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ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

Weltwitzer Weg 8 · 07806 Neustadt an der Orla
Tel. 036481 / 279264 · ePost:

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94406430 Katsouros, Kristall/Schwimmstunde19.80 €

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Baal Müller,
geboren 1969 in Frankfurt am Main, wuchs im Odenwald auf, studierte in Heidelberg und Tübingen Germanistik und Philosophie und wurde 2004 promoviert. Er hat zwei Töchter. Er lebt als Geschäftsmann, freier Journalist, Buchautor und Übersetzer zunächst in München-Schwabing, ab 2007 in Caputh bei Potsdam, seit 2012 in Treuenbrietzen im Fläming. Er befaßt sich besonders mit Alfred Schuler und der Schwabinger Kosmischen Runde und mit den heidnischen Wurzeln der Deutschen, aber auch mit der aktuellen Politik.
Müller, Baal: Hildebrands Nibelungenlied. 2017. 255 S., 9 Zeichn. 300 gr. ISBN 3-944064-85-2. Gb. 22,– €

Das Nibelungenlied ist das bedeutendste und vielschichtigste literarische Werk des deutschen Mittelalters. Äußerlich ein höfisches Epos der staufischen Epoche, wurzelt es inhaltich in der Völkerwanderungszeit und weist in den tragenden Chrakteren sowie in seiner Symbolik auf den altgermanischen Mythos zurück.
Der Neuerzähler schaut gleichsam hinter das Visier des Ritterromans und sieht überall Zeugnisse eines noch fortlebenden germanischen Heidentums; dabei gelingt es ihm, das Nibelungenlied auf eine völlig neuartige, fast archetypische Weise zu erzählen – aus der Sicht des alten Hildebrand sowie eines einäugigen Schamanen, der jenem Schutz und Herberge gewährt.

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Müller, Baal: Wendische Fahrt. Gedichte. 2016. 95 S. 200 gr. ISBN 3-944064-71-2. Lw. 15,– €*

In den dünnbesiedelten Landstrichen der Mark Brandenburg, an der Ostsee und in der Lausitz ist die heidnische Vergangenheit in Sage und Brauchtum länger lebendig geblieben. Der Dichter spürt die die Mittagsfrau und den Schlangenkönig der Wenden auf und überhöht seine Erlebnisse mythisch und mitunter phantastisch. Dabei wird Vergessenes und Verborgenes als überzeitlich erfahrbar. Er orientiert sich am Volkslied, verleiht ihm aber eine an den späten George erinnernde Schwere und düstere Schroffheit. Zuweilen spengt ein ausladender Stil in kühnen Enjambements das Strophenbett. Ein gewagtes Pathos des Schönen wie des Dunklen und Nachtseitigen.

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Müller, Baal: Der Vorsprung der Besiegten. Identität nach der Niederlage. 2009. 96 S. 125 gr. ISBN 3-935063-84-9. Gb. 8,50 €

Wer siegt, hat alles richtig gemacht. Wer verliert, muß sein Scheitern analysieren. Wer so deutlich verloren hat wie Deutschland im 20. Jahrhundert, kann sich selbst für widerlegt halten. Baal Müller dreht den Spieß nun um: Die Aufarbeitung der totalen Niederlage kann zu einem Erkenntnisvorsprung vor den selbstgefälligen Siegern führen.

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Müller, Baal: Kosmik. Prozeßontologie und temporale Poetik bei Ludwig Klages und Alfred Schuler. Zur Philosophie und Dichtung der Schwabinger Kosmischen Runde. 2007. 416 S. 760 gr. ISBN 3-9810057-3-2. Gb. 49,80 €

Der Autor untersucht in seiner Tübinger Dissertation erstmals akribisch die philosophischen und poetologischen Beziehungen zwischen Ludwig Klages und Alfred Schuler. Klages wird als herausragender Theoretiker der Zeiterfahrung sowie der Selbstexpression alles Lebendigen dargestellt, und Schuler erscheint mit seinen radikalen Sprachexperimenten als Wegbereiter der literarischen Moderne.
Rezension

Titel derzeit nicht lieferbar

Hennig, Sebastian (Hg.): Das Lindenblatt. Jahresschrift für Schöne Literatur. Titelthema: Liebe. 6. Jg. 2016. 336 S. 346 gr. ISBN 3-944064-78-X. Kt. 10,– €*

