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Der Verlag mit dem Lindenblatt

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92637091 Lange, Leuchtkugeln17.00 €
94406489 Friedrich, Heinrich Stieglitz 2 64.00 €

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Barthélemy, Thomas: Von kommenden Stürmen. Roman. 2013. 320 S. 560 gr. ISBN 3-941094-12-2. Gb. 22,– €

Europa in naher Zukunft: Die EU ist nach einer Zeit der Wirren - der Finanzkrisen, Bürgerkriege und Vertreibungen - in verschiedene Homelands zerfallen, in denen die Reste der europäischen Völker von totalitären Überwachungsstaaten beherrscht werden. Demokratie wird von einer scheinbar allmächtigen Einheitspartei vorgegaukelt, sämtliche Medien sind gleichgeschaltet, und das herrschende System hat fast alle Erinnerungen an die Vergangenheit ausgelöscht. Lediglich in geheimen Archiven, zu denen nur wenige Eingeweihte Zugang haben, lagert noch das verbotene Wissen von der einstigen Kultur des Abendlandes. Doch im Verborgenen regen sich Zellen des Widerstandes - sowohl innerhalb des Systems als auch in den Subkulturen der Katakomben der Metrocity Grande. Lukas, der Protagonist des Romans hat als sogenannter Mentor im Medien-Ministerium einen privilegierten Zugang zum Vivarium, dem Archiv aller noch erhaltenen Medien aus der Vergangenheit. Zu einer geistigen Neuorientierung führt Lukas´ Begegnung mit einer geheimnisvollen schönen Frau aus dem freien Staat Transilvania. Zoe gehört einer Kultgemeinschaft an, die in den Katakomben der Metrocity geheime Zusammenkünfte zelebriert, sich an einem psychedelischen Vinho berauscht und ihre Mitglieder auf schamanische Trancereisen schickt. Geduldig führt sie den staunenden Lukas schrittweise in die Mysterien ihres Ordens ein und wird bald seine Geliebte und spirituelle Führerin. Als eine Invasion der theokratischen Gottesstaaten, die das dekadente Rest-Europa in die Zange genommen haben, droht, entschließen sich die Rebellen zum Aufstand. Der Kampf um Europa wird nun auch von Psychonauten geführt.
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Clemens, Björn: Pascal Ormunait. Ein deutscher Justizroman. 2013. 372 S. 620 gr. ISBN 3-941094-07-6. Gb. 22,80 €

Köln, im Jahr 2008: Ein alter Mann stirbt an den Folgen einer Mißhandlung durch jugendliche Intensivtäter mit Migrationshintergrund; auch sein Enkel, der Abiturient Pascal Ormunait, macht bald darauf Bekanntschaft mit der multikulturellen Wirklichkeit unserer Städte. Erst muß der schüchterne Jüngling aus behüteten Verhältnissen erleben, wie seine Freundin an der offensiv zur Schau gestellten Männlichkeit südländischer Jugendlicher mehr Gefallen findet als an seinem zurückhaltenden Wesen, dann wird er selbst von Mitgliedern einer türkischen Jugendgang brutal zusammengeschlagen. Seine Hoffnung auf eine gerechte Bestrafung der Täter wird enttäuscht. Er verliert das Vertrauen in die bundesrepublikanische Justiz, verstrickt sich – in dem verzweifelten Drang, sein Recht durchzusetzen – immer tiefer in ein Geflecht von idealistischer Wahrheitssuche und schuldhafter Selbstjustiz. Als er schließlich mit einem jungen Mann Freundschaft schließt, der in nationalen Kameradschaftskreisen verkehrt, wird er in der Schule und vor Gericht als Rechtsextremist abgestempelt und als Täter diffamiert. Er gerät in eine Abwärtsspirale, aus der es kaum noch ein Entrinnen gibt.
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Friedrich, Bernd-Ingo: Heinrich Stieglitz, ein Denkmal. Zweiter Teil: Anhänge, Nachklänge und Register. 2018. 535 S. 700 gr. ISBN 3-944064-89-5. Gb. 64,– €

Der zweite Band des Denkmals für Heinrich Stieglitz ist seinem Werk gewidmet. In einem ersten, acht Anhänge (= Kapitel) umfassenden Teil werden „Der Dichter Heinrich Stieglitz“, seine Bilder des Orients und die im vierten Band derselben enthaltene Tragikomödie „China“ in Beziehung zur Gesamtheit der deutsch-orientalischen Dichtung des 19. Jahrhunderts gesetzt. Ein Verzeichnis der Publikationen und nachgelassenen Produktionen runden die Bestandsaufnahme ab. Dem Anhang „Heinrich Stieglitz als Texter“ folgt eine ausführlich kommentierte Bibliographie der Vertonungen seiner Gedichte. Der zweite Teil besteht aus rund 90 „Nachklängen“, das heißt: „einer kritischen Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen“, sowie einer kurzen Zusammenfassung. Ein dritter Teil enthält die Register für beide Bände der Monographie.

