Neues/Suche
Periodika
Werkausgaben
Lyrik
Dramatik
Literarische Prosa
Philosophie

Religion
Geschichte/Politik
Musik und Kunst
Naturkunde
Autoren
Verlag
Impressum/AGB
ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

Dieses Feld dient als eine Art Notizzettel für Ihre Bücherwünsche. Irrtümlich notiertes können Sie durch die Zurückfunktion Ihres Browsers wieder löschen. Beim Bestell­abschluß können Sie die gewünschten Mengen ändern. Zwischen den Programmen und Autoren können Sie sich während des Notierens frei bewegen. Bestellungen über dieses Formular werden in Deutschland versandkostenfrei geliefert, wenn der Bücher-Bestellwert (CDs werden nicht mitgezählt) 17 € übersteigt, sonst zzgl. 2,80 € pauschal. Ins Ausland berechnen wir 80 Cent Porto je 100 Gramm, minimal 4 €, in EU-Staaten maximal 12 €. Endverbraucher genießen Widerrufsrecht, Buchhändler Sonderbedingungen laut Impressum/AGB. Unsere Verpackungen sind für die Entsor­gung als Hausmüll (blaue Tonne) lizensiert. Wenn Sie das Formular verlassen, können Sie es durch die Chronik Ihres Browsers wiederherstellen.

92637094 Lange, Tagebuecher aus dem Zweiten Weltkrieg24.00 €

Bestellung abschließen



Stichworte (je mind. 4 Buchstaben):      Verlag:      Katalog:      

Karl Wolfskehl
wurde 1869 in Darmstadt geboren. Er entstammt einer alteingesessenen jüdischen Familie Hessens, studierte Germanistik in Berlin, Leipzig und Gießen. Entscheidend für seinen Lebensgang war die Freundschaft mit Stefan George, an dessen »Blättern für die Kunst« er seit 1894 mitarbeitete. Gemeinsam mit George gab er 1901 bis 1903 »Deutsche Dichtung« in drei Bänden heraus. Seit 1903 lebte er in München, sein Haus in Schwabing war ein Sammelpunkt des George-Kreises, gleichzeitig bildete es eine weltoffene Stätte des Münchener geselligen Lebens. 1933 ging Karl Wolfskehr ins Exil nach Italien, 1938 nach Neuseeland, dort starb er 1948 in Bayswater/Auckland. Karl Wolfskehl ist neben Stefan George die stärkste dichterische Potenz im Kreis der »Blätter für die Kunst«. Bereits sein Frühwerk, das in den »Gesammelten Dichtungen« (1903) publiziert wurde, zeigt neben dem Einfluß Georges durchaus eigenständige Züge, die vor allem in der Wahl von Stoffen aus der dionysischen Sphäre, in der Neigung zu Hymnus und Dithyrambus zutage treten. Apokalyptische Visionen stehen im Mittelpunkt des Bandes »Der Umkreis« (1927). Der Dichter hält im Stile der Propheten des Alten Testaments ein Strafgericht über seine Zeit, die Kühnheiten der Wortfügung und die Kraßheit der Bilder bezeugen eine Nähe zum Expressionismus, von dessen Protagonisten Karl Wolfskehl sich scheidet durch seine archaische Sprachgewalt und den Rückgriff auf frühe Mythen und Kulturen. Das erste Buch seiner Exildichtung, »Die Stimme spricht« (1934), ist bestimmt von der Besinnung auf jüdisches Schicksal und jüdische Tradition. In dem letzten Gedichtband »Die drei Welten und das Lebenslied« gelingt dem Dichter die große Synthese: die drei Überlieferungen, aus denen sein Werk schöpft, die deutsche, die jüdische und die mediterrane, sind ineinander verwoben, neben Versen von größter Bilderfülle und Farbenpracht stehen tragisch ekstatische Anrufungen und liedhaft schlichte Gebilde, in denen der Dichter, den es »auf Erdballs letzten Inselriff« verschlagen hat, um die verlorene Heimat trauert. Mit der Gesamtausgabe der Gedichte von Karl Wolfskehl macht die Edition Arnshaugk das Werk eines Autors wieder zugänglich, der in Versen von starker Eigenwilligkeit und enormer Sprachkraft eine Welt geschaffen hat, die ebenso schroff wie monumental in der vielfach von Bescheidung und Verzicht geprägten lyrischen Landschaft unseres Jahrhunderts ragt.
Wolfskehl, Karl: Die Stimme spricht. Gesammelte Gedichte, Bd 2. 1997. 207 S. 303 gr. ISBN 3-926370-30-0. Lw. 28,– €*

