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Reihe Telesma bei Arnshaugk
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

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95930257 Reschika, Nicolás Gómez Dávila38.00 €

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Jurek Haslhofer
wurde 1953 im niederschlesischen Bystrzyca Klodzka geboren. Obzwar musikalischer Autodidakt, war er schon in jungen Jahren als Komponist und Musikwissenschaftler höchst erfolgreich, insbesondere als Interpret, Analytiker und Bearbeiter von John Cages epochalem, gleichwohl im Osten lange unbeachtet gebliebenem Werk »4 Minuten 33«, das er beispielsweise für großes Symphonieorchester arrangierte. Nachdem seiner in den Jahren 1979 bis 86 geschriebenen, eng an John Cage angelehnten Kantate »5 Minuten 44« seitens der staatlichen Kulturkritik »westlicher Formalismus« vorgeworfen worden war, geriet er zusehends in Konflikt mit den politischen Eliten, was schlußendlich 1989 zu seiner abenteuerlichen Flucht nach Österreich führte. Im selben Jahr kehrte er allerdings, vom Westen tief enttäuscht, ins damals noch kommunistische Polen zurück. Wenige Monate später, unmittelbar nach der Wende, wurde er wegen angeblicher »kryptostalinistischer Subversion« seines belletristischen Erstlingswerks »Die Kisten des Kapitalisten« verhaftet. Nach seiner Entlassung ging er wieder nach Wien und trat der Kommunistischen Partei Österreichs bei, aus welcher er jedoch 1997 ausgeschlossen wurde, nachdem ruchbar geworden war, daß er sich einige Monate zuvor in Breslau zum Diakon hatte weihen lassen. Sein auf deutsch geschriebener Roman »Die Affen des Dompfaffen« führte zu seiner Exkommunikation durch Papst Benedikt XVI. Seitdem lebt Jurek Haslhofer zurückgezogen in Rom, Waidhofen an der Thaya, Los Angeles und Frdek-Mstek.
Haslhofer, Jurek: Triptychon der fortgeschrittenen Stunde. Roman. 2023. 479 S. 650 gr. ISBN 3-95930-228-2. Gb. 26,– €

Titel derzeit nicht lieferbar

Haslhofer, Jurek: Die abgefallene Braut. Roman. 2023. 479 S. 650 gr. ISBN 3-95930-227-4. Gb. 26,– €

Titel derzeit nicht lieferbar

Haslhofer, Jurek: Die Chroniken des Ministerialrates Wendelin P. Roman. 2021. 389 S. 600 gr. ISBN 3-95930-226-6. Gb. 28,– €*

Den nicht zuletzt durch seine exzessive Lebensführung frühzeitig gealterten Ministerialrat Wendelin P. wird man weder als verläßlichen Chronisten noch als typischen Zeitgenossen bezeichnen können. Immerhin weiß er Erstaunliches mitzuteilen, etwa, wie das bekannt heimtückische Corona-Virus auch den Umsturzplänen seines Freundes, des Berufsrevolutionärs im Staatsdienst, Drzewiecki in die Quere gekommen ist. Die gute Nachricht für den Leser: Der Durchbruch im Kampf gegen den Kapitalismus ist durch die Krise des Jahres 2020 nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben worden! Darüberhinaus gibt es ein Wiedersehen mit etlichen Alptraumfiguren aus den »Tanten des Adjutanten« und der »Staatsraison«, wie etwa den streitbaren und sündhaften Pater Krispin, ob dessen triebhafter Aktivitäten gleichwohl so manches zeitgeistig-exaltiertes Dämchen zurück auf den rechten Weg des Glaubens gebracht wird. Die etwas dämonische Kraft des Ministerialrats wird schließlich einem seiner Leser, dem jungen Gottlieb Matzeneder, beinahe zum Verhängnis, der nicht in der Lage zu sein scheint, Dichtung und Wahrheit auseinanderzuhalten, überdies zu spät bemerkt, wie sehr sich sein eigenes Leben in diese Texte verstrickt, und der gegen Ende zu auf höchst gefährliche Abwege gerät.