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Friedrich, Bernd-Ingo: Heinrich Stieglitz, ein Denkmal. Erster Teil: Biographie und Exkurse. 2018. 677 S. 800 gr. ISBN 3-944064-88-7. Gb. 64,– €

Heinrich Stieglitz gehört zu den Persönlichkeiten, deren Bild sich durch interessengeleitete Wahrnehmung, Deutung und Bewertung schon zu Lebzeiten weitgehend verfestigt hat. Ein solches auf verschlungenen Pfaden tradiertes und durch die Macht steter Wiederholung erstarrtes Bild infrage zu stellen, gehört zu den vorrangigen Aufgaben biographischer Forschung. Biographische Spurensuche bedeutet in diesem Fall, zunächst eine Lichtung in ein schwer zu entwirrendes Dickicht aus Fakten und Fiktion zu schlagen. Die kritische Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen, eine ergänzende Befragung bisher unbekannter biographisch aufschlussreicher Dokumente und nicht zuletzt eine umfassende Kontextualisierung, die vor allem das politische und literarische Umfeld in den Jahren des Vormärz in den Blick nimmt, sollen dazu beitragen, einen vergessenen Dichter des Berliner Vormärz zumindest in seinen Konturen wieder sichtbar zu machen.
Adaptiert von: Dirk Brietzke, „Der Dichter Wilhelm Hocker (1812–1850) und die Macht der Zensur“ in: Mythen der Vergangenheit; Göttingen 2012, S. 204 f.

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Haslhofer, Jurek: Die Tanten des Adjutanten. Oder der gescheiterte Wiederaufbau des Palais de Saxe zu Dresden. Roman. 2017. 400 S. 600 gr. ISBN 3-944064-91-7. Gb. 24,– €

Auch ein Systemkonformist wie der Wiener Staatsanwalt Franz Lechner ist zuweilen nicht gegen die Erfahrung gefeit, daß Übereifrigkeit schadet. Der Fall des auf rätselhafte Weise ums Leben gekommenen sozialistischen Apparatschiks Martin Manninger artet schlußendlich zu einer kohlpechrabenschwarzen Tour de Farce aus, die Lechner gar aus der Bahn zu werfen droht.
»Es war Manninger, der erstmals im Nationalratswahlkampf 2008 und sodann im Wiener Wahlkampf 2010 die Devise ausgab, daß sich die Partei vermehrt um Stimmen türkischstämmiger Mitbürger bemühen müsse. Damit nicht genug, fordert er, daß die Partei ein Versiegen der Einwanderung aus der Türkei und anderen islamischen Staaten niemals zulassen dürfe, zumal nur auf diesem Wege ein verläßliches Wählerpotential der Zukunft gewährleistet werden könne. 2011 hat er in einer parteiinternen Aussendung beklagt, daß Wien verglichen mit anderen europäischen Metropolen noch viel zu ›weiß‹ sei, was er auf die kryptofaschistische Gesinnung weiter Bevölkerungskreise zurückführte. Den Vogel schoß er im April 2012 ab, als er in einem Interview mit der Wochenzeitung ›Roter Schmetterling‹ erklärte: Wir sollten uns die Tschechoslowakei des Jahres 1945 zum Vorbild nehmen, die bekanntlich alle nazistisch-völkischen Bevölkerungsteile des Landes verwiesen hat.«
Nur für wahrhaft unerschrockene Leser, die weder Tod und Teufel noch die Einwanderungspolitik Angela Merkels beziehungsweise ihrer österreichischen Kofferträger fürchten.
Autoreninterview

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Hennig, Sebastian: Unterwegs in Dunkel-Deutschland. 2017. 175 S., 71 farb. Abb. 480 gr. ISBN 3-943721-01-9. Gb. 24,– €

Die dreiste Volksbeschimpfung ist in einem anderen Sinne als dem gemeinten bitter wahr, denn außerhalb von Semperoper und Frauenkirche, wo die Sieger die Einheit feiern, ist es finster in Sachsen. In sterbenden Dörfern wird nur noch für Altgold-Ankauf geworben. Überall zeigt sich, daß nicht etwa die DDR-Irrlehren, sondern die deutsche Geschichte und das deutsche Volk dem Ausverkauf preisgegeben sind. Hennigs Wanderungen lassen verwachsene Wege, zerfallene Brücken, abgerissenen Gründerzeitstolz und verwaiste Kirchen sprechen. Ein Report des Niedergangs und der Schande.
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Hennig, Sebastian (Hg.): Von eytel Raub und Strauchdieberey. Ein Schelmengeständnis. 2017. 158 S. 250 gr. ISBN 3-944064-74-7. Gb. 18,– €*

