Suche/Verlag
Kosmische Runde
Konservative Revolution
Georgekreis
Mythologie
Heidentum
Lyrik

Literarische Prosa
Philosophie
Religion
Geschichte
Politik/Wirtschaft
Autoren
Impressum/AGB


Reihe Telesma bei Arnshaugk
Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

Dieses Feld dient als eine Art Notizzettel für Ihre Bücherwünsche. Irrtümlich notiertes können Sie durch die Zurückfunktion Ihres Browsers wieder löschen. Beim Bestell­abschluß können Sie die gewünschten Mengen ändern oder einzelne Positionen löschen. Zwischen den Programmen und Autoren können Sie sich während des Notierens frei bewegen. Bestellungen über dieses Formular werden in Deutschland versandkostenfrei geliefert, wenn der Bücher-Bestellwert (CDs werden nicht mitgezählt) 17 € übersteigt, sonst zzgl. 2,80 € pauschal. Ins Ausland berechnen wir 1 € Porto je 100 Gramm, minimal 4 €, in EU-Staaten maximal 12 €. Endverbraucher genießen Widerrufsrecht, Buchhändler Sonderbedingungen laut Impressum/AGB. Unsere Verpackungen (alles Einweg) sind für die Entsor­gung als Hausmüll (blaue Tonne) lizensiert. Beachten Sie bitte auch unsere Datenschutzerklärung.



Stichworte (je mind. 4 Buchstaben):      Verlag:      Katalog:      

Stefan George
George, Stefan: Gedichte. 2004. 257 S. 207 gr. ISBN 3-458-34778-X. Kt. 10,– €

Werk und Gestalt Stefan Georges (1868 - 1933), sein Kreis und seine politische Wirkung ziehen seit einigen Jahren wieder großes Interesse auf sich. George schuf mit seinem künstlerischen Formwillen, einer eigenen Schrift, der strengen Komposition seiner Gedichtzyklen und einer hochstilisierten graphischen Gestaltung Gesamtkunstwerke, die ihn zu einem der avanciertesten Dichter seiner Zeit machten und größten Einfluß hatten auf Dichter wie Celan, Trakl, Benn und Hofmannsthal. Die Auswahl umfaßt das gesamte dichterische Werk: also die neun Gedichtbände von den Hymnen (1890) bis zum Neuen Reich (1928). Sie wird ergänzt durch Porträts des Dichters, die bei Georges Medienpolitik eine entscheide Rolle spielten.

Titel derzeit nicht lieferbar

Schuler, Alfred: Gesammelte Werke. 2. Aufl. 2019. 644 S. 600 gr. ISBN 3-9810057-4-0. Gb. 58,– €

Die vielleicht merkwürdigste aller schriftlichen Hinterlassenschaften nannte Ludwig Klages den Nachlaß seines Freundes Alfred Schuler (1865-1923), der in München um 1900 das Haupt der legendären Kosmischen Runde war und großen Einfluß nicht nur auf die Schwabinger Boheme und den Kreis um Stefan George, sondern auch auf Walter Benjamin und Carl Schmitt ausübte.
Schuler außergewöhnliches Werk, von dem schon eine kleine Auswahl 1930 Benjamin zu verborgenem Anstaunen nötigte, wird hier in einer umfassend kommentierten Ausgabe sämtlicher erhaltener Dichtungen, Vorträge und der wichtigsten Briefe textkritisch präsentiert. Neben dem gültigen Werk wurden auch Entwürfe, Skizzen und Notate berücksichtigt und im Kommenarteil dokumentiert, um die Genese der Texte zu verdeutlichen; dabei wird vieles der Öffentlichkeit zum ersten Mal zugänglich gemacht.
Rezension

Titel vorbestellen

Schuler, Karl-Heinz: Alfred Schuler Bibliographie. 2. Aufl. 2019. 180 S. 300 gr. ISBN 3-9810057-2-4. Kt. 22,– €

