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ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

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88138023 Usinger, Himmlische Heimkehr16.00 €
86901164 Werneburg, Schlangenfueszige Goettin14.60 €

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Aichelburg, Wolf von: Tuskische Gärten. Gedichte. 1993. 303 S. 406 gr. ISBN 3-926370-19-X. Lw. 22,– €*

Der Gedichtband »Tuskische Gärten« enthält eine repräsentative Auswahl aus den in Rumänien erschienenen Büchern »Herbergen im Wind«, »Vergessener Gast«, »Pontus Euxinos« und »Lyrik, Dramen, Prosa«. Weiterhin die in Haft und Verbannung entstandenen Gedichte »Frühling in Midia«, eine Auswahl aus den in Innsbruck erschienenen Bänden »Aller Ufer Widerschein«, »Corrida«, sowie Unveröffentlichtes aus allen Lebensaltern: »Das trunkene Lied«, »Gestalt und Schicksal«, »Tuskische Gärten«, »Das Eiland«, »Am Rande der Nacht«.
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Bartuschek, Helmut: Waldamtmann. Gedichte. 2018. 272 S. 400 gr. ISBN 3-944064-98-4. Gb. 28,– €

Helmut Bartuschek hat das Programm der naturmagischen Schule fortgeführt, als es längst schon nicht mehr in Mode war. Mancher hat ihn belächelt, mancher hielt es für Altersstarrsinn. Aber er hat so eine konzeptionelle Kontinuität gewahrt, an die die Enkel und Urenkel anknüpfen konnten. Der Mensch als Holzknecht im Dienste des Waldamtmannes Tod, umgeben von Wichtel, Zieselmaus, Natter und Specht, wo die Krähe aus dämmriger Nebelzeit weissagt.
Unsere Ausgabe vereinigt sämtliche Gedichte des Gleiwitzers von der »Erde« über »Verwandelte Welt« und »Fährten und Horizonte« bis zu »Die Häutung des Schlangenkönigs«.

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Böll, Norbert: Frohkost. Ein Menü in fünf Gängen. Gedichte. Mit Illustrationen des Autors. 2010. 109 S., 81 Zeichn. 150 gr. ISBN 3-926370-93-9. Kt. 12,– €*

Ein Menü von skurril-ironisch über satirisch zu bitter ernst. Der Autor bietet in sauberen Reimen und exakter Metrik Kabinettstückchen der scharfen Zunge. Dabei scheint er in seiner Sicht auf den Menschen und seine Umtriebe dem Philosophen Arthur Schopenhauer verwandt.
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Engelbert, Friedrich: Vor dem Dorfe Avram. Gedichte. 2013. 237 S. 300 gr. ISBN 3-944064-03-8. Gb. 18,– €

Der Autor sieht in dem transsilvanischen Avram – Abraham – ein poetisches Urdorf, das mit seinem schlesischen Geburtsort von 1939 und dem thüringischen St. Kilian im Henneberger Land bei der Kleinstadt Schleusingen, ehemals mittelalterliche Grafschaft und zuletzt preußische Kreisstadt am Südabhang des Thüringer Waldes, verschmilzt. Auf diese Weise stellt der Buchtitel die Einheit von Raum und Zeit der verschiedenartigen lyrischen Reflexionen her.
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Heibert, Ludwig: Ansichten, Empfindungen, Erinnerungen. Gedichte. 2014. 103 S. 120 gr. ISBN 3-944064-16-X. Gb. 16,– €*

Als der Kriegsversehrte, Sowjetzonenflüchtling und langjährige Lehrer und Schulleiter 2008 im Alter von 92 Jahren starb, hinterließ er seinen Töchtern eine umfangreiche Gedichtsammlung aus vielen Jahren, in der Natur und Landschaft, Öffentliches und Persönliches eng mit dem Glauben und dem Bekenntnis verbunden sind.

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Hohentramm, Alexander von: Bilder aus der deutschen Gegenwart. Gedichte nebst einem Wörterbuch zum besseren Verständnis. 2006. 192 S., Anh. 285 gr. ISBN 3-939725-00-5. Kt. 14,80 €*

Heiter und zornig. Im Gegensatz zu vielen Büchern ähnlichen Titels wird dieses dem seinen vollauf gerecht.