Chemnitz in den Neunzigern. Bittere Not für die einen, Goldgräberstimmung für die anderen. Das Werk von Generationen wird verzockt, und zum Zug scheint zu kommen, wer dreist genug ist. Für Heranwachsende ist die Autorität zerbrochen und keine neue in Sicht. Wer mit besserer Ortskenntnis verfolgende Polizeiautos erfolgreich abhängt, verliert den letzten Respekt vor der Ordnung. Den Triumph auf der Straße verlacht aber die magere Barschaft, und Leergutklau ist auf Dauer unergiebig. Da hilft nur noch ein Banküberfall! Spätestens hier erweist sich, daß wir es nicht mit abgebrühten Ganoven, sondern mit Kindsköpfen zu tun haben. Die Härte der Buße wird nicht verschwiegen. Überhaupt zeigt die charmante Räuberpistole Glanz und Dürftigkeit der Jugend auf unsentimentale Weise und setzt dem »Wilden Osten« ein ganz eigenes Denkmal.
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Hofmannsthal, Hugo von: Wert und Ehre deutscher Sprache. Aufsätze. Mit einem Geleitwort von Burkhard Jahn. 2017. 203 S. 240 gr. ISBN 3-944064-75-5. Gb. 18,– €

Die vorliegende Sammlung von Aufsätzen des Dichters, dem wir die Prägung einer ganzen Epoche zu danken haben, bewegt sich im Rang zwischen Olympischer Höhe des Genialen und einem bescheideneren – Auftrag und Situation geschuldeten – gleichwohl immer noch staunens­werten Niveau, das niemals unterschritten wird.
Es ist, als öffneten wir eine lang verschlossene, in seiner Bestimmung vergessene Tür, und wo der Ahnungslose vielleicht Dunkelheit erwarten könnte, Staub und Spinnweben, prangt uns ein Salon in strahlendem Licht entgegen, Entree zum Palast des Denkens jenseits der Moden, jenseits der marodierenden Bilderstürmer. (Aus dem Vorwort)

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Kalz, Wolf: Jüngeriana. Begegnungen mit Ernst Jüngers Werk. 2013. 131 S. 180 gr. ISBN 3-944064-15-1. Lw. 24,– €

Dieses Büchlein gibt Auskunft zu Begegnungen mit Ernst Jüngers Werk, zum anderen sind es solche mit Jüngers Jüngern, und schließlich sind es Begegnungen, die mir in zwei Dutzend Jahren loser Bekanntschaft mit dem Autor zuteil wurden.
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Katsouros, Nikolaos: Der Fall des Sozialpädagogen Bernward Thiele. Roman. 2015. 266 S. 360 gr. ISBN 3-944064-29-1. Gb. 19,80 €*

Erzählt wird ein Tag des Protagonisten, der bei der Jugendhilfe des Landkreises tätig ist. Er lebt im Bewußtsein, Kinder und Jugendliche vor Gewalt und Willkür, insbesondere aber vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Dabei bleibt er blind für seine eigenen Handlungen und stellt sie nie in Frage. Das erstarrte, sich in Floskeln ausdrückende Gedankengut, Monotonie und die Etikette seiner Umwelt haben ihn seit langem im Griff. Seine dominante und lustfeindliche Ehefrau Karin beherrscht die Familie, und treibt den Mann zu Ersatzhandlungen einer nicht existierenden Unabhängigkeit und Männlichkeit. In einer leicht depressiven Ausgangsstimmung bemerkt der Protagonist nicht, wie sich seine eigene Kleinfamilie zum hoffnungslosesten seiner Fälle entwickelt. Die Thieles meinen, auf der richtigen Seite zu stehen und rechtfertigen alles mit hohen ökologischen und gesellschaftlichen Zielen. Dabei ignorieren sie das Leid und die Hilferufe ihres Sohnes, dessen Kritik und Widerstand gegen die Dogmen der Eltern sie brutal brechen.
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Katsouros, Nikolaos: Der Kristall. Schwimmstunde. Romane. 2015. 228 S. 300 gr. ISBN 3-944064-30-5. Gb. 19,80 €*

Der Kristall - das ist zum einen ein Glaspalast in Hamburg, von dem aus eine elitäre Emanzenclique die Puppen tanzen läßt. Zum anderen ist er das Kompositionsprinzip einer Literatur, in der durch Rekursionen die Figuren über den Autor herrschen, der als Zauberlehrling vor den gerufenen Geistern verzagt. In einem atemberaubenden Kräftemessen lassen den Protagonisten drei Dinge über den Kristall triumphieren: seine eigne Integrität, die Mitfühlen mit Geistesschärfe und körperlicher Verteidiungsbereitschaft verbindet, der weibliche Instinkt und die unbedingte Liebe seiner Frau, die das Netz der Blendung zerreißt, und die Selbstreflexion, die sich in seiner Romanfigur ausdrückt. Man könnte diese Dreiheit auch Adam, Eva und die Schlange im Paradies nennen. Der Autor kann nur Autor bleiben, wenn er den Glaspalast zwar zerstört, aber die Versuchung, die zu diesem Schrecken geführt hat, in letzter Konsequenz rettet.
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Kurtagic, Alex: Mister. Roman. Aus dem Englischen von Christine Mey. Vorwort von Tomislav Sunic. 2016. 527 S. 630 gr. ISBN 3-944064-73-9. Gb. 24,– €*

