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Der Verlag mit dem Lindenblatt

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92637035 Spengler, Neubau des deutschen Reiches12.00 €
92637047 Bloethner, Wiprecht von Groitzsch14.80 €

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Blöthner, Alexander: Wiprecht von Groitzsch und Kaiser Heinrich IV. Der Aufstieg eines Ritters im 11. Jahrhundert. Eine Untersuchung zur Entstehung von Gefolgschaftsverhältnissen und zur Herausbildung des Hochadels während des Investiturstreites. 2010. 152 S. 140 gr. ISBN 3-926370-47-5. Kt. 14,80 €*

Das Leben des Wiprecht von Groitzsch ist von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Aus kleinen Anfängen schwingt er sich zum Herrn einer ganzen Landschaft empor. Dann verliert er seinen ganzen Besitz und verbringt Jahre im Kerker. Am Ende gewinnt er alles wieder und mehr noch dazu. Dieses Büchlein begibt sich auf Spurensuche hinein in eine Epoche als Groitzsch und Pegau noch zu wichtigsten Zentren des späteren Mitteldeutschlands zählten.
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Brake, Jürgen: Spartanische Staatserziehung. Nach den Quellen bearbeitet. Nachdr. d. Ausg. Hamburg 1939. 2015. 136 S., 6 Abb. 180 gr. ISBN 3-944064-53-4. Kt. 12,– €*

Plutarchs Sparta hat Schiller und Nietzsche begeistert und ganze Generationen deutscher Jünglinge geformt. Die Fülle des Wissens über die Antike, das im 20. Jahrhundert gehäuft wurde, hat diesen Impuls paradoxerweise zerbröselt. Das Buch erschließt die Quellen, welche den faszinierendsten Kleinstaat der Welt hervorbrachten.

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Clemens, Björn: Abendbläue. Die Typologie der Stunde Null. Mit einem Geleitwort von Hans-Dietrich Sander. 2. Aufl. 2010. 288 S. 420 gr. ISBN 3-926370-80-7. Kt. 21,80 €*

Wenn Erschöpfung und Verfall ein System so weit getrieben haben, daß es in sämtlichen kulturellen und politischen Bereichen im toten Kreislauf seiner eigenen Paraphrasen erstickt, ist es als solches auf den Prüfstand zu stellen.
In seiner umfangreichen Phänomenologie der von der Stunde Null geprägten BRD versucht Björn Clemens in nietzscheanischer und ungewöhnlich rücksichtsfreier Weise die verbleibenden Möglichkeiten für ein Deutschland danach freizulegen. Dieses Abendblau macht frösteln - doch gemalt ist es mit dem Feuer der Revolution.

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Färber, Heinrich: Ergokratie. Hauptschriften: »Das Ergokratische Manifest« (1930), »Die Irrlehre Silvio Gesells« (1934), »Menetekel I-III« (1935/36/37), »Ergokratie« (Nachlaß). 2015. 254 S. 350 gr. ISBN 3-944064-36-4. Gb. 24,– €*

Heinrich Färber (1860–1941) entwarf im Wien der Zwi­schen­kriegszeit eine Volkswirtschaftslehre, die in Deutsch­land völlig unbekannt ist. Wie andere alternative Denker führt er die Umverteilung von fleißig nach reich, Wirt­schaftkrisen und Kriege auf die Zinsdynamik zu­rück. Ein­zigartig ist seine konsequente Verwerfung der Kredit­wirtschaft, die notwendig eine Form von Zins nach sich ziehen muß. Kreditgeschäfte aller Art sollten keinen Rechtsschutz genießen, weiterhin fordert eine radikale Vereinfachung des Steuerwesens, das nicht mehr Sach­werte, Verbrauch und Einkommen, sondern ausschließ­lich den Geldbesitz treffen und damit das Geldhorten unattraktiv machen soll. Er definiert die Begriffe Geld­mo­no­pol, Monetarismus und private Inflation, die er als gesetzlich sanktionierte Geldfälschung durch die Noten­banken entlarvt und von der staatlichen Inflation ab­grenzt. Für Färber ist die Volkswirtschaft ein Teilnah­me­system, und das zirkulierende Geld ist die Summe der Anteilscheine aller Schaffenden darin.
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Falter, Reinhard: Salus Provinciarum. Eine Sammlung von Flußgottdarstellungen auf Münzen des römischen Ostens. Schriften des Instituts für Naturphilosophische Praxis. 2009. 4° XVI, 67-154 S., 2 * 482 Abb. 380 gr. ISBN 3-944064-27-5. Kt. 18,– €*

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Feder, Gottfried: Das Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft des Geldes. Mit Erläuterungen versehen. 2013. 82 S. 100 gr. ISBN 3-944064-04-6. Kt. 10,– €*

Diese Schrift erschien 1919, als sich die erste Ernüchterung unter der Arbeiterschaft nach der Revolution einstellte. Ein Klassiker der modernen Zinskritik.

