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ARNSHAUGK VERLAG
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Aichelburg, Wolf von: Der Brand des Tempels. Dramen. 1993. 311 S. 412 gr. ISBN 3-926370-20-3. Lw. 24,– €*

Der Dramatiker Wolf von Aichelburg knüpft an eine österreichische Tradition an, die sich mit Namen wie Grillparzer und Hofmannsthal verbindet. Der Dramenband vereinigt unter dem Titel »Der Brand des Tempels« sieben Werke antiker Thematik, zwei davon wurden, früher nur im Entwurf vorhanden, erst 1992 vollendet. »Der Muttermord« (Versdrama), »Nochmals Odysseus«, »Der Tod des Peregrinos« (beide in Prosa) erschienen 1971 in Bukarest, die übrigen Versdramen »Helenas Entführung«, »Helenas Heimkehr«, »Medeas Kinder«, »Der Brand des Tempels« werden erstmals veröffentlicht.

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Grabbe, Christian Dietrich: Die Hohenstaufen. Ein Zyklus von Tragödien. 2020. 331 S. 505 gr. ISBN 3-944064-97-6. Gb. 24,– €*

»Eine andere mir merkwürdige Erscheinung, die während meiner Ferienaufenthalte in Frankfurt an mir vorüberging, war die von Grabbe. Ich hegte eine große Bewunderung für diesen Dichter und habe dieselbe, wenn auch nicht für alle, doch für einige seiner Werke bis heute bewahrt. Sein ›Friedrich Barbarossa‹ und ›Heinrich VI.‹ sind wahre deutsche Nationaldramen, auf die wir stolz sein können. Hier sind die ehernen Gestalten der Hohenstaufen und Heinrichs des Löwen in ihrer ganzen Größe lebendig geworden, und wie ist darin jeder deutsche Fleck verherrlicht! Was Grabbe erstrebte, ist ihm wirklich gelungen: ›Im Sonnenschein liegt der ganze deutsche Süden da, Adler schweben über Tirols Bergen, und die See braust um Heinrich des Löwen Staaten wie eine Löwenmähne.‹«
Adolf Friedrich Graf von Schack in »Ein halbes Jahrhundert«

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Hebbel, Friedrich: Demetrius. Dramenfragment. 2020. 159 S. 295 gr. ISBN 3-95930-229-0. Gb. 18,– €*

Der Fragmentcharakter des Fünfakters »Demetrius« ist wohl als Huldigung an Schiller zu verstehen, der über diesem Stoffe starb und dem Hebbel in seinen dramatischen Arbeiten leblang verbunden blieb. Ungeachtet des abrupten Schlusses ist der Spannungsbogen komplett ausgeführt. Denkbar ist auch, daß die Pünktchen nach der letzten Szene andeuten sollen, daß die Angriffe des katholischen Westens gegen die Erben des Byzantinischen Reiches und seiner Kirche nicht enden wollen. Das viel zu wenig beachtete Stück von Hebbel ist heute politisch hochaktuell.

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Hohentramm, Alexander von: Arminius. Ein deutsches Schicksal in Szenen. 2010. 107 S. 110 gr. ISBN 3-926370-52-1. Kt. 14,– €*

Der Weg des Arminius vom Anhänger römischer Kultur und Größe zum Führer der aufständischen Germanen wird in plastischen Szenen deutlich gemacht. Als er sich zwischen der Blutsbrüderschaft seiner frühen Kindheit, der Würde der germanischen Frau und dem Recht des Mannes, diese mit Waffen zu verteidigen, auf der einen und dem Imperium auf der anderen Seite entscheiden muß, wählt Arminius Recht und Freiheit des eigenen Volkes.
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Lammla, Uwe: Erex saga. Gesammelte Dramen, Bd 2. 2014. 315 S. 350 gr. ISBN 3-926370-76-9. Kt. 18,– €*

Der Band enthält die Dramen zu mittelalterlichen Stoffen »Laudine«, »Siegfrieds Tod«, »Engelhard«, »Der arme Heinrich«, und »Erex saga«.
Mittelalterfeste erfreuen sich großer Beliebtheit, in Buchtiteln ist von einer »populären Epoche« die Rede. Der moderne Mensch neidet dem mittelalterlichen die vielen Selbstverständlichkeiten, die Unmittelbarkeit des Rechts, die Farbenpracht der Stände und Feste und die größere Nähe von Kunst und Leben. Übersehen wird dabei gern, daß das Gottvertrauen bei Hoch und Niedrig Grundlage und Richtschnur aller Freiheit und Lebenslust bildete. Um dies zu zeigen, werden originär mittelalterliche Stoffe von Schnörkeln befreit und mit der Philosophie angereichert, die damals entstand.
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Lammla, Uwe: Götzenspiele. Gesammelte Dramen, Bd 3. 2022. 300 S. 460 gr. ISBN 3-95930-262-2. Gb. 22,– €