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Haslhofer, Jurek: Eine thrakische Rhapsodie. Roman. 2019. 221 S. 200 gr. ISBN 3-95930-206-1. Gb. 22,– €*

Sommer 2016. Während in Merkel-Deutschland exaltierte junge Damen arabische Versorgungssuchende mit Teddybären beglücken, versuchen sich in den Rhodopen private Freischärlertrupps gegen den Flüchtlingsstrom zu stemmen. Im Erholungsheim des bulgarischen Komponistenverbandes wird diese Eigeninitiative unter den führenden Musikern des Landes kontrovers diskutiert – anders als bei uns sind in den Balkanstaaten nicht alle progressiven Künstler verbissene Gutmenschen. Schließlich gerät ausgerechnet eine junge Engländerin, die etwas täppische Geliebte eines im Westen prominenten Komponisten zwischen die Frontlinien.
Der Erzähler läßt Menschen mit höchst verschiedenen Anschauungen hart aufeinanderprallen. Vor seinem Sarkasmus, mitunter grob und direkt, mitunter subtil doppelbödig, bleibt (fast) nichts gefeit, schon gar nicht allzu naives rechtes Rabaukentum. Wenn es eine Moral von der Geschicht geben sollte, dann diese: Es steht nicht besonders gut um unsere europäische Kultur und ihre Träger, aber es ist noch nicht ganz aller Tage Abend.
Rezension

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Haslhofer, Jurek: Aus Staatsräson und anderen Gründen. Roman. 2018. 479 S. 650 gr. ISBN 3-944064-81-X. Gb. 26,– €*

»Durch diese neue Stellung hat unser Freund natürlich sehr viel an Einflußmöglichkeiten gewonnen«, fuhr Dobrowolni fort. »Es wird ihm ein leichtes sein, mittels des altbewährten österreichischen Instruments der Intervention seine Leute bei anderen wichtigen staatlichen und halbstaatlichen Einrichtungen wie Bundesrechenzentrum, Postsparkasse, Finanz- und Innenministerium unterzubringen. Der Angriff auf die Banken ist vorläufig abgeblasen, jetzt höhlen wir den Staat von innen aus, nehmen seine Computersysteme in Beschlag, was ohnehin einen weit sympathischeren Ansatz darstellt.«

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Haslhofer, Jurek: Die Tanten des Adjutanten. Oder der gescheiterte Wiederaufbau des Palais de Saxe zu Dresden. Roman. 2017. 400 S. 600 gr. ISBN 3-944064-91-7. Gb. 24,– €*

Auch ein Systemkonformist wie der Wiener Staatsanwalt Franz Lechner ist zuweilen nicht gegen die Erfahrung gefeit, daß Übereifrigkeit schadet. Der Fall des auf rätselhafte Weise ums Leben gekommenen sozialistischen Apparatschiks Martin Manninger artet schlußendlich zu einer kohlpechrabenschwarzen Tour de Farce aus, die Lechner gar aus der Bahn zu werfen droht.
»Es war Manninger, der erstmals im Nationalratswahlkampf 2008 und sodann im Wiener Wahlkampf 2010 die Devise ausgab, daß sich die Partei vermehrt um Stimmen türkischstämmiger Mitbürger bemühen müsse. Damit nicht genug, fordert er, daß die Partei ein Versiegen der Einwanderung aus der Türkei und anderen islamischen Staaten niemals zulassen dürfe, zumal nur auf diesem Wege ein verläßliches Wählerpotential der Zukunft gewährleistet werden könne. 2011 hat er in einer parteiinternen Aussendung beklagt, daß Wien verglichen mit anderen europäischen Metropolen noch viel zu weiß sei, was er auf die kryptofaschistische Gesinnung weiter Bevölkerungskreise zurückführte. Den Vogel schoß er im April 2012 ab, als er in einem Interview mit der Wochenzeitung Roter Schmetterling erklärte: Wir sollten uns die Tschechoslowakei des Jahres 1945 zum Vorbild nehmen, die bekanntlich alle nazistisch-völkischen Bevölkerungsteile des Landes verwiesen hat.«
Nur für wahrhaft unerschrockene Leser, die weder Tod und Teufel noch die Einwanderungspolitik Angela Merkels beziehungsweise ihrer österreichischen Kofferträger fürchten.
Autoreninterview Rezension