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Gartz, Jochen: Chemische Kampfstoffe. 2014. 125 S., 48 Abb. 280 gr. ISBN 3-944064-20-8. Gb. 18,– €

Chemische Kampfstoffe gehören schon seit 3000 Jahren zur Kriegsführung, aber erst durch die Ergebnisse deutscher Chemie mutierten sie – im Ersten Weltkrieg – zu einem effektiven Kampfmittel. Sie wurden und werden von den meisten Staaten geächtet, werden aber durch ihre leichte Herstellung eine Bedrohung bleiben.
Diese umfassende Darstellung führt von der Antike über die Weltkriege, die Vernichtung kurdischer Dörfer im Irak, terroristische Nutzung in Japan, Anthrax- und Rizin-Paranoia und das Golfkriegssyndrom in den Vereinigten Staaten bis in die unmittelbare Gegenwart.
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Gartz, Jochen: Vom griechischen Feuer zum Dynamit. Eine Kulturgeschichte der Explosivstoffe. 2. Aufl. 2014. 4° 176 S. 880 gr. ISBN 3-944064-23-2. Gb. 29,90 €

Ausgehend vom berühmten griechischen Feuer, das die Existenz des byzantinischen Reichs über Jahrhunderte sicherte, führt er uns über das Schwarzpulver, die ersten Feuerwaffen, die Salpeterindustrie bis hin zu pyrotechnischen Entwicklungen. Die Innovationen Alfred Nobels schließlich stellen die Grundlage der modernen Sprengtechnik dar, die im 20. Jahrhundert vielfach abgewandelt und verfeinert wird. Aber auch die Kehrseite der Medaille kommt zur Sprache. So werden etwa spektakuläre Explosionsunfälle geschildert oder der Sprengstoffterrorismus um 1900 mit seinen sehr aktuellen Bezügen.
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Hennig, Sebastian: Pegida. Spaziergänge über den Horizont. Eine Chronik. Mit Einem Vorwort von Michael Beleites und Karikaturen von Peter Willweber. 2015. 191 S., 28 Zeichn. 320 gr. ISBN 3-944064-39-9. Gb. 15,– €*

Ein Augenzeugenbericht zu allen Abendspaziergängen und vielen Diskussionsveranstaltungen im Hintergrund. Sehr genau beobachtet und dabei offen, humorvoll, persönlich, anschaulich und spannend zu lesen. Dazu sehr witzig illustriert. Ein Volksbuch für Sachsen und Deutschland.
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Hetzer, Wolfgang: Rechtsbruch als Staatsraison. Deutscher Sonderweg in Europa. 2016. 303 S. 400 gr. ISBN 3-944064-41-0. Gb. 22,– €*

Das vorliegende Werk untersucht die tatsächlichen, rechtlichen und sicherheitspolitischen Voraussetzungen und Folgen, die zu der ernstesten Herausforderung der deutschen Politik seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges geführt haben. Der Verfasser zeigt, daß die Verantwortlichen nach dem Motto „Not kennt kein Gebot“ handeln und darauf angewiesen sind, daß die Zivilgesellschaft mit ihrer „Willkommenskultur“ den Ausbruch von Chaos verhindert. Dadurch wird zwar in vielen Fällen individuelles Leid gemildert. Es ist aber nicht mehr auszuschließen, daß Politikversagen den offenen Verfassungsstaat und den inneren Frieden in Deutschland gleichermaßen gefährdet. Das Buch provoziert und regt an, verschärft und zeitnah über Vorsorgemaßnahmen und Abhilfen nachzudenken, unabhängig von den gegenwärtigen Mitgliedern der Bundesregierung und der Landesregierungen.
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Kalz, Wolf: Die Ideologie des deutschen Sonderwegs. Exkurse zur Zeithistorie. 2. Aufl. 2013. 321 S. 460 gr. ISBN 3-944064-06-2. Kt. 19,80 €*