Mit dem Gedichtbuch »Die Stimme spricht« thematisiert der Autor jüdisches Schicksal in der von Nationalsozialismus und Zionismus erzwungenen Polarisierung zwischen »deutsch« und »jüdisch«. Mit seiner Exildichtung »Die drei Welten und das Lebenslied« gelingt ihm die Synthese seiner Traditionen, der hebräischen, der griechisch-römischen und der deutschen. Dazwischen steht die ergreifende Trauer dessen, den es »auf Erdballs letzten Inselriff« (Neuseeland) verschlagen hat und dessen Stimme bei allen in Europa um Macht ringenden Parteien nichts zählt. Eine Auswahl aus dem Nachlaß und Gelegentlichem rundet die Ausgabe ab.

Titel notieren

Wolfskehl, Karl: Der Meister und der Tod. Gesammelte Gedichte, Bd 1. 1997. 207 S. 312 gr. ISBN 3-926370-29-7. Lw. 28,– €*

Mit der Gesamtausgabe der Gedichte von Karl Wolfskehl in zwei Bänden macht der Verlag das Werk eines Autors wieder zugänglich, der in Versen von starker Eigenwilligkeit und enormer Sprachkraft eine Welt geschaffen hat, die ebenso schroff wie monumental in die vielfach von Bescheidung und Verzicht geprägte lyrische Landschaft unseres Jahrhunderts ragt.
Im ersten Band befinden sich die »Gesammelten Dichtungen«, der »Umkreis« und allerlei Verstreutes aus der Zeit dieser beiden Bücher.

Titel notieren

Wolfskehl, Karl: Du bist allein, entrückt, gemieden. Briefwechsel aus Neuseeland 1938-1948. 2. Aufl. 1988. 2 Bde. zs. 1333 S. 2120 gr. ISBN 3-89244-100-6. Gb. 39,– €

Titel notieren

Schuler, Karl-Heinz: Alfred Schuler Bibliographie. 2. Aufl. 2018. 180 S. 300 gr. ISBN 3-944064-82-8. Kt. 22,– €

Der Dichter und Mysterienforscher Alfred Schuler bildete um 1900 in München zusammen mit Karl Wolfskehl und Ludwig Klages die legendäre Kosmische Runde und war eine der zentralen und zugleich geheimnisvollsten Gestalten der Schwabinger Boheme. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine während des Ersten Weltkriegs gehaltenen Vorträge "Vom Wesen der Ewigen Stadt" bekannt, in denen er nicht nur eine metaphysische Deutung des römischen Imperiums vornahm, sondern auch eine streng dualistische Geschichtsphilosophie entwarf und eine fundamentale Kritik des gegenwärtigen Zeitalters vorlegte. Obwohl Schuler zu Lebzeiten kaum etwas veröffentlicht hat, erfuhren seine neognostischen und neopaganen Anschauungen eine vielfältige Rezeption, die sich in den Werken so bedeutender Zeitgenossen wie Stefan George, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Oswald Spengler und Carl Schmitt niederschlug. Die vorliegende Bibliographie verzeichnet in mehr als 1000 Einträgen erstmals alle zwischen 1891 und 2006 erschienenen Texte von und über Schuler, darunter eine Fülle entlegenen und unbekannten Materials. Sie dokumentiert damit eine einzigartige kryptische Wirkungsgeschichte und ist für jede Beschäftigung mit Alfred Schuler sowie den Münchner Kosmikern ein unentbehrliches Hilfsmittel.