Der Band enthält die Dramen zu zeitgeschichtlichen Stoffen »Anna Luise«, »Hinz und Kunz«, »Der Mauerfall«, »Lob des Knasters«, »Muttermord«, »Hermann Sterl« und »Götzenspiele«.
»Anna Luise« spannt einen Bogen vom Jahre 1912 bis 1950, im Epilog zeigt sich sogar die Jahrtausendwende. Anna Luise von Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen, Gemahlin des letzten regierenden Fürsten im Deutschen Reiche, Freundin der Nietzsche-Schwester Elisabeth, zeigt in ihrem Leben beispielhaft Aufkommen und Wechsel der Ideologien nach dem Unverbindlichwerden der christlichen Weltanschauung.
Der Niedergang der Literatur geht mit einer Inflation der Literaturpreise einher. Wie man sich gegenseitig ehrt und beglückwünscht, auf der richtigen Seite zu stehen, zeigt »Hinz und Kunz«. Im übrigen wird deutlich, daß sich 1990 die schlechtesten Seiten beider deutscher Staaten unter der Aegide Amerikas vereinigten und wie dies lange vorbeitetet wurde.
»Muttermord« zeigt die Folgen der Fortpflanzungsmedizin. Eine Zwillingsschwangerschaft mit Teilabtreibung führt den Überlebenden heranwachsend in eine Selbstverachtung, aus der sich mit einem Muttermord zu befreien sucht. Eine Feministin sorgt für seine dauerhafte Wegsperrung. Das Drama zeigt, daß in der BRD Humanität nicht mit legalen Mitteln zu erreichen ist.
»Hermann Sterl« thematisiert einen Aussteiger in Rußland und die russische Art, mit der Fianzkrise von 2008 umzugehen.
»Götzenspiele« zeigt Schauspieler, die Corana-Lockdown und Russophobie in der Ukrainekrise zwingen, in ihren eigenen Lebensläufen dem zu folgen, was sie eigentlich nur nach Goethe spielen wollten. Die christliche Botschaft in der aktuellen Tragödie Deutschlands. Dieses Drama, im Herbst 2022 vollendet, erscheint hier erstmals.

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Lammla, Uwe: Musendämmerung. Gesammelte Dramen, Bd 1. 2014. 318 S. 350 gr. ISBN 3-926370-75-0. Kt. 18,– €*

Der Band enthält die Dramen zu antiken Stoffen »Punisches Lied«, »Polyphem«, »Nausikaa«, »Medea«, »Orpheus« und »Musendämmerung«.
In diesen gereimten Versdramen werden die tradierten Stoffe einer radikalen Neubewertung unterzogen. Der Autor zeigt, daß die Argonautenfahrt und die Odyssee aus einer Siegerperspektive geschrieben sind, die Parallelen zur heutigen Geschichtsfälschung aufweist. In der »Medea« stellt er den unverminderten Schrecken der klassischen Tragögie wieder her. Orpheus wird von allen operettenhaften Schnörkeln entkleidet, und damit die tiefe Tragik des Altertums an der Schwelle zum Christentum erlebbar gemacht. In der Musendämmerung zeigt sich außerdem, daß die Frohe Botschaft nichts an dem Umstande geändert hat, daß der Teufel der Herr der Welt ist und es die ewige Aufgabe des einzelnen bliebt, ihn zu besiegen.
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Piligrim, Roman: Die Sage vom Ritter Dalibor. Ein Mysterienspiel in vier Akten. Aus dem Russischen übertragen von Daniil Koshmanov und Uwe Lammla. 2013. 92 S., 24 Zeichn. 150 gr. ISBN 3-926370-97-1. Gb. 16,– €*

Der berühmte Feldherr Dalibor ist auf dem Heimweg aus der Schlacht in einen Hinterhalt geraten und hat durch den Fluch einer Hexe sein Augenlicht eingebüßt. Es ist ihm geweissagt, er könne es zurückerlangen, wenn er seine Geliebte Agnessa, die Tochter des Königs Wladislaw, heiratete. Er lernt als Blinder nach dem Gehör zu kämpfen und gewinnt Freunde, aber die Nachricht von der Vermählung Agnessas stürzt ihn in Verzweiflung, worauf er Jahre am Hof des Freundes zubringt. Als er erfährt, daß Agnessa doch noch unvermählt ist und sie der König als Turnierpreis gesetzt hat, scheint es zu spät. Wird er als Blinder die gefährliche Reise rechtzeitig schaffen und überdies alle Ritter besiegen können?