Der Autor stellt die Thematik des angeblichen deutschen Sonderwegs in der Geschichte als Methode einer quasitheologischen „Vergangenheitsbewältigung” in den Rahmen einer vergleichenden europäischen Nationalgeschichte. Anknüpfend an die herrschende geschichtstheoretische Diskussion fordert er für das Sujet der Zeithistorie eine neuerliche Aufklärung und damit deren Historisierung. Dazu konfrontiert der Verfasser das Moral- und Wissenschaftsverständnis der amtierenden Zeithistoriker mit den Prinzipien der klassischen Historiographie, insbesondere mit Leopold v. Rankes Streben nach Objektivität als der obersten Maxime aller Geschichtsschreibung. Das Resultat zielt auf das Selbstverständnis einer Geschichte als Wissenschaft und insoweit auf das Selbstverständnis der deutschen Nation.
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Kalz, Wolf: Ein Deutsches Requiem. Vom Aufstieg Preußens bis zum Niedergang der Republik. 2. Aufl. 2011. 258 S. 320 gr. ISBN 3-926370-46-7. Kt. 18,– €*

Der Verfasser setzt drei Schwerpunkte. Zum einen unterbreitet er historische Facetten zum Aufstieg Preußens und zu seiner Entwicklung hin zum Deutschen Reich; zum anderen thematisiert er das Ende des Reiches – seine territoriale Zerstückelung durch »Versailles« und durch »Potsdam« und die früher oder später erfolgende innere Zerrüttung in den jeweiligen Republiken. Des weiteren führt der Verfasser dem Leser den aktuellen Niedergang der Bundesrepublik vor Augen und befaßt sich eingehend mit der »repräsentativen Demokratie« unserer Tage. Denn so wie deren Exponenten ihre Politik für Deutschland gestalten, vollzieht sich am genuin deutschen Volk das Schicksal seines Untergangs als zu einem nurmehr deutschen Requiem.
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Kurowski, Franz: Thüringen. Von der Vorzeit bis heute. Herrscher - Residenzen - Land und Leute. 3. überarb. Aufl. 2017. 4° 392 S., 235 s/w, 80 farb. Abb., 23 Ktn., 32 Tab. 1600 gr. ISBN 3-944064-79-8. Gb. 39,80 €*

Beginnend mit den ersten Steinzeitjägern über Kelten, Römer und Hermunduren bis zum ersten germanischen Königreich – mit seiner Heiligen, der Königstochter Radegunde – wurde Thüringen von fränkischen Truppen erobert und mit Fiskalgütern, Markenherzögen und Königshöfen durchzogen. Der Kampf gegen die Wilzen und Sorben an der Ostgrenze und die Missionierung durch Bonifatius führten zur ersten Landgrafen-Dynastie der Ludowinger, deren Hauptresidenz schließlich die Wartburg wurde.
Mit höfischen Festen und Sängerwettstreiten der Großen dieser Kunst – darunter Wolfram von Eschenbach und Walter von der Vogelweide – und der bedrückenden Geschichte der Heiligen Elisabeth erlebte die Wartburg ihren ersten Höhepunkt. Martin Luther, der hier die Bibel übersetze, markierte die Zeit der Reformation. Als die Burschenschaften zur Wartburg empor marschierten, erlebte sie ihren dritten großen Glanzpunkt.
Trotz der Verheerungen Thüringens durch Bauernkrieg, den Schmalkaldischen Krieg und den Dreißigjährigen Krieg gediehen die Reichsstädte. Reichsritter und Grafen gründeten eine Vielzahl kleiner Residenzen mit prunkvollen Schlössern, die noch heute die Vielfalt und Schönheit Thüringens markieren.
Die Städte und ihre Universitäten, an ihrer Spitze Jena, machten Geschichte, Kurorte und Heilbäder entwickelten sich zu besonders attraktiven Anziehungspunkten.