Der Dichter und Mysterienforscher Alfred Schuler bildete um 1900 in München zusammen mit Karl Wolfskehl und Ludwig Klages die legendäre Kosmische Runde und war eine der zentralen und zugleich geheimnisvollsten Gestalten der Schwabinger Boheme. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine während des Ersten Weltkriegs gehaltenen Vorträge "Vom Wesen der Ewigen Stadt" bekannt, in denen er nicht nur eine metaphysische Deutung des römischen Imperiums vornahm, sondern auch eine streng dualistische Geschichtsphilosophie entwarf und eine fundamentale Kritik des gegenwärtigen Zeitalters vorlegte. Obwohl Schuler zu Lebzeiten kaum etwas veröffentlicht hat, erfuhren seine neognostischen und neopaganen Anschauungen eine vielfältige Rezeption, die sich in den Werken so bedeutender Zeitgenossen wie Stefan George, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Oswald Spengler und Carl Schmitt niederschlug. Die vorliegende Bibliographie verzeichnet in mehr als 1000 Einträgen erstmals alle zwischen 1891 und 2006 erschienenen Texte von und über Schuler, darunter eine Fülle entlegenen und unbekannten Materials. Sie dokumentiert damit eine einzigartige kryptische Wirkungsgeschichte und ist für jede Beschäftigung mit Alfred Schuler sowie den Münchner Kosmikern ein unentbehrliches Hilfsmittel.

Titel vorbestellen

Kauffmann, Kai: Stefan George. Eine Biographie. 2014. 252 S. 460 gr. ISBN 3-8353-1389-4. Gb. 24,90 €

Das Buch schildert das Leben und Wirken Georges und versucht dabei abwägend seiner facettenreichen Persönlichkeit gerecht zu werden. Das von George selbst stilisierte Bild eines ganz im Zeichen einer dichterischen Mission stehenden Lebens wird durch die Analyse von menschlichen Beziehungen vielfältiger Art relativiert, von der tiefen Verwurzelung in seiner Binger Familie über enge Freundschaften, wie etwa zu Albert Verwey und Friedrich Gundolf, bis hin zu den bemerkenswert entspannten Aufenthalten mit Clotilde Schlayer in Minusio (Tessin), wo er mit 65 Jahren starb. In die biographische Schilderung sind Kapitel eingelegt, die Georges Gedichtbände als Stationen einer vom L’art pour l’art ausgehenden und zur Weltanschauungsdichtung führenden Werkgeschichte umreißen. Das Buch enthält zahlreiche, teilweise unbekannte Fotografien.

Titel notieren

Stottmeister, Jan: Der George-Kreis und die Theosophie. Mit einem Exkurs zum Swastika-Zeichen bei Helena Blavatsky, Alfred Schuler und Stefan George. 2014. 432 S. 720 gr. ISBN 3-8353-1197-2. Gb. 39,90 €

Die Wirkungsgeschichte der Theosophie prägt auch die Geschichte des Kreises um den Dichter Stefan George. Sie ist nachweisbar in der Symbolik, mit der Georges Buchgestalter Melchior Lechter die Publikationen des Kreises versah, und im Mitgliedsregister der Theosophischen Gesellschaft, das neben Lechter auch Karl Wolfskehl und andere George-Anhänger verzeichnet. Während Zeitgenossen wie Ernst Bloch versuchten, George mit der Theosophie zu vereinbaren, begann George selbst die weltanschauliche Identität seines Kreises ab 1910 durch programmatische Abgrenzungen von der Theosophie zu konturieren. Ein Motiv dieser Abgrenzungen ist die Konkurrenz, die seine poetische Messiasfigur Maximin durch die theosophische Messiasfigur Krishnamurti erhielt.Den George-Kreis und die Theosophische Gesellschaft verbindet auch die Verwendung der Swastika als Erkennungsmarke.

Titel notieren

Raulff, Ulrich: Kreis ohne Meister. Stefan Georges Nachleben. Eine abgründige Geschichte. 3. Aufl. 2010. 544 S., 92 Abb. 826 gr. ISBN 3-406-59225-2. Gb. 29,90 €

Der Autor legt in seinem fulminant geschriebenen Buch die postume Biographie Georges frei, die es noch zu entdecken gilt. Spannend, kurios, exzentrisch, schräg, zugleich akribisch recherchiert, erzählt es die Geschichte eines einzigartigen Kreises voll illustrer Charaktere, der langsam zerfällt, Allianzen bildet und Feindschaften pflegt, um Deutungshoheit und Treue ringt und dabei vom annus horribilis 1933 bis zum Satyrspiel 1968 beinahe nebenher eine höchst außergewöhnliche Wirkungsgeschichte entfaltet. Eine abgründige Ideengeschichte, eine kaputte Apostelgeschichte und ein Lesevergnügen der exquisiten Art.

