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ARNSHAUGK VERLAG
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95930249 Gartz, Psychedelika historisch betrachtet16.00 €

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Friedrich, Bernd-Ingo: Heinrich Stieglitz, ein Denkmal. Zweiter Teil: Anhänge, Nachklänge und Register. 2019. 433 S. 720 gr. ISBN 3-944064-89-5. Gb. 58,– €*

Der zweite Band des Denkmals für Heinrich Stieglitz ist seinem Werk gewidmet. In einem ersten, acht Anhänge (= Kapitel) umfassenden Teil werden „Der Dichter Heinrich Stieglitz“, seine Bilder des Orients und die im vierten Band derselben enthaltene Tragikomödie „China“ in Beziehung zur Gesamtheit der deutsch-orientalischen Dichtung des 19. Jahrhunderts gesetzt. Ein Verzeichnis der Publikationen und nachgelassenen Produktionen runden die Bestandsaufnahme ab. Dem Anhang „Heinrich Stieglitz als Texter“ folgt eine ausführlich kommentierte Bibliographie der Vertonungen seiner Gedichte. Der zweite Teil besteht aus rund 90 „Nachklängen“, das heißt: „einer kritischen Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen“, sowie einer kurzen Zusammenfassung. Ein dritter Teil enthält die Register für beide Bände der Monographie.
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Friedrich, Bernd-Ingo: Heinrich Stieglitz, ein Denkmal. Erster Teil: Biographie und Exkurse. 2018. 539 S. 890 gr. ISBN 3-944064-88-7. Gb. 58,– €*

Heinrich Stieglitz gehört zu den Persönlichkeiten, deren Bild sich durch interessengeleitete Wahrnehmung, Deutung und Bewertung schon zu Lebzeiten weitgehend verfestigt hat. Ein solches auf verschlungenen Pfaden tradiertes und durch die Macht steter Wiederholung erstarrtes Bild infrage zu stellen, gehört zu den vorrangigen Aufgaben biographischer Forschung. Biographische Spurensuche bedeutet in diesem Fall, zunächst eine Lichtung in ein schwer zu entwirrendes Dickicht aus Fakten und Fiktion zu schlagen. Die kritische Sichtung und Neubewertung überlieferter Interpretationen und bekannter Quellen, eine ergänzende Befragung bisher unbekannter biographisch aufschlußreicher Dokumente und nicht zuletzt eine umfassende Kontextualisierung, die vor allem das politische und literarische Umfeld in den Jahren des Vormärz in den Blick nimmt, sollen dazu beitragen, einen vergessenen Dichter des Berliner Vormärz zumindest in seinen Konturen wieder sichtbar zu machen.
Adaptiert von: Dirk Brietzke, „Der Dichter Wilhelm Hocker (1812–1850) und die Macht der Zensur“ in: Mythen der Vergangenheit; Göttingen 2012, S. 204 f.
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Gundolf, Friedrich: Heinrich von Kleist. 2011. 208 S. 220 gr. ISBN 3-926370-53-X. Kt. 16,– €*

Ein wesentliches Werk des George-Kreises wird mir dieser Monographie von 1922 wieder aufgelegt. Gundolf beschreibt die Haupt- und Nebenwerke Kleists mit seiner sehr eigenen Methode, die unverwechselbar in der Rezeptionsgeschichte des großen Dramatikers ist.
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Hackel, Rainer: Der unbemerkte Aufstand. Eine Woche mit dem Dichter Uwe Lammla. 2021. 200 S. 400 gr. ISBN 3-903000-06-X. Gb. 18,– €*

Obwohl Uwe Lammla mit Reim und Rhythmus die Natur besingt und nicht müde wird, Gott zu loben, hat er sich nicht in den vielfach geschmähten Elfenbeinturm – gegen den ja im Grunde nichts einzuwenden ist – zurückgezogen, sondern steht mit beiden Beinen im Leben: Er ist Dichter, Buchhändler und Verleger, und er kümmert sich um ein weitläufiges Anwesen.
All‘ diese Dinge nahmen mich für den unbequemen Dichter ein, so daß ich schließlich auf den Gedanken verfiel, mit ihm Gespräche über sein Leben und Werk zu führen. Glücklicherweise zeigte Uwe Lammla Interesse an einem solchen Buch. Die sechs Gespräche gehen aber über ein Werkstattgespräch weit hinaus. Entstanden ist ein Vademecum in dürftiger Zeit, ja ein libertäres Manifest. Denn Uwe Lammla nimmt bei seinen Antworten weder auf Kritiker noch auf die politische Korrektheit Rücksicht. Der Leser erlebt eine Souveränität des Urteils, eine Unmittelbarkeit des Erlebens und eine Bejahung des gottgewollten Schicksals, die sich jedem Satz eingebrannt haben.