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Meier-Stein, Hans: Die Reichsidee 1918-1945. Das mittelalterliche Reich als Idee nationaler Erneuerung. 1997. 512 S. 1026 gr. ISBN 3-926370-70-X. Lw. 58,– €*

Es gab bisher keine Arbeit, die sich umfassend mit der Reichsidee als politischer Konzeption, mit ihren kulturellen und ästhetischen Implikationen beschäftigt hat. Die vorliegende Arbeit soll beitragen, diese Lücke zu schließen. Im ersten Kapitel wird zunächst versucht, Reich als dialektischen Begriff zu fassen, weil das Reich gemeinhin als Gegenentwurf zur politischen Realität der Weimarer Republik verstanden wurde. Es lag auf der Hand, die Untersuchungen der Reichsideen im deutschen Nationalimus und im Nationalsozialismus daran anzuschließen. Es fehlte bisher an einer wissenschaftlichen Arbeit, die sich auch nur ansatzweise mit dem Reichsgedanken zur Zeit der NS-Diktatur auseinandergesetzt hat. Desgleichen gab es bisher auch keine wissenschaftliche Untersuchung über die Vorstellungen vom Reich als deutscher Föderation, wie sie sich am Ende des 19. Jahrhunderts aus der Schule der Romantik heraus entwickelten. Von hier aus wird im Buch eine Brücke geschlagen zum Reichsgedanken im deutschen politischen Katholizismus. Im abschließenden Kapitel geht es darum, die Begründungen des modernen Reichsgedankens mit der mittelalterlichen Tradition zu untersuchen. Schließlich hielt es der Verfasser für geboten, auf die Frage einer möglichen Renaissance des Reichsgedankens in rechtsintellektuellen Publikationen seit den 80er Jahren einzugehen.

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Milzner, Georg: Zwischen Wartburg und Wewelsburg. Deutscher Geist und Nationalsozialismus. Zehn Porträts. 2011. 529 S. 740 gr. ISBN 3-926370-54-8. Gb. 42,– €

In zehn Porträts (Martin Heidegger, Carl Schmitt, Carl Gustav Jung, Ernst Jünger, Josef Weinheber, Gottfried Benn, Leo Weismantel, Agnes Miegel, Lulu von Strauß und Torney, Ina Seidel) beschreibt der Autor Verirrungen gerade der bedeutendsten deutschen Geister und zeigt, wie sich diese in den Dienst des nationalsozialistischen Regimes stellten und sich damit ihrer selbst entfremdeten. Die Wartburg symbolisiert das angestrebte Ideal deutschen Geistes, die Wewelsburg dessen Entartung.
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Nahodyl Neményi, Baron Géza-Árpád von: Adel im Fläming. Hundert Familien, die Geschichte und Kultur des Flämings maßgeblich gestaltet und geprägt haben. 2015. 157 S., 2 Abb., 103 Wappen, 1 Stammb. 250 gr. ISBN 3-944064-54-2. Gb. 18,– €*

Der Adel wird heute von vielen Menschen als überlebte und allenfalls illustre Angelegenheit betrachtet. Dabei besteht große Unkenntnis über Herkunft und Kulturleistungen dieses Standes und seiner Geschlechter. Im Gebiet zwischen Ziesar, Golzow, Belitz, Treuenbrietzen und Wiesenburg finden sich sehr viele Zeugen für Gestaltung und Prägekraft adliger Familien, aber sie werden meist nur in Heimatkalendern und Dorfchroniken gewürdigt. Das Buch trägt das Material zusammen und kann als Nachschlagewerk verwendet werden.
Der Autor beschränkt sich aber nicht auf die Vergangenheit. Der Anspruch des Adels, vorbildlich in Pflichterfüllung und Lebensführung zu sein, endet nicht 1918. Natürlich ist die unaufgeregte Beteiligung an wirtschaftlichen und kulturellen Werken, ist ein Hochhhalten selbstbeherrschter Lebensart und der Grundsatz „Mehr Sein als Schein” nicht besonders interessant für die Schlagzeilen. Mit dem zunehmenden Unbehagen an den Folgen der Kulturrevolution von 68 wächst aber das Interesse an diesem stillen Standhalten im Dasein.
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Nahodyl Neményi, Baron Géza-Árpád von: Kultstätten im Fläming. Vorzeitliche Heiligtümer, Hexen- und Blocksberge, Opfersteine, Quellen, Spukschlösser und Sagenorte. 2015. 171 S., 93 meist farb. Abb., 25 Ktn. 400 gr. ISBN 3-944064-55-0. Gb. 24,– €*

