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94406482 Schuler, Alfred Schuler Bibliographie22.00 €

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Julius Evola
wurde 1898 in Rom geboren und starb 1974 ebendort. Evola erhielt eine strenge katholische Erziehung. Wenig später wandte er sich jedoch vom Katholizismus ab und den Idealen der heidnischen Antike zu. In seinem 1928 erschienenen Buch Heidnischer Imperialismus plädiert er für einen hierarchisch aufgebauten Führerstaat, einem sakralen Reich nach dem Vorbilde des antiken Römischen Reiches. Evola vertritt in seiner Philosophie eine polare Sicht der Dinge: dem männlich-solar-transzendenten, dem Spirituellen zugewandten sakralisierten Kshatriya-Prinzip, stellt er das weiblich-lunare, dem Spirituellen abgewandte entgegen. So bezeichnet er die dem Römischen Reich in Europa folgenden, sich mit fortschreitender Zeit immer stärker dem Materialismus zuneigenden Gesellschaftsordnungen als lunar-dekadent und daher involutiv, d.h. als vom kulturellen Niedergang gezeichnet und somit dem Untergang geweiht. Als Hauptwerk Evolas gilt das 1934 erschienene Buch Rivolta contro il Mondo Moderno (deutsch Erhebung wider die moderne Welt). Evola reklamierte für seinen Begriff der Rasse, er gehe über den der anthropologischen Deutung des Nationalsozialismus hinaus. Im Unterschied zu der rein biologistischen Sicht etwa eines Houston Stewart Chamberlain, dem Evola seelischen Infantilismus vorwarf, interpretierte Evola Rasse in einem transzendentalen Sinne als Kultur, Elite und Aristokratie und forderte einen Rassismus des Geistes und der Seele (dies vor allem in seinem 1938 erschienenen Buch Mito del sangue). Nach dem Sturz Mussolinis floh er 1943 nach Deutschland. 1945 trug er von einem sowjetischen Bombengriff auf Wien eine Verletzung davon, die ihn für den Rest seines Lebens von der Hüfte abwärts lähmte. Im April 1951 wurde Evola wegen Verherrlichung des Faschismus und wegen Bildung einer faschistischen Verschwörung verhaftet, in einem aufsehenerregenden Prozess jedoch freigesprochen. Bis zu seinem Lebensende verfaßte er zahlreiche Bücher zu philosophischen, religionsgeschichtlichen, magisch-hermetischen und politischen Themen.
Evola, Julius: Revolte gegen die moderne Welt. Nachdr. d. Ausg. Vilsbiburg 1993. 2018. 423 S. 650 gr. ISBN 3-944064-81-X. Lw. 36,– €

Ausgehend von der traditionellen Lehre von den vier Weltzeitaltern, bringt Evola eine antihistorische Beschreibung der Geschichte von den Urzeiten bis heute. Die Entwicklung wird als Niedergang gezeigt, weil die transzendenten Werte immer weiter abgeschwächt und schließlich genau in ihr Gegenteil verkehrt wurden.

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Evola, Julius: Tradition und Herrschaft. Aufsätze von 1932-1952. 2. Aufl. 2009. 149 S. 170 gr. ISBN 3-926370-34-3. Kt. 12,– €*

Inhalt: Biographisch-bibliographische Einführung von Martin Schwarz. Über die geistigen Voraussetzungen einer europäischen Einheit. Das Doppelantlitz des Nationalismus. Die Unterwelt des christlichen Mittelalters. Der sakrale Charakter des Königtums. Feminismus und heroische Tradition. Die rote Fahne. Überwindung des Aktivismus. Überwindung des Übermenschen. Über das Geheimnis des Verfalls. Gralsmysterium und Kaisergedanke. Europa und der organische Gedanke. Träger des Europa-Mythos

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Evola, Julius: Über das Initiatische. 1998. 300 S. 545 gr. ISBN 3-937592-09-1. Lw. 19,80 €

Eine Sammlung eingehender esoterischer Untersuchungen von Julius Evola mit zwei ausführlichen Beiträgen von H. T. Hansen, in denen auf die Beziehungen von Evola zu Mircea Eliade und Karfried Graf Dürckheim eingegangen wird. Erstmals in deutscher Sprache werden hierüber Dokumente und zum Teil nie veröffentlichte Briefe ausgewertet. Inhalt: Das Symbol, der Mythos und der irrationalistische Irrweg Geistige Männlichkeit und erotische Symbolik Über das Initiatische Vom Abendland-Mythos Zeitlichkeit und Freiheit Die drei Epochen des Gewißheitproblems Der sakrale Charakter des Königtums Der Weg des Samurai Religiosität in Tirol Vedânta, Meister Eckehart, Schelling Der Taoismus Der Weg der Selbstverwirklichung nach den Mithras-Mysterien René Guénon. Ein Lehrer für unsere Zeit Kultur der Zeit, Kultur des Raumes