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Hennig, Sebastian (Hg.): Das Lindenblatt. Schriftenreihe für Schöne Literatur. Bd 7: Der Traum. 2018. 287 S., 17 Graphiken. 450 gr. ISBN 3-944064-92-5. Lw. 20,– €*

Prophetische, erotische, literarische Träume, Traumwandelei und Utopie, das Thema des Traums ist unerschöpflich gerade für uns Deutsche. Mit Träumerei kreuzt sich auch das Reformationsjubiläum, hier wird den Akteuren von damals literarisch gedacht. Auch in allen anderen Rubriken bleibt das »Lindenblatt« seinem Ruf treu. Ab 2018 erscheint das »Lindenblatt« in loser Folge in Leinwand gebunden und graphisch gestaltet.
Mit Beiträgen von Peter Anderson, Jürgen Andrae, Felix Johann Baldig, Helmut Bartuschek, Peter Bickenbach, Bettina Brüggemann, Herbert Böhme, Annette von Droste-Hülshoff, Bernd-Ingo Friedrich, Christian Erich Glowatzki, Oliver Guntner,Wolfgang Haase, Jurek Haslhofer, Uwe Haubenreißer, Monika Hauff, Ludwig Heibert, Sebastian Hennig, Paul Hugo, Burkhard Jahn, Wolfang Kaufmann, Bertram Kazmirowski, Florian Kiesewetter, Fritz Köhncke, Hans Krieger, Uwe Lammla, Horst Lange, Harald Metzkes, Baal Müller, Uwe Nolte, Stefan Raile, Martin Raschke, Hansjörg Rothe, Manfred von der Sandfort, Rolf Schilling, Sylvia Schilling, Wolfgang Schühly, Georg Steiger, Ruedi Strese, Molch von Tockenburg, Herbert Ulrich, Holger, Uske, Joachim Werneburg und Marc Zoellner.

