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Reihe Telesma bei Arnshaugk
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95930257 Reschika, Nicol������������s G������������mez D������������vila38.00 €
94406431 Stapel, Christliche Staatsmann24.00 €

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Althaus, Horst: Heiden - Juden - Christen. Positionen und Kontroversen von Hobbes bis Carl Schmitt. 2007. 560 S. 1000 gr. ISBN 3-8260-2169-X. Kt. 68,– €

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Benoist, Alain de: Carl Schmitt. Internationale Bibliographie der Primär- und Sekundärliteratur. 2010. 528 S. 945 gr. ISBN 3-902475-66-8. Gb. 98,– €

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Berg, Dietrolf: Der Wehrwolf (1923-1933). Vom Wehrverband zur nationalpolitischen Bewegung. 2008. 438 S., 1 farb. Faltkte. 950 gr. ISBN 3-922119-40-9. Gb. 30,– €

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Bielefeldt, Heiner: Kampf und Entscheidung. Politischer Existentialismus bei Carl Schmitt, Helmuth Plessner und Karl Jaspers. 1994. 176 S. 228 gr. ISBN 3-88479-857-X. Kt. 28,– €

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Bigalke, Daniel: Die Deutsche Dimension. Essays. 2009. 367 S. 385 gr. ISBN 3-926370-33-5. Kt. 22,– €*

Das Buch vereint 36 Aufsätze zu Philosophie, Politik und Kultur, darunter fünf zu Oswald Spengler, weitere zu Hans Blüher, Carl Schmitt, Ernst Niekisch, Edgar Julius Jung, Georg Quabbe, Michael Oakeshott, Johannes Heinrich, Friedrich Hölderlin, Jesse Thoor, Stefan George und Uwe Lammla, aber auch zu Themen wie Ausnahmezustand, Mündigkeit, Verfassungsschutz, Vergangenheitsbewältigung, Überfremdung, Gesinnungsstaatlichkeit u.v.m.

Inhaltsverzeichnis
Hans Blher und die Gnade der Natur
Carl Schmitt. Gegen Moralismus und Entwurzelung
Das Standardwerk des vlkischen Denkens
Oswald Spengler Der optimistische Pessimist
Oswald Spengler Der Mensch und die Technik
Das Phnomen Oswald Spengler intim
Oswald Spenger Jahre der Entscheidung
Oswald Spengler und Karl Marx
Ernst Niekisch und die dritte imperiale Figur
Edgar Julius Jung Vordenker eines neuen Staates
Georg Quabbe, Armin Mohler und sein Credo
Wenn der Staat ein Moloch ist
Anmerkungen zu Michael Oakeshott
Der Ausnahmezustand als herrschendes Paradigma
Demokratie am Scheideweg
Masse und Mndigkeit
Johannes Heinrichs Gastfreundschaft der Kulturen
Johannes Heinrichs ko-Logik
Was der Verfassungschutz verschweigt
Zum Handbuch des Deutschen Idealismus
Konturen einer Philosophie der Menschenflucht
Der Weg vom Selbst-Denker zum Selbst-Henker
Die Kraft des berdauernden
Vergangenheitsbewltigung
Das Eigene und die Integration
Selbsthilfe und Selbsterkenntnis
Die Reflexion des deutschen Menschen
ber die Religion
Das Ziel im Leben
Sprache, Volk und Staat
Phnomenologie und Tragik der Wahrheit
Versuch ber Gesinnungsstaatlichkeit
Friedrich Hlderlin
Jesse Thoor Dichter des Auratischen
Stefan George
Uwe Lammla - Dichtung der Mnchner Zeit

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Blüher, Hans: Die Aristie des Jesus von Nazareth. Philosophische Grundlegung der Lehre und der Erscheinung Christi. 2012. 251 S. 480 gr. ISBN 3-926370-98-X. Gb. 28,– €*

Die »Aristie« ist ein Wendepunkt in Blühers Publizistik. Ging er zunächst den Weg der Kritik an muffiger Kultur und Moral bis zum konsequenten Nihilismus, findet er nun in einem von zeitgenössischen Entstellungen befreiten Christentum die Werte von Vornehmheit, Adel und echtem Schöpfertum. Prägend ist ihm dabei die Lehre von der natürlichen Auserwähltheit in der Gnadenwahl, die unmittelbar auf Christus zurückgeht. Das Judentum sei dagegen ganz befangen im Fortschritts- und Tüchtigkeitsgedanken. Es predige eine Rechtfertigung durch die gute, vom Gesetz vorgeschriebene Tat: es sei damit eine typische Lehre von der Homogenität der Menschheit. Ein schriftstellerisches Meisterwerk, das in seiner reformatorischen Radikalität bis heute unübertroffen ist.

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Blüher, Hans: Parerga zur Achse der Natur. Mit Anmerkungen von Reinhard Oskar Maske. 2018. 160 S. 256 gr. ISBN 3-944064-96-8. Lw. 24,– €*

Daß das Christliche aber die einzige Quelle des Heiles der Menschheit ist, und zwar der gesamten Menschheit, daran ist kein Zweifel. Daß die derzeitige Prägung des Christentums die Christlichkeit jedoch nicht mehr zuverlässig einfaßt, daran ist auch kein Zweifel. Deshalb erscheint heute nichts lächerlicher, als die Behauptung, nur das Christentum könne der Menschheit Kraft und Zuversicht geben. Trotzdem ist es aber genau so und nicht anders, nur ist dabei noch einen Schritt hinter das zurückzugehen, was wir unter Christentum verstehen, nämlich auf das, was wir hier »Christlichkeit« genannt haben. Bis hier eine neue tragfähige Form entstanden ist – es versteht sich von selbst, daß es sich nicht um Vorschläge einer »Kirchenreform« handeln kann – ist es eben so, wie es Hans Blüher über die Philosophie gesagt hat: Sie (die Philosophie, mithin auch das Christentum) wird einstweilen von den Schultern Einzelner getragen!