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Evola, Julius: Menschen inmitten von Ruinen. 1990. 408 S. 539 gr. ISBN 3-89180-031-2. Kt. 19,90 €

Eingeschweißte Restexemplare mit Wasserschaden.
Der Verfasser trägt hier seine grundsätzlichen Gedanken zur gegenwärtig in Europa herrschenden Geisteshaltung vor. Als Vertreter des aristokratischen Prinzips und Befürworter elitärer Haltung setzt er sehr unzeitgemäße Vorstellungen gegen die gängigen Lehren übertriebener Gleichheit, Humanität, Liberalität, Verantwortungslosigkeit. Mit leidenschaftlicher, mitreißender Feder beschwört er das Wesen des Politischen, insbesondere für einen Staat auf geistiger Grundlage, gegen Chauvinismus und bourgeoisen Nützlichkeitsmaterialismus und zeigt den fragenden Menschen Europas andere Horizonte als die der Profitmaximierung und des oberflächlichen Lebensgenusses. Seine revolutionären Ideen wollen die politischen Urbilder wecken, die jahrhundertelang Europa erhielten und dessen hohe Kultur schufen. Wer gegen die heutige Welt ist, muß dieses Buch gelesen haben!

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Bremhorst, Holger: Initiation und Herrschaft. Zur Deutung von Fiölsvinsmal. Mit einer Kritik des »Neuheidentums« und einem Blick auf die religiöse Dimension der Politik heute. 2017. 444 S., 23 Abb. 660 gr. ISBN 3-944064-52-6. Gb. 34,– €*

Diese erste schlüssige und komplexe Deutung des eddischen Liedes zeigt unter Bezugnahme auf Gralsdichtung, Hermetik und Alchemie die eindeutig metaphysische Zielrichtung des Liedes auf. Dabei wird eine eigentliche germanische Esoterik sichtbar, welche die Metaphysik der Tradition im Sinne von René Guénon und Julius Evola mit der politischen Realität verbindet. Diese führt zum Widerspruch zu gängigen Vorstellungen über die Germanen und daraus abgeleiteten politische Postulaten.
Vom absoluten Standpunkt überzeitlicher Werte aus erweisen sich im umfangreichen Anhang die verschiedenen Spielarten des Neuheidentums als Zeitgeistsymptome. Die Dimension wahrer Herrschaft ist die zwingende Voraussetzung für eine Betrachtung der Weltpolitik, die Lösungen für Europa aufzeigen kann. Damit schreibt der Autor die Schlußkapitel von »Rivolta contro il mondo moderno«, »Gli uomini e le rovino« und »Cavalcare la tigre« fort. Das ganze Buch bietet in komprimierter Form das tradionale Welt- und Menschenbild und damit auch Zugang zu den weltanschaulichen Grundsätzen der Germanen.
Rezension

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Pletat, René: Julius Evola im Zeitalter des Faschismus. 2016. 847 S., 71 teils farb. Abb. a. Taf. 1180 gr. ISBN 3-944064-72-0. Lw. 42,– €*

Als Ergebnis zehnjähriger Mühen eine umfangreiche Biographie, die von der Entwicklung des Werkes ausgeht und die vielfältigen Beziehungen des Autors zur Philosophie und Politik seiner Zeit gründlich beleuchtet. Eine Pioniertat der Erschließung eines im deutschen Sprachraum noch weithin verkannten Philosophen.

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Führing, Daniel : Gegen die Krise der Zeit. Konservative Denker im Portrait. 2013. 280 S. 500 gr. ISBN 3-902732-21-0. Gb. 29,90 €

Der Band versammelt daher so unterschiedliche Denker wie Julius Evola und Günther Rohrmoser, Ernst Jünger und Nicolas Gomez Davila oder Ortega y Gasset und Arnold Gehlen, Eric Voegelin und Carl Schmitt. Auch noch lebende Autoren wie Prof. Robert Spaemann und Günter Maschke werden behandelt. Weitere Portraits widmen sich Plinio Corrêa de Oliveira, Ivan Illiev, Gerd-Klaus Kaltenbrunner, Russel Kirk, Edgar Jung, Arthur Moeller van den Bruck, Johannes Messner, Michael Oakesshott, Wilhelm Röpke, Hans Sedlmayr, Leo Strauss und Othmar Spann.

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Reschika, Richard: Das Versprechen der Ekstase. Eine philosophische Reise durch das erotische Werk von Georges Bataille und Julius Evola. 2011. 131 S. 230 gr. ISBN 3-89733-233-7. Kt. 14,80 €

Die hintergründigen Gedanken zweier Großmeister des philosophisch-erotischen Diskurses, Georges Bataille und Julius Evola, führen Richard Reschika als Ariadnefaden durch das schwindelerregende Labyrinth der Lust. Doch auch andere an der philosophischen Diskussion über Erotik und Sexualität im 20. Jahrhundert beteiligte Geister wie etwa Sigmund Freud sollen zu Wort kommen. Dazu die Stimmen der Dichter. Im Zusammentreffen von Philosophie und Poesie, aber auch in frei assoziierender Verknüftung, erschließen sich neue Sinn- und Erkenntnishorizonte.