Titel derzeit nicht lieferbar

Bigalke, Daniel: Die Deutsche Dimension. Essays. 2009. 367 S. 385 gr. ISBN 3-926370-33-5. Kt. 19,90 €*

Inhalt: Hans Blüher und die Gnade der Natur, Carl Schmitt. Gegen Moralismus und Entwurzelung, Das Standardwerk des völkischen Denkens, Oswald Spengler – Der optimistische Pessimist, Oswald Spengler – Der Mensch und die Technik, Das Phänomen Oswald Spengler intim, Oswald Spenger – Jahre der Entscheidung, Oswald Spengler und Karl Marx, Ernst Niekisch und die dritte imperiale Figur, Edgar Julius Jung – Vordenker eines neuen Staates, Georg Quabbe, Armin Mohler und sein Credo, Wenn der Staat ein Moloch ist, Anmerkungen zu Michael Oakeshott, Der Ausnahmezustand als herrschendes Paradigma, Demokratie am Scheideweg, Masse und Mündigkeit, Johannes Heinrichs Gastfreundschaft der Kulturen, Johannes Heinrichs Öko-Logik, Was der Verfassungschutz verschweigt, Zum Handbuch des Deutschen Idealismus, Konturen einer Philosophie der Menschenflucht, Der Weg vom Selbst-Denker zum Selbst-Henker, Die Kraft des Überdauernden, Vergangenheitsbewältigung, Das Eigene und die Integration, Selbsthilfe und Selbsterkenntnis, Die Reflexion des deutschen Menschen, Über die Religion, Das Ziel im Leben, Sprache, Volk und Staat, Phänomenologie und Tragik der Wahrheit, Versuch über Gesinnungsstaatlichkeit, Friedrich Hölderlin, Jesse Thoor – Dichter des Auratischen, Stefan George, Uwe Lammla - Dichtung der Münchner Zeit.

Titel notieren

Klages, Ludwig: Stefan George. 2008. 76 S. 200 gr. ISBN 3-416-03145-8. Kt. 18,90 €

Titel derzeit nicht lieferbar

Karlauf, Thomas: Stefan George. Die Entdeckung des Charisma. 2007. 816 S. 500 gr. ISBN 3-89667-151-0. Gb. 29,95 €

Als Dichter, Prophet und Mittelpunkt eines Kreises ihm grenzenlos ergebener Jünger zählte Stefan George zu den einflussreichsten Figuren der deutschen Geistesgeschichte. Das Denkmal, das sich der »Meister« errichtete, war vielen Zeitgenossen allerdings zu hoch, und nach 1945 geriet George in Vergessenheit. Nach langjähriger Vorarbeit legt Thomas Karlauf die erste George-Biographie in deutscher Sprache vor: ein faszinierendes Stück Zeit- und Sittengeschichte am Vorabend der Katastrophe.

Titel derzeit nicht lieferbar

Dörr, Georg: Muttermythos und Herrschaftsmythos. Zur Dialektik der Aufklärung um die Jahrhundertwende bei den Kosmikern, Stefan George und in der Frankfurter Schule. 2007. 384 S. 700 gr. ISBN 3-8260-3511-9. Kt. 49,80 €

Seit Bachofen seine Entdeckung eines vorgeblich ursprünglichen, universalen Mutterrechts im Jahre 1861 in der Schweiz in einem voluminösen, schwer verständlichen Buch an die Öffentlichkeit gebracht hatte, fand dieser von ihm neu geschaffene Mythos bei zahlreichen, denkbar gegensätzlichen Lesern Aufmerksamkeit (von Friedrich Engels bis Alfred Bäumler). Im München der (vor-)letzten Jahrhundertwende führte die affirmative ‚Wiederentdeckung’ von Bachofens Mutterrechtsmythos durch die Kosmiker zum Gegenentwurf eines aus antiken Versatzstücken ‚zusammengebastelten’ Männer- und Herrschaftsmythos, der sich im späteren Werk Stefan Georges zu einer griechisch-germanischen Mythensynthese im Zeichen des Männerbundes verfestigte. Daß auf verschlungenen Rezeptionswegen die konträre Mythenkon-stellation von Mutter- und Herrschaftsmythos bis in die ‚Dialektik der Aufklärung’ (1947) Horkheimers/Adornos gelangte, wo im Odyssee-Kapitel der männlich-patriarchale Heros die weiblichen Mächte (Kirke, Sirenen) immer wieder überwindet, zeigt die bis heute weiterwirkende Faszination dieser ‚urtümlichen’ Mythen – und das nicht nur für den philosophischen Diskurs.