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Jahn, Burkhard: Himmelblauer November. Gedichte. 2015. 207 S. 300 gr. ISBN 3-944064-38-0. Lw. 18,– €*

Diese Auswahl aus mehr als vier Jahrzehnten umfaßt Clownerien und Kabarettistisches ebenso wie Skizzen und „Ölgemälde“ trauriger Seelenlagen, enthält Feiern des Schönen und Beschwörung des Schrecklichen. So unterschiedlich wie die Temperaturen des Lebens, so unterschiedlich die Formen, in denen die Seele des Dichtenden sich artikuliert.
Neben und nach diversen Publikationen – Libretti für musikalische Werke, Feuilletons, Erzählungen, Gedichtveröffentlichungen in Anthologien – escheint mit hier erstmalig eine größere Sammlung von Gedichten.
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Kiesewetter, Florian: Sternbildsonate. Gedichte. 2009. 72 S. 100 gr. ISBN 3-926370-38-6. Kt. 8,– €

Seit langer Zeit ein lyrisches Debüt, das inhaltlich und formal aufhorchen läßt. Die 33 vielstrophigen gereimten Gedichte lassen sich in drei Gruppen einteilen: Die erste Gruppe erinnert an Gothic-Kultur, an die Schwarze Szene mit ihrer Faszination für Gräber und Grüfte. Diese Gedichte entsteigen einer traumgeleiteten Phantasie, deren Bezugspunkte das Ende, der Untergang, der Schrecken und die Nacht sind. Apokalyptisches steht im Vordergrund. Die Düsternis wird von zarten Liebesgedichten unterbrochen, die an die Minne des Mittelalters gemahnen und aus denen die Sehnsucht einer Generation nach Ritualen und überpersönlichem Eingebundensein steht. Zum Ende hin zeigt sich eine Überwindung des Nihilismus und eine Vermählung der beiden Gedichtgruppen. Die dritte Gruppe sind astrologisch orientierte Selbstbestimmungen, die schließlich in der heimatlichen Landschaft des Harzes ihren Kulminationspunkt finden.
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Klepper, Jochen: Ziel der Zeit. Die gesammelten Gedichte. 2013. 95 S. 180 gr. ISBN 3-944064-12-7. Gb. 16,– €

Jochen Kleppers Gedichte werden meist einseitig von seinem tragischen Tod 1942 her betrachtet, als gehöre sein Werk vor allem in Geschichte der Judenverfolgung. Dabei gerät in den Hintergrund, daß der bekennende Christ und Preuße den Nationalsozialismus und vor allem den »Preußenschlag« als Kontinuitäten einer Unheilsgeschichte seit 1914 betrachtete. Sein »Herr, laß uns wieder einen König sehen«, aber auch sein berühmter Roman »Der Vater« sprechen deutsche Sehnsüchte aus, die unvermindert aktuell sind.

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Köhler, Horst: Skizzenbuch einer Wanderschaft. Gesammelte Gedichte. 2014. 307 S. 420 gr. ISBN 3-944064-13-5. Lw. 28,– €*

Horst Köhler gehört einer Generation an, die man im Sprachgebrauch der Nachkriegsjahre auch als „vergessene“ oder „verlorene“ bezeichnet hat, treffender aber wäre sie wohl benannt als die Generation, die um ihre Jugend betrogen wurde. Aus dieser ernüchterten und desillusionierten Gruppe, die als Zeitzeuge oft übergangen wird, sind künstlerische Charaktere hervorgegangen, die das Erlebte auf anderen Ebenen zu verarbeiten suchten. Aufgewachsen mit den Idealen klassischer Bildung haben sie über die Kahlschläge der Geschichte etwas gerettet, das überleben durfte: einen kultivierten, hohen Stil und den Mut zu Schönheit und Romantik – auch gegen das Verdikt modernistischen Zeitgeschmacks.
Die hier gesammelten Gedichte wuchsen im Stillen heran, bedurften auch dieser Zurückgezogenheit, um zu reifen. Bisher nur in einer kleinen Auswahl der Öffentlichkeit bekannt, stehen hier Verse und Strophen von großer Meisterschaft, in denen nicht nur das äußere Erleben, sondern auch innere Zwiesprachen, Träume, Visionen, Zweifel und Hoffnungen eine poetische Heimstatt gefunden haben.
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Lammla, Uwe: Die alte Linde. Gedichte. 2013. 264 S. 260 gr. ISBN 3-926370-56-4. Kt. 16,– €*

