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Reihe Telesma bei Arnshaugk
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

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95930257 Reschika, Nicolás Gómez Dávila38.00 €

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Hans Blüher
wurde 1888 in Freiburg in Schlesien geboren und starb 1955 in Berlin. Als frühes Mitglied und erster Historiker der vom Steglitzer Gymnasium ausgegangenen Wandervogelbewegung erlangte er in jungen Jahren große Bekanntheit. Begeistert aufgenommen, von anderen aber als abseitig und skandalös empfunden und bekämpft wurden seine Ausführungen zu homoerotischen Triebkräften im Wandervogelbetrieb. Der erste Weltkrieg brachte ihm kein Fronterlebnis, weil er wegen Farbenblindheit ausgemustert wurde. In dieser Zeit baute er seine Wandervogelerfahrungen zu einer Theorie der männerbündischen Gesellschaft aus und begriff den mannmännlichen Eros als Kristallisationspunkt der Staatenbildung. Nach dem Krieg überwandt er den Nihilismus, nachdem er ihn bis zur letzten Konsequenz zugespitzt hatte. Er entdeckte er in der Gnadenwahl Christi die Metaphysik der natürlichen Auserwähltheit und wurde zum streitbaren Protestanten und Monarchisten. So besuchte er regelmäßig Wilhelm II. in Doorn, der Blühers Schriften kannte und schätzte. Nach der Ermordung von Ernst Röhm und Edgar Julius Jung wurde er entschiedener Gegner Hitlers, er zog sich aus dem öffentlichen Leben zurück und arbeitete an seinem philosophischen Hauptwerk, das nach dem Krieg gedruckt wurde.
Blüher, Hans: Philosophie auf Posten. Schriften 1916-21. Neusatz d. Ausg. Heidelberg 1928. 2022. 271 S. 400 gr. ISBN 3-95930-254-1. Gb. 26,– €

Merkworte für den Freideutschen Stand (1918), Ulrich von Wilamowitz und der deutsche Geist 1871-1915 (1916), Die Intellektuellen und die Geistigen (1916), Der bürgerliche und der geistige Antifeminismus (1916), Deutsches Reich, Judentum und Sozialismus (1919), Der Geist der Weltrevolution (1920), Frauenbewegung und Antifeminismus (1921), Der Charakter der Jugendbewegung (1921).

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Blüher, Hans: Parerga zur Achse der Natur. Mit Anmerkungen von Reinhard Oskar Maske. 2018. 160 S. 256 gr. ISBN 3-944064-96-8. Lw. 24,– €*

Daß das Christliche aber die einzige Quelle des Heiles der Menschheit ist, und zwar der gesamten Menschheit, daran ist kein Zweifel. Daß die derzeitige Prägung des Christentums die Christlichkeit jedoch nicht mehr zuverlässig einfaßt, daran ist auch kein Zweifel. Deshalb erscheint heute nichts lächerlicher, als die Behauptung, nur das Christentum könne der Menschheit Kraft und Zuversicht geben. Trotzdem ist es aber genau so und nicht anders, nur ist dabei noch einen Schritt hinter das zurückzugehen, was wir unter Christentum verstehen, nämlich auf das, was wir hier Christlichkeit genannt haben. Bis hier eine neue tragfähige Form entstanden ist – es versteht sich von selbst, daß es sich nicht um Vorschläge einer Kirchenreform handeln kann – ist es eben so, wie es Hans Blüher über die Philosophie gesagt hat: Sie (die Philosophie, mithin auch das Christentum) wird einstweilen von den Schultern Einzelner getragen!