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Preckwitz, Boris: Niobe. Raum im Ausnahmezustand. Staatsaktion in fünf Akten. 2018. 156 S. 240 gr. ISBN 3-944064-93-3. Gb. 18,– €*

Mythos, Logos und Nomos – als Leitmotive menschlichen Tuns und Trachtens – öffnen die Bühne für das Schauspiel NIOBE. Die Handlung versetzt den archaischen Mythos der Königin Niobe von Theben in die Zeit der Perserkriege und spiegelt dabei die gesellschaftlichen und globalen Konflikte der Gegenwart. Die zentrale Botschaft lautet, daß es keine Autonomie ohne Kampfbereitschaft geben kann und wird. Dies fassen die heraklitischen Worte zusammen: Kämpfen muß das Volk um das Gesetz wie für die eigene Stadtmauer. Der Autor verbindet auf einzigartige Weise antikes Trauer- und Lustspiel, Barockoper, episches Theater, Farce, Burleske und Wanderbühne zu einem großen Welttheater.
Autoreninterview

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Schiller, Friedrich: Wilhelm Tell. Schauspiel. Zum Neujahrsgeschenk auf 1805. Mit Bildern von Sebastian Hennig. 2021. 167 S., 15 ganzseitige Zeichn. 300 gr. ISBN 3-95930-250-9. Gb. 16,– €*

Schillers großartiges Freiheitsdrama hat schon manche Generationen Deutscher ermutigt. In Zeiten, in denen der »Geßler­hut« verkannt und beschönigt wird, ist diese Ermutigung nötiger als jemals zuvor. Die packend illustrierte Ausgabe ist ein Muß für jeden Freiheitshungrigen, der unsere Klassiker aus verstaubten Schrank­wänden und schäbigen Schülerausgaben herausholen will. Auf daß der Geist Schillers unser Volk wieder beseele!

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Schilling, Rolf: Scharlach und Schwan. Gedichte und Dramen. 1990. 207 S. 312 gr. ISBN 3-926370-01-7. Lw. 22,– €*

Das Buch enthält die Gedichtsammlung »Scharlach und Schwan« und die Dramen »Wir spielen Macbeth« und »Siegfrieds Tod«.

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Werfel, Franz: Paulus unter den Juden. Dramatische Legende in sechs Bildern. 2022. 111 S. 240 gr. ISBN 3-95930-240-1. Gb. 18,– €*

Wie der Traum die tiefere Rekonstruktion des persönlichen Lebens, so ist die Tragödie die tiefere Rekonstruktion des Weltgeschehens.
In diesem Sinne ist „Paulus unter den Juden“ eine historische Tragödie. Nicht die Religion wird dargestellt, sondern die Menschen, die sie an sich erleiden. Um allen Mißverständnissen vorzubeugen: Es werden nicht Anschauungen, Bekenntnisse, Lehren, Dogmen, Glaubensstufen aneinander gemessen, verklärt und verworfen. Nichts anderes wird hier gezeigt als die große tragische Stunde des Judentums. Protagonist dieses Spiels ist Israel. Ohne Willkür. So ist es! So war es! (Franz Werfel)

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Zedlitz, Baron Joseph Christian von: Kerker und Krone. Schauspiel in fünf Aufzügen. 2022. 84 S. 200 gr. ISBN 3-95930-242-8. Gb. 16,– €

Die Geschichte des Torquato Tasso, der wegen unziemlicher Liebe ins Irrenhaus gesteckt wurde und erst sterbend die Anerkennung der Fürsten fand, wurde oft erzählt. So auch in diesem anmutigen Stück. Daß der Jugendfreund Eichendorffs der Vergessenheit anheimfiel, dürfte mit seiner Nähe zu Metternich zusammenhängen, der dem linken Zeitgeist als Unperson gilt. In dem Maße wie wir nicht mehr nur das Außerordentliche, sondern auch das Ordentliche schätzen, findet auch der Biedermeier wieder Freunde. In unserer Ausgabe wurde die altertümliche Schreibweise weitgehend beibehalten.

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