Ein statusbewußter IT-Berater reist für eine Woche nach Madrid zu Geschäftsterminen mit der Firma Scoptic, um ein mit künstlicher Intelligenz ausgestattetes Buchhaltungssystem zu installieren. Als anerkannter Wissenschaftler erwartet er seriöse Geschäfte mit einer seriösen Organisation. Aber ihn erwartet eine überbevölkerte Welt mit Wüstenklima und Wassermangel, Hyperinflation, bröckelnder Infrastruktur, multikultureller Kriminalität, Korruption auf allen Ebenen und eine globalistische Regierung, die jeden Aspekt im Leben eines Menschen zu regulieren und zu besteuern sucht.
In seinem ersten Roman präsentiert Kurtagic eine düstere und sarkastische Beschreibung der alltäglichen Auswirkungen des Lebens in einer Welt, in der sich die gegenwärtigen gesellschaftlichen, kulturellen, wirtschaftlichen, politischen und demographischen Tendenzen ungehindert fortsetzen konnten. Der Roman ist voll von verschleierten Informationen und okkulten Bezügen und zeigt in akribisch ausgeführten Szenen und bizarrer Logik, wie Gesetzestreue zum Alptraum wird.

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Köhler, Horst: Du alte Stadt. Eine mitteldeutsche Trilogie. 2015. 432 S. 480 gr. ISBN 3-944064-14-3. Lw. 24,– €*

Nachdem Krieg und langjährige Kriegsgefangenschaft den Autor der Vaterstadt für immer entrissen, hat er schließlich ein zweites Zuhause gefunden, das seinem nach innen gewandten Wesen am ehesten entsprach. Nolens-volens durch die Verhältnisse der Zeit im kaufmännischen Beruf untergekommen, blieb er dennoch stets der schriftstellerischen Arbeit verschrieben und ist über die Jahre durch etliche Publikationen bekannt geworden.
So hat der seiner Heimat innig verbundene Nordhäuser seine umfangreichen Erinnerungen – angefangen von der Kindheit über die Schülerzeit bis hin zum Mannesalter – in prosaischen Miniaturen und längeren Erzählungen liebevoll aufbewahrt und seiner Vaterstadt bei zahlreichen Lesungen zum literarischen Geschenk gemacht.
Die Gesamtausgabe vereint die Erzählbände: Die Glocken vom Petri-Kirchturm - Miniaturen aus einer alten Stadt, Laterna Magica - Nordhäuser Plaudereien zur Dämmerstunde und Sonnenstaub und Wolkenschatten - Erzählungen aus einer anderen Zeit.

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Lammla, Uwe: Das blaue Licht. Essays. 2014. 151 S. 180 gr. ISBN 3-944064-05-4. Kt. 12,– €*

Inhalt: Bauhaus und Lebensreform / Gradus ad Parnassum / Ein junger Dichter / Wider den Ästhetizismus / Musik und Revolution / Die Lust des Sokrates / Zweifrontenkrieg / Kaiphas und Barabbas / Barmherzigkeit / Betrachtungen eines Unpolitischen / Das blaue Licht / Schwarzarbeit / Nächstenliebe und Fernstenliebe / Wagner und sein Fall / Besuch in Fürstenwalde.
Weitere Werke von Uwe Lammla finden Sie unter »Werkausgaben«.
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Lammla, Uwe: Erlkönig. Essays zur deutschen Dichtung und Religion. 2009. 141 S. 155 gr. ISBN 3-926370-40-8. Kt. 12,– €*

Inhalt: Rechts und links. Eine Glosse / Das Reimgedicht. Ein modernes Tabu / Dein Reich komme. Meditationen zum Vaterunser / Erlkönig. Ballade und Mythos / Heiliger Hain. Rater und Refugium / Äquilibrium. Adnoten zur Umweltbewegung / Diktynna. Ein neues Jahrbuch / Europa. Motiv und Gestalt / Helenas Heimkehr. Erinnerungen an Aichelburg / Über das Pathetische / Die naturmagische Schule / Lieder des Prinzen Vogelfrei.
Weitere Werke von Uwe Lammla finden Sie unter »Werkausgaben«.
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Lange, Horst: Die Leuchtkugeln. Vier Erzählungen. 2012. 221 S. 340 gr. ISBN 3-926370-91-2. Gb. 17,– €*