Die Linde ist nicht nur der Baum des Volkes und der Baum der Liebe, sondern auch der Baum der Deutschen. Mögen die Germanen die Esche ins Zentrum des Himmels gesetzt haben, mag es seit der Reformation zahllose Versuche gegeben haben, die Eiche in diesen Rang zu erheben, die Linde blieb das Herzblatt des Deutschen, obwohl sie wie das Christentum über die Alpen zu uns kam. Dies hängt nicht zuletzt mit ihrem enormen Lebenswillen und ihrer Formenvielfalt zusammen. In den beiden Büchern der »Alten Linde« sucht der Dichter besonders mächtige und eindrucksvolle Winter- und Sommerlinden in deutschen Landen auf und zeigt das innige Miteinander von Mensch und Baum. Mit »Schnitterfest« ist dem Buch eine weitere Sammlung mit vermischten Gedichten beigegeben.
Weitere Werke von Uwe Lammla finden Sie unter »Werkausgaben«.

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Lammla, Uwe: Idäisches Licht. Gedichte mit Zeichnungen und Aquarellen von Serge Mangin. Nachwort von Johannes Nollé. 2008. 191 S. 488 gr. ISBN 3-7749-3582-3. Gb. 18,– €*

Uwe Lammla hat seinen Freund Serge Mangin - jenen großen zeitgenössischen französischen Skulpteur und Wahlmünchener, dem er die Verse seines »Kouros« gewidmet hat - dafür gewinnen können, Aquarelle zu dieser Ausgabe seiner Gedichte beizusteuern. Nicht als ob das bildertrunkene Gedichtbuch noch der Illustration bedürfte! Unter diesem Aspekt sind die Bilder Mangins eine Zugabe, die thematisch Ähnliches und oft Gleiches evozieren, aber auch eine Gegengabe für den den Poeten, ein Antidoron. Ihre Aufnahme in dieses Buch macht sie zu einem Unterpfand der Freundschaft und Seelenverwandtschaft zweier Künstler unserer Zeit. Wie Lammla hat Mangin zeit seines Lebens versucht, die Botschaften des Meeres der Mitte in Idealskulpturen – wie Archilochos, Nausikaa und Polemos – umzusetzen und in seinen Porträts, etwa Ernst Jüngers oder des Altkanzlers Kohl, aufscheinen zu lassen. Seine Hände wurden bei allen diesen Schöpfungen, ich bin mir sicher, vom »Idäischen Licht« geführt. (Aus dem Nachwort)

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Lange, Horst: Das tägliche Brot. Gedichte. 2010. 115 S. 130 gr. ISBN 3-926370-48-3. Kt. 10,– €*

Die Gedichte dieses Bandes umfassen alles, was an lyrischen Arbeiten zwischen 1927 und 1947 entstand, abgesehen von einigen Manuskripten, die während des Krieges verloren gegangen sind. Die Gedichte sind in mehreren Gruppen chronologisch geordnet und geben Gelegenheit, den Weg des Dichters zu überblicken.
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Lersch, Heinrich: Kriegsgedichte. 2011. 134 S. 160 gr. ISBN 3-926370-44-0. Kt. 12,– €*

Heinrich Lersch, allgemein als katholischer Arbeiterdichter verstanden, hat sich durch seine, oft auch der Zeit geschuldeten, Widersprüche einer klaren Einordnung widersetzt. Unter den Expressionisten bleibt er ein Sonderling, zu stark mit seinem Beruf als Kesselflicker verbunden, um mit anderen der schriftstellerischen Zunft vergleichbar zu sein. Die Kriegsgedichte haben schon durch den Gegenstand einen einheitlichen Typ, aber sie haben ihn auch in der Form. Diese reicht von gewohnten Strophengebilden bis zu rhapsodisch ausgreifenden Langzeilern, in denen sich die neu erwachte Ausdruckskraft ausströmt. Beide Formmöglichkeiten verbindet er durch den Reim. Aber die Entwicklung vom einen Typ zum anderen hin ist unverkennbar, und sie geht fast parallel mit der inneren Wandlung von der Kriegsbegeisterung zum Leiden am Kriege.