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Blüher, Hans / Schmitz, Oscar / Reiser, Erwin / Kindt, Karl: Das geistige Deutschland angesichts der jüdischen Frage. Positionen 1922-1938. 1994. 187 S., 4 Abb. 300 gr. ISBN 3-9802788-2-4. Gb. 19,43 €

Den Deutschen ist außer sich selbst nur ein Volk je wirklich zur Frage geworden: die Juden. Dieses Buch läßt nun diejenigen wieder zu Wort kommen, die noch vor der letzten großen Schuldverstrickung das gemeinsame Schicksal beider Völker gesehen und gedeutet haben. Sie haben die Antworten gegeben, die beide, Juden und Deutsche, nicht hören wollten. Die Beiträge dieser Anthologie im einzelnen.
Hans Blüher (1888-1955): Secessio judaica. Philosophische Grundlegung der historischen Situation des Judentums und der antisemitischen Bewegung: Geschichte und Wirtschaft / Der jüdische Irrtum / Der antisemitische Irrtum.
Oskar A. H. Schmitz (1873-1931): Die falsch gestellte Judenfrage. Besprechung der Blüherschen "Secessio".
Erwin Reisner (1890-1966): (aus) Die Juden und das Deutsche Reich: Sacrum Imperium / Reichsidee und Reichsgründung / Das Volk des Reiches / Reich und Kirche / Die Juden im Mittelalter / Krise und Zerfall des Heiligen Reiches / Die Reformation / Österreich und Preußen / Das Zweite Reich.
Karl Kindt (1901-1959): (aus) Geisteskampf um Christus. Weckrufe an das deutsche Gewissen: Von der Bußnot der Kirche. Ein Laienappell intra muros / Die Geheimreligion des "Gebildeten".
Alle Beiträge dieser Anthologie erscheinen ungekürzt. Im Anhang findet sich unter anderem eine vollständige Bibliographie der heute rar gewordenen Autoren.

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Blüher, Hans / Schoeps, Hans Joachim: Streit um Israel. Ein jüdisch-christliches Gespräch. Nachdr. d. Ausg. Hamburg 1933. 2012. 120 S. in Frakturschrift 140 gr. ISBN 3-944064-01-1. Kt. 18,– €*

1932 erschien Blühers »Die Erhebung Israels gegen die christlichen Güter«. Der jüdische Theologe Hans Joachim Schoeps griff das Buch in einem Zeitungsartikel an. Wechselseitige Polemiken folgten. Schließlich lernten sich die Kontrahenten persönlich kennen und beschlossen, ein briefliches Streitgespräch mit dem Ziel eines Buches zu führen. Das Ergebnis bleibt offen, und daran hat sich auch in den achtzig Jahren seither nichts geändert.

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Bruck, Moeller van den : Das dritte Reich. Repr. d. Ausg. Berlin 1923. 2006. 261 S. 474 gr. ISBN 3-922119-30-1. Gb. 18,– €

Die grundlegende Lehrschrift der Konservativen Revolution. Das wohl am häufigsten von allen Gruppen der KR zitierte Werk. Revolutionär, Sozialistisch, Liberal, Demokratisch, Proletarisch, Reaktionär, Konservativ, Das dritte Reich - so lauten die Überschriften der 8 Kapitel.

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Bruck, Moeller van den / Gleichen, Heinrich von / Böhm, Max Hildebert: Die Neue Front. Nachdr. d. Ausg. v. 1922. 2007. 425 S. 664 gr. ISBN 3-922119-36-0. Gb. 24,– €

Das erste Sammelwerk der Jungkonservativen um den Kern der Motzstraße. Neben denen der Herausgeber finden sich Aufsätze von M. Spahn, H. Roeseler, R. Pechel, W. Stapel, K. Ziesche, E. Krieck, P. Fechter, F. Glatzel, W. Lambach, H. Brauweiler, W. Schotte, K.C. v. Loesch, H. Ullmann, A. Winning, G. Escherich, E. Stadler und anderen Autoren.

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Eickhoff, Volker / Korotin, Ilse (Hg.): Sehnsucht nach Schicksal und Tiefe. Der Geist der Konservativen Revolution. 1997. 219 S. 358 gr. ISBN 3-85452-406-4. Gb. 28,– €

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Fritz-Roa, Sergio: Jenseits des Abgrunds. Im Reich des Howard Phillips Lovecraft. 2013. 176 S. 260 gr. ISBN 3-941247-36-0. Kt. 18,95 €

Quelle von Lovecrafts Inspiration waren, dessen eigenen Angaben zufolge, seine Träume. Entsprangen diese aber bloß seiner Phantasie? Oder sprach in ihnen etwas anderes zu dem Meister des kosmischen Horrors? Stehen sie gar im Einklang mit überliefertem Wissen?
Der chilenische Schriftsteller Sergio Fritz-Roa, dessen literarischer Spiritus rector niemand geringerer als Miguel Serrano war und der sich der Tradition im Sinne René Guénons verpflichtet fühlt, untersucht das Werk Lovecrafts auf eine tiefere Bedeutung. Insbesondere den antarktischen Mythos, der zeitübergreifend Poe, Lovecraft und Serrano verbindet, nimmt Fritz-Roa ins Visier und deutet ihn aus.
In einem umfangreichen Anhang sind dieser Monographie zwei Aufsätze beigefügt. Dr. Kerry Bolton untersucht in einem grundlegenden Essay den Rückgriff auf Lovecraftsche Motive durch Okkultisten und das Gedeihen von dessen Neomythos in diesen Kreisen. Und Martin A. Schwarz beschreibt den von Lovecraft immer wieder geschilderten Kampf zwischen Ordnung und Chaos als ewiges Ringen von Tradition und Gegentradition den zwei Seelen in der Brust des Einsiedlers von Providence.

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Glombowski, Friedrich: Organisation Heinz. Das Schicksal der Kameraden Schlageters. Nachdr. d. Ausg. 1934. 2009. 240 S. 520 gr. ISBN 3-922119-42-5. Gb. 20,– €

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Hansen, Haye: Jugenderinnerungen, Nordland-Studienreisen, Fahrtenberichte. 1978. 86 S., 34 Abb. u. XXII Taf. 220 gr. ISBN 3-922119-00-X. Kt. 8,– €

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Heinz, Friedrich Wilhelm: Die Nation greift an. Nachdr. d. Ausg. 1933. 2005. 232 S. 420 gr. ISBN 3-922119-25-5. Gb. 18,– €

Geschichte und Kritik des soldatischen Nationalismus. Zur Berechtigung der Niederschrift die persönlichen Daten aus der Vorbemerkung: Somme, Flandern, Tankschlacht, Märzoffensive, Abwehrschlachten, Grenzschutz, Ehrhardtbrigade, Kapp-Putsch, Oberschlesien, Schwarze Reichswehr, Ruhrkrieg, Feldherrenhalle.