Ob heftige, unverhoffte oder vergebliche Liebe – das Thema bleibt ewig jung und für immer neue Gestaltung offen. Weil das Titelthema so ergiebig ist, stehen dieses Mal auch Lyrik- und Essayteil unter diesem Motto. Das Jubiläum geht diesmal an Cervantes und Shakespeare, wobei Don Quijote und Hamlet mit den meisten Arbeiten bedacht wurden.
Mit Beiträgen von Wolf von Aichelburg, Peter Anderson, Johann Felix Baldig, Michael Beleites, Peter Bickenbach, Peter Braukmann, Bettina Brüggemann, Werner Brüggemann, Frank Böckelmann, Björn Clemens, Reinhard Falter, Konrad Fischer, Bernd-Ingo Friedrich, Christian Erich Glowatzki, Maria Cornelia Gräfin Strachwitz, Uwe Haubenreißer, Friedrich Hebbel, Sebastian Hennig, Alexander von Hohentramm, Gisela Hunger, Burkhard Jahn, Wolf Kalz, Wolfgang Kaufmann, Michael Klonovsky, Horst Köhler, Guido König, Hans Krieger, Uwe Lammla, Baal Müller, Janna Ney, Uwe Nolte, Alexander Martin Pfleger, Gunter Preuß, Torsten Preuß, Stefan Raile, Martin Raschke, Gisela Rein, Helmut Roewer, Hansjörg Rothe, Siegfried Schröder, Wolfgang Schühly, Georg Steiger, Eberhard Straub, Molch von Tockenburg, Ilse Tödt, Herbert Ulrich, Holger Uske, Volkmar Weiss, Marc Zöllner, Benjamin Jahn Zschocke.

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Castun, Wilhelm (Hg.): Das Lindenblatt. Jahresschrift für Schöne Literatur. Titelthema: Kindheit. 5. Jg. 2015. 352 S. 330 gr. ISBN 3-944064-58-5. Kt. 10,– €*

Alle Autorschaft wurzelt in den Erlebnissen der Kindheit. Die heute älteren Autoren haben ihre Kindheit in einer Zeit verbracht, als auf dem Lande die Moderne erst einzuziehen begann und die tradierte Ordnung noch erfahrbar war. Der Band stellt die verschiedensten Eindrücke aus heutiger Perspektive vor. Außerdem gedenken wir des Bismarkjubiäums, worauf der Schwerpunkt auf der Nachwirkung des Eisernen Kanzlers liegt. Auch in den anderen Rubriken bietet die fünfte Ausgabe viele Überraschungen.
Mit Beiträgen von Carlos Ampié Loría, Hennie Aucamp, Inge Beer, Hans Bergel, Martin Beutler, Peter Bickenbach, Wilhelm Castun, Reinhard Dellbrügge, Ernst Ebenteuer, Max Erdinger, Hilke Gerdes, Christian Glowatzki, Oliver Guntner, Renate Gutzmer, Uwe Haubenreißer, Sebastian Hennig, Alexander von Hohentramm, Burkhard Jahn, Heidrun Kahlal, Nikolaos Katsouros, Florian Kiesewetter, Jochen Klepper, Uwe Lammla, Horst Lange, Roberto Linnarz, Reinhard Oskar Maske, Baal Müller, Uwe Nolte, Rainer Noske, Walter Pause, Alexander Martin Pfleger, Gunter Preuß, Stefan Raile, Hansjörg Rothe, Michail Savvarkis, Rolf Schilling, Manuela Schöps, Siegfried Schröder, Anita Schühly, Wolfgang Schühly, Horst Seidel, Georg Steiger, Ingrid Szabó, Zoltán Szabó, Volkmar Weiss, Peter-Paul Zahl, Heinz Zeckel, Hans Zimmermann. 

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Gauger, Klaus (Hg.): Diktynna. Jahrbuch für Natur und Mythos. 2009. 527 S. 681 gr. ISBN 3-926370-51-3. Gb. 22,– €*

Das urspünglich als Beginn einer Jahrbuchreihe gedachte volumiöse Werk enthält eine Fülle zeitloser konservativer Wortmeldungen, wovon viele nur an dieser Stelle zu finden sind. Diese Heerschau ist zugleich ein Lesebuch, das anschaulich zeigt, daß unsere Stärke in der Vielfalt liegt.
Mit Beiträgen von Wolf von Aichelburg, Bernhard Borgeest, Daniel Bigalke, Emma Brunner-Traut, Ingeborg Clarus, Klaus Gauger, Maik Haasler, Werner Helwig, Heinz-Theo Homann, Till Kinzel, Timo Kölling, Ralf Küttelwesch, Uwe Lammla, Bernhard Lux, Baal Müller, Georg Pfeiffer, Günter Rohrmoser, Friedrich Romig, Oda Schaefer, Rolf Schilling, Martin Schwarz, Robert Schwarzbauer, Viktor Streck, Fritz Usinger, Volkmar Weiss, Joachim Werneburg, Tobias Wimbauer, Hans Conrad Zander, Jörg Zink.
Rezension

