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Reihe Telesma bei Arnshaugk
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

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95930257 Reschika, Nicolás Gómez Dávila38.00 €

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Marc Zoellner ,
geboren 1982 in Meißen, blieb seiner Jugendliebe zu Abenteuergeschichten des 19. Jahrhunderts und aus Tausendundeiner Nacht treu. Während seines historischen und philosophischen Studiums in Dresden bereiste er Nordafrika, die arabische Halbinsel, Kanada, Süd-, Ost- und Südostasien. Dies vorzugsweise unkonventionell, etwa mit dem Jeep über den Hindukusch, mit Pferd und Kamel in die Wüste, mit der Eisenbahn durch China oder mit der Machete durch malayischen Dschungel. Seit 2008 arbeitet er als freier Autor, veröffentlichte zwei Bücher und zahlreiche Erzählungen, teils elektronisch, teils in Anthologien, draunter auch wiederholt in »Das Lindenblatt«.
Zoellner, Marc: Der Mann, der Rudolf Diesel erschlug. Roman. 2022. 115 S. 250 gr. ISBN 3-95930-243-6. Gb. 18,– €

Seit der Erfinder des Dieselmotors auf hoher See ums Leben kam, beschäftigt sein Tod die Gemüter. Als abwegig muß die Selbstmordthese gelten, der Mann war mit großen Schwierigkeiten fertiggeworden und stand unmittelbar vor einem glänzenden Auftrag. Gleichzeitig hatte er etliche mächtige Feinde. Zahllos die Indizien, die auf organisierte Vertuschung deuten und eine endgültige Lösung des Rätsels wohl niemals zulassen werden. Der Autor hat die kaum überschaubare Literatur zum Thema studiert, und sich schließlich für eine fiktive Gestaltung aus der Perspektive des Mörders entschieden. Eine spannende Schilderung deutschen Pioniergeists und der Machenschaften der Hochfinanz.

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Zoellner, Marc: S.O.S. Britannia. Roman. 2020. 128 S. 255 gr. ISBN 3-95930-220-7. Gb. 18,– €*

Ein junger Journalist trifft 1961 in Conakry, Westafrika, auf einen alten britischen Seemann, dessen Schiff zwanzig Jahre zuvor von deutschen Truppen versenkt wurde und dessen Mannschaft 23 Tage auf dem Atlantik um ihr Überleben kämpfte. Während der Erzählung des Alten erfährt der Journalist ganz neue Konflikte am eigenen Leib: Ein paranoides Regime mit Schauprozessen und den Hilferuf der Diktatorentochter, außer Landes gebracht zu werden. Die Dramatik des Untergangs der SS Britannia und die totalitäre Herrschaft Ahmed Sékou Tourés über Guinea wetteifern an Spannung. Immer wieder stellt sich die Frage, was wohl brutaler sein mag: Der intelligente, kaltblütig kalkulierende Mensch oder die nackte Natur, wenn der Mensch zum Spielball zu werden droht?

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Hennig, Sebastian (Hg.): Das Lindenblatt. Schriftenreihe für Schöne Literatur. Bd 7: Der Traum. 2018. 287 S., 17 Graphiken. 450 gr. ISBN 3-944064-92-5. Lw. 20,– €*

Prophetische, erotische, literarische Träume, Traumwandelei und Utopie, das Thema des Traums ist unerschöpflich gerade für uns Deutsche. Mit Träumerei kreuzt sich auch das Reformationsjubiläum, hier wird den Akteuren von damals literarisch gedacht. Auch in allen anderen Rubriken bleibt das »Lindenblatt« seinem Ruf treu. Ab 2018 erscheint das »Lindenblatt« in loser Folge in Leinwand gebunden und graphisch gestaltet.
Mit Beiträgen von Peter Anderson, Jürgen Andrae, Felix Johann Baldig, Helmut Bartuschek, Peter Bickenbach, Bettina Brüggemann, Herbert Böhme, Annette von Droste-Hülshoff, Bernd-Ingo Friedrich, Christian Erich Glowatzki, Oliver Guntner,Wolfgang Haase, Jurek Haslhofer, Uwe Haubenreißer, Monika Hauff, Ludwig Heibert, Sebastian Hennig, Paul Hugo, Burkhard Jahn, Wolfang Kaufmann, Bertram Kazmirowski, Florian Kiesewetter, Fritz Köhncke, Hans Krieger, Uwe Lammla, Horst Lange, Harald Metzkes, Baal Müller, Uwe Nolte, Stefan Raile, Martin Raschke, Hansjörg Rothe, Manfred von der Sandfort, Rolf Schilling, Sylvia Schilling, Wolfgang Schühly, Georg Steiger, Ruedi Strese, Molch von Tockenburg, Herbert Ulrich, Holger, Uske, Joachim Werneburg und Marc Zoellner.