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Kalz, Wolf: Jüngeriana. Begegnungen mit Ernst Jüngers Werk. 2013. 131 S. 180 gr. ISBN 3-944064-15-1. Lw. 28,– €

Dieses Büchlein gibt Auskunft zu Begegnungen mit Ernst Jüngers Werk, zum anderen sind es solche mit Jüngers Jüngern, und schließlich sind es Begegnungen, die mir in zwei Dutzend Jahren loser Bekanntschaft mit dem Autor zuteil wurden.
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Röcke, Till: Radardenker. Traktat über Gottfried Benns Prosa der Phase II. 2013. 160 S. 180 gr. ISBN 3-941094-11-4. Kt. 16,– €*

Die Benn-Befreiung: Nach den Jahren der Okkupation durch Lesering und Dozenten-Gehirn ist das Werk des Gottfried Benn wieder Teil der freien Welt. Unter dem Liebhaberjoch verkümmerte die späte Prosa des längst zum süffigen „Klassiker der Moderne“ herabgewürdigten Freischärlers aus Berlin-Schöneberg zur läppischen Fingerübung. Zu lange galt der alte Prosa-Benn als raunender Buddha und drolliger Stoiker im weißen Kittel. Der Autor zieht nun den Schlussstrich und schlägt Benns Prosa-Experiment der „Phase II“ aus der Konkursmasse einstiger Größe. Er streicht die Züge eines unversöhnlich denkenden Dichters heraus, dessen primäres Anliegen nur ein Ausdrucksziel kennt: das der Zumutung. Die Phase II ist ein Minimalprogramm der Sezession von allem, es kommt aus dem Dichter-Ich und greift aus in gesellschaftliche Sphären - und es harrt der Vollendung.
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Schwab, Jürgen: Flucht in die Menschheit. Der Schriftsteller Jakob Wassermann und der Typus des nichtjüdischen Juden. 2020. 183 S. 320 gr. ISBN 3-95930-219-3. Gb. 18,– €*

Jakob Wassermann gehörte in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts zu den meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellern, heute ist sein umfangreiches Werk nahezu vergessen. Vergessen ist insbesondere, daß dieser Autor immer wieder das konfliktreiche Neben- und Miteinander von Juden und Deutschen behandelt und sich dabei um Gerechtigkeit bemüht, also auf beiden Seiten Verhalten zeigt, das zu Konflikt und Ablehnung führt. Seit dem letzten Kriege wird Autoren, die sich in diesem Themenkomplex ohne vorgefaßtes Urteil zu nähern wagen, mit zunehmender Heftigkeit »Antisemitismus« vorgeworfen. Die Frage nach Gründen oder gar nach Schuldanteil darf nicht gestellt werden, eine »Judenfrage« muß ausschließlich und erschöpfend als Ausgeburt ressentimentgeladener Antisemiten verdammt werden. Das Buch macht deutlich, daß die bei Wassermann erkennbaren Brüche keineswegs erledigt sind, sondern durch neuere politische Entwicklungen in mancher Hinsicht sogar an Schärfe gewonnen haben. Der Autor trägt eine Fülle geschichtlichen und aktuellen Materials zu einer Frage zusammen, die es angeblich gar nicht gibt, und mahnt deren Diskussion an.

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Schühly, Wolfgang (Hg.): Natursprache. Deutsche Naturdichter der Nachkriegszeit. 2009. 181 S. 220 gr. ISBN 3-926370-37-8. Kt. 14,– €*

Mit Aufsätzen von Bernhard Gajek, Hans Dieter Schäfer, Andreas Müller, Klaus Gauger, Wolfgang Schühly, Klaus Müller-Richter, Daniel Bigalke und Kai Agthe zu Johannes Bobrowski, Wilhelm Lehmann, Günter Eich, Peter Huchel, Helmut Bartuschek, Oda Schaefer, Karl Krolow, Rolf Schilling, Joachim Werneburg und Uwe Lammla.

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Schühly, Wolfgang (Hg.): Zeichen in die Esche geritzt. Rolf Schilling zum siebzigsten Geburtstag. 2020. 366 S., 7 Abb. 480 gr. ISBN 3-95930-212-6. Gb. 38,– €*

31 Maler, Musiker, Dichter, Schriftsteller, Philosophen, Leser und Weggefährten berichten von ihren Erfahrungen mit dem Unzeitgemäßen, seiner Landschaft und seiner Stellung in Deutschland: Angerer der Ältere, Johann Felix Baldig, Peter Bickenbach, Frank Böckelmann, Michael Boss, Werner Bräuninger, Björn Clemens, Arnulf Ehrlich, Reinhard Falter, Bernd Kurt Goetz, Peter Götz, Christian Glowatzki, Uwe Haubenreißer, Sebastian Hennig, Theo Homann, Burkhard Jahn, Uwe Lammla, Heiko Luge, Jonas Mahraun, Steffen Marciniak, Baal Müller, Uwe Nolte, Alexander Martin Pfleger, Ian Read, Arne Schimmer, Wolfgang Schühly, Thomas Sorge, Holger Uske, Michael Walker, Joachim Werneburg, Uwe Wolff.

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Wolff, Uwe: Agnes Miegel und das Leben in Quarantäne. Mit einem Beitrag von Archimandrit Irenäus Totzke. 2020. 72 S., 1 Abb. 175 gr. ISBN 3-95930-223-1. Gb. 14,– €*

Im Süden Jütlands, zwischen Heide und Kiefern, lag das dänische Flüchtlingslager Oksbøl. Kinder, Mütter und Greise, mit Schiffen über die Ostsee evakuiert, fanden hier Zuflucht. Unter ihnen die alt gewordene Agnes Miegel mit ihrer Lebensgefährtin. In Oksbøl schrieb sie das berühmte Gedicht „O Erde Dänemarks“, das der dänische Redakteur Jef Jefsen sofort in der Lagerzeitung veröffentlichte.
Der Autor begann in Dänemark, Agnes Miegels Gedichte zu lesen. Sie führten ihn zurück in das Seebad Cranz, auf die Dünen der Kurischen Nehrung und in die Königsberger Kindheit der Dichterin. Die Pestballade „Die Frauen von Nidden“ (1907) bekam für ihn eine unerwartete Aktualität, als im März 2020 die dänische Grenze geschlossen wurde. Unter dem Eindruck der Quarantäne liest er mit dänischem Blick die deutsche Dichterin des Meeres.
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