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Blüher, Hans: Die Aristie des Jesus von Nazareth. Philosophische Grundlegung der Lehre und der Erscheinung Christi. 2012. 251 S. 480 gr. ISBN 3-926370-98-X. Gb. 28,– €*

Die »Aristie« ist ein Wendepunkt in Blühers Publizistik. Ging er zunächst den Weg der Kritik an muffiger Kultur und Moral bis zum konsequenten Nihilismus, findet er nun in einem von zeitgenössischen Entstellungen befreiten Christentum die Werte von Vornehmheit, Adel und echtem Schöpfertum. Prägend ist ihm dabei die Lehre von der natürlichen Auserwähltheit aus in der Gnadenwahl, die unmittelbar auf Christus zurückgeht. Das Judentum sei dagegen ist ganz befangen im Fortschritts- und Tüchtigkeitsgedanken. Es predige eine Rechtfertigung durch die gute, vom Gesetz vorgeschriebene Tat: es sei damit eine typische Lehre von der Homogenität der Menschheit. Ein schriftstellerisches Meisterwerk, das in seiner reformatorischen Radikalität bis heute unübertroffen ist.

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Blüher, Hans: Traktat über die Heilkunde. 1995. 127 S. 282 gr. ISBN 3-9802788-3-2. Gb. 17,90 €

Durch seinen überlegenen philosophischen Blick gelang es Hans Blüher schon in der Frühzeit der psychoanalytischen Bewegung deren innere Zugehörigkeit zur hippokratischen Schulmedizin z erkennen. Ohne ihre vordergründige Effektivität zu leugnen, bestreitet er damit zugleich den Heilsanspruch der analytischen Psychologie, denn außerhalb der Entdeckungen Hahnemanns und Paracelsus' trifft diese Medizin höchstens zufällig das Wesentliche am Menschen: über jedem psychologischen System steht die Freiheit. Die vorliegende Ausgabe entspricht der letzten vom Verfasser durchgesehenen und erweiterten Auflage.

Titel derzeit nicht lieferbar

Blüher, Hans / Schoeps, Hans Joachim: Streit um Israel. Ein jüdisch-christliches Gespräch. Nachdr. d. Ausg. Hamburg 1933. 2012. 120 S. in Frakturschrift 140 gr. ISBN 3-944064-01-1. Kt. 18,– €*

1932 erschien Blühers »Die Erhebung Israels gegen die christlichen Güter«. Der jüdische Theologe Hans Joachim Schoeps griff das Buch in einem Zeitungsartikel an. Wechselseitige Polemiken folgten. Schließlich lernten sich die Kontrahenten persönlich kennen und beschlossen, ein briefliches Streitgespräch mit dem Ziel eines Buches zu führen. Das Ergebnis bleibt offen, und daran hat sich auch in den achtzig Jahren seither nichts geändert.

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Blüher, Hans / Schmitz, Oscar / Reiser, Erwin / Kindt, Karl: Das geistige Deutschland angesichts der jüdischen Frage. Positionen 1922-1938. 1994. 187 S., 4 Abb. 300 gr. ISBN 3-9802788-2-4. Gb. 22,– €

Den Deutschen ist außer sich selbst nur ein Volk je wirklich zur Frage geworden: die Juden. Dieses Buch läßt nun diejenigen wieder zu Wort kommen, die noch vor der letzten großen Schuldverstrickung das gemeinsame Schicksal beider Völker gesehen und gedeutet haben. Sie haben die Antworten gegeben, die beide, Juden und Deutsche, nicht hören wollten. Die Beiträge dieser Anthologie im einzelnen.
Hans Blüher (1888-1955): Secessio judaica. Philosophische Grundlegung der historischen Situation des Judentums und der antisemitischen Bewegung: Geschichte und Wirtschaft / Der jüdische Irrtum / Der antisemitische Irrtum.
Oskar A. H. Schmitz (1873-1931): Die falsch gestellte Judenfrage. Besprechung der Blüherschen "Secessio".
Erwin Reisner (1890-1966): (aus) Die Juden und das Deutsche Reich: Sacrum Imperium / Reichsidee und Reichsgründung / Das Volk des Reiches / Reich und Kirche / Die Juden im Mittelalter / Krise und Zerfall des Heiligen Reiches / Die Reformation / Österreich und Preußen / Das Zweite Reich.
Karl Kindt (1901-1959): (aus) Geisteskampf um Christus. Weckrufe an das deutsche Gewissen: Von der Bußnot der Kirche. Ein Laienappell intra muros / Die Geheimreligion des "Gebildeten".
Alle Beiträge dieser Anthologie erscheinen ungekürzt. Im Anhang findet sich unter anderem eine vollständige Bibliographie der heute rar gewordenen Autoren.