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Hennig, Sebastian (Hg.): Das Lindenblatt. Jahresschrift für Schöne Literatur. Bd 6: Liebe. 2016. 336 S. 346 gr. ISBN 3-944064-78-X. Kt. 14,– €*

Ob heftige, unverhoffte oder vergebliche Liebe – das Thema bleibt ewig jung und für immer neue Gestaltung offen. Weil das Titelthema so ergiebig ist, stehen dieses Mal auch Lyrik- und Essayteil unter diesem Motto. Das Jubiläum geht diesmal an Cervantes und Shakespeare, wobei Don Quijote und Hamlet mit den meisten Arbeiten bedacht wurden.
Mit Beiträgen von Wolf von Aichelburg, Peter Anderson, Johann Felix Baldig, Michael Beleites, Peter Bickenbach, Peter Braukmann, Bettina Brüggemann, Werner Brüggemann, Frank Böckelmann, Björn Clemens, Reinhard Falter, Konrad Fischer, Bernd-Ingo Friedrich, Christian Erich Glowatzki, Maria Cornelia Gräfin Strachwitz, Uwe Haubenreißer, Friedrich Hebbel, Sebastian Hennig, Alexander von Hohentramm, Gisela Hunger, Burkhard Jahn, Wolf Kalz, Wolfgang Kaufmann, Michael Klonovsky, Horst Köhler, Guido König, Hans Krieger, Uwe Lammla, Baal Müller, Janna Ney, Uwe Nolte, Alexander Martin Pfleger, Gunter Preuß, Torsten Preuß, Stefan Raile, Martin Raschke, Gisela Rein, Helmut Roewer, Hansjörg Rothe, Siegfried Schröder, Wolfgang Schühly, Georg Steiger, Eberhard Straub, Molch von Tockenburg, Ilse Tödt, Herbert Ulrich, Holger Uske, Volkmar Weiss, Marc Zoellner, Benjamin Jahn Zschocke.