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Heinz, Friedrich Wilhelm: Sprengstoff. Nachdr. d. Ausg. 1930. 2004. 257 S. 440 gr. ISBN 3-922119-20-4. Gb. 18,– €

Neben Jünger, v. Salomon und Schauwecker ist Heinz einer der faszinierenden Köpfe des "Neuen Nationalismus". In Romanform schildert er mit stark biographischen Zügen die Zeit des Nachkrieges. Putschisten - Attentäter - Fememörder - Freikorpsleute.

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Hergemöller, Bernd-Ulrich: Hans Blüher (1888-1955). Annotierte und kommentierte Biobibliographie (1905-2004). 2004. 4° 139 S. 440 gr. ISBN 3-936152-04-7. Kt. 18,– €

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Heydebreck, Peter von: Wir Wehr-Wölfe. Nachdr. d. Ausg. 1931. 2007. 207 S. 380 gr. ISBN 3-922119-34-4. Gb. 18,– €

Die Erinnerungen des Freikorps-Führers Heydebreck, des einarmigen Hauptmannes, an seine Kämpfe in Oberschlesien. Aus einer zeitgenössischen Buchwerbung: "Wie diese Wehrwölfe in Oberschlesien gegen die Polen fochten, mit der französischen Besatzung und der eigenen schlappen Regierung umsprangen, das wird tatenfrohe Männer und deutsche Jugend immer wieder begeistern. Leisetreter und Pazifisten aber sollen die Finger von diesem Buche lassen."

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Hielscher, Friedrich: Das Reich. Nachdruck der Ausg. von 1931. 2012. 380 S. 620 gr. ISBN 3-922119-47-6. Gb. 20,– €

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Hielscher, Friedrich: Die Leitbriefe der Unabhängigen Freikirche. 2009. 105 S. 160 gr. ISBN 3-941094-02-5. Kt. 19,90 €*

Der Religionsphilosoph und Privatgelehrte Friedrich Hielscher gehört zu den großen Unbekannten der deutschen Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts. Als einer der scharfsinnigsten und umtriebigsten Köpfe der nationalrevolutionären Boheme der Weimarer Republik, der durch sein Hauptwerk Das Reich (1931) zahlreiche Anhänger um sich versammeln konnte, stellte er sich 1933 entschlossen gegen das neue Regime und gründete eine Widerstandsgruppe, die ideologische Schaltstellen des Systems wie Himmlers Ahnenerbe unterwandern sollte. Nach 1945 zog er sich weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück, stand aber noch mit sehr unterschiedlichen prominenten Persönlichkeiten wie Theodor Heuß, Martin Buber oder Ernst Jünger in freundschaftlicher Verbindung. Mindestens ebenso wie die – noch wenig bekannte – oppositionelle Tätigkeit Hielschers im Dritten Reich interessiert heute deren Motivation, die nicht primär in einer politischen Haltung, sondern in der religiösen Ausrichtung seines Denkens zu sehen ist: Hielscher verstand sich als Vordenker und Verkünder eines erneuerten Heidentums, das er unter Rückgriff auf germanische Mythologie und deutsche Mystik, auf Luther, Friedrich den Großen, Goethe und Nietzsche sowohl philosophisch als auch in Form von Dichtungen und liturgischen Texten auszuarbeiten suchte. Den organisatorischen Rahmen bildete die von ihm im August 1933 gegründete und bis zu seinem Tode autoritär geführte Unabhängige Freikirche (UFK), an deren Mitglieder die 1956/57 verfaßten zwölf Leitbriefe adressiert sind. Da Hielschers umfangreicher Nachlaß bislang nur in Ansätzen erschlossen und sein religiöser Geheimbund immer wieder Gegenstand mannigfacher Spekulationen gewesen ist, kommt den hier erstmals veröffentlichten Leitbriefen der Unabhängigen Freikirche eine besondere Bedeutung zu. Als heidnischer Katechismus gedacht, liefern sie eine übersichtliche Einführung in Hielschers eigenwillige Vorstellungswelt.

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Jung, Edgar Julius: Die Herrschaft der Minderwertigen. Ihr Zerfall und ihre Ablösung durch ein Neues Reich. Nachdr. d. 3. Aufl. Berlin 1930. 2013. 704 S. 900 gr. ISBN 3-922119-48-4. Gb. 28,– €

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Jünger, Friedrich Georg: Aufmarsch des Nationalismus. Nachdr. d. Ausg. 1928. 2010. 89 S. 240 gr. ISBN 3-922119-43-3. Gb. 15,– €

Ein Manifest aus der wilden Zeit der Gebrüder Jünger, das an Radikalität kaum zu überbieten ist.

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Jünger, Friedrich Georg: Das Gesicht der Demokratie. Ein Bilderwerk mit Texten zur Geschichte der deutschen Demokratie nach dem ersten Weltkrieg. Repr. d. Ausg. v. 1931 2005. 152 S., 250 Abb. 598 gr. ISBN 3-936223-92-0. Gb. 28,– €

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Killinger, Manfred von: Erinnerungen der Sturmkompagnie. 2014. 196 S. 440 gr. ISBN 3-922119-49-2. Gb. 20,– €

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Luetgebrune, Walter: Neu-Preußens Bauernkrieg. Nachdr. d. Ausg. 1931. 2007. 213 S. 400 gr. ISBN 3-922119-35-2. Gb. 18,– €

Entstehung und Kampf der Landvolkbewegung. Der bekannte nationale Rechtsanwalt, der auch Claus Heim und seine Mitstreiter im "Großen Bombenlegerprozeß" vertrat, hat in diesem Buch den Kampf der Bauern von Beidenfleth über Neumünster bis zur Rückgabe der Bauernfahne dokumentiert.