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Junker, Daniel / Kliemannel, Holger (Hg.): Heidnisches Jahrbuch. 2007. 412 S. 500 gr. ISBN 3-938432-06-3. Kt. 28,80 €

Die Beiträge des Jahrbuchs im Einzelnen: Renč Gründer untersucht die Rezeption germanischgläubigen Neuheidentums im Deutschland der Gegenwart. Angesichts der offiziellen Anerkennung von unterschiedlichen Asatru-Gruppen als Religionsgemeinschaften in einigen skandinavischen Ländern untersucht er die Rolle von dieser alternativen Religionsform im gegenwärtigen Deutschland. Der bereits aus dem ersten Jahrbuch bekannte Altgermanist Kurt Oertel beschäftigt sich in seinem Beitrag mit dem Problem der Quellenkunde im Neuheidentum. Kurt Oertel zeigt die Probleme auf, die innerhalb der heidnischen Szene bei der Rezipierung von Quellen bestehen. Nachdem Thomas Lückewerth uns im vergangenen Jahrbuch den Mythenmaler und Tempelkünstler Hermann Hendrich in Erinnerung gerufen hat, stellt er in diesem Jahr den Findlingspark von Henzendorf im Schlaubetal vor. Hans Stucken führte für uns ein Interview mit Dr. Robert Wallis, dem Co-Autoren des Galdrbok. Ulrike Kahrs beschäftigt sich in ihrem Beitrag mit den traditionellen Glaubensvorstellungen der Mari, dem letzten heidnischen Volk in Europa, das im mittleren Wolgagebiet beheimatet ist. Mit den Traditionen zum Perchtenkult hat sich Thomas Lückewerth beschäftigt. Exklusiv für dieses Jahrbuch hat Voenix das Bild Vainamoinen gemalt, für das wir ihm herzlich danken. Reinhard Falter geht in seinem Beitrag Die Interpretation der antiken Mytsterien der Frage nach, wie wichtig die Verortung in einer naturreligiösen Glaubensvorstellung ist. Dabei zeigt er die Grenze und Unterschiede zwischen einer Erfahrungsreligion und esoterischen Feldern wie Mystik, Magie und Gnosis auf. Baal Müller untersucht Stefan Georges Lieder vom Wote. Einen ganz besonderen Schatz hat Kurt Oertel für uns ausgegraben, das bis dato unveröffentlichte Gedicht Die Stimmen im Tempel zu Karnak seines Großonkels Willy Oertel. Unser Autor Christian Brüning setzt sich in seinem Beitrag Völkische Esoterik und germanisches Heidentum intensiv mit völkisch-religiösen Traditionssträngen auseinander und vergleicht diese mit dem polytheistischen Ansatz von heute.

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Stein, Dieter / Thaler, Thorsten (Hg.): Über den Tag hinaus. Festschrift für Günter Zehm. 2003. 304 S. 623 gr. ISBN 3-929886-16-2. Ln. 14,80 €

Wenn es in der deutschsprachigen Publizistik eine Institution gibt, die eine Ausnahmestellung für sich beanspruchen darf, dann ist es die Pankraz-Kolumne von Günter Zehm. In dieser Festschrift ehren Gerd Voehse, Jörg Bilke, Herbert Kremp, Günther Deschner, Carl Ströhm, Stefan Gross, Eberhard Straub, Alain de Benoist, Siegmar Faust, Thorsten Hinz, Lothar Höbelt, Klaus Hornung, Detlef Kühn, Günter Maschke, Klaus Motschmann, Baal Müller, Ernst Nolte, Rolf Sauerzapf, Wolfgang Saur, Heimo Schwilk, Harald Seubert, Karlheinz Weissmann, Angelika Willig, Peter Bossdorf, Silke Lührmann, Andreas Mölzer, Martin Mosebach, Ulrich Schacht, Thorsten Thaler und Tobias Wimbauer die Lebensleistung des jetzt siebzigjährigen Philosophen und Journalisten.

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