Titel derzeit nicht lieferbar

Bräuninger, Werner: Ich wollte nicht daneben stehen. Lebensentwürfe von Alfred Baeumler bis Ernst Jünger. Essays. 2006. 352 S. 688 gr. ISBN 3-902475-32-3. Gb. 19,90 €

So gut auch die Zeit des Dritten Reiches erforscht ist, so wenig bekannt ist die Mentalitätsgeschichte dieser Zeit, insbesondere, was die Motive und geistigen Hintergründe jener konservativen und rechten Intellektuellen betrifft, die nur zu oft zwischen Hingabe, innerer Emigration und offenem Widerstand schwankten. 14 Essays über Vertreter der Inneren Emigration, NS-Dissidenten und Bruchlinien jener Zeit. Behandelt werden u. a. Arno Breker, Ernst Jünger, Winifred Wagner, Leni Riefenstahl und Ernst Kantorowicz, der deutsch-jüdische Historiker aus dem Kreis um Stefan George. Auch dem NS-Vorzeigephilosoph Alfred Baeumler, dem ehemaligen Generalintendant des Weimarer Nationaltheaters Hans Severus Ziegler, Hans-Peter des Coudres, einst Bibliothekar der SS auf der Wewelsburg, dem Historiker Christoph Steding und dem Dichter Ernst Bertram, einem engern Freund Thomas Manns, sind Kapitel gewidmet, daneben der für die Geschichte der Inneren Emigration wichtigen Literaturzeitschrift Das innere Reich sowie der deutschen Wochenzeitung Das Reich, zu deren Mitarbeitern u. a. Marion Gräfin Dönhoff gehörte.

Titel notieren

Jäger, Lorenz: Das Hakenkreuz. Zeichen im Weltbürgerkrieg. Eine Kulturgeschichte. 2006. 247 S. 560 gr. ISBN 3-85418-119-1. Gb. 17,20 €*

Lange lag das Hakenkreuz im heraldisch-archäologischen Dämmer, bis es Heinrich Schliemann in Troja wiederfand. Nun begann seine schnelle Karriere: Politisiert wurde es in völkischen Kreisen um 1900, unpolitisch fand es Eingang in die Werbung und als Glückszeichen der letzten Zarin, es bewaffnete sich in den gegenrevolutionären Freikorps nach dem Ersten Weltkrieg und den mongolischen Kämpfen des Barons Ungern-Sternberg, bis es vom Nationalsozialismus in der schwarz-weiß-roten Fahne zum Symbol einer rassischen Staatsauffassung gemacht wurde. Es war das neuheidnische Gegenkreuz zum christlichen, es konnte Zeichen der Künstler sein und provokative Blume des Bösen - von Stefan George bis zu Vivienne Westwood und den Sex Pistols, von Rainer Maria Rilke über H.P. Lovecraft und die amerikanischen Hell´s Angels; bis zu Bildern von Sigmar Polke und Martin Kippenberger reicht seine Wirkungsgeschichte.

Titel notieren

Versari, Margherita: Strategien der Liebesrede in der Dichtung Stefan Georges. 2005. 152 S. 380 gr. ISBN 3-8260-3182-2. Kt. 19,80 €

Stefan George (1868-1933) stellt sich als Meister einer intellektuellen Elite, des George-Kreises, dar. Dieser Kreis war ganz und gar von dem Vorhaben beseelt, eine sakrale und ästhetische Ordnung als Gegenentwurf zu einer gänzlich nivellierten und warenförmigen Gesellschaft ins Leben zu rufen. Allerdings hat Georges Voraussicht auf die Ankunft eines Führers spiritueller Natur der ideologischen Verdrehung seiner Texte Raum gegeben; aber George selbst, der in der Schweiz gestorben ist, hat den Verlockungen der Macht nie nachgegeben. Unter seinen Anhängern befindet sich nicht zufällig Graf von Stauffenberg, der Urheber des Hitlerattentats.
Sein Werk, das vornehmlich Gegenstand soziologischer Studien ist, wird hier philologisch untersucht, wobei die Liebesrede, ihre rhetorisch-stilistischen und bildlichen Strategien und die Strategien der Verschleierung dieser Liebesrede im Mittelpunkt stehen. Auf der einen Seite verhindert die aristokratische Position einer autonomen Kunst die unmittelbare Gefühlsdarstellung. Auf der anderen Seite sucht George eine homoerotische und damit gesellschaftlich problematische Liebesbotschaft zu verdunkeln. Die Untersuchung über die Liebesrede bietet ausserdem wichtige Hinweise für die Beziehung Kunst/Leben/Ethik und ihre komplexen Variationen.

