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ARNSHAUGK VERLAG
Der Verlag mit dem Lindenblatt

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94109406 Schilling, Lingaraja19.80 €

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Bauer, Roman: Zurück zur Kultur. Endstationen der Evolution: Beherrschte Freiheit oder enthemmter Liberalismus?. 2014. 244 S. 375 gr. ISBN 3-941094-14-9. Kt. 19,80 €*

Der Neurobiologe und Philosoph sieht den Umschlagspunkt im Übergang von der Kultur zum Liberalismus: Ist Kultur noch beherrschte Freiheit und veredelte Natur, so besteht der Liberalismus im Positivismus des Machbaren um seiner selbst willen, in Kapitalanhäufung statt der Schaffung realer Werte und in dem Streben nach irrealen globalen und egalitären Utopien statt in einer vernünftigen Politik als Kunst des Möglichen. Der Realliberalismus, wie Roman Bauer ihn nennt, erweist sich als feindlicher Bruder des real existierenden Sozialismus und hat in Gestalt von Globalismus, Gender-Ideologie und Gleichheitswahn das vergiftete Erbe des Sozialismus angetreten - anders als dieser gilt er heute jedoch als alternativlos. Roman Bauer zeigt in diesem Buch, daß es doch eine Alternative gibt: die Rückbesinnung auf eine wirkliche Kultur, die im Einklang mit den Gesetzen der Natur und des Lebens steht.

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Bigalke, Daniel: Die Deutsche Dimension. Essays. 2009. 367 S. 385 gr. ISBN 3-926370-33-5. Kt. 19,90 €*

Inhalt: Hans Blüher und die Gnade der Natur, Carl Schmitt. Gegen Moralismus und Entwurzelung, Das Standardwerk des völkischen Denkens, Oswald Spengler – Der optimistische Pessimist, Oswald Spengler – Der Mensch und die Technik, Das Phänomen Oswald Spengler intim, Oswald Spenger – Jahre der Entscheidung, Oswald Spengler und Karl Marx, Ernst Niekisch und die dritte imperiale Figur, Edgar Julius Jung – Vordenker eines neuen Staates, Georg Quabbe, Armin Mohler und sein Credo, Wenn der Staat ein Moloch ist, Anmerkungen zu Michael Oakeshott, Der Ausnahmezustand als herrschendes Paradigma, Demokratie am Scheideweg, Masse und Mündigkeit, Johannes Heinrichs Gastfreundschaft der Kulturen, Johannes Heinrichs Öko-Logik, Was der Verfassungschutz verschweigt, Zum Handbuch des Deutschen Idealismus, Konturen einer Philosophie der Menschenflucht, Der Weg vom Selbst-Denker zum Selbst-Henker, Die Kraft des Überdauernden, Vergangenheitsbewältigung, Das Eigene und die Integration, Selbsthilfe und Selbsterkenntnis, Die Reflexion des deutschen Menschen, Über die Religion, Das Ziel im Leben, Sprache, Volk und Staat, Phänomenologie und Tragik der Wahrheit, Versuch über Gesinnungsstaatlichkeit, Friedrich Hölderlin, Jesse Thoor – Dichter des Auratischen, Stefan George, Uwe Lammla - Dichtung der Münchner Zeit.

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Evola, Julius: Tradition und Herrschaft. Aufsätze von 1932-1952. 2. Aufl. 2009. 149 S. 170 gr. ISBN 3-926370-34-3. Kt. 12,– €*

Inhalt: Biographisch-bibliographische Einführung von Martin Schwarz. Über die geistigen Voraussetzungen einer europäischen Einheit. Das Doppelantlitz des Nationalismus. Die Unterwelt des christlichen Mittelalters. Der sakrale Charakter des Königtums. Feminismus und heroische Tradition. Die rote Fahne. Überwindung des Aktivismus. Überwindung des Übermenschen. Über das Geheimnis des Verfalls. Gralsmysterium und Kaisergedanke. Europa und der organische Gedanke. Träger des Europa-Mythos

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Falter, Reinhard: Ludwig Klages. Lebensphilosophie als Zivilisationskritik. 2. Aufl. 2015. 168 S. 280 gr. ISBN 3-944064-51-8. Kt. 12,– €*