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Maaß, Sebastian: Die andere deutsche Revolution. Edgar Julius Jung und die metaphysischen Grundlagen der Konservativen Revolution. 2009. 158 S. 200 gr. ISBN 3-941247-20-4. Kt. 18,95 €

Der Autor nähert sich Edgar Jung und seinem Werk an. Erstmals wurden für die vorliegende Darstellung der Nachlaß Jungs in den Archiven ausgewertet. Die inkriminierte Marburger Rede, die das Schicksal Jungs besiegeln sollte, findet sich im vollen Wortlaut abgedruckt.

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Maaß, Sebastian: Dritter Weg und wahrer Staat. Othmar Spann - Ideengeber der Konservativen Revolution. 2010. 174 S. 200 gr. ISBN 3-941247-25-5. Kt. 18,95 €

Die Studie führt leichtverständlich in Othmar Spanns komplexes Werk ein und legt den Fokus auf den Zusammenprall von Universalismus und Nationalsozialismus; die Widersprüche ziwschen beiden rivalisierenden Weltanschauungen werden deutlich herausgearbeitet. Im Anhang der Studie ist die von der Geheimen Staatspolizei angelegte Spann-Akte aus dem Jahre 1938 veröffentlicht.

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Maaß, Sebastian: Kämpfer um ein drittes Reich. Arthur Moeller van den Bruck und sein Kreis. 2010. 174 S. 200 gr. ISBN 3-941247-22-0. Kt. 18,95 €

Die Monographie skizziert die Weltanschauung des konservativen Kulturkrikers Arthur Moeller van den Bruck sowie sein Wirken und das der von ihm beeinflußten Denker. Seine Radikalkritik an den desaströsen Weimarer Zuständen und seine Konzeption eines "dritten Reiches" werden strukturiert dargelegt.

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Maaß, Sebastian: Schwert und Mohn. Friedrich Georg Jünger. Eine politische Biographie. Mit einem Vorwort von Harald Seubert und einer Auswahl aus Jüngers früher Publizistik. 2012. 142 S. 200 gr. ISBN 3-941094-05-X. Kt. 18,– €*

Im Mittelpunkt dieser Biographie steht nicht der Dichter und nicht der Erzähler, sondern der Kämpfer. Auf die Kindheit folgt der Weltkrieg, dann der Aufmarsch des Nationalismus, die Kampfbünde, Hielschers Vormarsch, Ernst Niekisch, schließlich der Widerstand gegen den Nationalsozialismus, die Abrechnung mit der Technik und andere Nachkriegsschriften. Wohlstandsbürgern dürfte es schwer fallen, sich in diesen Ernst hineinzuversetzen, aber vielleicht zeigt uns dieses Leben auch, was für Männer uns heute fehlen.
Rezension Rezension

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Maaß, Sebastian: Starker Staat und Imperium Teutonicum. Wilhelm Stapel, Carl Schmitt und der Hamburger Kreis. 2011. 190 S. 320 gr. ISBN 3-941247-31-X. Kt. 18,95 €

Wilhelm Stapel (1882–1954) hatte von allen konservativen Revolutionären die wohl schärfste Feder: Mit ätzendem Sarkasmus, pfiffiger Ironie und schneidender Logik griff er seine weltanschaulichen Gegner an, allen voran die Vertreter eines christlich verbrämten Weltverbrüderungs-Humanismus.
Umfassende Bildung und genaue Bibelkenntnis gestatteten es Stapel, seine Gegner mit ihren eigenen Waffen zu schlagen: Jesus habe durchaus weder einer Egalitarismusdoktrin noch einem Pazifismus das Wort geredet; seine Liebesbotschaft sei vielmehr eine Aufforderung zur aktiven Parteinahme für die Höherwertigen unter den Menschen, die Schaffung eines starken Staates sei überdies Gottes Gebot.
Von der Radikalität Stapels kündet sein Hauptwerk Der christliche Staatsmann. In Anlehnung an das Denken seiner weltanschaulichen Weggefährten aus dem Hamburger Kreis sowie seines Freundes Carl Schmitt skizziert der nationalistische Protestant 1932 am Vorabend der Entstehung des Dritten Reiches , wie das künftige Imperium Teutonicum beschaffen sein solle und wieso es die historische Sendung der Deutschen sei, die Führerschaft in diesem Reich zu übernehmen.
Wilhelm Stapel hatte bessere Kontakte zu Nationalsozialisten in hohen Positionen als jeder andere jungkonservative Denker und konnte nach 1933 zunächst noch frei publizieren. Der Kenner der Konservativen Revolution Sebastian Maaß portraitiert mit Wilhelm Stapel den vielleicht kompromißlosesten jungkonservativen Publizisten. Die Studie enthält in einem umfangreichen Anhang bislang unveröffentlichtes Archivmaterial, darunter Korrespondenz zwischen Stapel und bekannten Persönlichkeiten sowie Stapels Entnazifizierungs-Verteidigung von 1946.

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Mann, Rudolf: Mit Ehrhardt durch Deutschland. Erinnerungen eines Mitkämpfers von der 2. Marinebrigade. Nachdr. d. Ausg. 1921. 2004. 218 S. 400 gr. ISBN 3-922119-21-2. Gb. 18,– €

Ein spannender und aufschlußreicher Erlebnisbericht für jeden, der sich für das Thema Freikorps und die Bürgerkriegsszenen nach dem ersten Weltkrieg interessiert.

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Mohler, Armin: Lieber Chef... Briefe an Ernst Jünger 1947-1961. 2016. 556 S. 940 gr. ISBN 3-935063-29-6. Gb. 44,– €

Alle 820 Briefe sind erfaßt, die Witwe Mohlers unterstützt die Kommentierung, die der Herausgeber Erik Lehnert verfertigt, und der Verleger Götz Kubitschek stand bis vor kurzem in Verhandlung mit dem Klett-Verlag über die Rechte an den Briefen Jüngers. Diese Verhandlungen sind gescheitert: Man will diesen großen Briefwechsel nicht erscheinen sehen, und so bleibt nur ein Ausweg: Antaios veröffentlicht alle Briefe Mohlers, dazwischen in Paraphrase einige wichtige Äußerungen Jüngers, die notwendig sind für den weiteren Verlauf des Austauschs.