Titel notieren

Schäfer, Armin: Die Intensität der Form. Stefan Georges Lyrik. 2005. 336 S. 655 gr. ISBN 3-412-19005-5. Gb. 39,90 €

Mit diesem Band ist der Leser eingeladen, zugleich eine Monographie über Stefan George und eine Studie zur Theorie der Lyrik im beginnenden Medienzeitalter zu lesen. Als Dichter steht George am Beginn der modernen Dichtung in Deutschland. Er erfand eine eigene poetische Sprache, die dazu dienen sollte, Intensitäten zu vermitteln, er entwickelte eine individuelle Schrifttype und lenkte einen propagandistisch wirkenden medialen Verbund.
In einer Folge von Gedichtinterpretationen, die stets auf theoretische Positionen und den literaturgeschichtlichen Kontext hin transparent bleiben, entdeckt Armin Schäfer die Eigentümlichkeit von Georges Lyrik. Wortbildung, Syntax, Reim und Versifikation werden ebenso analysiert wie die Inszenierung seiner Gedichte. Dabei wird besonders das Wechselspiel von wortkünstlerischen Verfahren und den Medien der Lyrik – das gedruckte Gedicht und dessen mündlicher Vortrag – untersucht und gezeigt, wie in Georges lyrischem Schaffen und seinen Medienstrategien eine Politik der ästhetischen Form angelegt ist: George prägte selbst die Rezeption seiner Gedichte in entscheidender Weise.

Titel derzeit nicht lieferbar

Wegener, Franz: Alfred Schuler, der letzte deutsche Katharer. Gnosis, Nationalsozialismus und mystische Blutleuchte. 2003. 152 S., 6 Abb. 500 gr. ISBN 3-931300-11-0. Kt. 17,80 €

Alfred Schuler (1865-1923) zählt zu den dunkelsten Gestalten der deutschen Geistesgeschichte. Als spiritueller Mittelpunkt der Münchner Kosmiker, als Ideengeber für Stefan George und Ludwig Klages, erzielte er, ohne je ein Buch geschrieben zu haben, eine faszinierende Breitenwirkung. Versuche, seine Person begrifflich zu fassen, scheitern bis heute: Seher, Religionsstifter, Gnostiker, Mystagoge, Geist, Dämon oder Hitlers Visionär - all das trifft nur unzureichend die Entwürfe, die der Magier und Okkultist zeitlebens vortrug. Der Historiker Franz Wegener hat sich seines Lebens und seiner Lehre angenommen. Es gelingt der Nachweis, dass Schuler, in französisch-gnostischer Tradition stehend, als letzter deutscher Katharer angesprochen werden darf. Im Spiegel des Fallbeispieles Schuler gelingt Wegener zugleich eine Neudefinition einer zwei Jahrtausende alten religionsphilosophischen Strömung, der Gnosis.

Titel derzeit nicht lieferbar

Steinhaußen, Jan: Aristokraten aus Not und ihre Philosophie der zu hoch hängenden Trauben. Nietzsche-Rezeption und literarische Produktion von Homosexuellen: Thomas Mann, Stefan George, Ernst Bertram, Hugo von Hofmannsthal u.a. 2001. 526 S., 10 Fotos a. Taf. 814 gr. ISBN 3-8260-1977-6. Kt. 51,– €

Titel notieren

Rieckmann, Jens: Hugo von Hofmannsthal und Stefan George. Signifikanz einer Episode aus der Jahrhundertwende. 2001. 202 S. 282 gr. ISBN 3-7720-2169-7. Kt. 29,– €

Titel derzeit nicht lieferbar

Borchardt, Rudolf: Aufzeichnung Stefan George betreffend. 1998. 211 S. 300 gr. ISBN 3-929583-04-6. Kt. 15,– €

Titel derzeit nicht lieferbar

Schefold, Karl: Hugo von Hofmannsthals Bild von Stefan George - Visionen des Endes - Grundsteine neuer Kultur. 1998. 266 S. 530 gr. ISBN 3-7965-1046-9. Kt. 33,50 €

Titel derzeit nicht lieferbar

Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 5/1998. 1998. 4° 40 S. 110 gr. Bestell-No. 18199805. Gh. 10,– €*