Ludwig Klages ist einer der Hauptvertreter der Lebensphilosophie im 20. Jahrhundert sowie der Begründer der wissenschaftlichen Graphologie. Eine besondere Bekanntheit erreichte er mit seinem provozierenden Hauptwerk 'Der Geist als Widersacher der Seele' (1929-32), einem der letzten umfassend-systematischen philosophischen Entwürfe in Deutschland, und seinem Aufruf 'Mensch und Erde'(1913), einer scharfen Kritik der Naturzerstörung, die ihn heute als Vordenker der Ökologiebewegung erscheinen läßt. Ausgehend von Klages' Bedeutung für ein Naturverständnis, das auch eine 'ganzheitliche' und heidnisch-religiöse Dimension einschließt, erläutert Reinhard Falter auf eine fundierte und doch allgemein verständliche Weise die wichtigsten Aspekte von Klages' Philosophie,behandelt diese in ihrem Zusammenhang mit Lebensphilosophie, Phänomenologie und Kulturkritik der Zeit und expliziert ihre Relevanz für die Gegenwart. Falters Buch ist derzeit die einzige Einführung in das Denken von Ludwig Klages.

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Gundolf, Friedrich: Heinrich von Kleist. 2011. 208 S. 220 gr. ISBN 3-926370-53-X. Kt. 16,– €*

Ein wesentliches Werk des George-Kreises wird mir dieser Monographie von 1922 wieder aufgelegt. Gundolf beschreibt die Haupt- und Nebenwerke Kleists mit seiner sehr eigenen Methode, die unverwechselbar in der Rezeptionsgeschichte des großen Dramatikers ist.
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Hauf, Monika: Bollingen. C. G. Jungs steinernes Symbol der Wandlung. Ein Rätsel wird entschlüsselt. 2014. 288 S. 420 gr. ISBN 3-941094-09-2. Kt. 19,95 €*

1922 erwarb Carl Gustav Jung ein Grundstück in Bollingen am Zürichsee. In den folgenden Jahren baute er dort ein Haus, das er als seinen »Turm« bezeichnete, und ließ seltsame Reliefs in einen großen quaderförmigen Stein im Garten meißeln. Um die kryptische Symbolik von Jungs Anwesen ranken sich viele Legenden. Gestützt auf umfassende mythologische, religionswissenschaftliche, alchemistische und psychoanalytische Kenntnisse spürt die katholische Theologin den komplexen und oft überraschenden Verästelungen von Jungs symbolischer Weltschau nach. Dabei gelingt es ihr nicht nur, das »Rätsel Bollingen« zu lösen, sondern Jungs Denken insgesamt neu zu beleuchten. Weit über einen historischen Beitrag hinaus, liefert Monika Haufs Untersuchung gewichtige Gründe dafür, C. G. Jung zu befragen, wenn es um die menschliche Seele, ihre archetypischen Gestalten und ihr Schicksal in dieser Welt geht.

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Jacob, Alexander: De naturae natura. Eine Studie zur idealistischen Philosophie der Natur und des Unbewußten. 2018. 250 S. 500 gr. ISBN 3-944064-80-1. Lw. 34,– €

Die Studie zur europäischen Naturphilosophie beginnt mit den klassischen Vorstellungen zu Geist, Seele, Natur und Unbewußtem und untersucht das Aufleben dieser Begriffe in der Naturphilosophie der Renaissance und des 17. Jahrhunderts. Im deutschen Idealismus und in der Lebensphilosophie wächst die Bedeutung der Vorstellung vom Unbewußten. Jacob zeigt, wie die verschiedenen Denker, etwa die Romantiker und insbesondere Schubert, Carus, Schopenhauer und Hartmannn nicht nur die antiken Seelenlehre und deren Metaphysik aufgriffen, sondern auch die Jungsche Tiefenpsychologie vorbereiteten. Im Anhang zeigt der Autor die naturphilosophischen Grundlagen einer Diskussion der Rassenunterschiede, welche die spirituellen Kapazitäten der Menschheit zu fassen versucht.