»Die Leuchtkugeln«, Horst Langes 1943 im Lazarett geschriebene Erzählung, wurde von Carl Zuckmayer als die beste deutsche Prosadichtung aus dem letzten Krieg bezeichnet: Eine deutsche Einheit wartet im Partisanengebiet auf den Einsatzbefehl. Man vertreibt sich die Zeit mit Kartenspiel, Erzählen, Scherzen, mit dem Umhergehen auf schlammigen, dunklen Dorfstraßen, auf denen die russischen Bauern apathisch wie Staffagefiguren herumstehen. Wie auf einem Chagallbild, das jedoch in grauer Farbe gemalt ist, entsteht hier einen Augenblick lang die Illusion eines kargen und traurigen Friedens. Der Wald, die Sumpfzone, die Ebenen, der ungeheure Raum, die arktische Kälte in diesem »Ozean aus Erde« - dies alles hält Horst Lange in magischen Bildern fest, die das Unwirkliche, ja Somnambule des Vorgangs zeigen. Plötzlich ist die Kampfgruppe russischer Übermacht konfrontiert, und ein belächelter, sonderlinghafter Neuankömmling rettet seine Kameraden, indem er sich selbst opfert. Die Leuchtkugeln, Zeichen zum Angriff, drücken auch das parteilose Ineinander eines schicksalhaften Ablaufs aus, sind Symbol eines neutralen, letztlich nur auf das Töten angelegten Ereignisses.
Die beigeordneten Erzählungen »Auf den Hügeln vor Moskau« und »Der Sohn der Hauptmannswitwe« zeigen uns ebenfalls diese Art von Wirklichkeit-Unwirklichkeit des Krieges, die Schlußerzählung »Was ich nie vergessen werde« führt die seelischen Folgen des Krieges vor.

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Lange, Horst: Schwarze Weide. Roman. 2006. 434 S. 644 gr. ISBN 3-926370-95-5. Gb. 19,90 €*

Der schlesische Dichter Horst Lange (1904-1971) gilt heute als einer der wichtigsten Vertreter der inneren Emigration. Sein Hauptwerk schildert das Verhängnis zweier Ortschaften und ihrer Bewohner in dichter Verknüpfung mit der sumpfigen Landschaft der Region um Liegnitz. Im Stil eines magischen Realismus entsteht das Bild einer apokalyptischen Zeit, die friedlose Unersättlichkeit des Menschen spiegelt sich in einer harmonischen, dem Leben und Sterben gegenüber aber gleichgültigen Natur.
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Lange, Horst: Ulanenpatrouille. Roman. 2012. 265 S. 380 gr. ISBN 3-926370-92-0. Gb. 19,90 €*

Im letzten Manöver vor dem Ersten Weltkrieg in Schlesien führt ein Erkundungsritt den jungen Ulanenleutnant Friedrich von G. zurück in seine noch nicht zu Ende gebrachte Vergangenheit. Er findet die Geliebte als Frau eines alten Gutsbesitzers - in einem merkwürdigen Schloß und unter merkwürdigen Umständen. Nach einer letzten nächtlichen Begegnung findet er einen fast mythischen Tod. Diese beinahe klischeehafte Handlung ist der Rahmen, in dem es Horst Lange gelingt, die realen Vorgänge mit den inneren Bewegungen seiner Figuren zu verschmelzen; die Landschaft Seele und die Seele Landschaft werden zu lassen. Horst Lange sucht und findet die Stelle, von der aus er die dunklen Reviere des Vor- und Unterbewußten erforschen kann.
Die Gestalten stehen unter dem geheimnisvollen Fluidum, das aus der Landschaft auf sie einströmt. Die Natur ist hier kein Idyll, sondern ein düsterer, spannungsgeladener und magischer Bereich. Die schlesische Landschaft »am östlichen Ufer«, mit ihren Sümpfen, Wäldern und verlassenen Dörfern, dieser Bezirk zwischen Tag und Traum - Ernst Jünger verglich aufgrund dieser Schilderungen Horst Lange mit Kubin, Trakl und Kafka und fügte hinzu: »Diese östlichen Schilderer des Verfalls sind tiefer als die westlichen.«

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Lange, Horst / Schaefer, Oda / Schäfer, Hans Dieter: Tagebücher aus dem Zweiten Weltkrieg. Mit einem Lebensbild, Nachwort, Anmerkungen. 2012. 343 S., 5 Abb. a. Taf. 420 gr. ISBN 3-926370-94-7. Kt. 24,– €*

Horst Langes Kriegstagebücher sind ein ungeschminktes Zeitdokument. Da Autor erwog zu keinem Zeitpunkt eine Veröffentlichung und legte den wenigen Lesern strengste Vertraulichkeit auf. Wir erleben vom Rußlandfeldzug bis zum Untergang der Reichshauptstadt Eindrücke, wie sie nur der Dichter der Nachwelt überliefern kann.
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M., C.: Ruhrkent. Roman. 2014. 183 S. 280 gr. ISBN 3-941094-15-7. Kt. 19,80 €*

Der Held des Romans ist ein naiver bürgerlicher Mitläufer, der im hohem Alter als Bewohner eines islamischen Staatswesens im heutigen NRW erkennt, daß er über Jahrzehnte durch die eigene politische Führung belogen wurde, daß er sein ganzes Leben an eine geschickt propagierte Illusion eines multikulturalistischen Miteinanders geglaubt hat, die nie Wirklichkeit wurde. Ausgelöst durch einen Unfall, wird er zum Rebell und stellt sich nun gegen das Gesetz. Er wird angeklagt und kommt vor Gericht. In zahlreichen Rückblenden werden die gern verschwiegenen Kernfragen des Projekts „Bunte Republik“ thematisiert.
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Mangin, Serge: Erwachen in Sparta. Ein griechisches Tagebuch. 2008. 249 S. 360 gr. ISBN 3-926370-42-4. Kt. 17,50 €