Hans-Dietrich Sander: Der Staat als Bürgerkriegspartei
Thor von Waldstein: Thesen zum Kapitalismus
Wihelm Ruh: Die Gaukler
Georg Fechter: Die Kläger
Friedrich Felde: Die Quittung in Magdeburg
Ulrich Steinbrenner: Joker DVU
Thomas Bonkowski: Demokratiefreien Zonen
Hans-Dietrich Sander: Der Kumpanei der Zwei Teil Drei
Wolfgang Strauss: Lebediana (3)
Heinz Boese: Auf der Suche nach der verlorenen Form in Burgund (3)
Joseph Weinheber: Künstler und Volk
Peter de Molay: Petschaften vom Montségur (17)
Jans-Joachim Winter: Eine sehr persönliche Würdigung des Reichskanzlers Bismarck
Hans-Dietrich Sander: Abgrundende Sätze zu einer fast objektiven Würdigung
Ernst Ludwig Schellenberg: Die deutsche Mystik (9)
Stefan George: Nordischer Bildner
Elke Sander: Zum Verfall der Initiationsriten
Angar Hofacker: Epochal
Wolfgang Strauss: Eine Bresche in eine Tabu
Rudolf Sauer: Die Bäume schlagen aus
Hans-Dietrich Sander: Hinwelkende CSU
Rolf-Josef Eibicht: Erfüllungsgehilfen
Siegfried Ostertag: Depeschen aus Lucera (26)
Hans-Dietrich Sander: Anläßlich einer Posse in Sanssouci (1)

Titel notieren

Ross, Werner: Bohemiens und Belle Epoque. Als München leuchtete. 1997. 332 S., zahlr. Abb. 554 gr. ISBN 3-88680-611-1. Gb. (gemängelt) 34,– €

Das München der Jahrhundertwende - glanzvolle Residenz der Musen und vibrierendes Zentrum der Moderne: Stefan George, Franziska Reventlow und Ludwig Klages, Frank Wedekind, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke, die Malerfürsten Lenbach und Stuck, Kandinsky und der Blaue Reiter.

Titel notieren

Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 5/1993. 1993. 4° 40 S. 110 gr. Bestell-No. 18199305. Gh. 10,– €*

Hans-Dietrich Sander: Der Kieler Doppelfall
Peter Faethe: Das schwarz-rot-goldne Mezzogiorno
Rudolf Krause: Zu nationalen und deutschen Fragen
Rudolf Krause: Volksparteien - Führung und Ordnung
Hans-Dietrich Sander: Zu schade für die Spielwiese
Edmund Peter Koch: Kritik am Lehrplan der Gedenkstättennetze
Josef Schüßlburner: Vom falschen und richtigen Föderalismus
Thomas Jentzsch: Eine theologische Beschreibung der Reichskrone
Stefan George: Schlußchor aus dem Stern des Bundes
Elke Sander: Zum Balkangemetzel
Hans-Dietrich Sander: Die pfiffige dänische Maus huscht auch in die Falle
Hans-Dietrich Sander: Die Umkehr des Midas
Hans-Dietrich Sander: Ein fatales Symbol
Hans-Dietrich Sander: Schuldige warfen den ersten Stein
Wolfgang Strauss: Ein Angriff als Bestätigung (Walter Laqueur, Der Schoß ist fruchtbar noch, Der militante Nationalismus der russischen Rechten, München, Kindler)
Steffen Werner: Wie ein Stichwort zum Überfall

Titel notieren

Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 4/1992. 1992. 4° 40 S. 110 gr. Bestell-No. 18199204. Gh. 10,– €*

Hans-Dietrich Sander: Deutschland, nur noch ein Standort?
Wolfgang Strauss: Die absurde Jagd der Stasi auf die Stützen der Gesellschaft
Jochen Lober: Happy Birthday, USA!
Reinhold Oberlercher: Wesen und Verfall Amerikas
Kurt Overhoff: Die Kontroverse zwischen »konservativ« und »fortschrittlich« in bezug auf Bayreuth
Wilhelm Röpke: Brief an Senator Dr. Konrad Pöhner
Karl-Heinz Kausch: Zur Grundlegung einer Erziehungslehre (1)
Heinrich Jordis von Lohausen: Das weströmische Erbe
Heinrich Jordis von Lohausen: Frankreich - Insel von Europa
Heinrich Jordis von Lohausen: Deutsch-französische Polarität
Heinrich Jordis von Lohausen: Volk und Persönlichkeit
Erich Lipok: Im wahrenden Wort
Thomas Finke: Entwurf einer Verfassung des Deutschen Reiches
Stefan George: Aus Der Stern des Bundes
Herbert Cysarz: Deutschland im Mittelalter
Josef Weinheber: Michelangniolo
Hans Casanova: Wie sich die Oberklasse gegen ihre Verscheuchung wehrt
Karl-Heinz Kausch: Fauler Zauber mit irrationalen Zahlen
Hans Casanova: Weitere Knack-Punkte
Hans-Dietrich Sander: Manöverkritik zum 5. April