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Der Telesma-Verlag wurde 1988 von dem Dichter und Musiker Karl-Heinrich Klein in Bensheim gegrndet. 2002 bernahm ihn der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Dr. Baal Mller und verlegte den Verlagssitz zunchst nach Mnchen, spter nach Caputh, einem Ortsteil von Schwielowsee. 2012 zog der Verlag nach Treuenbrietzen um. Seit 2015 wird des operative Geschft vom Arnshaugk Verlag in Neustadt an der Orla gefhrt. Baal Mller ediert aber weiter Titel fr den Verlag.
Der Name des Telesma-Verlags geht auf einen Begriff aus der alchemistischen Tradition zurck: 'Telesma' (von griech. telein = vollenden) bezeichnete ursprnglich einen Schutzzauber (vgl. 'Talisman'); zu einem Grundbegriff der Alchemie wurde das Wort aber durch die zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert entstandene 'Tabula smaragdina' des Hermes Trismegistos. Dieser spricht dort von einem pater omnis telesmi mundi und meint mit 'Telesma' eine kosmische Ursubstanz.
In hnlicher Bedeutung wird der Begriff von Alfred Schuler in seinen Vortrgen 'Vom Wesen der ewigen Stadt' verwendet: Meinen Reden 'vom Wesen der ewigen Stadt' schwebt als Erlebnis die telesmatische Leuchte voran. [] Denken Sie sich einen vibrierenden Lichtkomplex, bestehend aus unzhligen aktiven und passiven in wechselseitiger Reibung aufleuchtenden Electronen, ein Fluidum in ewig rastloser Bewegung, welches die Substanz des All ist. [] Dieses Wesen habe ich die ewige Stadt genannt. Vom Wesen der ewigen Stadt heit also nichts anderes als vom Wesen und ich mu wohl sagen Schicksal des Telesma im irdischen Weltgeschehen.
Karl-Heinrich Klein knpft in vielen seiner vom Erleben kosmischer Harmonie inspirierten Dichtungen an diese untergrndige, von der Antike ber die deutsche Mystik und Romantik bis zu Schuler und Klages, Hans Henny Jahnn, Ernst Jnger und anderen modernen Autoren reichende Strmung der europischen Geistesgeschichte an; von dorther ergab sich fr ihn der Name unseres Verlages.
Lngere Zeit hat Klein, der im Hauptberuf Uhrmacher und Juwelier gewesen ist, im Telesma-Verlag nur seine eigenen Werke sowie Schriften Franz von Baaders publiziert; gleichwohl erreichten seine Odenwald-Gedichte 'Lausche mein Freund der Wlder Gesnge' eine verhltnismig weite Verbreitung, und fr seine literarische Rezeption mystischer Traditionen wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft der Jakob-Bhme-Gesellschaft ausgezeichnet.
Nachdem sich Klein aus Altersgrnden von seiner beruflichen und verlegerischen Ttigkeit zurckgezogen hatte, fristete der Telesma-Verlag fr mehrere Jahre eine fast nur auf dem Papier befindliche Existenz, bis er von Baal Mller bernommen und wieder aktiviert wurde: Das erste Buch, das unter der neuen Leitung erschien, war eine Einfhrung in Ludwig Klages' Philosophie von Reinhard Falter; es folgte eine umfassende kulturgeschichtliche Darstellung des Verhltnisses von Mensch und Landschaft unter dem Titel 'Natur prgt Kultur', ebenfalls aus der Feder von Falter. 2007 ist der Telesma-Verlag mit mehreren, z. T. groangelegten Werken hervorgetreten, darunter drei Bcher, die die Schuler-Forschung auf eine neue Grundlage stellen: die von Baal Mller herausgegebene und umfassend kommentierte Werkausgabe Alfred Schulers, Mllers Studie ber literarische und philosophische 'Kosmik' sowie eine von Karl-Heinz Schuler zusammengestellte Schuler-Bibliographie. In den Jahren danach folgten u.a. die magebliche Biographie des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung von Gerhard Wehr und eine Nachla-Edition der 'Leitbriefe der Unabhngigen Freikirche' von Friedrich Hielscher.
Besondere Aufmerksamkeit erreichten die Romane 'Pascal Ormunait' von Bjrn Clemens und 'Von kommenden Strmen' von Thomas Barthlemy, in denen politisch-gesellschaftliche Tendenzen unserer Gegenwart einer grundlegenden, um vorherrschende Tabus unbekmmerten Kritik unterzogen werden.
Fr die Zukunft sind weiterhin vor allem Publikationen geplant, die sich im Spannungsfeld von Mythos und Moderne bewegen: Dichtungen, die dem Transzendenten in der modernen Welt nachspren, und philosophische Werke, die das Ewige und Archetypische hinter dem Scheinhaften und Vergnglichen zu begrnden suchen - Literatur fr Leser "von bermorgen und von vorgestern" (Ernst Jnger). Die zeitkritische Belletristik wird jedoch auch eine strkere Rolle einnehmen.
Der Arnshaugk Verlag bietet neben seinen eigenen und den Bchern des Telesma-Verlages als Versandbuchhndler ein umfangreiches Programm neuer und antiquarischer Bcher aller Wissensgebiete. Ein Schwerpunkt liegt auf den Verlagen, die sonst im Buchhandel wenig angeboten werden und auch programmatische Nhe zum Telesma-Verlag zeigen.
Wir wrden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, und laden Sie ein, sich auf unseren Seiten umzusehen!