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Bigalke, Daniel: Die Deutsche Dimension. Essays. 2009. 367 S. 385 gr. ISBN 3-926370-33-5. Kt. 22,– €*

Inhalt: Hans Blüher und die Gnade der Natur, Carl Schmitt. Gegen Moralismus und Entwurzelung, Das Standardwerk des völkischen Denkens, Oswald Spengler – Der optimistische Pessimist, Oswald Spengler – Der Mensch und die Technik, Das Phänomen Oswald Spengler intim, Oswald Spenger – Jahre der Entscheidung, Oswald Spengler und Karl Marx, Ernst Niekisch und die dritte imperiale Figur, Edgar Julius Jung – Vordenker eines neuen Staates, Georg Quabbe, Armin Mohler und sein Credo, Wenn der Staat ein Moloch ist, Anmerkungen zu Michael Oakeshott, Der Ausnahmezustand als herrschendes Paradigma, Demokratie am Scheideweg, Masse und Mündigkeit, Johannes Heinrichs Gastfreundschaft der Kulturen, Johannes Heinrichs Öko-Logik, Was der Verfassungschutz verschweigt, Zum Handbuch des Deutschen Idealismus, Konturen einer Philosophie der Menschenflucht, Der Weg vom Selbst-Denker zum Selbst-Henker, Die Kraft des Überdauernden, Vergangenheitsbewältigung, Das Eigene und die Integration, Selbsthilfe und Selbsterkenntnis, Die Reflexion des deutschen Menschen, Über die Religion, Das Ziel im Leben, Sprache, Volk und Staat, Phänomenologie und Tragik der Wahrheit, Versuch über Gesinnungsstaatlichkeit, Friedrich Hölderlin, Jesse Thoor – Dichter des Auratischen, Stefan George, Uwe Lammla - Dichtung der Münchner Zeit.

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Hergemöller, Bernd-Ulrich: Hans Blüher (1888-1955). Annotierte und kommentierte Biobibliographie (1905-2004). 2004. 4° 139 S. 440 gr. ISBN 3-936152-04-7. Kt. 18,– €