Titel notieren

Jost, Dominik: Blick auf Stefan George. Ein Essay. 1991. 115 S. 149 gr. ISBN 3-261-04374-1. Kt. 36,95 €

Titel notieren

Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 2/1991. 1991. 4° 40 S. 110 gr. Bestell-No. 18199102. Gh. 30,– €

Hans-Dietrich Sander: Bonn am Golf
Heinrich Jordis von Lohausen: Weltpolitik mit Schlagseite
Ulrich Lehmkühler: Der Streit um Berlin
Wolfgang Strauss: Auf den Spuren der Abwicklung
Karl-Heinz Kausch: Deutsche Jahre
Heinrich Jordis von Lohausen: Völker aus anderer Sicht (1)
Hans Domizlaff: Bund der Reichstreuen
Hans-Michael Fiedler: Solidarität
Otfried Ebertz: Kabbalismus und byzantinischer Platonismus (3)
Stefan George: Die Gräber in Speier
Paul Ernst: Vorwort zum Kaiserbuch (2)
Ulrich Lehmkühler: Aktueller Leitfaden zur Einordnung von Kriegshandlungen
Ulrich Lehmkühler: Bushtrommeln
Rudolf Sauer: Hans Magnus Enzensberger als Weißwäscher der Amerikaner
Wolfgang Strauss: Glotz und die Balten
Wolfgang Strauss: Auferstanden aus Ruinen
Hans-Dietrich Sander: Gegen die Anpasser als Aufpasser (Gottfried Dietze, Der Hitler-Komplex, Wien, Karolinger)
Hans-Dietrich Sander: Heiner Müllers Lage (Heiner Müller, Zur Lage der Nation, Berlin, Rotbuch)
Hans Casanova: Der Golfkrieg, ein heilloser Konflikt (Peter Scholl-Latour, Das Schwert des Islam, München, Heyne)
Wolfgang Strauss: Schlußchor eines deutschen Dichters

Titel derzeit nicht lieferbar

Schilling, Rolf: Kreis der Gestalten. Zwölf Huldigungen. 1990. 223 S. 324 gr. ISBN 3-926370-04-1. Lw. 24,– €*

Die Literatur ist ein Abenteuer. Nicht nur das des Schreibens, auch das des Lesens und Wiederlesens und, nicht zuletzt, das Abenteuer des Übersetzens. Wir entdecken Autoren oder verfehlen sie, manchen spüren wir jahrelang nach, von manchen werden wir jäh überfallen. Andere, die wir zu besitzen glaubten, gehen uns wieder verloren ... Es gibt Kometen und Meteore, Fixsterne und Wiedergänger. Am Ende sind es einige wenige, denen wir die Treue halten, die wir mit uns nehmen, wohin wir auch gehen.
Das Buch enthält folgende Essays: 1. Stefan George. Gedanken über einen unzeitgemäßen Dichter, 2. Rede über Hofmannsthal. Zum 100. Geburtstag des Dichters, 3. Wagner oder die Liebe zum Perversen, 4. Wiederbegegnung mit Proust, 5. Zum Nietzsche-Tag. Rede auf dem Kirchhof zu Röcken, 6. Goethes magischer Touch, 7. Gedenkblatt für Dante Gabriel Rossetti, 8. Fritz Usinger zum Gedächtnis, 9. Weckruf und Mohn. Der Dichter Uwe Lammla, 10. Borges Trismegistos, 11. Abenteuer mit Swinburne, 12. Märchenhaftes Dasein. Anmerkungen zu Ernst Jünger, 13. Nietzsches Ring der Ringe

Titel notieren

Weber, Frank: Die Bedeutung Nietzsches für Stefan George und seinen Kreis. 1989. 277 S. 364 gr. ISBN 3-631-41904-X. Kt. 58,95 €

Titel notieren

Aler, Jan: Symbol und Verkündung. Studien um Stefan George. 1976. 375 S. 895 gr. ISBN 3-7835-0161-X. Lw. 28,– €*

Zum Geleit - Im Anfang war die Reminiszenz. Rilke, George, Hofmannstal - Lebenskrise und Selbstergründung bei George und Verwey - Wegscheide. Wie Verwey und George sich trennten - Kunst der Komposition im Teppich des Lebens - Rembrandts Luminismus. Wie Verwey und George ihn diskutierten - Dynamische Monumentalität im Stern des Bundes - Symbol und Verkündigung im Lebenswerk von Karl Wolfskehl - Nachschrift, Beilagen.