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Niekisch, Ernst: Gewagtes Leben. Erinnerungen eines Revolutionärs 1889-1945. 2. Aufl. 2015. XVI, 391 S. 600 gr. ISBN 3-937820-02-7. Kt. 24,80 €*

Ernst Niekisch war der herausragende Vertreter der Konservativen Revolution in den dreißiger und vierziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Sein Widerstandsdenken, eine Synthese von revolutionärem Sozialismus und preußischem Staatsnationalismus, brachte ihn in Gegnerschaft zum Nationalsozialismus. Niekisch sah nur im Ausgleich mit Rußland die Chance, Deutschlands Machtstellung zu behaupten. Haffner erkannte in ihm den Theoretiker der zukünftigen Weltrevolution des Nationalen.

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Pilch, Martin: System des transcendentalen Etatismus. Staat und Verfassung bei Carl Schmitt. 1994. 200 S. 264 gr. ISBN 3-85418-067-5. Kt. 21,60 €

Pilch analysiert zwei zentrale Begriffe im Denken des Staatsrechtlers und politischen Denkers Carl Schmitt: Staat und Verfassung. In einem weiteren Abschnitt geht er auf die politische Form der Demokratie ein, in dem er sich u.a. mit der Schmitt'schen Parlamentarismuskritik befaßt.

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Plaas, Hartmut: Wir klagen an! Nationalisten in den Kerkern der Bourgeosie. Repr. d. Ausg. Berlin 1928. 2004. 180 S. 346 gr. ISBN 3-922119-23-9. Gb. 16,– €

Eine interessante Sammlung von Aufsätzen über Erlebnisse und Gedanken in der Zelle und über das Rechtssystem der Republik. Neben Plaas, v. Salomon, Hauenstein, Ehrhardt, v. Killinger, Techow kommen auch Bormann und Goebbels zu Wort. Plaas wurde 1944 hingerichtet.

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Posse, Ernst: Die politischen Kampfbünde Deutschlands. Nachdr. d. Ausg. 1931. 2004. 103 S. 240 gr. ISBN 3-922119-22-0. Gb. 15,– €

Die zweite, erweiterte Auflage (mit der Ergänzung: "Die neueste Phase in der Entwicklung der Bünde. Antikapitalistische Massenstimmung in Deutschland") dieser informativen und neutralen Beschreibung. Zeitgenössische Informationen über Stahlhelm, SA, Oberland, Wehrwolf, Jungdeutscher Orden, Reichsbanner und Rotfrontkämpferbund.

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Quabbe, Georg: Goethes Freunde. Drei Essays. 2022. 139 S. 270 gr. ISBN 3-95930-253-3. Gb. 18,– €*

Aus der unüberschaubaren Goethe-Literatur leuchten diese Aufsätze als eine Perle der Altersweisheit. Wie in seinem etwas bekannteren Werk »Tar a ri« zeigt der Autor in kluger und sehr treffender Weise seine organische Weltanschauung und eine tief im menschlichen Wesen verankerte Sichtweise. Die anthropologische Skepsis, die wie Goethe Überlieferung und Erfahrung betont und konstruierenden Eingriffen in die Ordnung fernsteht, ermöglicht Einsichten von heiterer Klarheit, die abgründig sind, ohne zu mystifizieren, und originell, ohne spitzfindig zu werden. Auch dieses im besten Sinne des Wortes konservative Buch dient der Aufklärung gegen die Aufklärung.

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Quabbe, Georg: Tar a Ri. Variationen über ein konservatives Thema. Repr. d. Ausg. Berlin 1927. 2007. 189 S. 374 gr. ISBN 3-922119-31-X. Gb. 16,– €

Der Breslauer Rechtsanwalt, Mitglied der DNVP, vertritt in der KR den liberalkonservativen Flügel. Von einer umfassenden Geschichte des konservativen Gedankens zum Begriff des Konservativen - eine geistvolle Abhandlung. Tar a Ri, aus dem Ruf der Stuartkavalerie entstand auch der Name "Tory".

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Rink, Annette: Das Schwert im Myrtenzweige. Antikenrezeption bei Carl Schmitt. 2000. 189 S. 328 gr. ISBN 3-85418-094-2. Kt. 26,40 €

Ein Dialog in der Nachfolge Platons entfaltet aus der Sicht zweier Altertumswissenschaftlerinnen das Schaffen des berühmten Staatsrechtlers, der sich als "Römer" gerne mit antikem Bildungsgut schmückte. Was glauben die Damen denn so entdeckt zu haben? Heimliche Gedanken über das Matriarchat (in den "Schattenrissen", einem Jugendwerk Schmitts), unbedingte Befürwortung der Führergewalt schon vor "Der Führer schützt das Recht" (in den "Drei Arten rechtswissenschaftlichen Denkens", in denen Pindars "Nomos Basileus", ein Hymnus auf das Recht des Stärkeren, als Argumentationshilfe benutzt wird), das Votum für die Amnestie der in Nürnberg Angeklagten mit einem listigen Verweis auf Sallusts "Catilina", die ideologische Abstützung des homogenen Staatsvolkes mit Verweis auf Aristoteles' "Sklaven von Natur". Die beiden gelehrten Damen können ihre Nähe zur Schule kaum verbergen: Sie sind amüsant, gelehrt und bieten in ihrer Schmitt-Kritik nebenbei einen Streifzug durch antike Kultur, Politik und Geschichte. Daß Schmitt dabei auch zu strenge Zensuren kommt, mag hingehen.

