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Reihe Telesma bei Arnshaugk
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

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95930257 Reschika, Nicol����s G����mez D����vila38.00 €
95930261 Iljin, Philosophie Hegels42.00 €

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Iwan Alexandrowitsch Iljin
Iljin, Iwan Alexandrowitsch: Die ewigen Grundlagen des Lebens. 2022. 220 S. 320 gr. ISBN 3-9632112-0-2. Kt. 19,90 €

Iwan Iljin identifiziert sieben ewige geistige Grundlagen der menschlichen und gesellschaftlichen Existenz: Glaube, Liebe, Freiheit, Gewissen, Familie, Vaterland, Rechtsbewusstsein. Sie bilden eine unauflösliche Einheit, wobei der Glaube und die Liebe eine führende Rolle spielen; durch sie werden alle anderen Formen des gesellschaftlichen Lebens begriffen und ermöglicht. Die wichtigste soziale Einheit des gesamten komplexen sozialen Organismus ist die Familie, eine natürliche, eine heilige Vereinigung, die auf Liebe, Glauben und Freiheit basiert. Laut Iljin kommen dem Gesetz, dem Rechtsbewusstsein und dem Staat weitere bedeutende Rollen zu: so bei der Vereinigung von Menschen in einem soziologisch-geistigen Organismus, bei der Regulierung ihres inneren und äußeren Lebens.

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Iljin, Iwan Alexandrowitsch: Die Philosophie Hegels als kontemplative Gotteslehre. Neusatz d. Ausg. Zürich 1946. 2022. 419 S. 900 gr. ISBN 3-95930-261-4. Gb. 42,– €

An Hegel-Kritik und Studien zur Widersprüchlichkeit seiner Lehren besteht bekanntlich kein Mangel. Was diese komplexe Analyse auszeichnet, ist die Schwerpunktsetzung auf eine sonst nahezu durchgängig übersehene und nach Meinung des Autor tiefsinnigste Spekulation, nämlich die Lehre vom Allgemeinen und vom Konkreten. Hegel wollte eine Theozidee schreiben, und zwar in der Form des Pantheismus. Aber der Pantheismus ist dazu nicht geeignet. Hegels Gottheit ist ein erhabener Weltschöpfer zweiten Ranges, – um eine alte neuplatonische Bezeichnung zu gebrauchen, – ein Demiurg, eine schaffende Weltseele oder Weltsubstanz, welche die Grundformen ihres Lebens aus der Offenbarung Christi entlehnt hat, die als Logos beginnt und als ewig schaffender Telos abschließt. Aber Gott ist es nicht. Denn das Wesen Gottes bleibt über der Mühe, über dem Leiden, über dem Schicksal der Substanz in der Welt erhaben.

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Iljin, Iwan Alexandrowitsch: Ich schaue ins Leben. Ein Buch der Besinnung. 2019. 186 S. 400 gr. ISBN 3-9632100-8-7. Gb. 22,50 €

Ich schaue ins Leben ist das zweite der drei Betrachtungsbücher Iwan Iljins. In den zwischen 1938 und 1945 erschienen Bänden unternimmt Iljin den Versuch, ausgehend vom Einfachen hin zum Komplexen, all jene Fragen zu beantworten, die sich der Mensch im Laufe seines Lebens stellt: Seine Gedanken über das Leben, über die Menschen und deren Schicksal, über Gefühle, über die Seele, über Freiheit, Natur und Gesellschaft, über politische und kulturelle Fragen, über Liebe, Schönheit und Loyalität. Doch statt ein weiteres abstraktes Gedankengebäude zu schaffen, das den Leser in das Gedankensystem eines anderen Menschen einführt und oftmals verwirrt, verfasste Iljin klare – im besten Sinne des Wortes – einfache und für jeden verständliche Betrachtungen des gesellschaftlichen Lebens.

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Iljin, Iwan Alexandrowitsch: Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse. Mit Pro et contra von Nikolai P. Poltorazkij zur Polemik um Iljins Ideen. 2018. 424 S. 900 gr. ISBN 3-9632100-5-2. Gb. 29,50 €

Der russische Philosoph Iwan Iljin (1883-1954) ist im Westen immer noch wenig bekannt, obwohl er im Russland Wladimir Putins eine Renaissance der Rezeption erfahren hat. Er war ein unabhängiger Geist, wurde sechsmal von den Bolschewisten verhaftet, bevor er ausgewiesen wurde, nur um im Berliner Exil in Konflikt mit den Nationalsozialisten zu geraten, vor denen er in die Schweiz fliehen konnte. Er war ein christlicher Denker, der von der Interpretation Hegels ausgehend besonders zur Rechtsphilosophie und politischen Ethik veröffentlichte. Dazu gehört auch seine berühmte Studie Über den gewaltsamen Widerstand gegen das Böse (1925), mit der er den Kampf gegen die für die Tragödie eines Volkes (Orlando Figes) verantwortliche kommunistische Ideologie unterstützen wollte und die nun endlich erstmals auf Deutsch erscheint.

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Iljin, Iwan Alexandrowitsch: Wesen und Eigenart der russischen Kultur. Drei Betrachtungen. 2017. 186 S. 280 gr. ISBN 3-9632105-9-1. Kt. 17,50 €

Dieses Werk des russischen Religionsphilosophen, erstmals 1944 im Exil erschienen, ist nach wie vor eine der anschaulichsten und einfühlsamsten Darstellungen der christlich-orthodoxen Seele Russlands. Im ersten Teil beschreibt Iljin zunächst den besonderen Charakter und die Mentalität des russischen Menschen, während der zweite Teil dem orthodoxen Glauben gewidmet ist, und auf vielen Ebenen ein klares und verständliches Bild der Einen Orthodoxen Kirche bietet. Im dritten Teil des Buches setzt er sich mit der Geschichte Russlands auseinander und zeigt auf, wie das russische Volk durch den Glauben geprägt wurde und die vielen schweren Momente in seiner Geschichte überstehen konnte.