Titel notieren

Oelmann, Ute / Raulff,Ulrich (Hg.): Frauen um Stefan George. 2010. 296 S. 520 gr. ISBN 3-8353-0513-1. Gb. 32,– €

Es herrscht die Ansicht, George und seine Freunde seien spätestens seit 1910 vor den Frauen davongelaufen und tendenziell frauenfeindlich gewesen. Und doch haben Frauen eine entscheidende Rolle in und auch für Georges Dichtung gespielt. In Georges nächstem Umfeld gab es vor allem intellektuelle Frauen und bewunderte und gefürchtete Verführerinnen, aber auch dienende Frauen, die alle unterschiedliche Bedeutung für Georges Lebens- und Geisteswelt hatten. Die Autorinnen und Autoren der Beiträge stellen Leben, Werk und Situierung der Frauen im Umfeld Georges dar und gehen darüber hinaus den Widersprüchen zwischen Kreispropaganda und Kreisleben, Dichtung und Lebenspraxis nach. Mit Beiträgen u.a. zu: Ida Coblenz, Marie Luise Gothein, Fine von Kahler, Gertrud Kantorowicz, Edith Landmann, Sabine Lepsius, Elisabeth Salomon, Clotilde Schlayer, Gertrud Simmel, Margarete Susman, Erika Wolters

Titel notieren

Junker, Daniel / Kliemannel, Holger (Hg.): Heidnisches Jahrbuch. 2007. 412 S. 600 gr. ISBN 3-938432-06-3. Kt. 28,80 €

Die Beiträge des Jahrbuchs im Einzelnen: Renè Gründer untersucht die Rezeption germanischgläubigen Neuheidentums im Deutschland der Gegenwart. Angesichts der offiziellen Anerkennung von unterschiedlichen Asatru-Gruppen als Religionsgemeinschaften in einigen skandinavischen Ländern untersucht er die Rolle von dieser alternativen Religionsform im gegenwärtigen Deutschland. Der bereits aus dem ersten Jahrbuch bekannte Altgermanist Kurt Oertel beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem Problem der Quellenkunde im Neuheidentum. Kurt Oertel zeigt die Probleme auf, die innerhalb der heidnischen Szene bei der Rezipierung von Quellen bestehen. Nachdem Thomas Lückewerth uns im vergangenen Jahrbuch den Mythenmaler und Tempelkünstler Hermann Hendrich in Erinnerung gerufen hat, stellt er in diesem Jahr den Findlingspark von Henzendorf im Schlaubetal vor. Hans Stucken führte für uns ein Interview mit Dr. Robert Wallis, dem Co-Autoren des Galdrbok. Ulrike Kahrs beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit den traditionellen Glaubensvorstellungen der Mari, dem letzten heidnischen Volk in Europa, das im mittleren Wolgagebiet beheimatet ist. Mit den Traditionen zum Perchtenkult hat sich Thomas Lückewerth beschäftigt. Exklusiv für dieses Jahrbuch hat Voenix das Bild Vainamoinen gemalt, für das wir ihm herzlich danken. Reinhard Falter geht in seinem Beitrag Die Interpretation der antiken Mytsterien der Frage nach, wie wichtig die Verortung in einer naturreligiösen Glaubensvorstellung ist. Dabei zeigt er die Grenze und Unterschiede zwischen einer Erfahrungsreligion und esoterischen Feldern wie Mystik, Magie und Gnosis auf. Baal Müller untersucht Stefan Georges Lieder vom Wote. Einen ganz besonderen Schatz hat Kurt Oertel für uns ausgegraben, das bis dato unveröffentlichte Gedicht Die Stimmen im Tempel zu Karnak seines Großonkels Willy Oertel. Unser Autor Christian Brüning setzt sich in seinem Beitrag Völkische Esoterik und germanisches Heidentum intensiv mit völkisch-religiösen Traditionssträngen auseinander und vergleicht diese mit dem polytheistischen Ansatz von heute.

Titel notieren