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Roegels, Fritz Carl: Der Marsch auf Berlin. Nachdr. d. Ausg. 1932. 2011. 191 S. 440 gr. ISBN 3-922119-45-X. Gb. 20,– €

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Rüsten, Rudolf: Was tut not? Ein Führer durch die gesamte Literatur der Deutschbewegung. Repr. d. .Ausg. Leipzig 1914. 1983. 112 S. 170 gr. ISBN 3-922119-05-0. Kt. 12,– €

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Sagitz, Walter: Bibliographie des Nationalsozialismus. Repr. d. Ausg. Cottbus 1935. 1983. 168 S. 244 gr. ISBN 3-922119-07-7. Kt. 18,– €

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Sander, Hans-Dietrich: Im Banne der Reichsrenaissance. Gespräch mit Sebastian Maaß. 2011. 126 S. 140 gr. ISBN 3-903000-27-2. Kt. 16,95 €*

Der »nationale Dissident« Hans-Dietrich Sander gehört zu jenen charakterstarken deutschen Intellektuellen, die sich der Anpassung an die Masse und ihre Moden stets verweigert haben. Sein Lebensweg veranschaulicht die Entwicklung zum Denker des Nationalen. In seiner Jugend Kommunist, arbeitete Sander in der DDR mit Bertolt Brecht zusammen; als Redakteur bei der »Welt« wirkte er unter dem konservativen Publizisten Hans Zehrer; als Doktorand wurde er bei dem bekannten Verteidiger Preußens Hans-Joachim Schoeps promoviert; als langjähriger Briefpartner erörterte er staatspolitische Konzepte mit Carl Schmitt; als Buchautor schrieb er mit »Der nationale Imperativ« gegen die Teilung Deutschlands an; mit seiner brisanten Monographie »Die Auflösung aller Dinge« eröffnete er einen ganz neuen Blick auf die Judenfrage; vor allem aber als Herausgeber der »Staatsbriefe« hat sich Sander als Publizist und Denker, der die Renaissance des Reiches fordert, ein unverwechselbares Profil gegeben. In dem Gesprächsband schildert er sein kämpferisches Leben und gibt eine gut faßliche Einführung in sein Denken.

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Schapke, Richard: Die schwarze Front. Von den Zielen und Aufgaben und vom Kampfe der Deutschen Revolution. Repr. d. Ausg. Leipzig 1932. 2005. 102 S. 256 gr. ISBN 3-922119-27-1. Gb. 15,– €

Mit einem Vorwort von Otto Strasser. Dokumente im Anhang: Stimmen aus den Gruppen der schwarzen Front, die 14 Thesen der deutschen Revolution (Kampfgemeinschaft revolutionärer Nationalsozialisten), das Manifest vom Oktober 1931.

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Schild, Heinrich / Gregory, Audrey: Der Nordland Verlag. Eine Bibliographie. Mit Dokumentation zu Verlagsgeschichte und Verlagsproduktion. 2005. 357 S. 478 gr. ISBN 3-922119-12-3. Kt. 22,– €

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Schmitt, Carl: Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes. Sinn und Fehlschlag eines politischen Symbols. 4. Aufl. 2012. 244 S. 298 gr. ISBN 3-608-94756-6. Kt. 25,– €

Carl Schmitt, dessen Lebenswerk als Dialog mit Thomas Hobbes, dem frühen Theoretiker des modernen Staates, begriffen werden kann, kleidete sein Buch von der Krise des Staates im 20. Jahrhundert in eine Analyse von Hobbes Hauptwerk Leviathan. Diese Verschlüsselung der eigenen Aussage dürfte zum Teil auf das Konto der Entstehungszeit (1938) des Buches gehen. Schmitt behauptet mit Entschiedenheit, Hobbes sei nicht Vorläufer des totalitären Staates, sondern der Begründer des Rechtsstaates gewesen. Diesem wird hier der Totenschein ausgestellt, da die Relation von Schutz (für den Bürger) und (von diesem geforderten) Gehorsam zerbrochen sei.

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Schmitt, Carl: Die Militärzeit 1915 bis 1919. Tagebuch Februar bis Dezember 1915. Aufsätze und Materialien. 2005. X, 587 S., zahlr. Faks., Dok. 1290 gr. ISBN 3-05-004079-3. Gb. 79,95 €

Carl Schmitt, der berühmte Jurist und politische Denker, hat in vielen Phasen seines Lebens Tagebuchaufzeichnungen gemacht. Die jetzt zum ersten Mal veröffentlichten Tagebucheintragungen gewähren einen tiefen Einblick in seine damalige zerrissene Existenz zwischen spannungsreicher Ehe und zunächst als Bestrafung empfundenem Militärdienst, zwischen übersteigertem Selbstbewußtsein und armseliger Wirklichkeit. Vor allem sind die bislang fast unbekannten Dokumente aus der Militärbehörde, die in einer Auswahl von etwa 140 Seiten abgebildet werden, für die Einschätzung des jungen Carl Schmitt und sein Verhältnis zum Pazifismus unverzichtbar.

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Schmitt, Carl: Land und Meer. Eine weltgeschichtliche Betrachtung. 6. Aufl. 2008. 107 S. 158 gr. ISBN 3-608-94197-5. Kt. 17,– €

Erstmals 1942 erschienen, leitet dieses Buch das Spätwerk Carl Schmitts ein. Was ist der "Nomos der Erde", und gibt es die Chance für einen weltumspannenden Frieden? Geschichte wird uns hier als Auseinandersetzung zwischen "Landtretern" und "Seeschäumern" nahegebracht. Sie erreicht im Kampf zwischen England und Frankreich unter Napoleon ihren Höhepunkt."Land und Meer" hat Carl Schmitt nicht nur als Theoretiker vorgetragen, sondern auch seiner Tochter Anima erzählt. So beschwört er das Ambiente der Piraterie ebenso, wie es ihm scharfsichtig gelingt, das Kalkül absolutistischer Feldherren zu erfassen.