Der römische Historiker Tacitus hielt in der Hohen Kaiserzeit seinen Landsleuten die Germanen vor Augen. An ihnen sollten die Römer ihre Dekadenz erkennen. Der französische Bildhauer und Wahlmünchener Serge Mangin konfrontiert uns in seinem Buch mit der alten Kultur von Sparta und dem dorischen Kreta. In seinem Tagebuch schreibt er von seinen Begegnungen mit dem Genius Loci des alten Hellas und jenen Menschen, die heute dort leben oder als Urlauber und Aussteiger ihre Träume verwirklichen wollen. Als Bildhauer, der es gewohnt ist, unter die Haut zu schauen, findet Mangin in seinem Turm auf Kreta – gleichermaßen Asylstätte eines Angewiderten, asketische Klause eines Stille und Erkenntnis suchenden Einsiedlers und hohe Warte eines Sehenden – die Kraft und die Konzentration, sich mit den brennendsten Niedergangsphänomenen unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen: Infantilisierung, Amerikanisierung, spießiges 68er Gehabe, feministische Extremismem, staatliche Regelungswut und Machtgelüste, zunehmender Verlust der abendländischen Identität.

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Müller, Baal: Hildebrands Nibelungenlied. 2017. 255 S., 9 Zeichn. 300 gr. ISBN 3-944064-85-2. Gb. 22,– €

Das Nibelungenlied ist das bedeutendste und vielschichtigste literarische Werk des deutschen Mittelalters. Äußerlich ein höfisches Epos der staufischen Epoche, wurzelt es inhaltich in der Völkerwanderungszeit und weist in den tragenden Chrakteren sowie in seiner Symbolik auf den altgermanischen Mythos zurück.
Der Neuerzähler schaut gleichsam hinter das Visier des Ritterromans und sieht überall Zeugnisse eines noch fortlebenden germanischen Heidentums; dabei gelingt es ihm, das Nibelungenlied auf eine völlig neuartige, fast archetypische Weise zu erzählen – aus der Sicht des alten Hildebrand sowie eines einäugigen Schamanen, der jenem Schutz und Herberge gewährt.

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Ritter, Oliver: Ein Tag im Leben des Julius Evola. Eine Novelle. 2008. 130 S. 180 gr. ISBN 3-944064-24-0. Kt. 13,50 €*

Der Autor, bekennender Evolianer, hat sich intensiv mit dem Leben Evolas auseinandergesetzt und in dieser Novelle zahlreiche kaum bekannte Details verarbeitet. Herausgekommen ist ein farbenreich geschildertes Gemälde im Stil eines Hieronymus Bosch, surrealistisch und mitreißend, das den Leser das Schicksal eines zerschmetterten Helden im letzten Akt einer antiken Tragödie miterleben läßt, der dennoch stehend sterben will.

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Ritter, Oliver: Fiume oder der Tod. Novelle. 2. Augl. 2010. LXIV S. 75 gr. ISBN 3-944064-25-9. Kt. 9,95 €

Die Novelle erzählt die abenteuerliche Geschichte der Stadt Fiume, die der legendäre Dichtersoldat Gabriele D’Annunzio am 12. September 1919 mit seiner kleinen Privatarmee besetzt.

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Schaefer, Oda: Auch wenn du träumst, gehen die Uhren. Erinnerungen bis 1945. 2012. 342 S., 1 Porträt. 480 gr. ISBN 3-926370-87-4. Lw. 28,– €*

Landschaft und Menschen Ostpreußens und des Baltikum sind erste Eindrücke des sensiblen Kindes. Vom Beginn der 20er Jahre an wird die schillernde, nervöse Hauptstadt Berlin und die Turbulenz des künstlerischen und literarischen Milieus zum Schauplatz des Lebensberichts. Im Mittelpunkt stehen Freundschaften, die sich gerade in der Isolation des Dritten Reiches und des Krieges bewähren müssen.
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Schaefer, Oda: Die leuchtenden Feste über der Trauer. Erinnerungen aus der Nachkriegszeit. 2012. 175 S. 260 gr. ISBN 3-926370-88-2. Lw. 28,– €*

Der zweite Teil der Erinnerungen Oda Schaefers beginnt mit der Flucht aus Berlin und beschreibt die kargen Jahre am Alpenrand. Die Dichterin und ihr kriegsversehrter Mann lehnen Einladungen nach Ost-Berlin ab, auch eine Villa eines verhafteten Nationalsozialisten mag ihnen nicht als Heim taugen. Mit der Währungsreform professionalisiert sich das geistige Leben in München und erstickt so manche kurzzeitige Hoffnung. Das Refugium bleibt allein die Natur, einsame Gänge durch die Berge und die Wälder. Die Dichterin betrachtet die Keimlinge im Frühjahr und meditiert über einer Schlangenhaut. Dem aufmerksamen Lesen kann nicht verborgen bleiben, was hier alles ausgespart wird.
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Schilling, Rolf: Das Holde Reich. Essays zur Symbolik. 1990. 239 S. 344 gr. ISBN 3-926370-05-X. Lw. 28,– €*