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Der Telesma-Verlag wurde 1988 von dem Dichter und Musiker Karl-Heinrich Klein in Bensheim gegrndet. 2002 bernahm ihn der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Dr. Baal Mller und verlegte den Verlagssitz zunchst nach Mnchen, spter nach Caputh, einem Ortsteil von Schwielowsee. 2012 zog der Verlag nach Treuenbrietzen um. Seit 2015 wird des operative Geschft vom Arnshaugk Verlag in Neustadt an der Orla gefhrt. Baal Mller ediert aber weiter Titel fr den Verlag.
Der Name des Telesma-Verlags geht auf einen Begriff aus der alchemistischen Tradition zurck: 'Telesma' (von griech. telein = vollenden) bezeichnete ursprnglich einen Schutzzauber (vgl. 'Talisman'); zu einem Grundbegriff der Alchemie wurde das Wort aber durch die zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert entstandene 'Tabula smaragdina' des Hermes Trismegistos. Dieser spricht dort von einem pater omnis telesmi mundi und meint mit 'Telesma' eine kosmische Ursubstanz.
In hnlicher Bedeutung wird der Begriff von Alfred Schuler in seinen Vortrgen 'Vom Wesen der ewigen Stadt' verwendet: Meinen Reden 'vom Wesen der ewigen Stadt' schwebt als Erlebnis die telesmatische Leuchte voran. [] Denken Sie sich einen vibrierenden Lichtkomplex, bestehend aus unzhligen aktiven und passiven in wechselseitiger Reibung aufleuchtenden Electronen, ein Fluidum in ewig rastloser Bewegung, welches die Substanz des All ist. [] Dieses Wesen habe ich die ewige Stadt genannt. Vom Wesen der ewigen Stadt heit also nichts anderes als vom Wesen und ich mu wohl sagen Schicksal des Telesma im irdischen Weltgeschehen.
Karl-Heinrich Klein knpft in vielen seiner vom Erleben kosmischer Harmonie inspirierten Dichtungen an diese untergrndige, von der Antike ber die deutsche Mystik und Romantik bis zu Schuler und Klages, Hans Henny Jahnn, Ernst Jnger und anderen modernen Autoren reichende Strmung der europischen Geistesgeschichte an; von dorther ergab sich fr ihn der Name unseres Verlages.
Lngere Zeit hat Klein, der im Hauptberuf Uhrmacher und Juwelier gewesen ist, im Telesma-Verlag nur seine eigenen Werke sowie Schriften Franz von Baaders publiziert; gleichwohl erreichten seine Odenwald-Gedichte 'Lausche mein Freund der Wlder Gesnge' eine verhltnismig weite Verbreitung, und fr seine literarische Rezeption mystischer Traditionen wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft der Jakob-Bhme-Gesellschaft ausgezeichnet.
Nachdem sich Klein aus Altersgrnden von seiner beruflichen und verlegerischen Ttigkeit zurckgezogen hatte, fristete der Telesma-Verlag fr mehrere Jahre eine fast nur auf dem Papier befindliche Existenz, bis er von Baal Mller bernommen und wieder aktiviert wurde: Das erste Buch, das unter der neuen Leitung erschien, war eine Einfhrung in Ludwig Klages' Philosophie von Reinhard Falter; es folgte eine umfassende kulturgeschichtliche Darstellung des Verhltnisses von Mensch und Landschaft unter dem Titel 'Natur prgt Kultur', ebenfalls aus der Feder von Falter. 2007 ist der Telesma-Verlag mit mehreren, z. T. groangelegten Werken hervorgetreten, darunter drei Bcher, die die Schuler-Forschung auf eine neue Grundlage stellen: die von Baal Mller herausgegebene und umfassend kommentierte Werkausgabe Alfred Schulers, Mllers Studie ber literarische und philosophische 'Kosmik' sowie eine von Karl-Heinz Schuler zusammengestellte Schuler-Bibliographie. In den Jahren danach folgten u.a. die magebliche Biographie des Psychoanalytikers Carl Gustav Jung von Gerhard Wehr und eine Nachla-Edition der 'Leitbriefe der Unabhngigen Freikirche' von Friedrich Hielscher.
Besondere Aufmerksamkeit erreichten die Romane 'Pascal Ormunait' von Bjrn Clemens und 'Von kommenden Strmen' von Thomas Barthlemy, in denen politisch-gesellschaftliche Tendenzen unserer Gegenwart einer grundlegenden, um vorherrschende Tabus unbekmmerten Kritik unterzogen werden.
Fr die Zukunft sind weiterhin vor allem Publikationen geplant, die sich im Spannungsfeld von Mythos und Moderne bewegen: Dichtungen, die dem Transzendenten in der modernen Welt nachspren, und philosophische Werke, die das Ewige und Archetypische hinter dem Scheinhaften und Vergnglichen zu begrnden suchen - Literatur fr Leser "von bermorgen und von vorgestern" (Ernst Jnger). Die zeitkritische Belletristik wird jedoch auch eine strkere Rolle einnehmen.
Der Arnshaugk Verlag bietet neben seinen eigenen und den Bchern des Telesma-Verlages als Versandbuchhndler ein umfangreiches Programm neuer und antiquarischer Bcher aller Wissensgebiete. Ein Schwerpunkt liegt auf den Verlagen, die sonst im Buchhandel wenig angeboten werden und auch programmatische Nhe zum Telesma-Verlag zeigen.
Wir wrden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, und laden Sie ein, sich auf unseren Seiten umzusehen!