u.a. Bücher von Winfried Arenhövel, Albrecht Börner, Sigrid Damm, Andreas Fehler, Friedrich Gundolf, Hans J Kessler, Horst Lange, Sebastian Lehmann, Martin Mosebach, Thomas Perlick, Lutz Rathenow, Ulrich Schacht, Huber Schirneck, Friederike Schmöe, Werner Stiller, Viktor Streck, Joachim Werneburg und Hans Conrad Zander besprochen.
Rezension

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Ziegler, Leopold: Gesammelte Werke in Einzelbänden. Briefe und Dokumente. 2006. 400 S. 720 gr. ISBN 3-8260-3324-8. Kt. 38,– €

Vorwort - D.J. Löwisch: Jonas Cohn. Einleitung. Briefwechsel. Dokumente - M. Bosch: Wilhelm Schäfer. Einleitung. Briefwechsel. Dokumente - R. Gnosa: Paul Ernst. Einleitung. Briefwechsel. Dokumente - R. Vonessen: Otto Flake. Einlei-tung. Briefwechsel. Dokumente - F. Vonessen: Heinrich Berl. Briefwechsel - J. Wollenberg: The-odor Lessing. Einleitung. Briefwechsel - F. Vones-sen: Friedrich Gundolf. Briefwechsel. Dokumente - M. Korger: René Guénon, Frithjof Schuon und André Préau: Leopold Zieglers Begegnung mit der integralen Tradition Einleitung. Zur Auswahl. Einleitung. Briefwechsel. René Guénon. Frithjof Schuon. André Préau. - M. Bosch: Lotte Schü-nemann-Killian. Einleitung. Briefwechsel. Doku-mente - F. Vonessen: Eugen Fink. Briefwechsel. Dokumente. - Th. Binder: Theodor Binder. Brief-wechsel. Kommentar - Personenregister.

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Schlieben, Barbara / Schneider, Olaf / Schulmeyer, Kerstin (Hg.): Geschichtsbilder im George-Kreis. Wege zur Wissenschaft. 2004. 400 S. 579 gr. ISBN 3-89244-727-6. Kt. 40,– €

»Von mir aus führt kein Weg zur Wissenschaft.« Stefan Georges Diktum scheint keinen Zweifel an der wissenschaftsfernen Haltung von Dichter und Kreis zu lassen. Gleichwohl sieht sich das gesamte zeitgenössische Geistesleben durch den Gelehrten- und Künstlerzirkel, dem u. a. der Literaturwissenschaftler Friedrich Gundolf, der Historiker Ernst H. Kantorowicz und der Ökonom Edgar Salin angehörten, herausgefordert.
Der Band konzentriert sich auf die Geschichtsbilder des Kreises. Der interdisziplinäre Zuschnitt trägt dabei den vielgestaltigen künstlerischen, poetischen und wissenschaftlichen Begabungen im Kreis Rechnung. Aus unterschiedlicher Perspektive nähern sich Historiker und Kunsthistoriker, Literatur- und Wirtschaftswissenschaftler den Geschichtsbildern. Sie fragen nach deren geisteswissenschaftlichen Traditionen und methodischen Grundlagen, beschreiben aber auch Modellierung und Rezeption.