»Das Holde Reich: das ist zunächst die Landschaft, aus der ich komme, die Goldene Aue zwischen Harz und Kyffhäuser, wo der ganze Palimpsest von deutschem Mythos, Traum und Wahn zum Erbe gehört. Aber auch der andere Satz trifft zu: Das Holde Reich ist die Welt. Alles Symbolische deutet aufs Ganze: von hier aus spinnen sich Fäden zur Zahl, zur Gestalt, zur Falterwelt Chinas, zur Messingstadt, zum Hades, zu den Göttern und Sternen. Die Goldene Aue war nur der Einstieg, ein Schlüssel unter anderen, der Schlüssel für mich. Was mich am Traum-Harz lockt, ist nicht das Soziale, kaum das Historische, eher die Burgen als die Kirchen und vor den Burgen die Ruinen, aber auch diese im Grunde nicht: das alles ist Peripherie. Die Fährte, der ich zu folgen gewillt bin, führt zurück ins Elementare, zu den Thing-Linden, den Wallungen, die den Castellen vorausgingen, zu Adler, Schlange und Gral.«
Das Buch enthält folgende Essays: 1. Das Holde Reich. Quedlinburger Prolog, 2. Gestalt und Lebenszeit. Ein Zahlenspiel um ernste Dinge, 3. Herbstwacht am Kyffhäuser, 4. Pilz-Paradiese. Ein Streifzug im Unteren Reich, 5. Falken und Falter. West-östliche Flugspiele ziwschen Tag und Traum, 6. Questenberg. Fährten im Traum-Harz, 7. Die Siegel Saturns. Ferneres über Zeit, Gestalt und Zahlen-Magie, 8. Der Unsichtbare Gral, 9. Eiche, Quester und Schlange.
Weitere Werke von Rolf Schilling finden Sie unter »Werkausgaben«.

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Schilling, Rolf: Eros und Ares. Essays. 1994. 95 S. 112 gr. ISBN 3-926370-21-1. Kt. 12,– €*

In den drei Essays, die in diesem Buch erstmals erscheinen, nimmt sich Rolf Schilling Themen an, die in Deutschland mit einem Tabu belegt sind: "Eros und Ares" (1990) behandelt Liebe und Krieg als Wege der Grenzüberschreitung und Annäherung an die menschlichen Möglichkeiten, die wir mit den Namen der Götter bezeichnen. Es geht dem Autor um eine Wiedergeburt des Kultus jenseits des Christentums, des Eros jenseits der Psychoanalyse, der Kunst jenseits der Moderne und des Lebens jenseits der Demokratie. "Begegnung mit Breker" (1992) gedenkt der gemeinsamen Arbeit an dem Buch "Tage der Götter", das durch den Tod Arno Brekers zum Vermächtnis wurde. Darüberhinaus bietet der Essay eine profunde Kritik der Moderne und benennt die Gründe für die fortgesetzte Feme, der Brekers epochales Werk ausgesetzt ist. In den "Homerischen Fragen" (1992) geht es erneut um das klassische Menschenbild, die Möglichkeiten des Einzelnen und die mythische und geschichtliche Substanz, aus der er seine Identität gewinnt. Das Entscheidende bleibt die Apotheosen-Kunst, die Verherrlichung der irdischen Welt noch im Schmerz, die Bejahung des Lebens noch im Tod.
Weitere Werke von Rolf Schilling finden Sie unter »Werkausgaben«.

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Schilling, Rolf: Schwarzer Apollon. Essays zur Symbolik. 1990. 207 S. 308 gr. ISBN 3-926370-06-8. Lw. 24,– €*

»Apollon ist der Hirte des Lichts, der Gott der Traum-Gesichte und des Gesangs. Er ist aber auch der Stifter des Wahnsinns, der Bringer der Pest, der Zeichen-Spieler im Hintergrund des Geschehens. Im Unterschied zum Holden Reich ist im Schwarzen Apollon weniger von den Refugien der Natur als von der Symbolik der Geschichte die Rede. Wir können nicht verleugnen, daß wir in der Neige des Jahrhunderts, des Jahrtausends leben, in der Stunde der länger werdenden Schatten. Zuletzt und zuerst aber kommt es darauf an, wer man ist, auf die Kraft zur Metamorphose, zur Transsubstantiation. Dies ist mein Leib. Dies ist mein Blut. Erst wenn dein Blut in die Grube fließt, beginnen die Schatten zu sprechen.«
Das Buch enthält folgende Essays: 1. Homo Aureus. Eine morphologische Phantasie, 2. Schwarzer Apollon. Zur Symbolik der Geschichte, 3. Geheimes Deutschland. Eine Elegie, 4. Stier, der sich opfert, Aion, der spielt. Aphorismen zur Dichtung, 5. Himmels-Zeichen. Ihr Wandel, ihr Bestand, 6. Das verweigerte Opfer, 7. Die Traum-Aufgabe. Winke zur magischen Biographie, 8. Das Goldene Vlies. Über classische Haltung, Stil und Tradition.