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Müller, Arno: Fallende Sterne. Die Natur und ihre Zerstörung im Spiegel der Dichtung. 2007. 248 S. 540 gr. ISBN 3-9810057-6-7. Gb. 10,– €*

Die hier vorgelegte Anthologie klassischer und zeitgenössischer Naturgedichte geht auf eine Auswahl zurück, die Arno Müller in den achtziger Jahren zusammengestellt hat und als lyrischen Beitrag zur Korrektur eines einseitigen instrumentellen Naturzugangs ansah. Sie versammelt Gedichte unterschiedlichster Zeiten und Völker, legt den Schwerpunkt aber vor allem auf das 19. und 20. Jahrhundert.
In drei Hauptteilen – ‚Die heile Welt’, ‚Vertriebensein und Sehnsucht’ sowie ‚Klage und Anklage’ – dokumentiert sie Wandlungen des menschlichen Naturverständnisses, wie sie sich in der Lyrik niedergeschlagen haben. Antike und mittelalterliche Dichter liefern das Paradigma einer noch ungebrochenen Welterfahrung, die für viele Autoren seit der Romantik zum Gegenstand einer Sehnsucht nach dem „verlorenen Paradiese“ wird. Klassiker der Weltliteratur stehen neben den Unbekannten und Abseitigen, romantisch-sentimentale Dichter neben kritischen und engagierten.

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Müller, Baal: Wendische Fahrt. Gedichte. 2016. 95 S. 200 gr. ISBN 3-944064-71-2. Lw. 15,– €*

In den dünnbesiedelten Landstrichen der Mark Brandenburg, an der Ostsee und in der Lausitz ist die heidnische Vergangenheit in Sage und Brauchtum länger lebendig geblieben. Der Dichter spürt die die Mittagsfrau und den Schlangenkönig der Wenden auf und überhöht seine Erlebnisse mythisch und mitunter phantastisch. Dabei wird Vergessenes und Verborgenes als überzeitlich erfahrbar. Er orientiert sich am Volkslied, verleiht ihm aber eine an den späten George erinnernde Schwere und düstere Schroffheit. Zuweilen spengt ein ausladender Stil in kühnen Enjambements das Strophenbett. Ein gewagtes Pathos des Schönen wie des Dunklen und Nachtseitigen.

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Nolte, Uwe: Du warst Orplid, mein Land! Gedichte. 2. erw. Aufl. 2015. 119 S., 3 Abb. 180 gr. ISBN 3-944064-56-9. Gb. 18,– €*

Uwe Nolte ist Musiker, Grafiker – und Lyriker. Er ist laut einer Familienlegende mütterlicherseits mit Martin Luther verwandt und wurde in Merseburg, dem Hort der »Merseburger Zaubersprüche« geboren. Dieser spezielle Platz und seine Magie prägten ihn und sein Werk auf allen Wegen – somit sind jeder Vers, jeder Klang und jedes Bild immer nur wieder Heimkehr und Bekenntnis. Bei hier vorgelegten, von Nolte illustriertem Band, der als verspätetes Jugendwerk und Abschluß seiner Romantik-Phase angesehen werden kann, handelt es sich um eine wesentlich erweiterte Neuauflage.
»Das Wort ›Barde‹, heute oftmals leichtfertig oder abschätzig gebraucht, bezeichnet ursprünglich den Dichter als Sänger. Für Uwe Nolte wäre es zutreffend und ein Ehrentitel. Er hat den Ton, der ergreift und zu Herzen geht, und auch, was wir Artisten lieben: Linie, Haltung, Stil.« Rolf Schilling
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Nolte, Uwe: Falke Heime. Gedichte. 2016. 127 S., 3 Abb. 220 gr. ISBN 3-944064-62-3. Gb. 18,– €*

Der neue Gedichtband ist eine klingende Meditation über Herkunft und Sinn-Suche. Es ist ein Bekenntnis zum inneren Reich, zur Tradition, zu Form und Sinn. Noltes Verse raunen: Kein König sitzt auf dem Thron der Heimat, aber das Adeltum der Natur waltet und regiert nach wie vor – und wie in tausend Jahren. Wie Wälder, Wind und Wolken atmen Noltes Verse im Gleichmaß des Ewigen auf und ab. Schroff klingen sie im Zweifel, kraftvoll im Hoffen und Glauben an das Morgenrot abendländischer Wiederkehr in Zeiten von Verlust und Abschied.
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Nolte, Uwe: Schirjajewo. Gedichte. 2017. 107 S., 3 Abb. 205 gr. ISBN 3-944064-90-9. Gb. 18,– €*

Uwe Noltes vierter Gedichtband ist eine Huldigung an das »Abenteuerliche Herz«. Schirjajewo ist ein russisches Dorf an der Wolga, nahe der Stadt Samara, wo etwa Ilja Repin wirkte. Unter freiem Himmel, bei Adler und Wolf keimten die Bilder, die sich hier in stiller Anklage gegen die Formlosigkeit der Moderne versammeln. Einige Gedichte dieses Bandes werden im Olpid-Album »Deus vult« zu hören sein.