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Der Telesma-Verlag wurde 1988 von dem Dichter und Musiker Karl-Heinrich Klein in Bensheim gegründet. 2002 übernahm ihn der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Dr. Baal Müller und verlegte den Verlagssitz zunächst nach München, später nach Caputh, einem Ortsteil von Schwielowsee. 2012 zog der Verlag nach Treuenbrietzen um. Seit 2015 wird des operative Geschäft vom Arnshaugk Verlag in Neustadt an der Orla geführt. Baal Müller ediert aber weiter Titel für den Verlag.
Der Name des Telesma-Verlags geht auf einen Begriff aus der alchemistischen Tradition zurück: 'Telesma' (von griech. telein = vollenden) bezeichnete ursprünglich einen Schutzzauber (vgl. 'Talisman'); zu einem Grundbegriff der Alchemie wurde das Wort aber durch die zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert entstandene 'Tabula smaragdina' des Hermes Trismegistos. Dieser spricht dort von einem „pater omnis telesmi mundi“ und meint mit 'Telesma' eine kosmische Ursubstanz.
In ähnlicher Bedeutung wird der Begriff von Alfred Schuler in seinen Vorträgen 'Vom Wesen der ewigen Stadt' verwendet: „Meinen Reden 'vom Wesen der ewigen Stadt' schwebt als Erlebnis die telesmatische Leuchte voran. […] Denken Sie sich einen vibrierenden Lichtkomplex, bestehend aus unzähligen aktiven und passiven in wechselseitiger Reibung aufleuchtenden Electronen, ein Fluidum in ewig rastloser Bewegung, welches die Substanz des All ist. […] Dieses Wesen habe ich ‚die ewige Stadt’ genannt. ‚Vom Wesen der ewigen Stadt’ heißt also nichts anderes als vom Wesen und – ich muß wohl sagen – Schicksal des Telesma im irdischen Weltgeschehen.“
Karl-Heinrich Klein knüpft in vielen seiner vom Erleben kosmischer Harmonie inspirierten Dichtungen an diese untergründige, von der Antike über die deutsche Mystik und Romantik bis zu Schuler und Klages, Hans Henny Jahnn, Ernst Jünger und anderen modernen Autoren reichende Strömung der europäischen Geistesgeschichte an; von dorther ergab sich für ihn der Name unseres Verlages.
Längere Zeit hat Klein, der im Hauptberuf Uhrmacher und Juwelier gewesen ist, im Telesma-Verlag nur seine eigenen Werke sowie Schriften Franz von Baaders publiziert; gleichwohl erreichten seine Odenwald-Gedichte 'Lausche mein Freund der Wälder Gesänge' eine verhältnismäßig weite Verbreitung, und für seine literarische Rezeption mystischer Traditionen wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft der Jakob-Böhme-Gesellschaft ausgezeichnet.
Nachdem sich Klein aus Altersgründen von seiner beruflichen und verlegerischen Tätigkeit zurückgezogen hatte, fristete der Telesma-Verlag für mehrere Jahre eine fast nur auf dem Papier befindliche Existenz, bis er von Baal Müller übernommen und wieder aktiviert wurde: Das erste Buch, das unter der neuen Leitung erschien, war eine Einführung in Ludwig Klages' Philosophie von Reinhard Falter; es folgte eine umfassende kulturgeschichtliche Darstellung des Verhältnisses von Mensch und Landschaft unter dem Titel 'Natur prägt Kultur', ebenfalls aus der Feder von Falter. 2007 ist der Telesma-Verlag mit mehreren, z. T. großangelegten Werken hervorgetreten, darunter drei Bücher, die die Schuler-Forschung auf eine neue Grundlage stellen: die von Baal Müller herausgegebene und umfassend kommentierte Werkausgabe Alfred Schulers, Müllers Studie über literarische und philosophische 'Kosmik' sowie eine von Karl-Heinz Schuler zusammengestellte Schuler-Bibliographie. In den Jahren danach folgten u.a. die maßgebliche Biographie des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung von Gerhard Wehr und eine Nachlaß-Edition der 'Leitbriefe der Unabhängigen Freikirche' von Friedrich Hielscher.
Besondere Aufmerksamkeit erreichten die Romane 'Pascal Ormunait' von Björn Clemens und 'Von kommenden Stürmen' von Thomas Barthélemy, in denen politisch-gesellschaftliche Tendenzen unserer Gegenwart einer grundlegenden, um vorherrschende Tabus unbekümmerten Kritik unterzogen werden.
Für die Zukunft sind weiterhin vor allem Publikationen geplant, die sich im Spannungsfeld von Mythos und Moderne bewegen: Dichtungen, die dem Transzendenten in der modernen Welt nachspüren, und philosophische Werke, die das Ewige und Archetypische hinter dem Scheinhaften und Vergänglichen zu begründen suchen - Literatur für Leser "von übermorgen und von vorgestern" (Ernst Jünger). Die zeitkritische Belletristik wird jedoch auch eine stärkere Rolle einnehmen.
Der Arnshaugk Verlag bietet neben seinen eigenen und den Büchern des Telesma-Verlages als Versandbuchhändler ein umfangreiches Programm neuer und antiquarischer Bücher aller Wissensgebiete. Ein Schwerpunkt liegt auf den Verlagen, die sonst im Buchhandel wenig angeboten werden und auch programmatische Nähe zum Telesma-Verlag zeigen.
Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, und laden Sie ein, sich auf unseren Seiten umzusehen!