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Schmitt, Carl: Tagebücher vom Oktober 1912 bis Februar 1915. 2. Aufl. 2005. VI, 431 S., 12 Abb. 1006 gr. ISBN 3-05-004093-9. Gb. 79,95 €

Im Nachlass des berühmten Juristen und politischen Denkers Carl Schmitt befinden sich verschiedene Abteilungen unterschiedlich gestalteter Tagebuchaufzeichnungen. Sie sind mit wenigen Ausnahmen in der heute fast vergessenen Gabelsberger Stenographie unter Verwendung eigener Kürzel geschrieben. Der im Bereich des Oberlandesgerichtes Düsseldorf als Referendar unentgeltlich angestellte und in seiner Freizeit in zwei Anwaltskanzleien seinen Lebensunterhalt verdienende 23jährige Carl Schmitt setzt sich neben Eintragungen zum Alltag, zur Zeit- und Psychoanalyse und zu Gedanken über den Staat und die Bedeutung des Einzelnen u. a. mit Vaihinger, Weininger und Rathenau auseinander. Den Sprachphilosophen Fritz Mauthner kritisiert er in einem fiktiven Brief und immer wieder taucht sein Dichterfreund Theodor Däubler auf, der bei ihm im Sommer 1912 und 1913 wochenlang wohnt. Daneben und vor allem sind es Bekenntnisse einer großen Liebe zu seiner späteren ersten Frau, Pavla von Dorotic, die ihn zu Liebesbriefen von geradezu kleistscher Intensität und Ausdruckstiefe hinreißen, und Antworten auf die eher protestantisch-calvinistische Frage nach der Determiniertheit seiner Existenz. Auf dem Höhepunkt seiner verzweifelten Bemühungen, wesentlich zu werden und nicht in der stumpfen wohlhabenden Gesellschaft unterzugehen, entdeckt er nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges Texte von Kierkegaard über das Schicksal und das Genie und weiß von da an, daß er nicht verrückt ist, sondern der exemplarische Fall eines Ausnahmetalentes mit all seinen Licht- und Schattenseiten. Die Details des Tagesablaufes werden immer wieder durch Gedanken und Eindrücke, Zustandsbeschreibungen und schonungslose Selbstanalysen durchbrochen, die den jungen Carl Schmitt als einen typischen Vertreter des unangepaßten aufstrebenden Intellektuellen in der Kaiserzeit zeigen, der das Gespräch mit der Avantgarde pflegt und den Kulturbetrieb kritisch beobachtet.

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Spengler, Oswald: Der Mensch und die Technik. Beitrag zu einer Philosophie des Lebens. 2011. 88 S. 120 gr. ISBN 3-926370-43-2. Kt. 8,– €*

Der Grundgedanke von Spenglers Hauptwerk - der unaufhaltsame Verfall der abendländischen Kultur - findet sich in komprimierter Form in dieser Schrift. Spengler stellt dar, daß der Mensch des 20. Jahrhunderts den Abstieg der Kultur und damit ihrer Technik unausweichlich herbeiführt. Er widerspricht entschieden dem kontinuierlichen Fortschrittsglauben und bietet Argumente in einer noch lange nicht abgeschlossenen Diskussion.
Rezension

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Spengler, Oswald: Jahre der Entscheidung. 2007. 184 S. 400 gr. ISBN 3-902475-43-9. Gb. 19,90 €*

Spenglers Kritik des westlichen Parlamentarismus erfolgte auf Basis seiner preußisch-traditionalistischen Werteausrichtung, nicht jedoch aus Affinität zur NS-Ideologie. Die Interview-Frage eines amerikanischen Nachrichtenmagazins, welche Parallelen seine Lehre mit der NS-Ideologie habe, beantwortete er dahingehend, daß es keine solchen gebe. Dies wurde auch von den meisten Zeitgenossen so beurteilt.
Spenglers Schrift Jahre der Entscheidung (1933), die ursprünglich den Titel Deutschland in Gefahr tragen sollte, worauf er nach der Machtergreifung besser verzichtete, wurde seinerzeit von NS-Kritikern und NS-Sympathisanten gleichermaßen als Angriff auf die NS-Ideologie verstanden. Spengler unterscheidet darin das Ideal des pietistisch-idealistischen preußischen Dienst- und Leistungsethos, wohin seiner Meinung nach eine nationale Revolution zurückführen sollte, von der biologistischen Rassenlehre des Nationalsozialismus.

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Spengler, Oswald: Zyklen und Cäsaren. Mosaiksteine einer Philosophie des Schicksals. Reden und Schriften. 2013. 460 S. 690 gr. ISBN 3-941247-42-5. Kt. 19,95 €

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Spengler, Oswald / Bigalke, Daniel: Neubau des deutschen Reiches. Mit einem Vorwort des Herausgebers. 2009. 147 S. 160 gr. ISBN 3-926370-35-1. Kt. 12,– €*

Spenglers politische Position, die sein gesamtes Werk durchzieht, ist die eines Preußentums vor dem Hintergrund der selbstzerstörerischen Kriege Europas, mit seinem Heimatstaat als Modell für die Zukunft. Er steht für Pflicht, Ordnung und Gerechtigkeit, die Ideale einer deutschen Kultur, im Gegensatz zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit als Idealen einer westlichen Zivilisation - mit dem auch für ihn positiv besetzten Wort Kultur (vertreten durch Goethe) im Gegensatz zu dem für ihn negativ besetzten Wort Zivilisation, das er mit Dekadenz gleichsetzt. Spengler präferiert gegenüber dem Marxismus und dem liberalen Parlamentarismus einen Deutschen Sozialismus, der für ihn die Synthese von Gemeinwirtschaft und Monarchie oder Konservativismus und Sozialismus darstellt.

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Stapel, Wilhelm: Der christliche Staatsmann. Eine Theologie des Nationalismus. 2016. 255 S. 360 gr. ISBN 3-944064-31-3. Lw. 24,– €*

Wenn ein Verlag ein fast hundert Jahre altes Buch – von der Schrifttype abgesehen – unverändert nachdruckt, werden ihm antiquarische Neigungen unterstellt. Die sind im konkreten Fall zurückzuweisen. Grund ist vielmehr, daß in der Zwischenzeit kein besseres Buch zum Thema erschien, ja mehr noch, keines, das annähernd so klarsichtig, durchdacht und brauchbar ist.
Das Buch erteilt sowohl dem modernen Grundsatz, Religion sei Privatsache, als auch der frömmlerischen Weltflucht eine entschiedene Absage. Der Christ sollte durchaus in die Politik gehen, aber dabei nicht Gott mit der gerade herrschenden Moral und Glaubensaussagen mit politischen Handlungsanweisungen verwechseln. Er muß seinem Volk dienen, und ein fester Glaube läßt dabei die unvermeidliche Anfeindung leichter bestehen.