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Nolte, Uwe: Wilder Kaiser. Gedichte. 2014. 103 S., 2 Abb. 140 gr. ISBN 3-944064-28-3. Gb. 18,– €*

Uwe Noltes erster Gedichtband, der sein Jugendwerk zusammenfaßt, erschien zu einem Zeitpunkt, als er sich selber mehr als Bildender Künstler verstand. Aber die Vorstellung, die Kunst sei politisch weniger umstritten als die populäre Musik, war trügerisch und der Suchende verließ seine mitteldeutsche Heimat fast fluchtartig. Dieser zweite Gedichtband ist das Bekenntnis einer wundersamen Gnade, die ihm in der Bergwelt Tirols widerfuhr. Landschaft und Liebe führen ihn zurück zu seinen Quellen, zum Glauben, der nun geschärft auf die Zeit und ihre Gottverlassenheit blickt. Das Buch macht Mut, sich von zeitgemäßen Blendungen zu lösen und die Offenkundigkeit des Heils wiederzuentdecken.
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Schaefer, Oda: Balladen und Gedichte. 1995. 143 S. 260 gr. ISBN 3-926370-28-9. Lw. 24,– €*

Vielseitig begabt und von früh an künstlerisch tätig, fand Oda Schaefer als Lyrikerin in den späten zwanziger Jahren ihren eigenen Ton. Ausgehend vom Erlebnis der schlesischen Landschaft, erschloß sie jenen trächtigen Grund von Wasser, Sumpf, Moor, Ried und Gras für ihr Gedicht, ein Reich der Fruchtbarkeit und der Verwesung, aus dem sich das Leitmotiv ihrer Verse entwickelt: der Tod als Verwandlung, die Wiederkehr des Lebendigen. Im Ringen um das sinnlich konkrete Bild, in der detailgenauen Fassung des Angeschauten trifft sich Oda Schaefer mit anderen Dichtern der Zeit um 1930, die sich um eine Erneuerung der Naturlyrik bemühten und mit denen sie persönlich befreundet wir: Elisabeth Langgässer, Peter Huchel, Günter Eich. Von ihnen unterscheidet sie sich durch die romantisch-elegischen Züge ihrer frühen Dichtung. Die Verse der Nachkriegszeit wirken karger und lakonischer, was die späten Gedichte mit den ersten verbindet, ist die Sehnsucht nach Verzauberung und das pantheistische Weltgefühl. Diese Ausgabe stellt das lyrische Werk Oda Schaefers zum ersten Mal in seiner Gesamtheit vor und dokumentiert damit eine unverwechselbare Stimme in der deutschen Dichtung des zwanzigsten Jahrhunderts.

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Schilling, Rolf: Im Spiegel der Blitze. Gedichte. 2017. 287 S. 387 gr. ISBN 3-944064-40-2. Lw. 28,– €*

Das Buch enthält die Gedichtsammlungen »Mund von Ur«, »Wallers Granat«, »Schwebers Domäne«, »Oktober-Oden« und »Widder am Spring«.

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Schilling, Rolf: Lingaraja. Gedichte. 2012. 320 S. 560 gr. ISBN 3-941094-06-8. Gb. 19,80 €*

Das Buch enthält Gedichte aus den Jahren 1997 bis 2011: »Wiedergänger«, »Refugium«, »Hort in Lohe«, »Lingaraja« und »Quester in Gold«.
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Schilling, Rolf / Breker, Arno: Tage der Götter. Gedichte und Bilder. 1991. 78 S. 264 gr. ISBN 3-926370-15-7. Lw. 34,– €*

Nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze besuchte Rolf Schilling den von ihm verehrten Bildhauer Arno Breker in Düsseldorf. Arno Breker zeigte sich fasziniert von der Werkausgabe des Dichters und der Kongruenz von dessen Gestaltenwelt mit seinem eigenen klassischen Menschenbild. Aus dieser Begegnung erwuchs die Arbeit an dem gemeinsamen Buch »Tage der Götter«, das im Januar 1991, wenige Wochen vor dem Tod Arno Brekers abgeschlossen wurde. So stellt dieses Buch ein Vermächtnis des Künstlers dar und bezeugt, indem es die Brücke zwischen den Generationen schlägt, die Wiedergeburt der mythischen Weltsicht in der neueren deutschen Dichtung.
Weitere Werke von Rolf Schilling finden Sie unter »Werkausgaben«.

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Usinger, Fritz: Gesänge jenseits des Glücks. Gedichte. 1993. 133 S. 222 gr. ISBN 3-926370-17-3. Lw. 15,– €*

Die Alterslyrik des Dichters ist herb und knorrig, immer wieder aber auch von einer herzlichen Schlichtheit. Der Titel deutet an, daß das Werk eigentlich abgeschlossen ist, denn »Glück« ist für den Dichter die Inspiration und der weit schwingende Gesang. Daß jenseits des Gesanges Gesänge geschrieben werden, ist eigentlich paradox. Es ist dies die Freiheit dessen, der nicht mehr um Formen und Deutungen ringt, sondern sich an der Vielfalt der Nachträge und Einfügungen erfreuen kann.

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Usinger, Fritz: Grund und Abgrund. Gedichte. 1993. 123 S. 212 gr. ISBN 3-926370-18-1. Lw. 15,– €*

Mit »Früh und spät« beginnt es, Weisheitsdichtung, die all des Schrecklichen inne ist, und sich doch an den vielen Dingen erlaben kann, die in der Natur, in der biblischen und mythischen Überlieferung aufscheinen. Gedankensplitter, die der Autor zu Perlenketten aufreiht.

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Usinger, Fritz: Himmlische Heimkehr. Gedichte. 1977. 118 S., Zeichn. 462 gr. ISBN 3-88138-023-X. Kt. 16,– €*

Fritz Usinger bezeichnete dieses Gedichtbuch als sein wichtigstes, da hier sein lebenslanges Bemühen, den außerirdischen Raum und die kosmische Unendlichkeit für das Gedicht fruchtbar zu machen, in eine metaphysische Heimkehr zur Erde mündet.

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Usinger, Fritz: Meerstern. Französische Gedichte von Hugo, Mallarmé, Apollinaire, Arp, Tzara, Heredia, Eluard, Supervielle, Artaud, Marc, Follain, Segalen in deutschen Versen. 1978. 67 S. 140 gr. ISBN 3-88138-037-X. Kt. 8,50 €*

Französische Dichtung und französisches Denken und Empfinden haben in Fritz Usingers Werken lebhaften Widerhall gefunden. Die Blütenlese dieses Bandes macht dies eindrucksvoll deutlich.

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Usinger, Fritz: Opal und Pfauenfeder. Englische Gedichte von Donne, Shelley, Keats, Swinburne in deutschen Versen. 1975. 18 S., Zeichn. 88 gr. ISBN 3-88138-014-0. Gh. 8,– €

Diese sorgsam ausgewählten Prunkstücke der englischen Dichtung zeigen Usinger als großen Meister der Übersetzungskunst.

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Werneburg, Joachim: Die Klage der Gorgonen. Gedichte. 2008. 256 S. 278 gr. ISBN 3-86703-752-3. Kt. 15,20 €

Der Einstieg in den Gedichtband Joachim Werneburgs erfolgt mit dem Zyklus „Etruskisches Tarot“, der Titel knüpft an das bekannte Kartenspiel an. Geographisch verbleiben die Arbeiten des ersten Kapitels in Mittel- und Süditalien, klassischer Mythos und christliches Mittelalter begegnen sich. Im Abschnitt „Hier ist Rhodos“ wird der Bogen zu den griechischen Inseln gespannt, die Antike ist präsent, ihre Götter werden beredt. Mit dem dritten Kapitel „Das Grab des Wächters“ erfolgt ein Sprung nach Wales und Nordwestdeutschland. Der Nordwind überstreicht das Gebiet, keltisch-germanisches Heidentum klingt an. Und in Böhmisch-Krumau wird das Blei zu Gold. Das vierte Hauptstück „Das Gesicht der Eule“ verweilt in Westeuropa (Andalusien und Bretagne). Hier werden Motive der islamischen Welt sowie der Jungsteinzeit aufgegriffen. An das Neolithikum mit seinen Grabhügeln scheint das Alte Ägypten zu erinnern, dies wird in einer eigenen Gedichtfolge thematisiert. Das fünfte Kapitel „Die Burg des Zaunkönigs“ enthält naturlyrische Elegien, die in den mittleren Teil Deutschlands führen. Und der Abschnitt „Die Klage der Gorgonen“ bietet den von altgriechischer Überlieferung geprägten sizilianischen Doppelzyklus, er klingt mit dem Todes-Motiv aus.