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Maaß, Sebastian: Schwert und Mohn. Friedrich Georg Jünger. Eine politische Biographie. Mit einem Vorwort von Harald Seubert und einer Auswahl aus Jüngers früher Publizistik. 2012. 142 S. 200 gr. ISBN 3-941094-05-X. Kt. 16,80 €*

Im Mittelpunkt dieser Biographie steht nicht der Dichter und nicht der Erzähler, sondern der Kämpfer. Auf die Kindheit folgt der Weltkrieg, dann der Aufmarsch des Nationalismus, die Kampfbünde, Hielschers Vormarsch, Ernst Niekisch, schließlich der Widerstand gegen den Nationalsozialismus, die Abrechnung mit der Technik und andere Nachkriegsschriften. Wohlstandsbürgern dürfte es schwer fallen, sich in diesen Ernst hineinzuversetzen, aber vielleicht zeigt uns dieses Leben auch, was für Männer uns heute fehlen.
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Müller, Baal: Kosmik. Prozeßontologie und temporale Poetik bei Ludwig Klages und Alfred Schuler. Zur Philosophie und Dichtung der Schwabinger Kosmischen Runde. 2007. 416 S. 760 gr. ISBN 3-9810057-3-2. Gb. 49,80 €

Der Autor untersucht in seiner Tübinger Dissertation erstmals akribisch die philosophischen und poetologischen Beziehungen zwischen Ludwig Klages und Alfred Schuler. Klages wird als herausragender Theoretiker der Zeiterfahrung sowie der Selbstexpression alles Lebendigen dargestellt, und Schuler erscheint mit seinen radikalen Sprachexperimenten als Wegbereiter der literarischen Moderne.
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Titel derzeit nicht lieferbar

Pletat, René: Julius Evola im Zeitalter des Faschismus. 2016. 847 S., 71 teils farb. Abb. a. Taf. 1180 gr. ISBN 3-944064-72-0. Lw. 42,– €*

Als Ergebnis zehnjähriger Mühen eine umfangreiche Biographie, die von der Entwicklung des Werkes ausgeht und die vielfältigen Beziehungen des Autors zur Philosophie und Politik seiner Zeit gründlich beleuchtet. Eine Pioniertat der Erschließung eines im deutschen Sprachraum noch weithin verkannten Philosophen.

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Reschika, Richard: Rebellen des Geistes. Sieben Profile. 2014. 263 S. 360 gr. ISBN 3-944064-21-6. Gb. 19,90 €*

In der Manier seines Erfolgsbuches »Philosophische Abenteurer« stellt der Autor weitere Profile von philosophischen Außenseitern vor: Paul Thiry d`Holbach, dessen Skandalbuch, wiewohl von Voltaire und Goethe abgelehnt, auf Büchner und Engels und auf das Gros der naturwissenschaftlich orientierten Denker nachhaltigen Einfluß ausübte; die romantischen Revolutionäre Amerikas Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau und Walt Whitman, die jenseits von Pragmatismus und Machbarkeitswahn die amerikanische Kultur (so vor allem die Jugendbewegung der 1960er Jahre) prägten; Wladimir Sergejewitsch Solowjow, der zum Christentum und zum Kampf für die Einheit der Kirche ausgerechnet in der Leidenschaft der Geschlechtsliebe fand und diese über die Eltern- und Freundesliebe, über die geistige Liebe zu Kunst und Wissenschaft, über die Liebe zur Menschheit und selbst über die asketische Liebe der Mystikerinnen und Mystiker stellt; Nikos Kazantzakis, dessen Grabspruch unverständlich bleiben muß, wenn man das philosophische Werk dahinter nicht kennt. Dazu gesellt sich Hegel, eigentlich gewiß kein Außenseiter, mit seinem verstörenden Bild von der Eule der Minerva, das Wesen und Aufgabe der Philosophie kritisch hinterfragt und damit eine Ohrfeige für die musealen Verwalter des gesammelten Denkens darstellt, die sich nicht mehr trauen, ins Weltgeschehen einzugreifen.
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Röcke, Till: Radardenker. Traktat über Gottfried Benns Prosa der Phase II. 2013. 160 S. 180 gr. ISBN 3-941094-11-4. Kt. 14,95 €*