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Stapel, Wilhelm: Über das Christentum. An die Denkenden unter seinen Verächtern. 2012. 221 S. 240 gr. ISBN 3-926370-99-8. Kt. 18,– €*

Zu Unrecht geriet dieser konservative Revolutionär in Vergessenheit, wohl weil er Mohlers Diktum, Konservatismus und Christentum seien unvereinbar, widerspricht. Mit umfassender Bildung und genauer Bibelkenntnis weist er nach, daß Jesus keinem lauen Egalitarismus und keinem weltfremden Pazifismus das Wort geredet hat. Die Liebesbotschaft ist vielmehr eine Aufforderung zur aktiven Parteinahme für die Höherwertigen unter den Menschen, der starke Staat ein Gebot Gottes. Die vorliegende Schrift ist von der Enttäuschung nach der Niederlage von 1945 gezeichnet, gleichwohl kämpft sie weiter mutig gegen die Verfälscher des Christentums in und außerhalb der Kirchen.

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Steding, Christoph: Das Reich und die Krankheit der europäischen Kultur. Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1938. 2012. X, 760 S. in Frakturschrift. 1240 gr. ISBN 3-926370-85-8. Lw. 68,– €*

Das 1939 von Carl Schmitt rezensierte Lebenswerk, wiewohl in Auszügen sogar als Feldpostausgabe erschienen, wird heute wenig beachtet. In längeren Aufenthalten in der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland sammelte der Autor in einmaliger Weise Materialen zur Rolle der neutralen Staaten im Zeitalter Bismarcks. Im Dritten Reich war er umstritten, Rosenberg verbot in seinem Einflußbereich jegliche Nennung des Autors in der Presse. Theodor W. Adorno zählt ihn mit Spengler, Klages, Moeller van den Bruck und Ernst Jünger, »zu denjenigen Theoretikern der extremen Reaktion, deren Liberalismuskritik sich derjenigen der Linken in vielerlei Hinsicht überlegen zeigte.«

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Steding, Christoph: Politik und Wissenschaft bei Max Weber. Nachdr. d. Ausg. Breslau 1932. 2011. 119 S. 200 gr. ISBN 3-926370-71-8. Gb. 34,– €*

Die Soziologie gilt als linke Domäne, und so verwundert es wenig, daß ihr Klassiker Max Weber seit 1945 nur von links rezipiert wird. Dabei war Weber alles andere als ein Linker, er trat bei den »Alldeutschen« aus, weil diese ihm nicht konsequent genug völkisch waren. Aber er hat sich im hohen Alter mit den Weimarer Verhältnissen arrangiert und geht deshalb heute als »Demokrat« durch. Sein Hauptwerk »Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus«, das er klarer »calvinistische Ethik« genannt hätte, also der Zusammenhang von Religion und Wirtschaftssystem, aber auch seine scharfe Kritik aller »Gesinnungsethik« bergen profundes Material für konservatives Denken. Der vorläufig letzte Rechte, der diesen Brunnen ausgeschöpft hat, war Christoph Steding, der mit der hier wieder aufgelegten Schrift 1931 in Marburg bei Wilhelm Mommsen promoviert wurde.

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Tielke, Martin: Der stille Bürgerkrieg. Ernst Jünger und Carl Schmitt im Dritten Reich. 2007. 133 S., 9 Abb. 500 gr. ISBN 3-938844-08-6. Gb. 24,90 €

Die Freundschaft zwischen Ernst Jünger und Carl Schmitt begann 1930 mit einem ersten brisanten Gespräch. Dabei ging es sogleich um das Erkennen der Lage und um die anspruchsvolle moralische Entscheidung – für Jünger und Schmitt ein leitmotivisches Thema. Bald darauf hatten sie sich in einem stillen Bürgerkrieg zu bewähren, der verdeckt geführt wurde und quer zu den offiziellen Fronten verlief. Er wurde zur tödlichen Bedrohung und forderte Jüngers Sohn als Opfer. Die nach 1945 als innere Emigration abgetane Distanz zum NS-Staat war hier mehr als ein bloßer Rückzug ins Private. Martin Tielkes gedanklich tiefgehender und philologisch sorgfältig gearbeiteter Essay ist unverzichtbar für jeden, der sich mit Ernst Jünger oder Carl Schmitt beschäftigt.

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Tommissen, Piet: In Sachen Carl Schmitt. 1997. 160 S. 296 gr. ISBN 3-85418-079-9. Kt. 29,90 €

Carl Schmitts intellektuelle Interessen waren außergewöhnlich weit gespannt und reichten von der avantgardistischen Literatur und Malerei seiner Zeit bis zur Philologie und Theologie; darüber hinaus war er zeitlebens ein unermüdlicher Briefeschreiber. Piet Tommissen präsentiert uns hier drei materialreiche Studien: einer Untersuchung der Quellen und Hintergründe des umfangreichen satirischen Werkes Schmitts folgen die detailliert erläuterten Korrespondenzen des großen Juristen und Politologen mit Robert Michels (1876-1936), dem Pionier der Parteiensoziologie und mit Norberto Bobbio (geb. 1909), dem Nestor der italienischen Politikwissenschaft. Damit gibt uns Tommissen entscheidende Anstöße für ein vertieftes Verständnis des Denkens Carl Schmitts.

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Unger, Erich (Hg.): Das Schrifttum zum Aufbau des neuen Reiches 1919-1933. Reprint d. Ausg. 1934. 1983. 187 S. 260 gr. ISBN 3-922119-08-5. Kt. 18,– €

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Wehrwolf: Kamerad, weißt du noch? Der Wehrwolf. Nachdr. d. Ausg. 1938. 2006. 141 S., 37 Abb. a. Taf. 360 gr. ISBN 3-922119-28-X. Gb. 20,– €

Erinnerungen aus der Geschichte des Wehrwolf 1923-1933. Das »schwarze Buch«, fünf Jahre nach Eingliederung des Wehrwolf in die SA gedruckt, dokumentiert anhand von chronologisch gesammelten Zeitungsmeldungen die Geschichte des nationalrevolutionären Kampfbundes unter der Totenkopffahne.

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