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Ritter, Oliver: Ein Tag im Leben des Julius Evola. Eine Novelle. 2008. 130 S. 180 gr. ISBN 3-944064-24-0. Kt. 13,50 €*

Der Autor, bekennender Evolianer, hat sich intensiv mit dem Leben Evolas auseinandergesetzt und in dieser Novelle zahlreiche kaum bekannte Details verarbeitet. Herausgekommen ist ein farbenreich geschildertes Gemälde im Stil eines Hieronymus Bosch, surrealistisch und mitreißend, das den Leser das Schicksal eines zerschmetterten Helden im letzten Akt einer antiken Tragödie miterleben läßt, der dennoch stehend sterben will.

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Terracciano, Carlo: Revolte gegen die moderne Weltordnung. 2. Aufl. 2008. 144 S. 200 gr. ISBN 3-941247-09-3. Kt. 14,95 €

Carlo Terracciano unternimmt eine Aktualisierung des fast gleichlautenden Meisterwerks von Julius Evola: Revolte gegen die moderne Welt. Dabei werden die in diesem enthaltenen Themen und Reflektionen auf die neue geopolitische und sozio-kulturelle Situation angewendet. Heute, nachdem wenige Jahrzehnte vergangen sind, ist die Lage plötzlich in eine entscheidende Entwicklung eingetreten: Die Welt ist unipolar, die Gesellschaft liberalkapitalistisch, die Kultur vernichtet. Wir befinden uns in der Welt der Globalisierung, unterworfen der Logik des Mondialismus. Also hat Terracciano sich entschieden, Evola in origineller Weise neu zu lesen, um das freizulegen, was von einem stärker praktischen Gesichtspunkt aus an seiner Revolte gegen die moderne Welt noch Gültigkeit besitzt, und was in der heutigen Lage erforderlich ist, um Evolas Gedanken in eine Revolte gegen die moderne Weltordnung weiterzuentwickeln. Die revolutionäre Kraft evolianischen Denkens hat offensichtlich noch nichts von ihrer Vitalität eingebüßt. In einem Nachwort von Übersetzer Martin Schwarz erfährt der Leser etwas über das Verhältnis der italienischen Eurasier zu Julius Evola.

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Ritter, Oliver: Ein Tag im Leben des Julius Evola. Eine Novelle. 2008. 130 S. 180 gr. ISBN 3-941247-03-4. Kt. 13,50 €*

Der Autor, bekennender Evolianer, hat sich intensiv mit dem Leben Evolas auseinandergesetzt und in dieser Novelle zahlreiche kaum bekannte Details verarbeitet. Herausgekommen ist ein farbenreich geschildertes Gemälde im Stil eines Hieronymus Bosch, surrealistisch und mitreißend, das den Leser das Schicksal eines zerschmetterten Helden im letzten Akt einer antiken Tragödie miterleben läßt, der dennoch stehend sterben will.

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Sander, Hans-Dietrich (Hg.): Staatsbriefe. Heft 9/1990. 1990. 4° 40 S. 110 gr. Bestell-No. 18199009. Gh. 10,– €*

Hans-Dietrich Sander: Die Lage
Andreas Mälzer: Neutralitätscant
Hans-Dietrich Sander: Sieben Lehren aus der Goldkrise
Wolfgang Strauss: Die Aktualität der Epoöe »Das rote Rad«
Salcia Landmann: Fug und Unfug des Rassismus
Minne Lipinsky: Mutiger Aufbruch
Heinrich Jordis von Lohausen: Mittelmeerstücke Sizilien
Wolfgang Strauss: Bauern, Bonzen, Barden
Friedrich Griese: Aus »Leben in dieser Zeit«
Reinhold Oberlerecher: Das Gemeinwesen als Bildungsvorgang
Julius Evola: Universalität und Zentralismus
Wolfgang Strauss: Überflüssiger Brief
Wolfgang Strauss: Vom Winde verweht
Wolfgang Strauss: Der größte Lump bleibt obenauf
Wolfgang Strauss: Hat General Kiessling die Entwicklung verschlafen? (Günter Kiessling, Nato Oder Elbe - Modell für ein europäisches Sicherheitssystem, Erlangen, Straube)
Franz Uhle-Wettler: Für Bonn inkommensurabel (Ferdinand Otto Miksche, Das Ende der Gegenwart - Europa ohne Blöcke, München, Herbig)
Hans-Dietrich Sander: Jenseits der Nacht (Hans Jürgen Syberberg, Vom Unglück und Glück der Kunst in Deutschland nach dem letzten Kriege, München, Matthes & Seitz)
Hans-Dietrich Sander: Jauche gegen Syberberg
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