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Werneburg, Joachim: Die Schlangenfüßige Göttin. Gedichte. Mit farbigen Graphiken von Walter Werneburg. 2008. 133 S., 14 farb. Abb. 148 gr. ISBN 3-86901-164-5. Kt. 14,60 €

Mit dem vorliegenden Band erweitert Werneburg die Welt des »Thüringer Meers« auch um Themen fernerer Länder. Noch auf einer Erhebung bei Erfurt offenbart sich das Geheimnis der Menschen-, vielleicht auch der Vogelsprache (»Der Drosselberg«). »Der Heilige See« erinnert dann an das germanische Heiligtum bei Niederdorla in Nordwestthüringen. Einer Biographie der durch Erfurt fließenden Gera gleicht »Der Dunkle Fluß«. Doch die »Gletschermühle« dreht sich bereits in den Hohen Tauern; im oberen Lauf der Ache wirkt der rätselhafte Schalenstein. Zu den Externsteinen, einer markanten Felsformation im Teutoburger Wald, führt ein weiterer Text. »Die Fahrt der Tiere« zeigt die Welt der eiszeitlichen Höhlenmaler; Schamanen stellen mit ihrem Jagdzauber die Frage: Was ist der Mensch? Das Titelgedicht konfrontiert uns mit den Skythen, die als Meister des Tierornaments bekannt sind. Zu dieser Dichtung schuf Walter Werneburg (1922 - 1999), Bildender Künstler und Vater des Autors, vierzehn Farbradierungen; sie sind dem Band beigegeben. In der Gedichtfolge »Aus den Haraiti-Gebirge« klingen später Motive aus der Avesta an, dem heiligen Buch der Alten Perser. »Die Orchidee« führt schließlich in das China der Sung-Dynastie, und der Leser steigt aus einer entrollten Papierrolle, »in der Hand eine gelbe Blume«.

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Wolfskehl, Karl: Der Meister und der Tod. Gesammelte Gedichte, Bd 1. 1997. 207 S. 312 gr. ISBN 3-926370-29-7. Lw. 28,– €*

Mit der Gesamtausgabe der Gedichte von Karl Wolfskehl in zwei Bänden macht der Verlag das Werk eines Autors wieder zugänglich, der in Versen von starker Eigenwilligkeit und enormer Sprachkraft eine Welt geschaffen hat, die ebenso schroff wie monumental in die vielfach von Bescheidung und Verzicht geprägte lyrische Landschaft unseres Jahrhunderts ragt.
Im ersten Band befinden sich die »Gesammelten Dichtungen«, der »Umkreis« und allerlei Verstreutes aus der Zeit dieser beiden Bücher.

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Wolfskehl, Karl: Die Stimme spricht. Gesammelte Gedichte, Bd 2. 1997. 207 S. 303 gr. ISBN 3-926370-30-0. Lw. 28,– €*

Mit dem Gedichtbuch »Die Stimme spricht« thematisiert der Autor jüdisches Schicksal in der von Nationalsozialismus und Zionismus erzwungenen Polarisierung zwischen »deutsch« und »jüdisch«. Mit seiner Exildichtung »Die drei Welten und das Lebenslied« gelingt ihm die Synthese seiner Traditionen, der hebräischen, der griechisch-römischen und der deutschen. Dazwischen steht die ergreifende Trauer dessen, den es »auf Erdballs letzten Inselriff« (Neuseeland) verschlagen hat und dessen Stimme bei allen in Europa um Macht ringenden Parteien nichts zählt. Eine Auswahl aus dem Nachlaß und Gelegentlichem rundet die Ausgabe ab.

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