Die Benn-Befreiung: Nach den Jahren der Okkupation durch Lesering und Dozenten-Gehirn ist das Werk des Gottfried Benn wieder Teil der freien Welt. Unter dem Liebhaberjoch verkümmerte die späte Prosa des längst zum süffigen „Klassiker der Moderne“ herabgewürdigten Freischärlers aus Berlin-Schöneberg zur läppischen Fingerübung. Zu lange galt der alte Prosa-Benn als raunender Buddha und drolliger Stoiker im weißen Kittel. Der Autor zieht nun den Schlussstrich und schlägt Benns Prosa-Experiment der „Phase II“ aus der Konkursmasse einstiger Größe. Er streicht die Züge eines unversöhnlich denkenden Dichters heraus, dessen primäres Anliegen nur ein Ausdrucksziel kennt: das der Zumutung. Die Phase II ist ein Minimalprogramm der Sezession von allem, es kommt aus dem Dichter-Ich und greift aus in gesellschaftliche Sphären - und es harrt der Vollendung.
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Sander, Hans-Dietrich: Das tragische Interludium. Herausgegeben von Heiko Luge. 2017. 207 S. 330 gr. ISBN 3-944064-64-X. Gb. 22,– €*

Eine echte »Vergangenheitsbewältigung« könnte positive Wirksamkeit nur erlangen, wenn wir diesen tiefen moralischen Impuls mit einer freien, schonungslosen Betrachtung dieser schicksalsreichen zwölf Jahre unserer Geschichte verbinden. In Abkehr zur affektiven NS-Negation des deutschen Selbstverständnisses seit 1945 werden wir das Dritte Reich erst dann überwinden, wenn wir neben den Schattenseiten auch mögliche fruchtbare Ansätze sichten und diese nach redlicher Abwägung und Modifizierung für die Lösung heutiger und künftiger Aufgaben mit heranziehen.
Die in diesem Band zusammengestellten Texte Hans-Dietrich Sanders geben für diesen notwendigen Schritt wertvolle Anregungen. Er hat sich mit dem Phänomen des Nationalsozialismus in all den Jahren seines Schaffens wiederkehrend beschäftigt – stets jenseits der »Schwarz- und Weißwäscher«.

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Sander, Hans-Dietrich: Der ghibellinische Kuß. Herausgeben von Heiko Luge. 2016. 208 S. 300 gr. ISBN 3-944064-34-8. Gb. 22,– €*

In den kommenden Jahren geht es um Sein oder Nichtsein für die Völker Europas. Wenn wir es gemeinsam schaffen sollten, den geschundenen Kontinent von fremden Invasoren und Hegemonialmächten zu befreien, werden die alten geo- und ordnungspolitischen Fragen wieder auf dem Tisch liegen und ihrer Klärung harren.
Unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen es dann zu einer sinnstiftenden Neugestaltung für die beteiligten Völker kommen kann, versucht das Buch auszuloten. Eine wie auch immer geartete Europäische Union, die in manchen naiven Köpfen noch heute als »Reichsersatz« fungiert, wird es dann nicht mehr geben. Die hier dokumentierten Reflexionen und Gedanken haben neben der propädeutischen auch eine klärende Funktion.
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Sander, Hans-Dietrich: Politik und Polis. Herausgeben von Heiko Luge. 2016. 271 S. 380 gr. ISBN 3-944064-35-6. Gb. 26,– €*

Über die ganze Welt senkt sich eine Aura von Endzeit. Sie ist nicht unausweichlich. Wir können ihr aber nur entrinnen, wenn wir uns dem Verfall der Politik in seiner ganzen Breite und Tiefe stellen. Der Ajaxtypus allein hatte schon Troja nicht erstürmt.
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Schuler, Alfred: Gesammelte Werke. 2. Aufl. 2018. 644 S. 600 gr. ISBN 3-944064-84-4. Gb. 56,– €

Die vielleicht merkwürdigste aller schriftlichen Hinterlassenschaften nannte Ludwig Klages den Nachlaß seines Freundes Alfred Schuler (1865-1923), der in München um 1900 das Haupt der legendären Kosmischen Runde war und großen Einfluß nicht nur auf die Schwabinger Boheme und den Kreis um Stefan George, sondern auch auf Walter Benjamin und Carl Schmitt ausübte.
Schuler außergewöhnliches Werk, von dem schon eine kleine Auswahl 1930 Benjamin zu verborgenem Anstaunen nötigte, wird hier in einer umfassend kommentierten Ausgabe sämtlicher erhaltener Dichtungen, Vorträge und der wichtigsten Briefe textkritisch präsentiert. Neben dem gültigen Werk wurden auch Entwürfe, Skizzen und Notate berücksichtigt und im Kommenarteil dokumentiert, um die Genese der Texte zu verdeutlichen; dabei wird vieles der Öffentlichkeit zum ersten Mal zugänglich gemacht.