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Der Telesma-Verlag wurde 1988 von dem Dichter und Musiker Karl-Heinrich Klein in Bensheim gegrndet. 2002 bernahm ihn der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Dr. Baal Mller und verlegte den Verlagssitz zunchst nach Mnchen, spter nach Caputh, einem Ortsteil von Schwielowsee. 2012 zog der Verlag nach Treuenbrietzen um. Seit 2015 wird des operative Geschft vom Arnshaugk Verlag in Neustadt an der Orla gefhrt. Baal Mller ediert aber weiter Titel fr den Verlag.
Der Name des Telesma-Verlags geht auf einen Begriff aus der alchemistischen Tradition zurck: 'Telesma' (von griech. telein = vollenden) bezeichnete ursprnglich einen Schutzzauber (vgl. 'Talisman'); zu einem Grundbegriff der Alchemie wurde das Wort aber durch die zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert entstandene 'Tabula smaragdina' des Hermes Trismegistos. Dieser spricht dort von einem pater omnis telesmi mundi und meint mit 'Telesma' eine kosmische Ursubstanz.
In hnlicher Bedeutung wird der Begriff von Alfred Schuler in seinen Vortrgen 'Vom Wesen der ewigen Stadt' verwendet: Meinen Reden 'vom Wesen der ewigen Stadt' schwebt als Erlebnis die telesmatische Leuchte voran. [] Denken Sie sich einen vibrierenden Lichtkomplex, bestehend aus unzhligen aktiven und passiven in wechselseitiger Reibung aufleuchtenden Electronen, ein Fluidum in ewig rastloser Bewegung, welches die Substanz des All ist. [] Dieses Wesen habe ich die ewige Stadt genannt. Vom Wesen der ewigen Stadt heit also nichts anderes als vom Wesen und ich mu wohl sagen Schicksal des Telesma im irdischen Weltgeschehen.
Karl-Heinrich Klein knpft in vielen seiner vom Erleben kosmischer Harmonie inspirierten Dichtungen an diese untergrndige, von der Antike ber die deutsche Mystik und Romantik bis zu Schuler und Klages, Hans Henny Jahnn, Ernst Jnger und anderen modernen Autoren reichende Strmung der europischen Geistesgeschichte an; von dorther ergab sich fr ihn der Name unseres Verlages.
Lngere Zeit hat Klein, der im Hauptberuf Uhrmacher und Juwelier gewesen ist, im Telesma-Verlag nur seine eigenen Werke sowie Schriften Franz von Baaders publiziert; gleichwohl erreichten seine Odenwald-Gedichte 'Lausche mein Freund der Wlder Gesnge' eine verhltnismig weite Verbreitung, und fr seine literarische Rezeption mystischer Traditionen wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft der Jakob-Bhme-Gesellschaft ausgezeichnet.
Nachdem sich Klein aus Altersgrnden von seiner beruflichen und verlegerischen Ttigkeit zurckgezogen hatte, fristete der Telesma-Verlag fr mehrere Jahre eine fast nur auf dem Papier befindliche Existenz, bis er von Baal Mller bernommen und wieder aktiviert wurde: Das erste Buch, das unter der neuen Leitung erschien, war eine Einfhrung in Ludwig Klages' Philosophie von Reinhard Falter; es folgte eine umfassende kulturgeschichtliche Darstellung des Verhltnisses von Mensch und Landschaft unter dem Titel 'Natur prgt Kultur', ebenfalls aus der Feder von Falter. 2007 ist der Telesma-Verlag mit mehreren, z. T. groangelegten Werken hervorgetreten, darunter drei Bcher, die die Schuler-Forschung auf eine neue Grundlage stellen: die von Baal Mller herausgegebene und umfassend kommentierte Werkausgabe Alfred Schulers, Mllers Studie ber literarische und philosophische 'Kosmik' sowie eine von Karl-Heinz Schuler zusammengestellte Schuler-Bibliographie. In den Jahren danach folgten u.a. die magebliche Biographie des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung von Gerhard Wehr und eine Nachla-Edition der 'Leitbriefe der Unabhngigen Freikirche' von Friedrich Hielscher.
Besondere Aufmerksamkeit erreichten die Romane 'Pascal Ormunait' von Bjrn Clemens und 'Von kommenden Strmen' von Thomas Barthlemy, in denen politisch-gesellschaftliche Tendenzen unserer Gegenwart einer grundlegenden, um vorherrschende Tabus unbekmmerten Kritik unterzogen werden.
Fr die Zukunft sind weiterhin vor allem Publikationen geplant, die sich im Spannungsfeld von Mythos und Moderne bewegen: Dichtungen, die dem Transzendenten in der modernen Welt nachspren, und philosophische Werke, die das Ewige und Archetypische hinter dem Scheinhaften und Vergnglichen zu begrnden suchen - Literatur fr Leser "von bermorgen und von vorgestern" (Ernst Jnger). Die zeitkritische Belletristik wird jedoch auch eine strkere Rolle einnehmen.
Der Arnshaugk Verlag bietet neben seinen eigenen und den Bchern des Telesma-Verlages als Versandbuchhndler ein umfangreiches Programm neuer und antiquarischer Bcher aller Wissensgebiete. Ein Schwerpunkt liegt auf den Verlagen, die sonst im Buchhandel wenig angeboten werden und auch programmatische Nhe zum Telesma-Verlag zeigen.
Wir wrden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, und laden Sie ein, sich auf unseren Seiten umzusehen!