Von den Stätten, wo unsere Vorfahren einst ihre Götter verehrten, ist vieles ist für immer ins Dunkel der Geschichte versunken. Uns bleiben oft nur Bruchstücke, Indizien wie Orts- und Flurnamen oder Sagen, die auf eine vorzeitliche Bedeutung hinweisen. Erfahrungsgemäß finden Archäologen in alten Heiligtümern meist wenig, einige Feuerstellen vielleicht, einzelne Gräber, aber Funde wie die Himmelsscheibe sind die absolute Ausnahme. Trotzdem also wenig Möglichkeiten bestehen, konnte ich in zehnjähriger Arbeit einige der alten, magischen Orte wiederentdecken. Das Ergebnis will ich in diesem Buche vorstellen und dazu anregen, diese Orte zu besuchen. Die alten Kultstätten haben oft noch ihre frühere Ausstrahlung bewahrt, oft fühlen wir uns darin wirklich in die Zeit vor 1000 Jahren zurückversetzt, als Albrecht der Bär die Wenden bekriegte. Wer also so einen Ort betritt, der möge die Stille respektieren und sich so verhalten, wie er es in einer Kirche oder auf einem Friedhofe tun würde, die Stätten nicht zerstören oder verunreinigen, damit auch noch spätere Generationen dort Kraft schöpfen können.
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Pauli, Johannes: Legitimitätsfassade. Zur Staatlichkeit der Deutschen. 2015. 160 S. 340 gr. ISBN 3-944064-32-1. Gb. 18,– €*

Nicht nur der Reichstag als Gebäude wurde nach 1990 entkernt, sondern auch der Rechtsstaat und das Volk als Souverän. An die Stelle treten Gesinnungsordnung und eine Bevölkerung ohne ethnische, historische und religiöse Identität. Aber auch die Gegenbewegung erstarkt. Der Autor, Rechtsanwalt in vielen politischen Prozessen, verbindet staatsrechtliche Analyse mit konkreter Lagebeurteilung.

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Peschel, Wolfgang / Wascher, Katja (Hg.): Bayern als Königreich. 25 Postkarten. 2008. 60 S. 120 gr. ISBN 3-9810057-7-5. Kt. 6,50 €

25 farbige und schwarz-weiße Postkarten in stabilem Karton mit Klebebindung. Anhand von alten Gemälden und Fotografien ausgewählt von Wolfgang Peschel und Katja Wascher, mit einer Einleitung des Historikers Reinhard Falter auf Deutsch, Englisch, Italienisch und Japanisch. Ein Postkartenbuch mit den schönsten Porträts der Wittelsbacher aus Bayerns königlicher Zeit.

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Scheler, Max: Die Ursachen des Deutschenhasses. Eine nationalpädagogische Erörterung. 2015. 121 S. 220 gr. ISBN 3-944064-37-2. Gb. 16,– €*

»Solange Deutsche Deutsche bleiben, wird niemals der Geist des westlichen Demokratismus und Parlamentarismus bei uns herrschen und niemals werden seine Abarten von Freiheitsidee die unseren sein können; wird niemals auch der gemeinsame Grundglaube dieser in ihren Freiheitsideen sonst so verschiedenen Völker in uns einkehren, daß die Wahrheit und das Gute vor allem und in erster Linie durch die Form des Dialoges möglichst Vieler erreicht werde, das heißt jener parlamentaristischen Streitkunst, welche englische und amerikanische Studenten schon in den Colleges, ja die Kinder in der Schule üben. Immer wird für uns der evangelische Satz gelten: Die Wahrheit (und das Gutsein) wird euch frei machen – nie der umgekehrte: Die Freiheit wird euch zur Wahrheit und zum Guten führen.«
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Schröder, Siegfried: Osning - der Götterwald. Geschichte und Ikonographie im Umfeld der Externsteine. Mit einem Aufsatz über astronomische Auffälligkeiten an den Externsteinen von Prof. Dr. Wolfhard Schlosser. 2015. 158 S., 26 Abb. 340 gr. ISBN 3-944064-50-X. Gb. 18,– €*

Die Landschaft der Externsteine ist der Ort mächtiger Schlachten um Freiheit und Herrschaft in Germanien. Zugleich ist dies ein Ort großer Geheimnisse. Der Autor fand durch ikonographische Vergleiche mit Kunstwerken auf der Insel Gotland einen neuen Schlüssel zum Verständnis zu den rätselhaften Figuren unserer Ahnen. Die Ergebnisse seiner jahrzehntelangen Forschungen präsentiert er hier im historischen Kontext des Altertums und des Mittelalters.
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Schüßlburner, Josef: Roter, brauner und grüner Sozialismus. Bewältigung ideologischer Übergänge von SPD bis NSDAP und darüber hinaus. 2012. 350 S. 500 gr. ISBN 3-944064-09-7. Kt. 19,90 €