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Schuler, Karl-Heinz: Alfred Schuler Bibliographie. 2. Aufl. 2018. 180 S. 300 gr. ISBN 3-944064-82-8. Kt. 22,– €

Der Dichter und Mysterienforscher Alfred Schuler bildete um 1900 in München zusammen mit Karl Wolfskehl und Ludwig Klages die legendäre Kosmische Runde und war eine der zentralen und zugleich geheimnisvollsten Gestalten der Schwabinger Boheme. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine während des Ersten Weltkriegs gehaltenen Vorträge "Vom Wesen der Ewigen Stadt" bekannt, in denen er nicht nur eine metaphysische Deutung des römischen Imperiums vornahm, sondern auch eine streng dualistische Geschichtsphilosophie entwarf und eine fundamentale Kritik des gegenwärtigen Zeitalters vorlegte. Obwohl Schuler zu Lebzeiten kaum etwas veröffentlicht hat, erfuhren seine neognostischen und neopaganen Anschauungen eine vielfältige Rezeption, die sich in den Werken so bedeutender Zeitgenossen wie Stefan George, Rainer Maria Rilke, Walter Benjamin, Oswald Spengler und Carl Schmitt niederschlug. Die vorliegende Bibliographie verzeichnet in mehr als 1000 Einträgen erstmals alle zwischen 1891 und 2006 erschienenen Texte von und über Schuler, darunter eine Fülle entlegenen und unbekannten Materials. Sie dokumentiert damit eine einzigartige kryptische Wirkungsgeschichte und ist für jede Beschäftigung mit Alfred Schuler sowie den Münchner Kosmikern ein unentbehrliches Hilfsmittel.

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Schühly, Wolfgang (Hg.): Natursprache. Deutsche Naturdichter der Nachkriegszeit. 2009. 181 S. 220 gr. ISBN 3-926370-37-8. Kt. 14,– €*

Mit Aufsätzen von Bernhard Gajek, Hans Dieter Schäfer, Andreas Müller, Klaus Gauger, Wolfgang Schühly, Klaus Müller-Richter, Daniel Bigalke und Kai Agthe zu Johannes Bobrowski, Wilhelm Lehmann, Günter Eich, Peter Huchel, Helmut Bartuschek, Oda Schaefer, Karl Krolow, Rolf Schilling, Joachim Werneburg und Uwe Lammla.

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Spengler, Oswald: Der Mensch und die Technik. Beitrag zu einer Philosophie des Lebens. 2011. 88 S. 120 gr. ISBN 3-926370-43-2. Kt. 8,– €*

Der Grundgedanke von Spenglers Hauptwerk - der unaufhaltsame Verfall der abendländischen Kultur - findet sich in komprimierter Form in dieser Schrift. Spengler stellt dar, daß der Mensch des 20. Jahrhunderts den Abstieg der Kultur und damit ihrer Technik unausweichlich herbeiführt. Er widerspricht entschieden dem kontinuierlichen Fortschrittsglauben und bietet Argumente in einer noch lange nicht abgeschlossenen Diskussion.
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Wehr, Gerhard: Carl Gustav Jung. Leben - Werk - Wirkung. 2009. 512 S. 944 gr. ISBN 3-941094-01-7. Kt. 18,– €*

Carl Gustav Jung ist als Begründer der Analytischen Psychologie einer der einflußreichsten Psychologen des zwanzigsten Jahrhunderts. Sein Begriff des »kollektiven Unterbewußtseins« und seine Anschauungen von den Archetypen des Unbewußten, seine Theorie des Komplexes und seine Lehre von den psychologischen Typen gehören heute zum intellektuellen Grundbestand jeder Reflexion über das Wesen des Menschen. Durch die universale Ausrichtung seines Denkens wurde er auch zu einem großen Anreger der Auseinandersetzung mit östlicher Spiritualität. Jungs umfassendes Werk und dessen vielfältige Auswirkungen sowohl darzulegen als auch aus der inneren und äußeren Entwicklung seines Schöpfers heraus verständlich zu machen, gelingt Gerhard Wehr auf eindrucksvolle Weise. Sein lebendiger, erzählerischer Stil verbindet den Blick auf die großen systematischen und geistesgeschichtlichen Linien mit der Aufmerksamkeit auf das biographische Detail. Diese wesentlich erweiterte Neuausgabe bezieht die neueste Forschung und Rezeptionsgeschichte ein.
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