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Szabó, Ingrid: Über den Dächern von Valetta. Roman. 2014. 172 S. 260 gr. ISBN 3-941094-18-1. Kt. 16,80 €

Ein alternder Viveur, Gelehrter und Geschäftsmann begibt sich mit seiner jüngeren Frau auf eine seltsame Reise. Zunächst ging es den beiden nur um ihre berufliche Zukunft, die sie aus der Distanz zu den immer schlechter laufenden Alltagsgeschäften überdenken wollten, aber mehr und mehr wird ihr Aufenthalt in Valetta, der mittelalterlichen Hauptstadt Maltas, zu einer Suche nach der eigenen Identität, nach den geschichtlichen und spirituellen Wurzeln. Sie entdecken die geheimnisvolle Stadt der Ordensritter, erkunden ihre Kirchen und Paläste, streifen durch winklige Gassen, suchen sich im Rausch von Drogen und Erotik zu verlieren und finden sich, nachdem sie sich in ein Verbrechen verstrickt haben …
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Usinger, Fritz: Rose und Lotos. Kleine Prosastücke und Notizen. 1978. 61 S. 160 gr. ISBN 3-88138-029-9. Kt. 8,50 €*

Rose und Lotos, westliche und fernöstliche Weltbetrachtung stehen bei Fritz Usinger in einer produktiven Spannung. Der Dichter geht von der Gestaltidee aus und immer gelingt es ihm, im Gestaltlosen die Konsequenz aufzuzeigen, die notwendig zur Gestaltidee zurückführt.

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Weiss, Volkmar: Das Tausendjährige Reich Artam. Die alternative Geschichte 1941-2099. 2011. 383 S. 440 gr. ISBN 3-926370-45-9. Kt. 18,– €*

Während 2084 das Alte Europa längst im Großen Chaos zerfallen ist, behauptet sich das neue Reich im Osten im ewigen Abwehrkrieg gegen die von Ostasien unterstützten Partisanen. In Reichsburg, der Hauptstadt (dem früheren Kiew), lebt Adrian Schwarz, Obersturmbannführer des Schwarzen Korps und Mitarbeiter im Reichssippenamt, verheiratet mit Godela und ihrer Schwester Gundula, beide blond, blauäugig und fruchtbar. Doch seit Jahren hat er ein Verhältnis mit der temperamentvollen Russin Ludmila. Sollte ihre Beziehung entdeckt werden, was geschieht dann mit ihrem unehelichen Sohn German? Schickt der Führer Adrian wegen Rassenschande in die Verbannung? Oder reißen zuvor die islamischen Handschar, die keine Rassen kennen, die Macht durch einen Militärputsch an sich?
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Winkler, Eugen Gottlob: Dichtungen, Gestalten und Probleme, Nachlaß. 2012. 533 S. 640 gr. ISBN 3-926370-86-6. Lw. 48,– €*

Das Gesamtwerk des Dichters, Gedichte, Erzählungen, Essays und Tagebuchnotizen, erstmals seit 1956 wieder gedruckt.

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Wolf, Dieter: Alles wird gut. Satirische Kolumnen. 2012. 217 S., 34 Zeichn. 300 gr. ISBN 3-944064-00-3. Gb. 19,– €*

Hoffentlich wird nicht alles so schlimm, wie es schon ist! Andererseits: Irgendwie geht es ja immer weiter. Aber nicht nur weiter, oft auch höher. Und manchmal schneller als man denkt. Dann sagen alle: Wer hätte das gedacht! Hauptsache, man ist vorbereitet – auf ein Gebiet, welches auf den ersten Blick nicht gerade eine Vielfalt an Betätigungsmöglichkeiten verspricht, jedoch auf den zweiten Blick durchaus. Tritt der Ernstfall ein, dann ist nämlich alles eine Frage der Einstufung. Denn was nun kommt, zieht sich ja einigermaßen lang hin. Und dies ist keinesfalls übertrieben.
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Wolf, Dieter: Neun unerklärliche Welten. Satirische Kolumnen. 2011. 177 S., 34 Zeichn. 300 gr. ISBN 3-926370-81-5. Gb. 18,– €

»Ziehen Sie sich mit diesem Buch irgendwohin zurück, wo sie alleine sind. Verraten Sie niemandem, wo Sie sind. Nehmen Sie eine ausreichende Menge an Mineralwasser mit. Die ordnungsgemäße Regierung ist gestürzt, nur wenige haben davon erfahren. Jätende Engel haben die Herrschaft (im Universum) übernommen. Man kann der guten Seite der Macht dienen.« (Euhemeros von Messene)
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