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Schöps, Manuela: Peiskersdorf. Ein schlesisches Dorf im Eulengebirgsvorland. Geschichte und Beschreibung. 2015. 204 S., 46 Abb., 22 Ktn. 300 gr. ISBN 3-944064-17-8. Gb. 28,– €*

Peiskersdorf, erstmals 1305 erwähnt, liegt etwa 50 km westlich von Breslau und hatte 674 Einwohner im Jahre 1939. Minutiös hat die Historikerin in jahrelanger Arbeit eine unglaubliche Materialfülle zur deutschen Geschichte des Bauerndorfes, die mit der Vertreibung ein jähes Ende fand, gesammelt. Ein Mikrokosmos, der bespielhaft für den deutschen Osten steht. Erinnerungen an das Dorfleben und die Vertreibung ergänzen die historische Darstellung, die mit einer Fülle von Dokumenten illustriert wird und ein umfangreiches Literaturverzeichnis enthält. Weitere Kapitel befassen sich mit der Vorgeschichte der Vertreibung und der älteren Geschichte Schlesiens überhaupt.
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Spengler, Oswald / Bigalke, Daniel: Neubau des deutschen Reiches. Mit einem Vorwort des Herausgebers. 2009. 147 S. 160 gr. ISBN 3-926370-35-1. Kt. 12,– €*

Spenglers politische Position, die sein gesamtes Werk durchzieht, ist die eines Preußentums vor dem Hintergrund der selbstzerstörerischen Kriege Europas, mit seinem Heimatstaat als Modell für die Zukunft. Er steht für Pflicht, Ordnung und Gerechtigkeit, die Ideale einer deutschen Kultur, im Gegensatz zu Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit als Idealen einer westlichen Zivilisation - mit dem auch für ihn positiv besetzten Wort Kultur (vertreten durch Goethe) im Gegensatz zu dem für ihn negativ besetzten Wort Zivilisation, das er mit Dekadenz gleichsetzt. Spengler präferiert gegenüber dem Marxismus und dem liberalen Parlamentarismus einen Deutschen Sozialismus, der für ihn die Synthese von Gemeinwirtschaft und Monarchie oder Konservativismus und Sozialismus darstellt. Diese bedeutende politische Streitschrift der Weimarer Jahre entspricht weitgehend dem Keim seines bekannten Hauptwerks.

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Steding, Christoph: Das Reich und die Krankheit der europäischen Kultur. Nachdr. d. Ausg. Leipzig 1938. 2012. X, 760 S. in Frakturschrift. 1240 gr. ISBN 3-926370-85-8. Lw. 64,– €*

Das 1939 von Carl Schmitt rezensierte Lebenswerk, wiewohl in Auszügen sogar als Feldpostausgabe erschienen, wird heute wenig beachtet. In längeren Aufenthalten in der Schweiz, den Niederlanden, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland sammelte der Autor ein einmaliger Weise Materialen zur Rolle der neutralen Staaten im Zeitalter Bismarcks. Im Dritten Reich war er umstritten, Rosenberg verbot in seinem Einflußbereich jegliche Nennung des Autors in der Presse. Theodor W. Adorno zählt ihn mit Spengler, Klages, Moeller van den Bruck und Ernst Jünger, »zu denjenigen Theoretikern der extremen Reaktion, deren Liberalismuskritik sich derjenigen der Linken in vielerlei Hinsicht überlegen zeigte.«

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Strelow, Heinz-Siegfried: König der Indianer. Das abenteuerliche Leben eines Franzosen in Patagonien. 2014. 140 S. 250 gr. ISBN 3-941094-08-4. Kt. 19,80 €*

Im Jahr 1858 brach ein junger französischer Landadliger und Rechtsanwalt nach Chile auf. Sein Name: Orllie Antoine de Tounens. Sein Ziel: Die unbeugsamen Indianerstämme in Araukanien und Patagonien zu einer Nation zu vereinigen und sich als deren König ausrufen zu lassen. In Chile jedoch stieß der weiße König der Indianer auf erbitterten Widerstand. Verhaftet und ausgewiesen, wagte er dennoch die abenteuerliche Rückkehr zu den Indianern im tiefsten Süden der Neuen Welt. Es kam zum Aufstand.
Die spannende Biographie einer romantischen und tragischen Persönlichkeit und zugleich ein Zeitzeugnis aus der Ära Kaiser Napoleons III., der selbst von neuen Reichen und französischen Protektoraten in Mittel- und Südamerika träumte.
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Weiss, Volkmar: Vorgeschichte und Folgen des arischen Ahnenpasses. Zur Geschichte der Genealogie im 20. Jahrhundert. 2013. 374 S. 710 gr. ISBN 3-944064-11-9. Gb. 42,– €