Titel vorbestellen

Stottmeister, Jan: Der George-Kreis und die Theosophie. Mit einem Exkurs zum Swastika-Zeichen bei Helena Blavatsky, Alfred Schuler und Stefan George. 2014. 432 S. 720 gr. ISBN 3-8353-1197-2. Gb. 39,90 €

Die Wirkungsgeschichte der Theosophie prägt auch die Geschichte des Kreises um den Dichter Stefan George. Sie ist nachweisbar in der Symbolik, mit der Georges Buchgestalter Melchior Lechter die Publikationen des Kreises versah, und im Mitgliedsregister der Theosophischen Gesellschaft, das neben Lechter auch Karl Wolfskehl und andere George-Anhänger verzeichnet. Während Zeitgenossen wie Ernst Bloch versuchten, George mit der Theosophie zu vereinbaren, begann George selbst die weltanschauliche Identität seines Kreises ab 1910 durch programmatische Abgrenzungen von der Theosophie zu konturieren. Ein Motiv dieser Abgrenzungen ist die Konkurrenz, die seine poetische Messiasfigur Maximin durch die theosophische Messiasfigur Krishnamurti erhielt.Den George-Kreis und die Theosophische Gesellschaft verbindet auch die Verwendung der Swastika als Erkennungsmarke.

Titel notieren

Gauger, Klaus (Hg.): Arnshaugk. Ein Lesebuch. 2009. 145 S. 160 gr. ISBN 3-926370-36-X. Kt. 5,– €*

Das Lesebuch enthält Aufsätze von Sebastian Martius, Andreas Müller, Rudolf Drechsel, Marcel Thoma, Alexander Blöthner, Dieter Wolf, Fritz Usinger, Wolf von Aichelburg, Peter Tanz und Klaus Gauger. Weiterhin eine Tagebuchnotiz von Rolf Schilling zu Serge Mangin und zwei Buchbesprechungen von Daniel Bigalke und Wolfgang Schühly: zum Jahrbuch für Natur und Mythos und zu Florian Kiesewetters »Sternbildsonate«. Dann folgen Gedichte von Karl Wolfskehl, Fritz Usinger, Horst Lange, Oda Schaefer, Helmut Bartuschek, Wolf von Aichelburg, Rolf Schilling, Joachim Werneburg, Uwe Lammla, Wolfgang Schühly, Uwe Haubenreißer, Timo Kölling, Uwe Nolte und Florian Kiesewetter.
Videovorstellung Videovorstellung

Titel notieren

Voit, Friedrich: Karl Wolfskehl. Leben und Werk im Exil. 2005. 816 S. 920 gr. ISBN 3-89244-857-4. Gb. 24,90 €

Mit dem Beginn des Exils setzte eine neue schöpferische Phase ein, die bis zu seinem Tode im fernen Neuseeland anhalten sollte. Es sind die Gedichte und die Briefe des letzten Lebensabschnitts, die heute das Bild bestimmen, mit dem er in die Literaturgeschichte eingegangen ist. Trotz des bisweilen fast überwältigenden Gefühls des Verlustes von Heimat, Familie und Freunden bewahrte sich Wolfskehl eine erstaunliche Vitalität.

Titel notieren

Aler, Jan: Symbol und Verkündung. Studien um Stefan George. 1976. 375 S. 895 gr. ISBN 3-7835-0161-X. Lw. 28,– €*

Zum Geleit - Im Anfang war die Reminiszenz. Rilke, George, Hofmannstal - Lebenskrise und Selbstergründung bei George und Verwey - Wegscheide. Wie Verwey und George sich trennten - Kunst der Komposition im Teppich des Lebens - Rembrandts Luminismus. Wie Verwey und George ihn diskutierten - Dynamische Monumentalität im Stern des Bundes - Symbol und Verkündigung im Lebenswerk von Karl Wolfskehl - Nachschrift, Beilagen.

Titel notieren

Kotowski, Elke / Mattenklott, Gert (Hg.): O dürft ich Stimme sein, das Volk zu rütteln! Leben und Werk von Karl Wolfskehl (1869-1948). 2007. 254 S., 28 Abb. 500 gr. ISBN 3-487-13303-2. Gb. 48,– €

Karl Wolfskehl verkörpert wie kaum ein anderer seiner Generation die deutsch-jüdische Symbiose in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als „jüdisch, römisch, deutsch zugleich“ hat sich Wolfskehl – unter Einbeziehung der abendländischen Tradition – selbst bezeichnet, und dieser Charakterisierung entsprachen sein Selbstverständnis wie gewichtige Teile seines literarischen Werkes, zumal in der Emigration, die für ihn unmittelbar nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 begann. Daneben kann Wolfskehl aber auch als Repräsentant des deutschen Bürgertums und der Intellektuellen in der beginnenden Moderne gelten: mit seiner umfassenden Bildung, seinem intellektuellen Netzwerk und der ,Verkörperung des Typus‘ des Privatgelehrten.

Titel derzeit nicht lieferbar