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Der Telesma-Verlag wurde 1988 von dem Dichter und Musiker Karl-Heinrich Klein in Bensheim gegrndet. 2002 bernahm ihn der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Dr. Baal Mller und verlegte den Verlagssitz zunchst nach Mnchen, spter nach Caputh, einem Ortsteil von Schwielowsee. 2012 zog der Verlag nach Treuenbrietzen um. Seit 2015 wird des operative Geschft vom Arnshaugk Verlag in Neustadt an der Orla gefhrt. Baal Mller ediert aber weiter Titel fr den Verlag.
Der Name des Telesma-Verlags geht auf einen Begriff aus der alchemistischen Tradition zurck: 'Telesma' (von griech. telein = vollenden) bezeichnete ursprnglich einen Schutzzauber (vgl. 'Talisman'); zu einem Grundbegriff der Alchemie wurde das Wort aber durch die zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert entstandene 'Tabula smaragdina' des Hermes Trismegistos. Dieser spricht dort von einem pater omnis telesmi mundi und meint mit 'Telesma' eine kosmische Ursubstanz.
In hnlicher Bedeutung wird der Begriff von Alfred Schuler in seinen Vortrgen 'Vom Wesen der ewigen Stadt' verwendet: Meinen Reden 'vom Wesen der ewigen Stadt' schwebt als Erlebnis die telesmatische Leuchte voran. [] Denken Sie sich einen vibrierenden Lichtkomplex, bestehend aus unzhligen aktiven und passiven in wechselseitiger Reibung aufleuchtenden Electronen, ein Fluidum in ewig rastloser Bewegung, welches die Substanz des All ist. [] Dieses Wesen habe ich die ewige Stadt genannt. Vom Wesen der ewigen Stadt heit also nichts anderes als vom Wesen und ich mu wohl sagen Schicksal des Telesma im irdischen Weltgeschehen.
Karl-Heinrich Klein knpft in vielen seiner vom Erleben kosmischer Harmonie inspirierten Dichtungen an diese untergrndige, von der Antike ber die deutsche Mystik und Romantik bis zu Schuler und Klages, Hans Henny Jahnn, Ernst Jnger und anderen modernen Autoren reichende Strmung der europischen Geistesgeschichte an; von dorther ergab sich fr ihn der Name unseres Verlages.
Lngere Zeit hat Klein, der im Hauptberuf Uhrmacher und Juwelier gewesen ist, im Telesma-Verlag nur seine eigenen Werke sowie Schriften Franz von Baaders publiziert; gleichwohl erreichten seine Odenwald-Gedichte 'Lausche mein Freund der Wlder Gesnge' eine verhltnismig weite Verbreitung, und fr seine literarische Rezeption mystischer Traditionen wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft der Jakob-Bhme-Gesellschaft ausgezeichnet.
Nachdem sich Klein aus Altersgrnden von seiner beruflichen und verlegerischen Ttigkeit zurckgezogen hatte, fristete der Telesma-Verlag fr mehrere Jahre eine fast nur auf dem Papier befindliche Existenz, bis er von Baal Mller bernommen und wieder aktiviert wurde: Das erste Buch, das unter der neuen Leitung erschien, war eine Einfhrung in Ludwig Klages' Philosophie von Reinhard Falter; es folgte eine umfassende kulturgeschichtliche Darstellung des Verhltnisses von Mensch und Landschaft unter dem Titel 'Natur prgt Kultur', ebenfalls aus der Feder von Falter. 2007 ist der Telesma-Verlag mit mehreren, z. T. groangelegten Werken hervorgetreten, darunter drei Bcher, die die Schuler-Forschung auf eine neue Grundlage stellen: die von Baal Mller herausgegebene und umfassend kommentierte Werkausgabe Alfred Schulers, Mllers Studie ber literarische und philosophische 'Kosmik' sowie eine von Karl-Heinz Schuler zusammengestellte Schuler-Bibliographie. In den Jahren danach folgten u.a. die magebliche Biographie des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung von Gerhard Wehr und eine Nachla-Edition der 'Leitbriefe der Unabhngigen Freikirche' von Friedrich Hielscher.
Besondere Aufmerksamkeit erreichten die Romane 'Pascal Ormunait' von Bjrn Clemens und 'Von kommenden Strmen' von Thomas Barthlemy, in denen politisch-gesellschaftliche Tendenzen unserer Gegenwart einer grundlegenden, um vorherrschende Tabus unbekmmerten Kritik unterzogen werden.
Fr die Zukunft sind weiterhin vor allem Publikationen geplant, die sich im Spannungsfeld von Mythos und Moderne bewegen: Dichtungen, die dem Transzendenten in der modernen Welt nachspren, und philosophische Werke, die das Ewige und Archetypische hinter dem Scheinhaften und Vergnglichen zu begrnden suchen - Literatur fr Leser "von bermorgen und von vorgestern" (Ernst Jnger). Die zeitkritische Belletristik wird jedoch auch eine strkere Rolle einnehmen.
Der Arnshaugk Verlag bietet neben seinen eigenen und den Bchern des Telesma-Verlages als Versandbuchhndler ein umfangreiches Programm neuer und antiquarischer Bcher aller Wissensgebiete. Ein Schwerpunkt liegt auf den Verlagen, die sonst im Buchhandel wenig angeboten werden und auch programmatische Nhe zum Telesma-Verlag zeigen.
Wir wrden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, und laden Sie ein, sich auf unseren Seiten umzusehen!