Die Vereine der deutschen Genealogen hielten bis 1932 Abstand von antisemitischen Bestrebungen, mit Ausnahme des „Deutschen Roland“. Die ab 1933 vom Staat geforderten Abstammungsnachweise brachten jedoch für die Sippenforscher einen einmaligen Beschäftigungsschub mit sich und ein steigendes Interesse an Familiengeschichte. Am Beispiel der Vereine „Roland“ (Dresden), „Deutsche Ahnengemeinschaft“ und der „Zentralstelle für Deutsche Personen- und Familiengeschichte in Leipzig“ wird aus den Quellen ein vielschichtiges Bild von geistigem Widerstand oder sachorientierter Arbeit bis hin zum erbärmlichen Mitläufertum gezeichnet. Mit weit über das Jahr 1945 hinausreichenden Folgen.
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Weiss, Volkmar: Wird Israel überleben? Die Juden und ihr Staat. Mit einem Nachwort von Dieter Wolf. 2013. 102 S. 105 gr. ISBN 3-944064-08-9. Kt. 8,50 €*

Geschichtlich läßt sich beobachten, daß Umstürze und radikale Veränderungen bevorstehen, wenn eine gesellschaftliche Gruppe mit geistigen Führungsqualitäten von der Macht ausgeschlossen ist. In der Moderne, wo der Einzelne sein Lebensglück nicht mehr in tradierten Mustern einrichtet, sondern bei hoher Intelligenz aktiv Trends sucht, verstärken sich letztere so, daß sich Veränderungen mit naturgesetzlicher und damit prognostizierbarer Gewalt vollziehen. In den letzten 150 Jahren waren die Juden in ihrer sozialen, demographischen und politischen Entwicklung den Völkern, unter denen sie lebten, stets ein bis zwei Generationen voraus. Ihre Geschichte läßt damit Rückschlüsse auf das Schicksal der Industriegesellschaft insgesamt zu.
Unlängst erschien in Israel ein Buch, daß in Analogie zu Sarrazins Deutschland-Buch von großer Sorge um die Zukunft des Judenstaates getragen ist. Am Beispiel Israels macht Weiss die Bedeutung einer Prognostik deutlich, die den gerade Herrschenden naturgemäß nicht besonders willkommen sein kann.
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Wolf, Dieter / Kahlal, Heidrun: Der Turmknopf der Kirche zu Neunhofen. 2010. 154 S., 37 farb. u. 32 s/w Abb. a. Taf. 200 gr. ISBN 3-926370-49-1. Kt. 12,50 €*

Seit alters ist es Brauch, im Turmknopf Zeitzeugen einzuschließen, so auch in Neunhofen, der ältesten Kirche im Orlagau. Im Jahre 2008 mußte die Turmspitze erneuert werden, zu diesem Anlaß wurde das Archiv im Knopf vor der versammelten Gemeinde geöffnet. Heidrun Kahlal und Dieter Wolf präsentieren die Fundstücke, die viel über Freuden und Sorgen vergangener Generationen aussagen. Bei dieser Sichtung ergaben sich nicht nur unerwartete Parallelen zur Gegenwart, es entstand auch das unbedingte Gefühl, daß diese Art der Überlieferung auch für unsere Nachkommen unverzichtbar bleiben wird.
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Wolters, Friedrich: Vier Reden über das Vaterland. Nachdr. d. Ausg. Breslau 1927. 2012. 170 S. 340 gr. ISBN 3-926370-84-X. Gb. 28,– €*

Die Ausgabe enthält die Reden aus den Jahren 1925 und 1926: »Vom Sinn des Opfertodes für das Vaterland«, »Goethe als Erzieher zum vaterländischen Denken«, »Hölderlin und das Vaterland« und die Rede von 1923 »Der Rhein unser Schicksal« in der erweiterten Fassung aus den mit Walter Elze während des Ruhrwiderstandes veröffenentlichten »Stimmen des Rheines«.

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